Uhrengröße Leitfaden Handgelenkumfang Durchmesser

Die richtige Uhrengröße für jeden Handgelenk-Umfang

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Wie finde ich die optimale Uhrengröße? ist sicherlich eine wesentliche Frage, wenn es darum geht die neue Lieblings-Uhr zu finden. Denn: Eine zu große Uhr kann den Tragekomfort ganz schön in Mitleidenschaft ziehen und eine zu kleine Uhr wiederum sieht schnell verloren am Handgelenk aus. Eine Uhr muss einfach zum Träger passen. Punkt. 🙂

Begriffe wie „Oversize“, „Big Size“ oder „XL“, die auf die Uhrengröße hinweisen sollen, verwirren allerdings mehr als das sie helfen, da es keinen einheitlichen Standard wie z.B. bei Textilien gibt. Oftmals wird daher versucht die optimale Uhrengröße auf den Durchmesser der Uhr zu reduzieren. Tatsächlich können wenige Millimeter Uhren-Durchmesser bereits einen großen Unterschied machen wie dieses Beispiel zeigt (hierzu später mehr):

Dasselbe Design von Sinn Spezialuhren Frankfurt – klein (41 mm) vs. groß (44 mm)

Doch ganz so einfach ist es in der Regel nicht! Andere Faktoren wie die Bauhöhe, das Horn-zu-Horn-Maß oder das Design spielen ebenfalls eine sehr große Rolle. In diesem Artikel stelle ich die wesentlichen Faktoren vor.

Darüber hinaus zeige ich als grobe Orientierung auf, wie man mit einer einfachen Formel auf Grundlage des Handgelenk-Umfangs die passende Uhrengröße berechnen kann – kompakt dargestellt in einer schicken Infografik (Punkt 3)…

Sinn 104 St Sa – mit einem Durchmesser von 41 mm eher mittelgroß
Nautische-Instrumente-Mühle-Glashütte-Nato-Lederband-Handgelenk
Mühle-Glashütte Panova – eine eher zierliche Uhr
Laco-Frankfurt-GMT-Uhr-Handgelenk-Größe-43mm
Laco GMT – durch einen Durchmesser von 43 mm und die charakteristischen Kronen wirkt die Fliegeruhr recht wuchtig.
Timex-Expedition-Scout-Handgelenk
Timex Expedition Scout – mit 40 mm eine eher kleinere Uhr

Uhrengröße-Trend: Große Uhren im Aufwind?

Wenn man sich Vintage-Herrenuhren der 50er bis 70er anschaut, so wird schnell deutlich, dass sich diese Modelle fast ausschließlich im Uhrengröße-Bereich von 34-37 mm (Durchmesser ohne Krone) bewegen. Ganz schön klein!

Kleine Anekdote gefällig? In den 40ern und 50ern gab es ein Omega-Modell mit dem Namen „Oversize“ (englisch für Übergröße). Diese Omega hatte einen für heutige Maßstäbe ziemlich kleinen Durchmesser von 38 mm (gemessen ohne Krone). Zum Vergleich: Sucht man über Google nach aktuellen „Oversize“-Uhren, findet man problemlos völlig überdimensionierte Modelle jenseits der 50mm (z.B. Diesel), die wohl höchstens Popeye oder Dwayne The Rock Johnson tragen könnte, ohne dass es irgendwie seltsam aussieht. 😉

Hierzu noch ein Beispiel: Der Pforzheimer Traditionshersteller Laco 1925 hat eine Fliegeruhr mit satten 55 (!!!) mm Durchmesser im Portfolio (z.B. Laco Replika 55 im B-Muster-Design, UVP 3450€). Der Grund hierfür ist historischer Natur: Im Zweiten Weltkrieg wurden diese XXL-Uhren von Navigatoren auf Langstreckenflügen über der dicken Fliegerjacke oder auch teilweise sitzend am Bein (!) getragen, um in Kombination mit einem Libellenoktanten (Winkelmesser) Standortbestimmungen vorzunehmen. Laco baut diese Uhren immer noch in alter Tradition – insbesondere bei Sammlern, die diese Riesenklopper zum Beispiel in einer Vitrine zur Schau stellen, ist dieses Modell beliebt – denn wirklich tragbar ist eine Uhr mit solch einem Durchmesser für Normalsterbliche eigentlich nicht (wie man bei mir sehen kann… 😉 )

55 mm Fliegeruhr an meinem 19 cm-Handgelenk – völlig überdimensioniert!

