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Uhren-Tests sind ein fester Bestandteil dieses Blogs. Und in einem Review darf natürlich auch nicht die Messung der Ganggenauigkeit einer mechanischen Uhr fehlen. Das habe ich bisher immer manuell mit einem Check der Atomzeit getan, da mir Zeitwaagen mit über 200€ aufwärts immer zu teuer waren. Der große Nachteil: Um zuverlässige Aussagen zur Gangabweichung machen zu können, muss man 24 Stunden abwarten, um zwei Vergleichswerte aus der Atomuhr zu bekommen.

Der Schweizer Uhrenhersteller Frederique Constant verspricht mit dem neuen Analytics-Clip eine (vergleichsweise) günstige, kompakte und einfach zu bedienende App-gestützt Lösung, um die Ganggenauigkeit in nur wenigen Sekunden („within seconds“) messen zu können.

Ob die Zeitwaage für 129€ einen echten Mehrwert bietet oder eine bloße Technik-Spielerei ist, soll dieser umfangreiche Test der Version für Apple iOS zeigen (Anmerkung: Die App für Android hat meines Wissens nach exakt denselben Funktionsumfang und der Clip ist im Wesentlichen baugleich).

Die Hardware: Frederique Constant Analytics Zeitwaage – Funktionsweise des Clips

Mit

„In the past, only a watchmaker could measure the accuracy of a mechanical watch“

bewirbt Frederique Constant selbstbewusst sein neues Produkt. Das ist natürlich völliger Quatsch – Zeitwaagen sind auch für Privatkunden erwerbbar. Einzig der Preis und die Sperrigkeit dieser Geräte sind natürlich nicht allzu sexy, wie z.B. beim Incutex Timegrapher für über 200€:

Die Hardware der Frederique Constant Analytics-Zeitwaage dahingegen ist sehr kompakt und im Prinzip nur ein kleiner Clip mit Mikrofon inkl. integriertem Verstärker, der das Tick-Tack des mechanischen Werkes abhört und zur automatischen Analyse an eine Smartphone-App weiterleitet. Der Anschluss an das Smartphone erfolgt mit einem normalen 3,5mm Klinkenstecker (für Besitzer eines iPhone 7 gibt es entsprechende Klinken-Adapter). Eine zusätzliche Stromzufuhr ist nicht nötig:

Frederique Constant Analytics-Clip mit 3,5mm Klinkenanschluss

Die Frederique Constant Analytics Zeitwaage scheint also auf dem Papier gut ins Portfolio der Genfer zu passen: Nicht erst seit der Akquirierung durch die japanische Citizen-Gruppe, zeigt sich das Unternehmen modern und im Smartwatch- und App-Zeitalter angekommen.

Schauen wir uns also zunächst die Hardware etwas genauer an: Die Funktionsweise ist denkbar einfach – das integrierte Mikrofon mit Verstärker wird einfach an die zu messende Uhr „geclipt“. Das Mikrofon (gut zu erkennen an dem kleinen Loch in der Gummierung) sollte dabei gut am Gehäuseboden aufliegen.

Kleiner Wermutstropfen: Die Verarbeitung des Clips könnte hier und da vielleicht einen Tick sauberer sein, ist in der Summe aber gut.

Hier einige Bilder des Clips in Aktion:

Nice-to-know: Entwickelt wurde der Clip von Manufacture Modules Technologies Sàrl (MMT Swiss Connect), welches eine ehemalige Tochtergesellschaft von Frederique Constant ist. Daher ist es natürlich auch kein Zufall, dass MMT den Analytics-Clip auf seiner eigenen Website identisch wie Frederique Constant bewirbt.

Die App: SwissConnect Analytics

Keine große Überraschung: Die App, die man sich im Android oder Apple App-Store für die Benutzung des Analytics-Clips kostenlos downloaden kann, kommt auch von MMT Swiss Connect. Nach einer kurzen Registrierung und Verifizierung der Seriennummer des Clips, kann es auch schon losgehen.

