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Viele Uhrenfreunde haben den Teaser zur Zusammenarbeit von Omega und Swatch, zwei völlig unterschiedlich positionierten Uhrenmarken, zunächst noch müde belächelt. Der “Knall” konnte nach der Ankündigung der Omega x Swatch MoonSwatch aber kaum größer gewesen sein: Eine Quarz-Speedmaster. In (teilweise) knallig-bunten “Bioceramic”-Gehäusen. Mit Quarz-Werk. In 11 Varianten. Für 260€. Damit hat wohl kaum einer gerechnet.

Das Resultat: In Schlafsäcken campierende Menschen, lange Schlangen mit Hunderten von Menschen, Schlägereien, überforderte Security, Polizeieinsätze – das waren Szenen aus aller Welt, die sich vor den Swatch Stores abgespielt haben, welche die günstige Omega x Swatch MoonSwatch anbieten.

Omega MoonSwatch Swatch vs. Omega Speedmaster MoonWatch
MoonSwatch Mission to Mars (rechts) vs. Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Der anfängliche Hype und die Begeisterung rund um die MoonSwatch schlug aber über die Monate in Enttäuschung und Frust um. Denn: Die allermeisten Leute, die eine der begehrten MoonSwatch-Modelle ergattern wollten, gingen auch viele Monate nach Verkaufsstart leer aus, da die Swatch-Boutiquen nur in homöopathischen Mengen beliefert wurden: Eine Swatch Boutique in London beispielsweise bekam zu Beginn nach meinen Informationen grade mal 180 MoonSwatch-Uhren pro Woche geliefert, was mit Blick auf den extremen Ansturm sehr wenig ist. Doch die Verfügbarkeit der MoonSwatch hat sich mittlerweile deutlich verbessert, der Hype ist merkbar abgeflacht.

Swatch versucht nun 2023 den Hype aber wieder aufleben zu lassen – mit der spirituell angehauchten neuen Mission to Moonshine Gold, die (kein Witz) mit bei Vollmond produzierten Goldzeigern kommt. Ernüchternd ist aus Endkundensicht aber, dass Swatch hinsichtlich der künstlichen Verknappung die Zügel noch deutlich stärker anzieht: Die Mission to Moonshine Gold ist nur bei Vollmond und in bestimmten Städten weltweit, erhältlich.

Wie ein verspäteter Aprilscherz wirkt dabei auf den ersten Blick die neue MoonSwatch-Variante mit einem Moonshine Gold-Zeiger samt Erdbeermuster – in Anspielung an den sogenannten Erdbeermond im Juni 2023. Auf den zweiten Blick passen solche “Spielereien” aber irgendwo zur “bunten” Marke Swatch…

Omega MoonSwatch Swatch Mission To Mars Rot 3

Swatch x Omega MoonSwatch im Test / Eckdaten / Preis

Kommen wir zunächst zu einem ausführlichen Test der Omega x Swatch MoonSwatch in der roten “Mission to Mars”-Variante – inklusive direktem Vergleich mit dem “großen Bruder”, der Omega Speedmaster Professional Moonwatch.

Omega MoonSwatch Swatch Mission To Mars Rot 21
Omega MoonSwatch Swatch Mission To Mars Rot 6

Zunächst ein paar Hintergründe zum “großen Bruder der Omega x Swatch MoonSwatch, die Omega Speedmaster Professional Moonwatch – denn diese ist einer der Chronographen-Klassiker schlechthin: Vor fast 60 Jahren wurde die Speedy-Referenz 105.003 hochoffiziell von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA „flight-qualified for all manned space missions“ getauft. Nachdem der Chrono nun den offiziellen Segen der NASA hatte, ging es am 20. Juli 1969 auf den Mond: Sowohl Neil Armstrong als auch Buzz Aldrin trugen bei der Apollo 11-Mondlandemission eine Speedmaster mit der Referenz ST105.012 – die Geburtsstunde des Moonwatch-Mythos. Mit der 2021 neu aufgelegten Speedmaster Professional Moonwatch machte Omega allerdings klar, dass dieser Mythos nicht günstig zu haben ist und sich die Preisspirale nur in eine Richtung drehen soll: Nach oben. Und zwar deutlich. Die Speedmaster wurde damit noch klarer im Luxusbereich positioniert – und zunehmend unerschwinglich für Uhrenfreunde.

Neil-Armstrong-Omega-Speedmaster-Professional
Buzz Aldrin und die Omega Speedmaster Professional

Um es gleich klar zu sagen: Die 260€-MoonSwatch von Swatch ist KEINE Omega. Jedenfalls nicht so richtig. Und ja, das ist verwirrend, denn Omega rührt ordentlich die Werbetrommel, um die MoonSwatch zu promoten und Swatch Rückendeckung zu geben – was aber nicht wirklich verwundert, da beide Marken, also Omega und Swatch, zum milliardenschweren Schweizer Swatch-Konzern gehören.

Omega MoonSwatch Swatch Mission To Mars Rot 1
MoonSwatch Mission to Mars

Überraschend ist aber durchaus, dass das Omega-Logo auf dem Zifferblatt deutlich präsenter ist als das Swatch-Logo. Und sogar der geschwungene Speedmaster-Schriftzug ist an Bord. Dennoch: Es handelt sich um eine Swatch-Uhr, die seit dem 26. März nur in ausgewählten Swatch Stores verfügbar ist.

Jede MoonSwatch verfügt dabei über ein eigenes Stern- bzw. Planeten-Thema, das sich insbesondere in der Farbgebung und der Batterieabdeckung wiederfindet, welche die jeweiligen Sterne/Planeten zeigen. Im Folgenden wird die “Mission to Mars”-Variante der MoonSwatch gezeigt, die an die rote Farbe der Marsoberfläche anspielen soll.

