Die neue Seiko 5 Automatik (2019) im Test: Unnötiges SKX-Downgrade oder sinnvolle Portfolio-Differenzierung?

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„A Seventy-Five Dollar Watch That Looks Like A Million Bucks“ – so titelte vor ein paar Jahren begeistert der US-Blog Hodinkee in einem Bericht über die Seiko 5 Automatic und unterstrich damit das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis der Einsteiger-Automatikuhr aus japanischem Hause. Auch andere Tests bestätigen den Eindruck. Bei all dem Lob ist es irgendwie nur logisch, das Seiko nun im Jahre 2019 einen großen Neustart der Seiko 5 Automatik-Reihe wagt. Was kann da schon schief gehen, oder? Nun, eine ganze Menge, denn die Neueinführung der Seiko 5 Automatik steht unter keinem guten Stern: Die automatische Uhr hat die (eigentlich kaum lösbare) Aufgabe ein vielleicht noch beliebteres Seiko-Modell inoffiziell zu ersetzen, welches in Uhren-Blogs bzw. Tests nicht minder viel Lob in den letzten Jahren geerntet hat und als Verkaufsschlager gilt: Die Seiko SKX (Monochrome Watches: „a type of watch that every person who loves watches absolutely must have“). Und dann wagt es Seiko auch noch die neue Seiko 5 Automatik nicht als funktionale bzw. echte Taucheruhr (wie die Seiko SKX), sondern als „Sportuhr in Taucher-Optik“ zu positionieren. Ob das gut geht? Schauen wir’s uns an!

  • Durchmesser: 43,0 mm; Höhe: 13,0 mm
  • Gehäuse aus Edelstahl, je nach Modell beschichtet mit Titankarbid
  • Wochentag- und Datum-Anzeige, Sonntag in roter Schrift
  • Leuchtmasse LumiBrite auf Zeigern und Indizes
  • Hardlexglas (beschichtetes Mineralglas)
  • Wasserdichtigkeit 10 bar / atm bzw. 100 Meter (zum Schwimmen geeignet)
  • Automatikkaliber Seiko 4R36 (Handaufzug, Gangreserve von 41 Stunden und einem Sekundenstopp). Das Werk entspricht dem Seiko NH35
  • Erhältlich in 27 verschiedenen Ausführungen in fünf verschiedenen Stilen: Sport, Suits, Specialist, Street und Sense. 
  • UVP: 269 Euro (SRPD63K1) / 299 Euro (SRPD79K1 / SRPD81K1 / SRPD83K1 / SRPD77K1 / SRPD85K1) / 329 Euro (SRPD65K1 / SRPD71K1 / SRPD73K1 / SRPD76K1 / SRPD55K2 / SRPD65K3) – Rabatte von >20% sind bei Seiko nicht unüblich

Seiko 5 Automatik (2019) im Test

Tauchen wir kurz in die Geschichte der Seiko 5-Modellreihe ein: Den Ursprung hat die Automatik-Uhr bereits im Jahre 1963 mit der Einführung der Seiko Sportsmatic 5, der allerersten japanischen Uhr mit einer Tag-Datum-Anzeige („Day Date“). Die „5“ im Modellnamen wirkt auf mich etwas willkürlich und ist wahrscheinlich irgendwo im Hinterzimmer einer Werbeagentur entstanden („High Five!“). Die Zahl bezieht sich laut Seiko auf fünf Kerneigenschaften, d.h.

  • ein automatisches Uhrwerk,
  • eine Tag-Datum-Anzeige auf der 3 Uhr-Position,
  • eine hohe Wasserdichtigkeit,
  • eine versetzte, Handrücken-schonende Krone,
  • sowie ein robustes Gehäuse und Armband
Vintage Seiko Sportmatic Diashock 25 Jewels, Automatic Wind Watch, Made in Japan (8492631715)
Seiko Sportsmatic 5, Bild: Joe Haupt, USA [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

Fünf Jahre später, 1968, wurde die Seiko 5 Sports geboren, die optisch deutlich jünger und flotter rüberkommt als die Sportsmatic 5. Die Zielgruppe damals: Junge Erwachsene, die eine Uhr für sportliche Aktivitäten suchten.