Daher bietet Laco die klassischen Beobachtungsuhren natürlich auch in deutlich tragbareren Durchmessern an, beispielsweise die Laco Paderborn Erbstück in 42 mm Durchmesser:

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Laco Erbstück B-Muster FLiegeruhr Business Hemd
Schon besser: Laco Paderborn Erbstück mit 42 mm Durchmesser

Nur einer fühlt sich mit dem originalgetreuen 55 mm-XXL-Durchmesser der Laco-Fliegeruhren offenbar wohl: Arnold Schwarzenegger. Vor kurzem tauchte auf Arnies Instagram-Account ein Bild von ihm mit einer kaum übersehbaren Laco-Uhr auf, die er zu keinem geringeren Anlass als den Universitätsabschluss-Feierlichkeiten seines jüngsten Sohnes Joseph Baena getragen hat…

 
 
 
 
 
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Ein weiteres Beispiel: Auch wenn Rolex seinen wohl berühmtesten Klassiker, die Rolex Submariner, schon seit Jahrzenten bei der Uhrengröße 40 mm belässt, setzen viele Submariner-Hommagen (böse Zungen würden auch „Nachbauten“ sagen)  auf einen größeren Durchmesser (z.B. die Steinhart Ocean in 42mm und 44mm) und gehen damit mit dem Trend.

Invicta 8926OB Pro Diver Rolex Submariner Vergleich Automatik
Invicta 8926OB Pro Diver (links) vs. Rolex Submariner – beide haben einen Durchmesser von 40 mm

Aber selbst Rolex kann sich nicht dem Trend wachsender Uhrengrößen erwehren: So wuchs die Rolex Air-King vor ein paar Jahren von 34mm auf immerhin 40 mm. Auch bei der Rolex-Tochter Tudor wurde die Bronze-Variante der Tudor Black Bay aufgepumpt: Von 41 mm auf 43 mm.

Tudor Black Bay Bronze, Bild: Tudor

Jetzt könnte man argumentieren: Trends kommen und gehen (Hemden aus Spitze – echt jetzt?). Manchmal kommen die Trends sogar zurück (Hallo Röhrenjeans!). Aber werden auch die Uhrengrößen wieder schrumpfen…?

Uhrengröße – werden Uhren wieder kleiner?

Darauf ein klares jein! 😉 Zum einen ist tatsächlich in den letzten Jahren zu beobachten, dass Uhren wieder etwas kleiner werden (siehe das Beispiel Sinn U50 vs. Sinn U1). Das ist verständich, denn der Tragekomfort ist ein durchaus entscheidender Faktor. Dennoch glaube ich keineswegs, dass die Uhren wieder so klein wie in den 50er, 60er und 70er Jahren werden.

Auch wenn sich zum Beispiel die New York Times für kleine Uhrengrößen stark macht („Are You Man Enough for a Small Watch?“), so gibt es nur wenig Gründe dafür, dass Uhren als (so ziemlich) einziges Schmuckstück eines Mannes wieder deutlich schrumpfen (hierzu aber gleich mehr). Das zeigt auch das Aufpumpen der Uhren von Rolex und Tudor, welche bisher eher zurückhaltend hinsichtlich größerer Modelle waren (Omega, Tag Heuer, Breitling & Co. sind und waren da deutlich schneller). Der Markt fordert größere Uhren ein – und das finde ich gut, da eine Männeruhr meiner Meinung nach durchaus präsent sein darf.