Omega MoonSwatch Swatch Mission To Mars Rot 17

Von den Schriftzügen und Farbvarianten mal abgesehen, haben alle Varianten dieselben wesentlichen Merkmale. Die Gene des großen Bruders, der Omega Speedmaster Moonwatch (ohne S), sind dabei unübersehbar – darunter:

  • das schön hochgewölbte Hesalitglas (mit eingraviertem “S” dort, wo beim großen Bruder das Omega-Logo ist)
  • die Gehäuseform mit den geschwungenen Flanken,
  • die darin eingelassenen Chrono-Drücker und die Krone,
  • die grundlegende Zifferblatt-Einteilung (Tricompax) und
  • nicht zuletzt die Lünette mit Tachymeter-Skala, die sogar den originalgetreuen “dot over 90“ (“Punkt über 90”) mitbringt, einem klassischen Merkmal der Ur-Speedmaster ST 105.012, die später zur Moonwatch wurde.
Omega MoonSwatch Swatch Mission To Mars Rot 16

Die Gehäuseverarbeitung der MoonSwatch ist besser als ich erwartet hatte – man merkt einfach, dass Swatch sehr viel Erfahrung in der Produktion von Kunststoffgehäusen hat und die präzise Verarbeitung (vermutlich Spritzguss) perfektioniert hat. Die Tachymetre-Skala auf der Lünette wirkt allerdings etwas billig – es wirkt fast so, als wäre sie einfach nur aufgeklebt worden.

Bioceramic trifft MoonSwatch

Alle Gehäuse sind aus “Bioceramic” – fragt mich nicht, wer sich diesen Namen ausgedacht hat, am Ende des Tages handelt es sich dabei aber schlicht und ergreifend um einen Material-Mix aus zwei Dritteln Keramik und ein Drittel Kunststoff. Der Kunststoff wiederum ist pflanzlich bzw. wird auf der Basis von Rizinusöl hergestellt. Der Keramikanteil soll die MoonSwatch-Uhren vor allem weniger anfällig für Kratzer machen, die Haptik wird feiner.

Am Ende des Tages darf man sich aber keine Illusionen machen: Haptik und Optik sind so, wie man es von einer Plastikuhr für 260 Euro erwarten würde – kein Vergleich zu einem richtigen Vollkeramikgehäuse (und von der Qualitätsanmutung her natürlich auch Lichtjahre vom tiptop verarbeiteten Edelstahlgehäuse der „großen“ Speedmaster Professional Moonwatch entfernt).

Omega MoonSwatch Swatch Mission To Mars Rot 8

Tick tack – hält man die MoonSwatch ans Ohr, so hört man deutlich das Quarzwerk seine Arbeit vollrichten, da das Kunststoffgehäuse nicht besonders geräuschdämmend zu sein scheint. Es handelt sich um das ETA G10.211 (Batterie 394), dessen Batteriefach witzigerweise direkt hinter den Planeten bzw. Sternen versteckt ist, welche die jeweiligen MoonSwatch-Versionen repräsentieren (in diesem Falle also der Rote Planet Mars). Das erlaubt einerseits einen einfachen Batteriewechsel in Eigenregie, ist aber vermutlich nicht grade der Wasserdichtigkeit zuträglich, die mit 3 bar / 30 Meter (spritzwassergeschützt) ziemlich mager ausfällt.

Omega MoonSwatch Swatch Mission To Mars Rot 2

Überaus gelungen ist die Verarbeitung des Zifferblattes: Die Drucke sind knackscharf umgesetzt, der Zeigersatz zeigt auch auf Nahaufnahmen keine Blöße und ist präzise mit Leuchtfarbe gefüllt. Die drei Hilfszifferblätter (kleine Sekunde, Sekundenzähler, Minutenzähler) sind vertieft und kommen mit einem Schallplattenmuster, was (wie bei der Speedmaster Professional) für eine schön plastische Optik sorgt.

Im Falle der hier gezeigten „Mission to Mars“-MoonSwatch sticht die schneeweiße Zifferblattfarbe in Verbindung mit der speziellen Zeigerform der oberen beiden Hilfszifferblätter ins Auge: Das sind beides Merkmale der Omega Speedmaster „Alaska Project“, an der Omega ab 1968 in enger Abstimmung mit der NASA getüftelt hat, um die „perfekte“ Weltraum-Uhr zu schaffen (im Weltraum war die Alaska Project-Speedy allerdings kurioserweise nur am Handgelenk russischer Kosmonauten). Die weiße Farbe sollte dabei die Sonne besser reflektieren. Die genannten Zeiger sind ein „Easter Egg“ und sollen von der Silhouette her an die Gemini-Raumkapseln erinnern.

Schönes, originalgetreues Detail: Das Zifferblatt wird von einem wunderschön hochgewölbten Hesalitglas geschützt, das aber (subjektiv betrachtet) deutlich empfänglicher für Kratzer zu sein scheint als bei der „großen“ Speedmaster Professional Moonwatch von Omega. So gibt es auch Berichte in diversen Foren, dass sogar die Verpackung Kratzer im Glas der MoonSwatch verursacht. Urghs!

Omega MoonSwatch Swatch Mission To Mars Rot 23

Der Tragekomfort der MoonSwatch ist richtig gut, was natürlich insbesondere an der flachen Bauweise in Verbindung mit dem Federgewicht (läppische 32 Gramm) liegt – zum Vergleich: die Omega Moonwatch kommt auf über 160 Gramm (am Stahlband).

Das Band der MoonSwatch steht in Uhr-Foren und anderen Tests häufig in der Kritik. Es handelt sich um ein Velcro-Band im Stile der früher tatsächlich verwendeten NASA-Bänder, das sich durch den „Bandstummel“ durchführen, umklappen und per Klett befestigen lässt.

