Nato-Armband: Seatbelt-Qualität von Watchbandit im Test [inkl. Gewinnspiel]

Sommer, Sonne, 32 Grad im Büro – in der heißen Jahreszeit rüste ich viele meiner Uhren, an denen ein Lederband montiert ist, auf Bänder um, die verträglicher sind mit der täglichen Schweißproduktion meiner Arme. Klingt eklig? Ja, kann es auch schnell werden, vor allem mit Lederbändern! Eine Alternative ist insbesondere das beliebte Nato-Band. Die Vorteile: Das in Nato-Bändern in aller Regel verarbeitete, gewebte Nylon ist wasserfest und trocknet daher sehr schnell. Leicht, schmutzabweisend und extrem reißfest ist das Material noch dazu. In diesem Artikel widme ich mich etwas genauer einem aktuellen Trend: Hochwertige „Premium“ Nato-Bänder in sogenannter Sicherheitsgurt („Seatbelt“)-Qualität, über welche sich nicht nur James Bond freuen würde …

Nato Bänder für Militäruhren
Hamilton Field Watch und AEVIG Corvid „Bauhaus Field Watch“ mit khaki-grünem und braunem Nato-Band in Seatbelt-Qualität

 

Werenbach Spaceborn NATO Strap schwarz
Werenbach Leonov BTO mit schwarzem Watchbandit-Nato in Seatbelt-Qualität

 

Nato-Uhrenarmband in Seatbelt-Qualität von Watchbandit – Eckdaten:

  • Gewebtes Nylon, „Seatbelt“-Qualität (Material ähnlich Sicherheitsgurte)
  • Länge: 28 cm
  • Dicke: 1,4 mm
  • Schließe aus gebürstetem Edelstahl (316L) mit WB-Logo
  • Erhältliche Standard-Farben: blau, khaki-grün, militär-grün, braun, schwarz-grau, grau, „Bond“, schwarz
  • Preis: 21€ (inklusive 15% Gutschein-Code am Ende des Artikels)

Premium Nato Band Watchbandit WB-Original Sicherheitsgurt

Kooperation

Bond, James Bond! Ein kurzer Abriss der Geschichte des Nato-Bandes

Der Name des Nato-Bandes hat nur indirekt etwas mit dem Verteidigungsbündnis NATO (North Atlantic Treaty Organization) zu tun: Die bis heute beliebten Durchzugsbänder wurden in den 1970ern vom Nato-Mitbegründer Großbritannien eingeführt und bekamen dementsprechend eine sogenannte NATO-Lagernummer (NATO Stock Number, NSN 6645-99-124-2986 bzw. 6645-99-527-7059). Fortan setzte sich der Begriff „Nato-Band“ durch.

Die genauen Original-Spezifikationen für die militärischen Durchzugsbänder des britischen Verteidigungsministeriums gibt’s in diesem Dokument. Nennenswerte Details:

  • Material der Schließe und der Keeper (aus Kostengründen verchromtes Messing und kein Edelstahl)
  • Material des Bandes (gewebtes Nylon, an der Spitze versiegelt bzw. verschweißt)
  • Farbe des Bandes (Admirality Grey)
  • Gesamtlänge (280 mm)
  • Dicke (1,2 mm)
  • Breite (20 mm) und
  • die Abstände zwischen den Keepern und der Schließe (12-25-60 mm)

Nato Strap Defence Standard 66-47 6645-99-124-2986

Es ist natürlich kein Zufall, dass auch heute noch viele Nato-Bänder den Namenszusatz „G10“ erhalten: Die britischen Soldaten konnten die beliebten und robusten Bänder mit dem Formular G10 beantragen. Die heutzutage gängigen, vielfältigen Farbvarianten konnten die Soldaten aber natürlich nicht im Formular ankreuzen: Die oben genannten Spezifikationen waren absolut festgeschrieben.