Tudor GMT on the Wrist
Tudor GMT mit 43 mm Durchmesser

Uhrengröße-Formel und Infografik: Durchmesser vs. Handgelenk-Umfang

Es ist durchaus legitim den Durchmesser einer Uhr (ohne Krone gemessen) als ersten Anhaltspunkt heranzuziehen, wenn man die richtige Uhrengröße finden will. Denn tatsächlich können wenige Millimeter bereits einen großen Unterschied machen – das sieht man beispielsweise beim direkten Vergleich der Taucheruhren Sinn U50 (41 mm, 74 Gramm) und der Sinn U1 (44 mm Durchmesser, 113 Gramm):

Die 41 mm große Sinn U50 (links) im direkten Vergleich mit der Sinn U1 (44 mm)

Als Bezugspunkt zum Uhren-Durchmesser wird in aller Regel der Handgelenk-Umfang herangezogen. Nehmt dazu einfach ein Maßband und legt es (nicht zu eng) um euer Handgelenk.

Handgelenk Umfang messen Uhrengröße ermitteln

Um allgemeingültige Aussagen zum Verhältnis Handgelenksumfang vs. Durchmesser treffen zu können, habe ich in vielen einschlägigen Foren recherchiert und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

Meine Auswertung der Angaben von 80 Uhren-Fans ergab, dass die Wohlfühl-Uhrengröße mit einem durchschnittlichen Faktor von 2,3 ermittelt werden kann. Sprich: Ihr nehmt ganz einfach euren Handgelenksumfang (in cm) und multipliziert diesen mit 2,3. Der ermittelte Wert ist dann die optimale Uhrengröße in Millimeter (Durchmesser, gemessen ohne Krone).

Die folgende Infografik veranschaulicht den Zusammenhang von Handgelenkumfang und Durchmesser und soll als grobe Orientierung dienen:

Uhrengröße Leitfaden Handgelenkumfang Durchmesser
Infografik Uhrengröße vs. Handgelenkumfang, Bild: Watchnerd

Als ungefähre Orientierung lässt sich folgender Zusammenhang zwischen optimaler Uhrengröße und Handgelenkumfang zusammenfassen:

  • Handgelenkumfang <15 cm → 34-36 mm Durchmesser (z.B. Tudor Black Bay 36)
  • Handgelenkumfang 15-18 cm → 38-42 mm Durchmesser (z.B. Rolex Submariner)
  • Handgelenkumfang >19 cm → 43-49 mm Durchmesser (z.B. IWC Big Pilot)

Hierzu noch ein einfaches Beispiel: Bei meinem Handgelenkumfang von 19 cm ergibt sich anhand der Formel ein Uhren-Durchmesser von ca. 43 mm ohne Krone. Volltreffer – das ist nämlich auch in etwa die Uhrengröße, die ich am liebsten trage.

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Interessanterweise ergibt die Auswertung auch noch, dass die meisten Uhren-Fans sich in der Regel in einem Korridor von 3 mm bewegen. Auch meine Uhrengröße, mit der ich mich am wohlsten fühle, würde ich im Bereich 41-44 mm ansiedeln.

Breitling Navitimer 01 Outletcity Metzingen Handgelenk
Breitling Navitimer 01 mit einem stimmig wirkenden Durchmesser von 43 mm (Handgelenkumfang: 19 cm)

Ich möchte an dieser Stelle hervorheben, dass es sich bei der Auswertung um Mittelwerte handelt, d.h. es gibt natürlich auch Uhrenträger, die kleinere oder größere Uhren bevorzugen. Letztendlich spielen natürlich aber auch noch andere Faktoren bei der Uhrenauswahl eine Rolle…

Weitere Einflussfaktoren auf die optimale Uhren-Größe

Nun, wo ihr euren individuellen „Wohlfühl-Korridor“ ermittelt habt, könnt ihr zumindest schon einmal grob abschätzen, welche Modelle für euch in Frage kommen. Folgende Faktoren sind neben dem Durchmesser noch wichtig…

Die Höhe einer Uhr

Diese wird in der Regel auch in Millimeter angegeben. Hier gibt es riesige Unterschiede. Beispiel gefällig? Zwei sehr ähnliche Breitling-Modelle, zum einen die mittlerweile nicht mehr erhältliche Breitling Superocean Steelfish (44mm Durchmesser) sowie die Breitling Colt (ebenfalls 44mm) geben im direkten Vergleich folgendes Bild ab…