Mein persönlicher erster Eindruck war gar nicht so negativ, wie man häufig liest: Das Band ist recht flexibel und ordentlich verarbeitet. Wem das Standardband zu kurz ist, der kann im Swatch Store übrigens nach einem längeren Band fragen. Also die Uhr unbedingt mal umschnallen!

Die üppig vorhandenen und groß dimensionierten Schriften auf dem Band (“Swatch”, “Omega”, “Speedmaster” etc.) sind natürlich Geschmackssache, für mich persönlich aber etwas zu viel des Guten (man muss ja nicht unbedingt auf drei Kilometer erkennen, dass man eine MoonSwatch trägt, oder?).

In der Summe hatte ich schon das Bedürfnis das Band gegen ein anderes auszutauschen. Das ist mit einem Standard-Bandwechselwerkzeug auch gar kein Problem (es kommen normale Federstege zum Einsatz, d.h. das Band ist einfach wechselbar). Und die Auswahl an Nato Straps mit Bandanstoß 20 mm ist ja sehr groß.

Alles in allem ist der Preis in Höhe von 260€ für das Gebotene einigermaßen akzeptabel, wenngleich man keineswegs von einem Schnäppchen sprechen kann. Nüchtern betrachtet bekommt man für weniger Geld nämlich schon hervorragende mechanische Einstiegs-Taucheruhren wie die Citizen Promaster Automatik NY0040 oder die Orient Mako III / Kamasu, die einfach das deutlich bessere Preis-Leistungs-Verhältnis mitbringen.

Swatch kocht am Ende des Tages auch nur mit Wasser und jedem MoonSwatch-Interessenten muss klar sein, dass ein nicht unwesentlicher Bestandteil des Verkaufspreises der MoonSwatch vom Speedmaster- bzw. Omega-Branding herrührt – was ja letztendlich auch der Treiber für die absurden Gebrauchtmarktpreise ist, die man meiner Meinung nach keinesfalls bezahlen sollte (dazu gleich mehr)…

Eckdaten der Omega x Swatch MoonSwatch:

MoonSwatch Collection: Die 11 Varianten – von poppig bis “seriös”

Neben der oben ausführlich gezeigten Mission to Mars, hat Swatch 10 weitere MoonSwatch-Varianten ausgetüftelt. Einige (aber nicht alle) haben dabei verspielte Merkmale – so wie die “Mission to Saturn”, die mit den Saturnringen auf dem Totalisator bei “6 Uhr” kommt, ansonsten aber noch recht dezent ist…

Mission to Saturn

Bunt: Mission to Earth, Mission to Sun, Mission to Uranus und Mission to Venus

… jedenfalls deutlich dezenter als die hellgrüne (Mission on Earth), die quietschgelbe (Mission to Sun), die türkise bzw. “Tiffany”-farbene (Mission to Uranus), die rosa Variante (Mission to Venus) oder natürlich die bereits ausführlich gezeigte rote “Mission to Mars”.

Seriös: Mission to Moon und Mission to Mercury

Aber es gibt auch deutlich “seriösere” Varianten der MoonSwatch: Mit der “Mission to Moon” und der “Mission to Mercury” gibt es zwei schlicht-klassische Modelle, die sich optisch recht nah am großen Bruder aus dem Hause Omega bewegen. Auch die blaue “Mission to Neptune” ist noch recht zurückhaltend…

Mission to Neptune

Neue Variante 2023: MoonSwatch “Mission to Moonshine Gold”

Swatch hat am 7. März 2023 erstmals die neue Mission to Moonshine Gold angekündigt, die (kein Witz) nur am Vollmond-Abend eines März-Tages und nur in vier Städten erhältlich war. Die Wahl fiel laut Swatch auf diese Städte, da sie eine besondere Verbindung zu Gold haben – London zum Beispiel, weil dort der globale Goldpreis festgelegt wird, und Zürich wegen der dortigen Banken und Goldreserven.

Offenbar will Swatch die Mission to Moonshine Gold nun monatlich bei Vollmond in wechselnden Städten anbieten – am 6. April war es so beispielsweise im KaDeWe in Berlin soweit. Anfang Mai waren auch die Swatch-Stores in Frankfurt und Wien mit dabei.

Alles in allem merkt man deutlich, dass Swatch sichtlich bemüht ist, den mittlerweile deutlich abgekühlten MoonSwatch-Hype wieder aufleben zu lassen.

Ob das gelingt, ist aber ziemlich fraglich, denn besonders spektakulär ist das neue Modell, das im Wesentlichen der Mission to Moon entspricht, nicht: der einzige Unterschied ist, dass Swatch bei der “Mission to Moonshine Gold” den zentralen Chronographen-Zähler (manchmal fälschlicherweise als Sekundenzeiger bezeichnet) mit einer sogenannten “Moonshine Gold”-Legierung beschichtet hat. Es handelt sich dabei um eine 18 Karat-Legierung besteht aus 75 % Gold, 14 % Silber, 1 % Palladium und weniger als 9 % Kupfer. Anno 2019 stellte Omega die Speedmaster Professional Apollo 11 50th Anniversary in dieser Legierung vor. Seitdem hat Omega es auch bei zwei weiteren Speedmaster-Modellen im Jahr 2022 verwendet. 

Swatch MoonSwatch Mission to Moonshine

Alle, die ein spirituell angehauchtes Leben führen, dürften sich über diese Info freuen: Der mit Moonshine Gold beschichtete Chronozähler wurde an einem Tag im Februar bei Vollmond produziert (das wird auch mit einem beiliegenden Zertifikat bestätigt). Die Mission to Moonshine Gold wird darüber hinaus in einer speziellen goldfarbenen Box ausgeliefert. Der Aufpreis für die neue Variante beträgt 25 Schweizer Franken gegenüber den “normalen” Varianten, also insgesamt 275 CHF.