Insbesondere das Material des Bandes ergibt Sinn: Gewebtes Nylon ist extrem reißfest und leicht. Kein Wunder, dass das Militär Nylon auch in vielen anderen Bereichen einsetzt, z.B. in Fallschirmen oder Taschen…

Natobänder Shop Deutschland Premium Qualität

Natoband Militärgrün
Khaki-grünes Nato-Band von Watchbandit, daneben: Achat-Edelsteinarmband und gelbes Tigeraugen-Armband (ebenfalls von Watchbandit)

Nato- bzw. G10-Durchzugsbänder fanden aber auch verstärkte Aufmerksamkeit im privaten Bereich: 1964, also noch vor der Einführung der bis heute gängigen Nato-Band-Konstruktion durch das britische Militär, war ein Nato-ähnliches (!!!) Band an der Rolex Submariner 6538 von James Bond in „Goldfinger“ montiert (gespielt vom genialen Sean Connery). Witzig: Das schwarz-grün-rot-gestreiften Nylon-Band war eine ganze Ecke zu schmal… 😉

Auch heute noch sind Nato-Bänder beliebt, und zwar nicht nur an günstigen Modellen á la Daniel Wellington. Bekanntermaßen zierten schon viele verschiedene Uhrenmarken das Handgelenk von 007 (neben Rolex u.a. auch Seiko, Breitling, Hamilton). Seit 1995 kommen allerdings nur noch Omega-Modelle an James Bonds Handgelenk. In „Goldeneye“ beispielsweise hatte Bond in seiner Omega Seamaster einen eingebauten Laser, um Löcher in Stahl zu brutzeln… 😉

Dass Nato-Bänder mit ihrer (passenderweise) militärischen Herkunft auch heute noch zu Commander Bond passen, weiß natürlich auch Omega: Viele aktuelle Modelle des Schweizer Herstellers kommen am Nato-Band, z.B. die Omega Seamaster „Commander’s Watch“ Sonderedition:

Omega Seamaster 300m Nato Band

Anfang 2018 hat Omega sogar einen temporäreren, sogenannten Pop-Up-Store in Paris ins Leben gerufen – nur für Nato-Bänder!

Qualitativ sind Omega Nato-Bänder auf jeden Fall tip top und bisher meine persönliche Qualitätsreferenz – ob sich das mit Blick auf die Natobänder von Watchbandit ändert, schauen wir uns jetzt an…

 

Test: Nato-Armband in „Seatbelt“-Qualität von Watchbandit

Der Begriff „Seatbelt“-Qualität ist natürlich nicht zufällig: Die Oberfläche ist deutlich weicher als bei einem Standard-Nato-Band und erinnert tatsächlich an Sitzgurte bzw. Sicherheitsgurte. Es liegt entsprechend in der Sache der Natur, dass Seatbelt-Natos – anders als normale Natos – eine dezent glänzende Oberfläche haben. Dadurch sehen die Seatbelt-Natos meiner Meinung nach hochwertiger aus, wenngleich die optische Erscheinung natürlich Geschmackssache ist. Hier ein Vergleichsbild (links: Standard-Nato, rechts: Premium-Seatbelt-Natoband):

NAto-Band Standard vs Premoin_Seatbelt

Gewebtes Nylon Durchzugs-Band Nato
Schön: Während günstige Nato-Bänder an der Seite wie „abgesäbelt“ aussehen, sieht das gewebte Nylon bei den Natobändern von Watchbandit auch am Rand sehr hochwertig aus

Die Nato-Bänder von Watchbandit kommen alle mit 28 cm Länge und 1,4 mm Dicke. Die Bänder sind damit etwas dicker als das durchschnittliche Nato, welches meistens bei 1,0 bis 1,2 mm liegt. Insbesondere die Länge ist bei Natobändern gar nicht so unwichtig: Ist das Band mit Blick auf den eigenen Handgelenkumfang zu lang, muss man es nach dem Durchführen durch den letzten Keeper umklappen, was ich persönlich sehr nervig finde. Die 28 cm der Watchbandit-Bänder passen für meinen Handgelenkumfang von 19 cm aber optimal: Das Band endet ziemlich genau hinter dem letzten Keeper. Eine weit verbreitete Länge von 29 cm (siehe Alternativen unten) wäre für mich persönlich wahrscheinlich zu lang…

Werenbach Leonov BTO Nato Uhrenarmband schwarz
Schwarzes Nato-Band in Sicherheitsgurt-Qualität, daneben: Achat-Edelsteinarmband und Miyuki-Band, ebenfalls von Watchbandit

 

Die „Hardware“ der Watchbandit-Natos macht ebenfalls einen guten Eindruck: Die drei (fest vernähten) Keeper sind satiniert und stehen damit in einem unaufdringlichen Kontrast zur leicht glänzenden Oberfläche des Nylons. Die Haptik ist recht massiv bzw. dick.