Zunächst wird man aufgefordert die Frequenz der Uhr (Vibrations per Hour, VPH) einzustellen. Mit der Auto Detect-Funktion, kann man aber auch die App feststellen lassen, mit welcher Frequenz das Uhrwerk tickt. Der Analytics-Clip kann alle gängigen Frequenzen mechanischer Uhrwerke von 14400 VPH bis 36000 VPH erkennen und messen. Hier einige Beispiel-Uhrwerke mit ihren Frequenzen:

HerstellerWerks-BezeichnungFrequenz (VPH)
ETA282428800
ETA775028800
ETA289228800
ETA

Unitas 6498

18000
Miyota901528800
Miyota821521600
TAG HeuerCal. 1887 (Seiko)28800
SeagullST1921600
RolexCal. 3132, 3135, 3136, 3186, 3255, 413028800
SellitaSW200, SW300, SW50028800
ZenithEl Primero 400 B36000
Seiko6R2128800
Omega186121600

Mit Klick auf Analyze, rödelt die App erst mal vor sich hin und spuckt dann die Ganggenauigkeit  in einem Verlaufsgraphen in Echtzeit aus – in der Regel dauert es eine Weile, bis sich die Messung „einpendelt“:

Hier auch noch ein detailliertes Video zur Funktionsweise von Hardware und Analytics-App:

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Die Messwerte einzelner Uhren lassen sich mit einem selbst geschossenen Foto in einer Datenbank speichern und in der Cloud auch mit anderen iOS- bzw. Android-Geräten synchronisieren. Eine App für Windows-Geräte gibt es allerdings leider nicht.

Uhren-Datenbank in der App

Frederique Constant Analytics im Praxistest mit aktuellen Modellen und Vintage-Uhren

Für den Praxistest wählte ich

  • die Rolex Submariner mit Manufakturkaliber,
  • einen TAG Heuer Aquaracer Chronographen mit ETA 7750,
  • zwei Vintage-Handaufzuguhren von Stowa und Junghans sowie zu guter letzt
  • einen kleinen Exoten, die Seagull 1963 mit Handaufzugkaliber ST19.

Im Folgenden nehme ich an der einen oder anderen Stelle Bezug auf einen Vergleich mit der Timegrapher-App, die für 13€ im iOS App-Store gekauft werden kann und auch problemlos mit dem Analytics-Clip funktioniert. Die Einstellungsmöglichkeiten und Messwerte in der Timegrapher-App sind deutlich umfangreicher als bei der SwissConnect Analytics App.

Im Praxistest mit aktuellen und Vintage-Modellen, machte der Analytics-Clip von Frederique Constant einen gemischten Eindruck: Zwar hat die App stets die Gangabweichung erkannt, die Messung „within seconds„, die Frederique Constant selbstbewusst bewirbt, ist aber ganz offenbar maßlos übertrieben: Mit allen meinen Uhren dauerte die Messung jeweils mindestens 1 Minute. Das relativiert leider etwas den Vorteil der Kompaktheit des Clips, der ihn eigentlich für einen mobilen Einsatz auf den Flohmärkten dieser Welt prädestiniert. Auch die manuelle Vorgabe der Frequenz brachte hier keinen nennenswerten Zeitgewinn. Insbesondere die drei getesteten Handaufzug-Kaliber (Seagull ST19 und die zwei Vintage-Uhren) haben recht lange benötigt – die Timegrapher-App war hier deutlich schneller unterwegs.

Ein grundsätzlicher Nachteil des akustischen Messprinzips über das Mikrofon ist natürlich, dass keine lauten Umgebungsgeräusche vorhanden sein dürfen: Bei mir im Zimmer haben schon zwei piepsende Mini-Papageien ausgereicht, um die Messung zu verzögern bzw. zu stören – Signal not detected nörgelt die App dann rum. Eine Messung auf einer Uhren-Messe oder dergleichen ist also schwierig bis unmöglich.

Die Frequenz lässt sich in der App manuell einstellen oder per Auto-Detect ermitteln. Seltsamerweise waren die Messergebnisse (bei denselben Messbedingungen) im Auto-Detect und im manuellen Modus teilweise unterschiedlich. Die Vermutung liegt also nahe, dass die Frequenz im Auto-Detect-Modus teilweise nicht richtig erkannt wurde. Fraglich ist hier auch, warum die SwissConnect-App nicht den automatisch ermittelten Frequenz-Wert anzeigt (wie die Timegrapher-App).

Unterschiedliche Messwerte bei Auto-Detect und manuellem Modus

Immerhin: Stellt man die korrekte Frequenz manuell ein, decken sich die Messwerte der SwissConnect Analytics App im Wesentlichen mit denen aus der Timegrapher-App. Der Algorithmus der SwissConnect Analytics App scheint also gut zu funktionieren. Das sollte er auch, denn Frederique Constant verspricht eine Messgenauigkeit der Zeitwaage von mindestens ±0,2 Sekunden/Tag.