Swatch MoonSwatch Mission to Moonshine 3
Swatch MoonSwatch Mission to Moonshine 4
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Swatch Stores-Karte: Omega x Swatch MoonSwatch kaufen / Verfügbarkeit in Deutschland und Europa

Die MoonSwatch ist zwar per se nicht limitiert, allerdings (und das ist der eigentliche Knackpunkt) ist auch kein Online-Verkauf geplant. Im Sommer 2022 hat Swatch-CEO Nick Hayek klargestellt, dass kein Online-Verkauf der MoonSwatch erfolgen werde. So heißt es auf erneute Nachfrage des stern, wann endlich der Online-Verkauf starte: “Unsere offizielle Mitteilung war von Anfang an, dass die Bioceramic MoonSwatch Kollektion nicht online verfügbar ist, sondern in rund 110 Swatch Stores weltweit gekauft werden können.”

Natürlich kann man auf Plattformen wie eBay oder Kleinanzeigen versuchen eine MoonSwatch zu ergattern – hier sollte man aber große Vorsicht wegen Betrugsmaschen und Fakes/Replicas walten lassen (hierzu später mehr).

Mittlerweile hat sich die Situation in den Swatch Stores in Europa aber deutlich entspannt: So habe ich Ende 2022 in der Swatch-Boutique Düsseldorf problemlos aus fast allen Modellen wählen können – an einem Wochenende und ohne Anstehen wohlgemerkt:

  • Mission on Earth (grün)
  • Mission to Uranus (türkis)
  • Mission to Mars (rot)
  • Mission to Jupiter und Mission to Saturn (braun)
  • Mission to Sun (gelb)
  • Mission to Venus (pink)
  • Mission to Pluto (rot)

Nicht verfügbar waren die extrem beliebten Modelle Mission to Moon und Mission to Mercury, die dem Original, der fast 30 mal teureren Omega Speedmaster Professional Moonwatch, optisch am nächsten kommen.

Auch die blaue Mission to Neptune war nicht verfügbar – diese hat Swatch wegen abfärbender Gehäuse direkt zu Beginn wieder aus dem Sortiment nehmen müssen. Die Probleme sind zwar behoben, allerdings bekommen die Swatch Stores, das sagte mir zumindest der Mitarbeiter in Düsseldorf, nach wie vor kaum neue Modelle rein.

Swatch x Omega MoonSwatch online kaufen? Karte mit Swatch-Stores in Europa

MoonSwatch-Interessenten müssen erst mal schauen, wo man überhaupt noch einen stationären Swatch Store findet: 2020 hat die Corona-Krise der Swatch Group außergewöhnlich schlechte Zahlen beschert. Der Umsatz fiel wegen der Pandemie um fast einen Drittel, das Betriebsergebnis schrumpfte von einer guten Milliarde Franken auf 50 Millionen. Daher wurde der Rotstift angesetzt: Sparen konnte die Swatch Group vor allem durch die Schließung von stationären Verkaufspunkten. 385 Läden und Shop-in-Shops wurden geschlossen und nur wenige neu eröffnet.

In Deutschland ist die Omega x Swatch MoonSwatch nur in Hamburg, Mannheim, Frankfurt, Berlin und Schönefeld (BER), Münster, München, Köln und Düsseldorf erhältlich (und beispielsweise NICHT in der Outletcity Metzingen):

KaDeWe
Tauentzienstrasse 21-24
10789 Berlin

Swatch Store
Tauentzienstr. 17
10789 Berlin

Swatch Mannheim Q6 / Q7
Q7 1
68161 Mannheim

Swatch Store
Schadowplatz 12
40212 Düsseldorf

Swatch Store
Zeil 123
60313 Frankfurt

Swatch Store
Jungfernstieg 7
20354 Hamburg

Swatch Store
Schildergasse 8-12
50667 Köln

Swatch Store
Sendlinger Straße 17
80331 München

Swatch Store
Münster Arkaden
Ludgeriestraße 100
48143 Münster

BER, Schengen Terminal 1
Willy-Brandt-Platz 1
12529 Schönefeld

Nun sollte man es sich natürlich genau überlegen, ob man ggf. mehrere Hundert Kilometer zu einem Swatch-Verkaufspunkt fahren will, ohne die Gewissheit zu haben, dass die Lieblingsfarbe überhaupt verfügbar ist.

In der interaktiven Karte unten habe ich alle Verkaufspunkte der MoonSwatch in Europa zusammengetragen. Diese sollte euch helfen, beispielsweise an einem Urlaubsort oder auf der “Durchreise” eine MoonSwatch zu erwerben.

Tipp: Unbedingt vorher im Store anrufen – die Telefonnummern der jeweiligen Swatch Stores sind in aller Regel per Klick auf die Destinationen in der Karte sichtbar. Telefonische Reservierungen nehmen die Swatch Stores allerdings in aller Regel nicht an.

Alle Angaben ohne Gewähr!

MoonSwatch: Abschließende Gedanken zur Omega x Swatch-Kooperation – Image und der Kampf um’s Handgelenk

Im Old-School-Marketing würde man auf Anhieb wahrscheinlich intuitiv zusammenzucken, wenn man hört, dass zwei Marken in völlig unterschiedlichen Preisbereichen und einfach nur krass unterschiedlichen Zielgruppen ein Co-Branding starten wollen. Wie passt die klassische Omega Speedmaster Professional Moonwatch, die ab (!) 6700€ Liste erhältlich ist mit quietschbunten Plastik- und FlikFlak-Uhren für Pi mal Daumen 100€ zusammen, für die die Marke Swatch bekannt ist? Ein gemeinsames Branding kann doch nur schiefgehen und das Image von Omega beschädigen, oder? Mehr noch: Wird vielleicht sogar die “große” Moonwatch weniger interessant für echte Uhrennerds?