Zunächst von vorne:

Breitling SuperOcean Steelfish Front Vorne
Breitling Colt Front Vorne

Hier wirken die beiden Modelle noch gleich groß. Nun aber die entscheidende Seiten-Ansicht:

Breitling SuperOcean Steelfish Seite
Breitling Colt Seiten

Der Höhen-Unterschied beträgt 11,3mm zu 16,7 mm (das sind ca. 50%)! Dadurch wirkt die Breitling SuperOcean Steelfish deutlich wuchtiger am Arm, auch wenn der reine Durchmesser der verglichenen Modelle exakt gleich ist. Das hat natürlich auch große Auswirkungen auf den Tragekomfort

Richtige Uhrengröße finden: Gewicht und Material einer Uhr

Es liegt in der Natur der Sache, dass größere Uhren natürlich auch mehr wiegen. In o.g. Vergleich der beiden Breitling-Uhren ist die SuperOcean Steelfish ein echter „Klopper“, während die Breitling Colt durch die geringere Bauhöhe deutlich weniger wiegt und dadurch auch angenehmer zu tragen ist. Die Breitling SuperOcean Steelfish ist – auch wenn Sie oft als Breitling-Klassiker neben der Navitimer genannt wird – durch die Kombination der Bauhöhe und dem Gewicht sehr kopflastig und neigt dazu unangenehm zur Seite zu „purzeln“. Dies trifft v.a. auf die Stahlband-Variante zu, welche das Gewicht natürlich noch weiter erhöht. Am Lederarmband oder Nato trägt sich auch die Steelfish noch recht angenehm. Allerdings hat mir die Breitling SuperOcean Steelfish so wirklich nur am Stahlband gefallen – eine echte Zwickmühle.

Armbanduhren für Männer sind in den allermeisten Fällen aus Edelstahl. Relativ häufig findet man größeren Uhren aber auch in einer Titan-Variante, wodurch das Gewicht der Uhr deutlich verringert wird und sich dadurch natürlich auch der Tragekomfort erhöht. Während Edelstahl ca. 8g/cm³ wiegt, kommt Titan nur auf ca. 5g/cm³. Ein Unterschied von immerhin 60%, der sich im Alltag bei mehreren Stunden Tragezeit durchaus bemerkbar machen kann. Titan wirkt optisch allerdings deutlich grauer als Edelstahl. Hier entscheidet aber der persönliche Geschmack.

Ein gutes Beispiel für eine große Titan-Uhr ist die Ballast 1903 Trafalgar Titanium – mit 47 mm Durchmesser ist die Automatikuhr ein ganz schöner Brocken. Obwohl das Modell ziemlich groß ist, ist sie aufgrund des leichten Titan-Gehäuses noch halbwegs komfortabel tragbar.

Ballast 1903 Wristshot Trafalgar Tireless
Ballast 1903 Trafalgar mit Titan-Gehäuse – eigentlich zu groß für mein Handgelenk, durch das leichte Titangehäuse aber halbwegs gut tragbar

Ein noch leichteres Material, was ab und an in der Herrenuhren-Produktion genutzt wird ist Carbon. Carbon wiegt unter 2 g/cm³ und kann damit auch sehr große Uhren hinsichtlich Tragekomfort angenehmer machen.

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Wuchtiger Chronograph von Oris mit 44 mm Durchmesser, dank Carbon-Gehäuse aber gut tragbar, Bild: Oris

Einigermaßen erschwingliche Modelle mit Voll-Carbon-Gehäuse sind allerdings schwer zu finden. Denn: Carbonfasern sind teuer und die Produktion ist aufwendig. In diesem Beitrag gibt es mehr Infos und zu Carbon-Uhren inkl. einer umfangreichen Übersicht über aktuelle Modelle.