Die allererste Seiko 5 Sports aus dem Jahre 1968, Bild: Seiko

Heute fasst Seiko unter der Modellreihe Seiko 5 ein Sammelsurium an unterschiedlichsten Automatikuhren zusammen: Modelle in Taucheruhren-Optik, Uhren im Field Watch-Design, klassische Dresser etc. etc. Eine klare Linie ist nicht zu erkennen.

Das will Seiko offenbar ändern: Begleitet von einer Menge Werbe-Tamtam wurde die Seiko 5 im Jahre 2019 mit satten 27 (!) Varianten neu aufgelegt – die Optik hat allerdings nach wie vor wenig mit dem Ur-Design der Seiko 5 Sports aus dem Jahre 1968 gemein.

Vielmehr bewegt sich die neue Seiko 5 Automatik designtechnisch im Dunstkreis von Taucheruhren wie der Seiko Turtle und der Seiko SKX (Zeiger, Indizes, Lünette etc.). Und da die beliebte Seiko SKX ja ab 2019 nicht mehr produziert wird und nur noch Restposten erhältlich sind, scheint Seiko die neue 5er-Reihe quasi als optisch ähnlichen „Ersatz“ zu positionieren (jedenfalls inoffiziell), der sich preislich unterhalb der Seiko Turtle (UVP ab ca. 400€) bewegt. Nur eben mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass die neue Seiko 5 Automatik keine echte, funktionale Taucheruhr wie die SKX oder die Turtle ist, sondern nur wie eine aussieht.

Die Seiko Prospex New Turtle: Oberhalb der Seiko 5 als echte Taucheruhr positioniert und nach wie vor erhältlich

Und genau das ist der Knackpunkt, an dem sich viele Uhrenfreunde stoßen: Durch die reduzierte Wasserdichtigkeit auf 10 bar bzw. 100 Meter ist das Modell nur zum Schwimmen geeignet und damit logischerweise keine echte Taucheruhr. In diesem Zusammenhang gibt’s anstelle eines (Taucheruhren-typischen) massiven Stahlbodens einen Glasboden, der einen Blick auf das Automatikkaliber erlaubt. Abstriche muss man auch bei der Krone machen, die nicht verschraubt ist. Alles in allem muss ich zugeben, dass auch auf mich die neue Seiko 5 Automatik ein bisschen wie ein abgespeckte SKX wirkt. Ein Downgrade sozusagen. Seikos mutmaßliches Ziel: Die Attraktivität der teureren Prospex-Modelle wie Turtle & Co. erhöhen.

„Da will Seiko wohl die Kaufhäuser neu erobern“ oder „Modeuhren ohne Diver-Herz“ habe ich als abwertende Kommentare diesbezüglich bereits gelesen. Einerseits verstehe ich, dass der eine oder andere Seiko-Fan die Nase rümpft. Eine neue Seiko-Modellreihe in Taucheroptik soll doch auch bitte schön auch zum Tauchen geeignet sein!

Auf der anderen Seite ist aber die Frage: Wer braucht wirklich regelmäßig eine Wasserdichtigkeit von 20 bar (und damit einhergehende Eckdaten wie eine verschraubte Krone)? Wer von den Seiko-Fans geht mit seiner Seiko auf Tauchstation – so richtig mit Sauerstoffflasche, Neoprenanzug & Co.? Oder davon mal abgesehen: Wozu braucht man heutzutage überhaupt eine mechanische Uhr für Tauchgänge (hallo Tauchcomputer)?

Der Otto-Normal-Bürostuhlakrobat (wie ich einer bin) geht höchstens vielleicht ein bis zwei mal pro Jahr im Urlaub tauchen, wenn überhaupt. Und für diesen Fall gibt es ja immer noch Modelle aus der Seiko-Prospex-Reihe wie die Turtle, die mit Preisen ab ca. 340€ auch kein riesiges Loch in den Geldbeutel reißen.