Omega MoonSwatch
Umfrage zur MoonSwatch Stand Anfang April 2022 aus dem Uhrforum

Der Blick in einschlägige Uhren-Communities, direkt nach Bekanntwerden der Omega x Swatch MoonSwatch, zeigt: Nein, ganz und gar nicht. Die MoonSwatch wurde (zunächst) sehr wohlwollend und mit einer gewissen kindlichen Vorfreude von der Uhren-Community aufgenommen. Viele Besitzer der “original” Speedmaster Professional Moonwatch zeigten sogar Interesse an der MoonSwatch. Der Spagat zwischen den beiden Markenwelten schien mehr als gelungen – zunächst jedenfalls, denn die Stimmung unter Uhrenfreunden ist über die Monate zunehmend gekippt. Auf Begeisterung folgte Ernüchterung.

Omega MoonSwatch Swatch vs. Omega Speedmaster MoonWatch 2
Der große und der kleine Bruder im Vergleich

Der Hype um die MoonSwatch verwundert nur auf den ersten Blick: Es gibt einen gewissen Trend der Zusammenarbeit zwischen Luxus- und “Massenmarken” – zu beobachten beispielsweise bei der Kooperation zwischen Casio und der Modderbude Bamford, die sich normalerweise nur Luxusuhren wie TAG Heuer widmet. Die Casio G-Shock Bamford war jedenfalls unfassbar schnell ausverkauft. Ähnliche Kooperationen gibt es auch in anderen Lebensbereichen, zum Beispiel adidas x Gucci und Virgil Abloh x ikea.

Aus der Sicht des Swatch-Konzerns ist die Omega x Swatch MoonSwatch durch die Marketingbrille betrachtet sogar ein ziemlich genialer Schachzug: Mit Blick auf den recht günstigen Preis (UVP glatte 260€) und die Farbvarianten will die Swatch Group mit der MoonSwatch sicherlich eine eher jüngere bzw. preissensiblere Zielgruppe ansprechen. Damit kämpft Swatch/Omega um den Platz am Handgelenk, der verstärkt von Smartwatch-Vorreiter Apple besetzt wird.

Unter dem Vormarsch der Apple Watch leiden nämlich vor allem Uhrenhersteller im Einsteiger-Bereich – und hier ist die Swatch Group ein gern genommenes Beispiel, da der Konzern das jüngere Klientel mit Marken wie Certina, Hamilton, Tissot & Co. (bis ca. 1000€) an Armbanduhren heranführen will – quasi als „Einstiegsdroge“ für Luxus-Marken aus eigenem Hause wie Omega oder Blancpain oder Glashütte Original (ebenfalls Swatch Group).

Diese klassische Mehrmarkenstrategie funktioniert wegen der „hippen“ und „coolen“ Apple Watch nun nicht mehr so geschmiert wie früher – natürlich nicht nur bei der Swatch Group, sondern auch bei anderen Konzernen und Uhren-Herstellern, die eine größere preisliche Bandbreite in ihrem Portfolio abbilden.

Omega MoonSwatch Swatch Mission To Mars Rot 4

Der Swatch-Konzern freut sich über stark gestiegene Umsätze der Speedmaster Professional

Aus Sicht von Swatch ist der eingangs beschriebene Verzicht auf einen Online-Verkauf natürlich Kalkül: Die MoonSwatch ist zwar wie gesagt nicht per se limitiert, durch die räumlich stark begrenzte Verfügbarkeit ergibt sich aber sowas wie eine “natürliche Limitierung” – und die soll die Begehrlichkeit hoch halten, wodurch sich der eine oder andere frustrierte Interessent ja vielleicht überlegt zur besser verfügbaren “großen” Omega Speedmaster Professional Moonwatch zu greifen – was nach Aussage von Swatch-Boss Hayek tatsächlich auch zu gelingen scheint: Laut Hayek sind die Umsätze der “großen” Speedmaster um unfassbare 50% gestiegen – und das bei einem Listenpreis ab 6700€.

Die Swatch Group dürfte sich die Hände reiben und wird vermutlich auch in Zukunft auf die vielen Uhrenfreunde pfeifen, die Interesse an der günstigen MoonSwatch haben, weil sie sich die “große” Moonwatch schlicht nicht leisten können (oder wollen) – solange nur der Franken bei der großen Speedmaster Professional Moonwatch (mit deren ungleich höherer Stückmarge) rollt.

Bitte versteht mich nicht falsch: Natürlich will – nein muss – die Swatch Group Geld verdienen, um Investitionen tätigen zu können, das Personal zu bezahlen etc. Daran ist absolut nichts verwerflich (und allgemeine Kapitalismuskritik würde hier den Rahmen sprengen). Das Problem ist meiner Meinung nach aber das Wie, denn Swatch verhält sich kommunikativ extrem ungeschickt. Auf der anderen Seite hat die MoonSwatch sicherlich viele Leute für klassische Uhren begeistert – und das wiederum ist für jeden Freund der tickenden Leidenschaft eine tolle Sache.

So oder so kann ich nur dringend davon abraten, aus Frust die hohen Preise zu zahlen, die auf Portalen wie eBay, Kleinanzeigen, Chrono24 etc. von Scalpern aufgerufen werden, die eine oder mehrere MoonSwatch-Modelle gekauft haben, nur um den schnellen Euro zu machen. Denn für 400€ oder mehr bekommt man mechanische Uhren mit deutlich besserem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Hier ein besonders absurdes Beispiel, bei dem man den Glauben an die Menschheit verliert:

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Einige drehen den Spieß aber auch einfach um und nehmen’s mit Humor:

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MoonSwatch eBay Kleinanzeigen

Warnung vor MoonSwatch-Betrug auf eBay, Kleinanzeigen & Co.