Fazit und Bezugsmöglichkeiten – Brauchbarer Clip, Achillesferse App

Auf der Pro-Seite des kompakten Frederique Constant Analytics-Clips stehen neben der guten Hardware insbesondere eine sehr einfache und intuitive Bedienbarkeit der App sowie zuverlässige Messergebnisse (im manuellen Modus). Auch die Datenbank-Funktionalität mit Cloud-Anbindung ist eine nette Sache.

Die einfache Bedienbarkeit erkauft sich die SwissConnect-App allerdings leider mit einer stark eingeschränkten Funktionsvielfalt: Mehr als einen schicken Echtzeit-Graphen inkl. Messwert und eine Cloud-Datenbank bekommt man nicht. Technik-affine werden insbesondere weitere Messwerte wie z.B. Amplitude und Abfallfehler vermissen: Diese Werte können einen Hinweis auf eine fällige Revision geben, falls die Ganggenauigkeit stark zu Wünschen übrig lässt. Optimalerweise bewegen sich die Werte der Amplitude  zwischen 260 und 290 Winkelgraden und der Abfallfehler zwischen 0,0 und 0,3 Millisekunden.

Als einzige Lösung (zum Stand Dezember 2016) kann man diesbezüglich leider nur auf eine andere App ausweichen, die problemlos mit dem Analytics-Clip funktinioert: Timegrapher liefert zumindest den Abfallfehler (Beat Error) recht zuverlässig. Der Amplituden-Wert richtet sich nach dem Lift Angle, den man manuell einstellen muss. Eine Datenbank mit Lift Angle-Werten gibt es hier. Wenn man das Werk aber nicht kennt (wie bei meinen zwei Vintage-Kalibern von Stowa und Junghans), bringt die Datenbank natürlich nichts.

Muss mit Blick auf Gangabweichung und Beat Error dringend zur Revision: Die Messwerte einer Junghans Vintage-Uhr mit Handaufzug

Das Fehlen von Messwerten wie Beat Error (Abfallfehler) in der SwissConnect Analytics-App ist schlicht nicht nachvollziehbar und kann auch nicht dadurch wegargumentiert werden, dass man es dem Kunden möglichst einfach machen will. Zum einen ist eine App doch wie geschaffen dafür, um z.B. mit einem simplen Ampel-System anzuzeigen, ob ein Wert gut oder schlecht ist (auch ich musste erst noch mal recherchieren, was gute Werte für Amplitude und Abfallfehler sind). Des Weiteren braucht man nicht grade viel Gehirnschmalz, um auf die „innovative“ Idee zu kommen, einen Advanced-Modus einzubauen, der weitere Messwerte bzw. Einstellmöglichkeiten bietet.

Warum also muss ich eine zusätzliche App für 13€ kaufen, die mir eigentlich selbstverständliche Funktionen bietet? War die Entwicklungszeit vielleicht zu knapp kalkuliert und wollte Frederique Constant den Clip unbedingt noch vor dem Weihnachtsgeschäft auf den Markt werfen? Warum verspricht man selbstbewusst eine Messung „innerhalb von Sekunden“, was schlicht nicht eingehalten werden kann? Fragen über Fragen…

Alles in allem ist der Frederique Constant Analytics-Clip in Kombination mit der Standard-App nur bedingt zu empfehlen – erst bei Verwendung der Timegrapher App, entfaltet die gute und kompakte Hardware seine Stärke. Frederique Constant würde also gut daran tun, die App dringend nachzurüsten – die Hardware gibt es auf jeden Fall her. Kurzum: Ich werde den Clip behalten und in Kombination mit der Timegrapher-App in Zukunft für meine Reviews nutzen – komfortabler als der Atomzeit-Vergleich nach 24 Stunden ist diese Variante allemal.

Nachtest zum iOS-App-Update:

Frederique Constant hat sich offenbar ein paar Kritikpunkte zu Herzen genommen und nachgebessert:

  • Bei Auto-Detect der Frequenz wird der automatisch ermittelte Wert nun oben rechts angezeigt. Es lässt sich also nun noch mal gegenprüfen, ob der richtige Wert erkannt wurde.
  • Amplitude wird nun analysiert
  • Abfallfehler wird nun analysiert

Das Ganze sieht nun so aus (Timegrapher als Vergleichsbasis rechts):

 

Gut: Die Analyse-Werte von der Swiss Connect Analytics-App waren im Praxis-Check mit einer TAG Heuer Aquaracer (Chronographen-Werk ETA 7750) fast identisch mit denen der Timegrapher App. Leider wurde die Analyse-Geschwindigkeit nicht verbessert. Dennoch sind die Verbesserungen definitiv ein Schritt in die richtige Richtung!