Ich bin in der Summe hin- und hergerissen: Einerseits finde ich Seikos Schritt, dem Modellportfolio eine klarere Ausrichtung zu verpassen, indem besser zwischen den Einsteiger-Automatikmodellen (die frisch wirkenden, vielzähligen Varianten der neuen Seiko 5) und den höherwertigeren, funktionalen Taucheruhren der Prospex-Reihe (Turtle, Monster, Sumo etc.) getrennt wird, nachvollziehbar – und mit typischen Kaufhaus-Modemarken wie Diesel, Fossil & Co. hat die neue Seiko 5 nun mal wirklich gar nix am Hut.

Seiko Prospex x Fabien Cousteau: Kommunikativ ist die Modellreihe klar auf professionelle Taucher (oder solche, die es werden wollen) ausgerichtet, Bild: Seiko

Auf der anderen Seite zerschießen die Japaner mit der neuen Seiko 5 Automatik gewissermaßen ihr mühevoll aufgebautes Image, Experte für funktionale Taucheruhren im Einsteigersegment zu sein. Seiko gibt mit der Einstellung der SKX-Reihe und der Neueinführung der optisch fast identischen Seiko 5 ohne Not die Krone ausgerechnet an einen der größten japanischen Konkurrenten ab: Citizen, die mit der Promaster (z.B. NY0040) eine genial verarbeitete, funktionale Taucheruhr für unter 200€ anbieten (hier geht’s zum Test). Das verstehe wer will…

Von links: Citizen Promaster, Seiko New Turtle und Seiko 5

Seiko erzielt die Portfolio-Differenzierung insbesondere durch die irre vielfältigen Varianten der Seiko 5 Automatik – insgesamt 27 verschiedene Modelle, aufgeteilt in fünf Unterkategorien (Street, Sense, Specialist, Suits, Sports), sind seit September 2019 erhältlich. Dabei sind unauffällig-klassische Varianten wie die SRPD71K1, aber auch ungewöhnliche, ziemlich gewagte, Design-Schöpfungen wie die SRPD83K1 mit knallig-roten Zeigern und Indexen. Oder auch die orange-farbene SRPD59K1, die an die Seiko 7548-700C aus den 80er Jahren erinnert. Oder aber die SRPD77K1 mit einer interessanten Zifferblatt-Musterung. Oder oder oder! 🙂 Die Zielgruppe scheint mit Blick auf die Seiko’schen Werbemaßnahmen alles in allem dieselbe zu sein wie in den 60ern: Junge Erwachsene…

Jung, bunt, urban: Werbung für die neue Seiko 5 (2019), Bild: Seiko

Bei all den Varianten fällt die Wahl wirklich nicht leicht – auch mir nicht. Letztendlich habe ich mich für einen Kauf der Ninja-Stealth-Black-Phantom-Variante SRPD79K1 entschieden ;-). Das Modell glänzt zwar ganz sicher nicht mit perfekter Ablesbarkeit, aber einer genialen rabenschwarzen Optik, die mir noch in meiner Taucheruhren-Sammlung fehlte.

Schauen wir uns die Details der neuen Seiko 5 an: Das Gehäuse ist hinsichtlich der Form quasi identisch zu dem der SKX – hier wagt Seiko keine Experimente und setzt auf bewährtes Design. Das Gehäuse ist massiv, die Verarbeitung überdurchschnittlich für diese Preisklasse.

Einige Modellvarianten der neuen Seiko 5 sind mit Titankarbid beschichtet. Beschichteten Uhren stehe ich grundsätzlich zwar eher kritisch gegenüber, denn Kratzer in der Beschichtung sehen einfach unschön aus und sind auch nicht mehr wegzubekommen (Edding ansetzen = schlechte Idee!). Mit der verwendeten Titancarbid-Beschichtung habe ich hinsichtlich Robustheit aber bisher gute Erfahrungen gemacht (z.B. TAG Heuer Black Phantom). Auch die Lünetteneinlage ist mit Titancarbid beschichtet, um sie vor Kratzern zu schützen…

Augenscheinlich ist auch das neue Seiko 5-Logo: Während das alte Logo noch eine einfache „5“ in einer Art Schild war, wirkt das neue Logo, eine Art gekippte 5, sehr dynamisch und sportlich – mir gefällt es ganz gut! Irgendwie erinnert es mich aber an das Logo des Autoherstellers Suzuki. Hmm! So richtig verstehe ich aber trotzdem nicht warum das Logo, welches schon die allerersten Seiko 5-Modelle in den 60ern kennzeichnete, geändert wurde.