Der MoonSwatch-Hype zieht leider auch massenhaft Betrüger an: Ich habe über mehrere Wochen immer wieder die Angebote auf eBay Kleinanzeigen geprüft und es tauchen mehrmals täglich Angebote mit unterdurchschnittlichen Preisen auf.

Dabei gilt: Ist der Preis zu schön um wahr zu sein, so sollte man dringend die Finger von dem MoonSwatch-Angebot lassen – insbesondere, da mittlerweile auch Replicas bzw. Fälschungen der MoonSwatch im Umlauf sind (dazu gleich mehr).

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Man sollte vor allem Vorsicht bei neu erstellten bzw. erst wenige Tage alten Kleinanzeigen-Konten walten lassen (siehe “Aktiv seit…” in jeder Kleinanzeige). Aber selbst bei schon seit vielen Jahren aktiven Konten kann man sich keineswegs sicher sein, dass das Angebot seriös ist, wie ich selbst erfahren habe.

Ich habe den Anbieter einer MoonSwatch (damals vergleichsweise günstige 280€) am Abend des 23. April angeschrieben und bekam auch prompt die Antwort, dass ich die Uhr gerne kaufen könne. Der Anbieter war seit 2014 aktiv und hat parallel auch noch ein paar Felgen inseriert. Klingt alles ganz harmlos, oder? Nun, nur 30 Minuten später erhielt ich von eBay Kleinanzeigen eine Warnung per Email – offenbar handelte ein Betrüger über ein gehacktes Kleinanzeigen-Konto

Hallo,

am 23.04.2022 um 20:39 Uhr hattest du Kontakt zu einem Anbieter auf eBay Kleinanzeigen. Dies betraf die Anzeige ‘Omega x Swatch Moonswatch Mission to Jupiter’ (Anzeige 2086571531).

Wir haben das Nutzerkonto des Anbieters, mit dem du Kontakt hattest, eingeschränkt. Wir nehmen an, dass das Nutzerkonto missbräuchlich durch Dritte verwendet wurde. Ohne Wissen des eigentlichen Kontoinhabers wurden entweder seine bestehende Anzeigen verändert, neue Anzeigen aufgegeben, oder Nachrichten in dessen Namen versendet. […]

Lesetipp: Achtung Betrug: Masche mit angeblicher Bargeldsendung über FedEx, UPS & Co. auf Facebook Marketplace

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Sind Replicas bzw. Fälschungen der Swatch-Moonwatch aus China im Umlauf?

Traurig, aber wahr: Trotz des eher günstigen Preises der MoonSwatch waren nur drei Wochen nach der offiziellen Lancierung der Omega x Swatch MoonSwatch schon Replicas bzw. Fälschungen der Uhr im Umlauf.

So bin ich bei meinen Recherchen auf einen seit 20 Jahren tätigen Online-Händler mit Spezialisierung auf hochwertige Replicas gestoßen, der alle Farbvarianten der Omega x Swatch MoonSwatch seit dem 15. April 2022 führt – für 148 US-Dollar pro Stück.

Der Händler wird im größten globalen Replica-Forum unter den sogenannten “Trusted Dealers” geführt, einer Liste von Händlern, die als sehr vertrauenswürdig gelten bzw. bei denen man sorgenfrei bestellen kann. Ich selbst habe auch schon bei einem der gelisteten Trusted Dealers bestellt, um den Artikel über den Vergleich zwischen eines Originals und eines Replicas der Rolex Submariner schreiben zu können. Und ja, die Bestellung hat wirklich absolut reibungslos geklappt.

Man kann also sagen: Wenn ein Trusted Dealer die Omega x Swatch MoonSwatch führt, so kann man getrost davon ausgehen, dass es die Uhren auch wirklich gibt und auch somit auch in den Markt geschwemmt werden.

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MoonSwatch-Replica bei einem “Trusted Dealer”
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So wirklich verwunderlich ist das nicht: Es ist nicht unüblich, dass auch sehr günstige Uhren gefälscht werden – so wie beispielsweise die Casio F91W, die hierzulande für ‘n Appel und ‘n Ei käuflich erwerbbar ist. Das aber nur am Rande.

Im Allgemeinen lässt sich vor allem beobachten, dass die Macher der Replicas mit modernen Produktionsmethoden schon seit Jahren extrem schnell auf den Markt reagieren und immer bessere Qualität abliefern können. Es herrscht ein sportlicher Wettbewerb zwischen den Fälscherwerkstätten, die oftmals auch mit den Händlern zusammenarbeiten, um die meisten Lorbeeren für die besten Replicas innerhalb kürzester Zeit zu bekommen.

Gleichzeitig haben die Fälscher ein ganz hervorragendes Gespür für den Markt bzw. die vielen frustrierten Kunden weltweit, die lange keine MoonSwatch kaufen konnten – weder online, noch offline. Nun muss natürlich jeder selbst wissen, ob er zu ungeduldig ist und sich bewusst für eine MoonSwatch-Replica entscheiden will, die kaum günstiger als das Original ist. In dieser Hinsicht will ich hier auch gar nicht den Zeigefinger heben – meine dringende Empfehlung ist aber zu versuchen eine MoonSwatch über offizielle Swatch Stores (siehe Karte oben) zum Listenpreis zu kaufen.

Der eigentliche Knackpunkt ist aber, dass die Replica-Maschinerie Tür und Tor für Betrüger öffnet, die auf Portalen wie Kleinanzeigen bewusst Replicas als Originale anbieten…

Omega Swatch MoonSwatch Replica Faelschung Fake

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Stefan
2 Monate zurück

Habe 340 Euro bezahlt und bin nach nur einer Woche sehr enttäuscht, dass das Glas schon erste Kratzer hat. Wenigstens kratzfestes Glas statt Plexiglas-Plastik hätte ich schon erwartet…

André
7 Monate zurück

Kurze Ergänzung: Köln hat auch einen Swatch Store.