Frederique Constant Analytics Clip kaufen

Etwas rückständig ist die Bestellung des Analytics-Clips: Man kann nur mit Kreditkarte zahlen. Auch wenn es zunehmend Kreditkartenbesitzer in Deutschland gibt, ist die Verbreitung aufgrund oftmals hoher Kosten nach wie vor eher gering. Mir sind auch nur zwei deutsche Banken bekannt, die eine Kombination aus Gratis-Kreditkarte und 0€ Kontoführungsgebühren bieten: DKB und ING-DiBa.

Nicht ganz nachvollziehbar, aber vermutlich technisch bedingt, ist auch, dass es zwei Varianten des Frederique Constant Analytics-Clips gibt: Für iOS und Android – dies bitte unbedingt beachten, falls ihr eine Bestellung tätigen wollt…

Nichts für Android-Geräte: Die Variante für iOS

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Auch über Kommentare freue ich mich immer sehr (Kommentare werden einzeln, in der Regel innerhalb kurzer Zeit, geprüft und freigeschaltet). Vielen Dank!

Dieser Beitrag hat 15 Kommentare

  1. Werner H.

    Hallo Mario, ich habe den Clip bei Bartels Watches gekauft u. versucht ihn registrieren zu lassen. Leider funktioniert das auf der Swiss Connect App so gar nicht, sie ist damit also völlig unbrauchbar. FC habe ich mehrfach darauf hingewiesen, aber mehr als ein Zurücksenden des Clips (an dem liegt es aber nicht) kam da nicht. Auch Herr Dr. Bartels hat ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich finde dieses Verhalten völlig indiskutabel und absolut kundenfeindlich. Wie kann ich einen Clip verkaufen ohne daß die dazugehörende Software funktioniert ? Hast Du einen Tipp ? LG Werner

    1. Mario

      Hi Werner,
      das ist natürlich ärgerlich.
      Der Clip lässt sich auch mit der App „Watch Tuner Timegrapher“ nutzen – die ist mit 14€ allerdings leider nicht ganz günstig und auch nicht so anwenderfreundlich wie die Swiss Connect App…
      LG
      Mario

  2. Andreas

    Wo kann man das Clip aktuell erwerben?

  3. Frank H.

    Hallo, habt ihr das Produkt hier zu gut beworben, dass es mittlerweile 129 Euro kostet? 🙂
    Ist es das noch wert???

    1. Mario

      Hallo Frank, vielen Dank für den Hinweis, ich ändere das im Artikel noch ab- da hat FC ja ordentlich draufgeschlagen.

      Nun aber zu deiner Frage: Ich benutze den FC Analytics Clip regelmäßig, da ich recht häufig Uhren auf Ganggenauigkeit prüfen muss, z.B. für ein Review. Mir persönlich war der Clip das Geld also durchaus Wert und letztendlich ist der Clip deutlich handlicher und durch die App einfacher zu bedienen als eine „normale“ Zeitwaage.
      Wenn du allerdings nicht so oft Messungen durchführen musst wie ich, kannst du auch einfach die Uhrzeit nach Atomzeit einstellen und nach 24 Stunden nochmal checken (Uhr sollte voll aufgezogen sein).
      Kurz: Ich persönlich hätte aufgrund meiner häufigen Nutzung im nachhinein auch die 130€ bezahlt. Für „normale“ Uhrenliebhaber mit vielleicht 1-3 Automatikuhren lohnt sich die Anschaffung aber wohl eher nicht.

      Darüber hinaus hat FC zwar die App verbessert, ich nutze aber immer noch lieber die Timegrapher App – auch wenn die App nicht ganz so nutzerfreundlich ist wie die von FC, finde ich sie nach wie vor etwas besser. Wenn es dir genauso geht wie mir, kämen noch 13€ für die Timegrapher App hinzu.

      Bedenklich finde ich außerdem, dass FC nach wie vor eine „Messung innerhalb von Sekunden“ bewirbt. Das ist trotz Verbesserungen in der App schlicht übertrieben.