Natoarmband militärgrün

Die Schließe ist mit die massivste, die ich je an einem Nato-Band gesehen habe – top! Eher ungewöhnlich für ein Nato-Band ist, dass der Dorn der Schließe eckig ist – entsprechend sind natürlich auch die Löcher im Nato-Band eckig. Aber das Wichtigste: Die Versiegelung der Löcher ist sehr sauber umgesetzt (bei günstigeren Standard-Nato-Bändern musste ich schon mal mit der Pfeile die Versiegelung nachbearbeiten, damit das Band nicht am Arm scheuert bzw. kratzt).

Massive Schließe Nato Band

Seatbelt Natoband Watchbandit Versiegelung
Saubere Versiegelung, damit nichts am Arm kratzt.

Meine Qualitäts-Referenz bei Nato-Bändern waren bisher immer die original Omega Nato-Strap. Um es vorweg zu nehmen: Das hat sich auch im Vergleich mit dem Watchbandit-Nato nicht geändert. Das Nato von Omega hat eine ähnlich weiche, aber deutlich feiner gewobene Oberfläche als die Bänder von Watchbandit – das ist vielleicht noch Geschmackssache, im Detail ist das Omega-Nato aber noch einen Tick besser verarbeitet (Rand, Nähte) – nichts anderes hätte ich bei einem Preisunterschied von Faktor 7 aber auch erwartet (Omega Natoband = 150€). Das macht das Omega-Nato aber längst noch nicht sieben mal besser…

Omega Speedmaster Moonwatch Nato Alternative
Fein gewebtes original Nato-Band von Omega vs. Watchbandit Uhrenarmband in Sicherheitsgurt-Qualität

Nato-Band in Sicherheitsgurt-Qualität von Watchbandit – Fazit

Mit „das beste Nato-Uhrenarmband auf dem Markt“ betitelt Watchbandit selbstbewusst seine Bänder. Nun, auch nach meinem Test würde ich sagen das trifft nach wie vor auf meine persönliche Qualitätsreferenz der Nato-Bänder von Omega zu. Allerdings geht natürlich auch bei mir eine Augenbraue bei dem Gedanken hoch, 150 Flocken für ein einzigies Natoband auszugeben.

Denn: In der Summe bekommt man bei Watchbandit eine Menge Nato für’s Geld. Keeper und Schließe sind massiv. Der Stoff ist sehr weich, die Versiegelung sauber. Die Watchbandit-Natobänder sind qualitativ nicht weit weg von den Omega-Natobändern und kosten grade mal ein Siebtel davon – der Preis in Höhe von knapp über 21€ (inklusive Gutschein-Code) direkt im Watchbandit-Shop ist auf jeden Fall fair. Nur die Auswahl an Farben und ggf. unterschiedlichen Längen ist bei Watchbandit definitiv ausbaubar – da bieten andere Shops derzeit einfach mehr…

Mit freundlicher Unterstützung von WatchBandit, teile ich gerne noch exklusiv für meine Leser einen 15% Gutschein-Code: Einfach chrononautix im Gutscheinfeld im Warenkorb bei WatchBandit.de angeben und über ein paar gesparte Münzen freuen.

Alternativen

Weitere Hersteller hochwertiger Natos in „Seatbelt“-Qualität:

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Auch über Kommentare freue ich mich immer sehr. Vielen Dank! 🙂

 

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2 Gedanken zu “Nato-Armband: Seatbelt-Qualität von Watchbandit im Test [inkl. Gewinnspiel]”