Toll: Das applizierte Seiko-Logo

Allemal genial ist die Optik des applizierten Seiko-Logos und der applizierten Indizes – je nach Lichteinfall ergibt sich bei der Seiko 5 Street Style SRPD79K1 ein schöner Kontrast. Insgesamt wirkt das Zifferblatt sehr plastisch und hochwertig – meiner Meinung nach sogar hochwertiger als bei der teureren Seiko Turtle…

Die hauseigene Seiko-Leuchtmasse mit dem Namen LumiBrite ist in der tiefschwarzen Street-Variante der Seiko 5 (SRPD79K1) naturgemäß wenig bis kaum ausgeprägt – irgendwie logisch bei einer schwarzen Färbung ;-). Hier ein Vergleichsbild mit der Seiko Prospex New Turtle (links):

Ganz getreu dem Kredo der Fünf Seiko-Versprechen, ist natürlich auch die Tag-Datum-Anzeige bei der neuen Seiko 5 mit dabei. Schön: Der Sonntag ist knallig-rot und bildet einen tollen Kontrast zum schwarzen Zifferblatt der SRPD79K1. Die Tag-Scheibe ist bei den Modellen, die für den deutschen Markt vorgesehen sind, übrigens zweisprachig und kann daher auch von deutsch auf englisch umgestellt werden.

Kann auch problemlos auf englisch umgestellt werden: Die Tag-Scheibe des Kalibers 4R36

Während Seiko bei der Wasserdichtigkeit der neuen 5er Automatik den Rotstift angesetzt hat, wurde immerhin beim Innenleben nicht gespart: Der japanische Uhrenhersteller hat das bei der Seiko SKX eingesetzte Kaliber 7S26 in Rente geschickt und der neuen Seiko 5 das Automatik-Kaliber 4R36 spendiert, welches auch in den teureren Prospex-Taucheruhren (z.B. Seiko Turtle) seinen Dienst vollrichtet. Damit kommen Seiko-Fans (und solche, die es werden wollen) nun auch in den Genuss von Komfortfunktionen wie Sekundenstopp bei gezogener Krone oder optionalen Handaufzug.

Durch den Glasboden kann das 4R36 bei der Arbeit begutachtet werden. Das Kaliber gewinnt zwar keinen Schönheitswettbewerb, ist aber trotzdem ganz nett anzusehen…

Mit +8,4 Sekunden pro Tag bringt das 4R36 in der mir vorliegenden Seiko 5 einen ganz guten Wert auf die Zeitwaage – Seiko scheint die Feinregulierung durchaus ernst zu nehmen (jedenfalls ernster als die Lünetten-Zentrierung, hierzu gleich mehr).

Gut zu wissen: Unter der Bezeichnung Seiko NH35 wird das 4R36 auch an andere Uhrenhersteller ausgeliefert. Insbesondere Micro-Brands verbauen das als robust und zuverlässig geltende Automatik-Kaliber. Mit dem Seiko NH35 habe ich mich in diesem Artikel ausführlich beschäftigt:

Der Tragekomfort der neuen Seiko 5 ist exzellent – der auf dem Papier doch recht ausladende Durchmesser von 43 mm wird durch die hängende Krone auf „4 Uhr“ relativiert, da sich diese dadurch nicht in den Handrücken bohren kann. Das Nato-Band der SRPD79K1 ist ordentlich verarbeitet, aber eher einfacherer Qualität. Ich hatte definitiv das Bedürfnis ein höherwertigeres Nato (zum Beispiel ein gestreiftes „Bond“-Nato in Seatbelt-Qualität von Miro’s Time oder Watchbandit) oder aber ein schwarzes Lederband zu montieren.