      1. Frank

        Hallo Mario,
        kurzes Feedback.. Am Ende des Tages habe ich es mir doch angeschafft 🙂 allerdings werde ich es auch gleich wieder abschaffen. Bei mir funktioniert es leider gar nicht. Gleich am ersten Tag ca. 30 Messungen mit 6 versch. Uhren. Vom 3Hz Handaufzug über Submariner und Panerai bis zur 36.000er alten Zenith alles dabei. Uptodate Smartphone unter Android… App läuft und misst, Beat wird graphisch angezeigt, hat aber bei den vielen Messungen genau 2 mal auch ein MESS-Ergebnis angezeigt. Im Auto Detect Mode hat jedes der Uhrwerke übrigens 14.400 VPH. :-))))) Software aus dem Playstore heute noch mal neu installiert. Keine Verbesserung. Anderes Tel benutzt. Gleiche in Grün. In Sternen ausgedrückt.. eher sehr wenige.. Schaaade. Email an den Swiss Connect Support geschrieben. Bin gespannt……

        1. Mario

          Hallo Frank,

          danke schön für deine Einblicke. Das hört sich echt nicht gut an. Ich merke auch oft, dass, wenn es nicht 100% still ist in der Umgebung, ich schnell Probleme mit den Messergebnissen kriege. Schon etwas nervig. Vielleicht lag es bei dir auch daran?

          Alles in allem nutze ich die Timegrapher App aber auch lieber als die Analytics App von Swiss Connect (auch, wenn es natürlich nicht Sinn der Sache sein kann, dass man für eine separate App noch mal blechen muss).

          Viele Grüße
          Mario

          1. Frank

            Hallo Mario,

            ich hatte ja gelesen, dass selbst das Piepsen zweier Vögel das Ergebnis beeinflussen, bzw. unmöglich machen. Daher habe ich die „Drei“ (Uhr, Analytics Clip und Tel) in einem Raum alleine gelassen. Es irritiert mich am meisten, dass ich den Beat DIE GANZE ZEIT auf dem Display laufen (also wurde er erkannt) sehe, es aber es in 90 % auch nach 5 Minuten zu keiner Auswertung kommt. Von „collecting data“ wechselt das Display immer zu „Signal not detected“. Habe mittlerweile ein drittes Tel ausprobiert Galaxy S7 und auch da bekomme ich Ergebnisse wie Amplitude 18 Grad, Beat error 12ms und (fast) dauerhaft 14.400VPH. Habe extra von einem Freund eine PAM 676 besorgt. Mein Gott, die hat max. 12mm Höhe und Glasboden und man kann den Clip DIREKT bei der Unruh platzieren und das Ding zeigt den Beat sowas von gut an, aber das Ergebnis ist ne Katastrophe. Echt schade.. Wenn es die TimeGrapher App zum Ausprobieren gäbe, würde ich dem Clip noch eine Chance geben, aber so reist er zurück in die Schweiz. An alle anderen hier, schreibt, wenn es bei euch top funktioniert und welches Tel ihr benutzt. Vielleicht hat die App eine Samsung Allergie. (Welches benutzt Du eigentlich?)

            Beste Grüße
            Frank

          2. Mario

            Hi Frank,
            ich habe die Variante für das iPhone bzw. iOS.
            Das tolle an Timegrapher ist, dass man die Mikrofon-Sensibilität manuell einstellen kann und man genau sieht, ab welcher Sensibilität die Messergebnisse (schneller) getrackt werden. Die automatische Erkennung der BPH funktioniert aber auch beim Timegrapher nicht immer tadellos, weshalb ich dazu übergegangen bin, den Wert meistens manuell einzustellen.
            Viele Grüße
            Mario

  4. Thomas

    von der SwissConnect App gabs gestern ein Update (iOS), das nun Amplitude und Beat error measurement ermöglicht. Hab’s aber noch nicht probiert.

    1. Mario

      Vielen Dank für den Hinweis – schaue ich mir gerne mal an.

  5. Alexander

    Hi. Danke für dieses gute und ausführliche Review. Was mir allerdings fehlt ist, ob die Analytics-App im Gegensatz zur Timegrapher-App mit den Omega-Kalibern neuester Bauart umgehen kann. Gemeint sind hier die Kaliber mit Co-Axial Hemmung. Kannst Du da was zu sagen? Steht vielleicht was in der Beschreibung? Ne Omega mit Co-Axial Hemmung hat man ja auch nicht einfach so irgendwo rumliegen um es mal auszuprobieren.

    1. Mario

      Moin moin,
      sorry, aber da muss ich leider passen, da ich leider keine Omega (mehr) besitze 🙁
      In den (sehr spärlichen) Unterlagen ist leider auch nichts beschrieben.
      Gruß
      Mario

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