Uwe H.
9 Monate zurück

Sorry – aber ich kann die Themen um die Omega Moonswatch oder Moonwatch nicht mehr hören. Ausgelutscht bis zum geht nicht mehr….weniger mainstream steht deinem Blog besser. Hasta luego.

Martin
1 Jahr zurück

Nur der Vollständigkeit halber:

In Basel gibt es auch einen Swatch Store:

Stücki Center
Hochbergerstrasse 70
4057 Basel

Peter
11 Monate zurück
Antworten...  Mario

Doch, ich habe dort während der Fasnacht meine Pluto gekauft und konnte zwischen min. 6 oder 7 Modellen wählen.

Carsten
1 Jahr zurück

Ein Vorgriff auf den 1. April?
…”mit bei Vollmond produzierten Goldzeigern”, keine Ahnung was die bei Omega im Marketing einnehmen, aber legal scheint das nicht zu sein 🙂
Ich soll also allen Ernstes 3h Auto fahren, um mir ne Plastikuhr zu kaufen?
Definitiv NEIN, auch wenn ich die Uhr eigentlich cool finde.
Kein onlineverkauf, kein Geld von mir.

Alf aus Mannheim
1 Jahr zurück

Ein guter, ausführlicher Artikel, wie ich finde, vielen Dank dafür.

Nur mit einer Sache bin ich nicht einverstanden; du schreibst:
“Die drei Hilfszifferblätter (kleine Sekunde, Sekundenzähler, Minutenzähler) …”
Die “Totis” – wie wir Uhrennerds zu sagen pflegen ;•) – haben folgende Funktionen:
unten: kleine Sekunde,
links: Minutenzähler,
rechts: Anzeige der gestoppten Zehntelsekunden.

Nur zur Klarstellung, und da ich seit gestern stolzer Besitzer der “Pluto” bin, musste ich das auch erst mal rausfinden 8•)

Alf

walter
1 Jahr zurück

In Zürich stehen sie seit Monaten jeden Tag Schlange vor dem Swatch-Store, dadurch das nun viel mehr auf dem Markt sind, sind auch die Preise massiv auf den Börsen runtergekommen.. auch ich bin angestanden für eine Mission to the Moon..nach 3 Wochen ist ein Rädchen abgefallen….die Dame im Store hat mir innert Sekunden eine neue gegeben….nix einschicken… sondern gleich eine Neue… meine ist wahrscheinlich im Kübel hinter der Theke gelandet…alles in allem halt doch eine Billiguhr… Schade !

GOVitti
1 Jahr zurück

Erst einmal recht herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Bericht.

Da ich seit Dienstag dieser Woche auch Besitzer einer MoonSwatch bin, möchte ich noch kurz was ergänzen. Es gibt die Armbänder in zwei verschiedenen Größen (S und L). Du scheinst S am Arm gehabt zu haben, den mit L ist der Schriftzug unten komplett (und ich habe einen dicken Arm).

Ärgerlich und super nervig finde ich, dass der Verkauf schleppend geht und man als Swatch Member nicht die Möglichkeit hat, priorisiert zu kaufen.

Nik
1 Jahr zurück

Vielen Dank für den ausführlichen Artikel.
Leider scheint doch kein Online Verkauf geplant zu sein:

>>Im Gespräch mit der “Handelszeitung” bestätigt der CEO, dass kein Online-Verkauf folgen werde. Und so heißt es auf erneute Nachfrage des stern, wann endlich der Online-Verkauf starte: “Unsere offizielle Mitteilung war von Anfang an, dass die Bioceramic MoonSwatch Kollektion nicht online verfügbar ist, sondern in rund 110 Swatch Stores weltweit gekauft werden können.”<<

https://www.stern.de/lifestyle/mode/omega-moonswatch–kein-online-verkauf–trotz-zusage-durch-swatch-32538302.html

Sven
1 Jahr zurück

Danke für den ausführlichen Artikel.
Die Uhr gibt’s noch immer nicht online und die Aktion mit den Fiat 500 ist mindestens genauso schlecht wie die Kommunikation (und nein, ich bin kein enttäuschte Kunde…. Die Uhr gefällt mir nicht;-)) finde die Auflage grundsätzlich insgesamt legitim und okay, wer sie mag soll sie kaufen… M.E.n qualitativ so schlecht, dass es ie “echte” Moonwatch nicht jucken sollte (bzw. deren Besitzer… Und da es vermutlich mehr Otto-Normal-Menschen gibt, die schon mal von Swatch -Uhren als von Omega gehört haben… Hilft es evtl beiden Marken).

Ratman
1 Jahr zurück

Aus Sicht der beiden Herstellerfirmen sicherlich ein gutes Konzept. Nur mich kriegen sie damit nicht. 250,- EUR oder noch mehr für eine Plastikuhr?? No way!
Auch wenn Omega draufsteht: Plastikuhr bleibt Plastikuhr!

Chris
1 Jahr zurück

Erstaunlich, dass bei EBay die albernen Preise wirklich bezahlt werden. War heute in Rotterdam im Swatchstore wo mir ca. 6 Wochen Wartezeit genannt wurden. Swatch kalkuliert hier mit Menge und der Hype wird schnell vorbei sein. Vermutlich wird es den Sammelkoffer mit allen Modellen, so wie er im Store steht, auch bald online geben. Schon in den 90ern hat Swatch der Collector Community ordentlich Geld aus der Tasche gezogen. Heute sind diese Uhren wertlos. Aber ich gebe zu: Eine hübsche Sommerspielerei!

JLWK
2 Jahre zurück

Gelungenes Marketing
Gelungene Konzerninterne Zusammenarbeit
Und wenn’s hilft, sich gegen die ganzen smartwatchkörperbordcomputer zu behaupten soll es mir recht sein.