Alles in allem sind Carbon-Uhren eher ein Nischenprodukt – Titan als Alternative zu Edelstahl hat sich im Vergleich eher durchgesetzt. Ich persönlich finde den Look von Carbon am Handgelenk allerdings genial-sportlich und hoffe, dass in Zukunft noch mehr Modelle erscheinen!

Das Design einer Uhr – Verhältnis von Lünette und Ziffernblatt

Hier möchte ich gerne kurz und knapp Bilder sprechen lassen, um den Unterschied deutlich zu machen:

Uhrengröße - Tag Heuer Carrera vs. Breitling Colt

Ich habe mehrere Freunde und Bekannte gefragt, welche Uhr wohl größer ist. Wie aus der Pistole geschossen kam stets: Die Tag Heuer Carrera Calibre 16 Day-Date (links). Diese hat allerdings nur einen Durchmesser von 43 mm, während die Breitling Colt (rechts) 44 mm misst. Kurz gesagt: Das relativ kleine Ziffernblatt in Verbindung mit der Edelstahl-Lünette, lassen das Breitling-Modell deutlich kleiner wirken („Lünetteneffekt“). Auch das insgesamt dunklere Design der Tag Heuer Carrera lässt diese etwas „wuchtiger“ wirken.

Die Krone und sonstige Drücker als Einflussfaktoren auf die richtige Uhrengröße

Auffällige Kronen und sonstige Drücker (z.B. an Chronographen) können die Uhr optisch natürlich auch verändern. Ein bekanntes Beispiel ist sicherlich die italienische Taucheruhren-Marke Panerai mit dem sehr auffälligen Kronenschutz. Hier ein Beispiel, die Panerai PAM632:

Panerai Luminor Marina

Aber auch die oben bereits erwähnte Ballast 1903 Trafalgar Titanium mit 47mm Durchmesser wirkt durch den auffälligen sogenannten Canteen Lock nicht grade kleiner….

Ballast 1903 Uhren test
Ziemliche Klopper – die Uhren mit Canteen Lock von Ballast 1903

Horn-zu-Horn-Maß und Bandanstoßbreite

Auch das sogenannte Horn-zu-Horn-Maß kann den optischen Eindruck einer Uhr deutlich verändern, indem die Uhr „vertikal“ größer ist. Auch die Bandanstoßbreite spielt eine Rolle, indem die Hörner auf der jeweiligen Seite weiter voneinander entfernt sind und somit das ganze Gehäuse wuchtiger wirken lassen können. Beides kann wie folgt ausgemessen werden:

Uhrengröße Horn zu Horn
Horn-zu-Horn-Maß – ein wichtiger Aspekt bei der optimalen Uhrengröße

Bei der Steinhart Nav B-Uhr aus Bronze im obigen Bild ist erwähnenswert, dass mit dem montierten Band etwas „getrickst“ wurde, d.h. das Canvas-Armband ist dicker als die Bandanstoßbreite eigentlich vorsieht, da es etwas „übersteht“.

Die oben verglichenen Modelle Breitling Colt und Tag Heuer Carrera Day-Date haben übrigens Horn-zu-Horn-Maße von 53mm bzw. 51mm. Das bedeutet, dass die Breitling Colt durch das größere Horn-zu-Horn-Maß den Lünetteneffekt etwas relativiert.

Optimale Uhrengröße ermitteln – Fazit

Letztendlich ist es neben den beschriebenen Faktoren natürlich auch Gewöhnungssache, ob ihr mit bestimmten Uhrengrößen klarkommt. So lässt sich in einschlägigen Foren öfters die Aussage finden, dass die Umgewöhnung von kleinere auf größere Modelle nicht grade leicht fällt. Daher ist es ggf. ratsam, die persönliche Uhrensammlung auf einen bestimmten Größenkorridor zu beschränken.

Dennoch gilt: Uhren, die rein von den Daten her zu groß oder zu klein erscheinen, können dennoch stimmig am Handgelenk wirken. Behaltet einfach alle genannten Faktoren im Hinterkopf, wenn ihr euch für eure Wunschuhr entscheidet, damit ihr auch lange Freude an dieser habt.

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