Zum Lieferumfang der neuen Seiko 5 gehört eine sehr einfach Pappschachtel (mit nettem Oberflächeneffekt), eine Garantiekarte und eine Bedienungsanleitung. Das war’s. Auf der einen Seite finde ich es gut, dass Seiko den Preis nicht mit einer unnötig aufwendigen Box, die eh nur irgendwo in der Ecke verstaubt, in die Höhe treibt (Grüße an Omega mit der imposanten, aber unnötig aufgeblasenen XXL-Box der Speedmaster Moonwatch). Auf der anderen Seite kann eine geniale Box wie die der Citizen Promaster (eine kleine Sauerstoffflasche mit beweglichen Teilen) natürlich das i-Tüpfelchen sein…

Fazit zur neuen Seiko 5 Automatic (2019)

Ob Seikos neue Ausrichtung mit der „abgespeckten“ Seiko 5 bei gleichzeitiger Verabschiedung der (optisch fast identischen) Seiko SKX nun mutig oder einfach nur dumm ist – das wird die Zeit zeigen. Letztendlich muss sich jeder selbst die Frage stellen: Will ich eine funktionale Automatik-Uhr, mit der ich theoretisch auch Tauchen gehen kann (→ Seiko Prospex bzw. Restbestände der Seiko SKX)? Oder ist mir die Wasserdichtigkeit nicht so wichtig, stattdessen möchte ich lieber aus einer Vielzahl an Farbvarianten wählen können (→ neue Seiko 5)?

So oder so kann man festhalten, dass die neue Seiko 5 mit einer Haptik und Optik punktet, die man in dieser Preisklasse bei anderen Marken schon eine Weile suchen muss. Farbtechnisch dürfte bei den 27 Varianten auch so ziemlich jeder fündig werden, der das Grund-Design der neuen Seiko 5 mag. Nur das beschichtete Mineralglas, welches Seiko werbewirksam Hardlex tauft, ist ein Abstrich, den man in Kauf nehmen muss. Meine Prognose: Schlecht verkaufen wird sich die neue Seiko 5 ganz sicher nicht 😉

Alles in allem war ich doch sehr geneigt die neue Seiko 5 zu behalten – ich habe sie allerdings letztendlich doch wieder retourniert. Der Grund: Eine schief sitzende Lünette. Nennt mich einen Dippelschisser, aber bei einer schief sitzenden Lünette verstehe ich keinen Spaß – erst recht nicht bei einer Uhr mit einem UVP von rund 300 Euro. Schief sitzende Lünetten sind bei Seiko leider ein Problem, welches immer wieder in Foren oder anderen sozialen Medien aufpoppt und diskutiert wird. So richtig in den Griff zu kriegen scheinen die Japaner das Thema nicht.

Schief, schiefer, Seiko: Die Lünette der neuen Seiko 5

Ich werde mir also die neue Seiko 5 noch mal im stationären Einzelhandel genauer anschauen – offizielle Händler gibt es ja in Deutschland zur Genüge. Ich empfehle allerdings die Angebote genau zu vergleichen: Bei Seiko sind Online-Rabatte von 20% aufwärts nicht unüblich. Die hier getestete Seiko 5 SRPD79K1 habe ich beispielsweise bei Ella-Juwelen mit rund 20% Rabatt gekauft. Auch ein Blick auf die Preise bei Amazon lohnt sich immer wieder.

Die neue Seiko 5: Automatik-Alternativen von Citizen und aus eigenem Hause

An dieser Stelle sei noch auf zwei Alternativen zur Seiko 5 hingewiesen, die ich bereits im Text genannt habe: Zum einen die Citizen Promaster, eine waschechte funktionale Taucheruhr, die für unter 200 Euro zu bekommen ist, sowie…

… die Seiko Prospex New Turtle. Wer ungefähr einen Hunni mehr auf den Tisch legt, der bekommt mit der Turtle ein Modell mit allem, was eine funktionale Taucheruhr ausmacht: Ein massiver Stahlboden, verschraubte Krone und eine Wasserdichtigkeit von 200 Meter bzw. 20 bar. Die Optik ähnelt der Seiko 5 recht stark. Nur die Gehäuseform unterscheidet sich deutlich – der Name „Turtle“ muss ja auch irgendwo herkommen… 😉

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9 Gedanken zu “Die neue Seiko 5 Automatik (2019) im Test: Unnötiges SKX-Downgrade oder sinnvolle Portfolio-Differenzierung?”