Moon Mo
2 Jahre zurück

Hallo,
interessanter Artikel. Mag die Moon Watch und das Space-Thema, aber die knallbunten Varianten gefallen mir persönlich überhaupt nicht. Sieht irgendwie nach Spielzeug aus, aber jeder wie er oder sie mag…

Das Bild mit dem Astronauten dürfte übrigens Edwin „Buzz“ Aldrin zeigen. Neil Armstrong ist das jedenfalls nicht.

Grüße

Carsten
2 Jahre zurück

Leute, finden wir uns mit der Realität ab, OMEGA gehört zur SWATCH Gruppe. Wen das stört, der darf gerne bei Rolex oder wenns günstiger sein soll bei ORIS einkaufen und hat was von ner EDELuhrenmarke. P.S. Dar war sie wieder, die “Tiffanyblaue”, könnt´ ich schwach werden 🙂

Seb
2 Jahre zurück

Seit ihr euch sicher mit dem 08.04.2022? Habe sonst keine weitere Quelle gefunden.

Ich
2 Jahre zurück

Ihr kauft doch alle auch “Lacoste Krokodile” zum aufbügeln…oder!? Man, entweder ich kaufe mir eine UHR (für GELD)…oder Schrott mit aufgedrucktem “Namen”!!! Wie peinlich….ich dachte bei diesem Artikel dreht es sich um richtigt Uhren…

Rumburak Klötenschneider
2 Jahre zurück
Antworten...  Ich

Das einzig Peinliche hier ist Dein arroganter und überheblicher Kommentar! Leeve un leeve losse, wie man im Rheinland so sagt. Und ein jeder Zeitmesser, der in der Lage ist, die halbwegs genaue Zeit anzuzeigen, ist ein “richtig Uhren”. Nur mal so.

Wo bekommt man eigentlich Lacoste-Krokodile zum Aufbügeln her? Ich kenne mich da nicht so aus.

MG
2 Jahre zurück

Ich bin auch ein großer Fan der Collabo und hab auf keinen Fall die Sorge, dass so die Marke Omega geschwächt wird. Ich bin auch auf der Suche nach 2 Modellen der Moonswatch als Reise und Sommerergänzung zu meine Moonwatch. Marketing Geniestreich!

Anonym
2 Jahre zurück

Eigentlich schade, so kann man auch für schnelles Geld eine gehobene Uhren – Marke wie Omega zerstören. Diese Pseudo – Omega – Quarz – Uhren sind nicht mal 100€ wert.

Uhrmeister
2 Jahre zurück
Antworten...  Anonym

Na glaubst du dass diese Überluxus-Uhren da auch alle ihr Geld wert sind?
Meistens kosten die in der Herstellung alle vlt maximal ein Drittel des finalen Kaufpreises. Der Rest ist wegen den Werbekosten und auch – wie bei Apple – eben die Marke. Ein Mac hat auch keine 2000€ an Komponenten drinnen obwohl er dafür verkauft wird. Da kann dir ne einfache Google Suche schon zeigen dass 16GB RAM eben nicht 400€ kosten wie Apple ausschreibt.

Zumal ich die Begründung auch interessant finde, dass billigere Produkte den Markennamen zerstören weil sie billig sind. iPhone SE war auch kein Problem für Apple, trotz des relativ günstigen Preises weil die versprochene Qualität eben nach wie vor gestimmt hat.

Peter
1 Jahr zurück
Antworten...  Uhrmeister

Bei solchen Produkten wie Apple, Rolex, Porsche usw. gehts häufig darum, dem “Rest” zu zeigen was man sich leisten kann. Wenn es um die reine Funktion geht kann man auch eine Chinazwiebel, einen Fiat oder einen Laptop von Aldi kaufen.

Rolf
2 Jahre zurück

Hi Mario,
was für ein Hype, was für Mondpreise im Weiterverkauf!
Da hole ich mir doch lieber die Werenbach Soyuz 01 Cast Raw für derzeit 518,11 € netto. Das Zifferblatt Material war wirklich im Weltraum, die Rückseite ziert ein sehr gelungener Raumfahrer und ein Stück Raketenschrott gibts dazu.
Alles bequem vom Sessel aus, ohne sich vor Swatch Stores prügeln zu müssen.

Harry Bauer
2 Jahre zurück

Kurz vor Start der Aktion habe ich im Chat mit Swatch direkt erfahren, dass die Swatch Omega Moonwatch sehr bald online zu erwerben ist. Die Freischaltung dürfte in wenigen Tagen sein, da derzeit ja bereits die Warenkörbe online vorhanden sind!

Andreas
2 Jahre zurück

Warum sollte man den Hommagen-Markt den chinesischen Billigbutzen überlassen, wenn man das mit nem hippen Twist auch selbst übernehmen kann. Für den Speedy-Fan ergeben sich so nette Möglichkeiten, ein paar Farbvarianten zu ergänzen. Außerdem ist die Speedy mit Einführung des Co-Axial-Kalibers wirklich in astronomische Höhen entschwebt.

Frank T. aus MZ
2 Jahre zurück

Moin Mario, nachdem was bei Uhrenforen, Bloggern und YouTubern derzeit abgeht, hat SWAMEGA alles richtig gemacht ;-). Der 3 bar Spritzwasserschutz ist jedoch ein Wermutstropfen. Gruß, Frank

randori01
2 Jahre zurück

Werde mir zu gegebener Zeit zu meiner Speedy das „Plastikteilchen“ quasi als Sommeruhr zulegen. Auf die Art und Weise das Jungvolk zu Followern des Swatchkonzernes zu machen, ist sicherlich nicht die schlechteste Idee, von daher coole Sache von Omega.