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Ein pfiffiger Italiener entwickelte schon im 14. Jahrhundert einen echten Meilenstein in der Uhrmacherei: Der Gelehrte und Hochschullehrer Giovanni de’ Dondi (geb. 1318 in Chioggia, Venetien) entwickelte das Astrarium, eine mechanische Räderuhr, die eine der ersten astronomischen Uhren der Welt war. Das Astrarium zeigte u. a. den Lauf der Sonne, des Mondes und der damals bekannten fünf Planeten um die Erde als Zentrum – gemäß dem damals vorherrschenden Weltbild. Außerdem konnte mit der Uhr erstmals die Länge eines Tages in Stunden und Minuten und das genaue Datum angezeigt werden.

Lang lang ist’s her – im Vergleich zu Schweizer, japanischen und deutschen Uhrenmarken fristen die Italiener heute eher ein Nischendasein im Bereich der Uhrmacherei. Und dennoch gibt es einige traditionsreiche und auch junge italienische Uhren-Marken, die sich großer Beliebtheit erfreuen – denn „Emozione“ gepaart mit italienischem Design funktioniert oftmals ziemlich gut. Leider ruft das auch Mogelpackungen auf den Plan, die außer einem italienisch klingenden Markennamen so rein gar nichts mit Italien zu tun haben…

Italienische Uhren-Marken: die alteingessenen Italiener

Il Classico: Officine Panerai

Dieser Artikel kann eigentlich nur mit der italienischen Uhrenmarke schlechthin, Officine Panerai, starten. Der Grundstein für die heutige, zum Richemont-Konzern gehörige Firma Panerai wurde bereits im Jahre 1860 gelegt als der Uhrmacher Giovanni Panerai (1825-1897) ein Uhrengeschäft auf der Ponte alle Grazie in Florenz gründete. Neben dem Handel mit Taschenuhren befand sich in Giovanni Panerais „Orologeria“ außerdem eine Werkstatt und später auch die erste Uhrmacherschule der Stadt.

In den 1930er Jahren zog das Geschäft in den Erzbischöflichen Palast auf der Piazza San Giovanni und ändert seinen Namen in „Orologeria Svizzera“: Mit dabei waren u.a. die Schweizer Uhrenmarken Rolex, Vacheron Constantin und Longines. Auch heute noch befindet sich am Standort der historischen Orologeria Svizzera eine Panerai-Boutique.

Giovanni Panerai_1860 Florenz
Stolzer Geschäftsinhaber: Giovanni Panerai vor seinem Uhrengeschäft Orologeria, ca. 1860

Der Eckpfeiler des Panerai-Sortiments ist auch heute noch die Taucheruhr Luminor mit schlichten Zifferblättern, wuchtigen Gehäusen in Kissenform und charakteristischem Kronenschutzbügel. Die hohe Anzahl an Modellvarianten überblicken allerdings wahrscheinlich nicht mal hartgesottene Panerai-Fans (die sogenannten Paneristi). Unter anderem aufgrund der Abkehr von Standard-ETA-Kalibern und den Einsatz von Manufakturkalibern haben die Preise von Panerai in den letzten Jahren stark angezogen. Hinzu kommen (meiner Meinung nach eher sinnfreie) Preistreiber wie die Nutzung von recyceltem „eSteel“.

Offiziell hat Panerai seinen Hauptsitz zwar immer noch in Florenz (mit Funktionen wie Design und Marketing), als Mitglied des Richemont-Konzerns ist die Produktion der Officine Panerai – Manufacture Haute Horlogerie allerdings nicht mehr in Italien, sondern in Neuchâtel, Schweiz…

Squale und die Familie Maggi

Wenn es um italienische Uhren-Marken geht, wird Squale recht häufig genannt – ganz korrekt ist das streng genommen nicht: Die Ursprünge von Squale (frz. für „Haifisch“) gehen zurück ins Jahr 1946. Gegründet wurde die Squale in der Schweiz durch den passionierten Taucher Charles von Büren, seines Zeichens Chef der Büren S.A./Montres in Neuchâtel, die französischsprachige Hauptstadt des schweizerischen Kantons Neuenburg.

In den Anfangsjahren war Squale noch Komponentenlieferant für andere Uhrenhersteller, später wurde Squale aber auch als eigenständige Diver-Marke für Profi-Taucher etabliert. Squale-Uhren wurden daher vor allem in spezialisierten Geschäften für Taucherausrüstung verkauft und kaum bei Juwelieren. Auch verschiedene militärische Einheiten setzten auf Squale-Taucheruhren, darunter die französischen Bérets verts.

Wegen der Quarzkrise und Charles von Bürens Ruhestand erwarb die italienische Unternehmerfamilie Maggi, die vorher als Händler für Squale in Italien tätig war, die Rechte an der Marke Squale. Der Hauptsitz war bis vor kurzem noch in Mailand, die Produktion in Grenchen – seit 2020 sitzt aber auch die Administration von Squale in der Schweiz. Ein wenig italienischer Flair ist wegen der Familie Maggi dennoch vorhanden… 😉

Grieche trifft Genta: Bvlgari und die Octo

Die vom griechischen Immigranten und Silberschmied Sotirio Bulgari 1884 in Rom gegründete Marke Bvlgari wird von vielen eher im Bereich Schmuck und Mode verortet – kein Wunder, denn Uhren gehen im Bvlgari-Sortiment zwischen den vielen Handtaschen, Düften und Ketten leider etwas unter. Insbesondere mit dem Modell Octo (benannt nach der oktogonalen, also achteckigen, Gehäuseform) hat Bvlgari aber ein echtes Aushängeschild mit hauseigenem Manufakturkaliber (60 Stunden Gangreserve) im Sortiment.

Erster Bulgari-Shop in Rom

Die Bvlgari Octo erschien ursprünglich allerdings mal unter einer ganz anderen Marke: Der 1969 gegründeten Gérald Genta Geneve, der Marke der gleichnamigen Uhrendesigner-Legende Genta, die sich beispielsweise auch für die Patek Philippe Nautilus und die Audemars Piguet Royal Oak verantwortlich zeichnet. Bvlgari erwarb im Jahr 2000 die Markenrechte und legte die Octo unter der eigenen Marke neu auf. Die Italiener verlegten die Produktion infolge dessen in die Schweizer Tochtergesellschaft Bulgari Haute Horlogerie SA.

Bvlgari Octo FInissiomo, Bild: Bvlgari

Visconti Italy – mehr als Schreibwaren

Das 1988 von Luigi Poli und Dante del Vecchio in Florenz gegründete Unternehmen Visconti ist vor allem für hochwertige Schreibgeräte bekannt. Ähnlich Montblanc führt Visconti aber im Sinne einer Sortiments-Erweiterung eine überschaubare Anzahl an Automatik-Uhren zu Preisen ab ca. 1000€.

Zielgruppe Sportler: Sector No Limits

Sector No Limits – das klingt nicht grade nach einer typischen italienischen Uhren-Marke. Tastsächlich wurde Sector No Limits aber im Jahre 1973 von Filippo Giardiello in Neapel, Italien, gegründet. Die Zielgruppe damals wie heute: Sportler.

Über die Jahrzehnte kam es allerdings zu einigen Eigentümerwechseln und Standortwechseln bei Sector: Zunächst erfolgte der Umzug nach Neuchâtel in der Schweiz. Im Jahr 2001 übernahm die Opera Group und zog um nach Lugano im Kanton Tessin. Seit 2006 gehört Sector zur italienischen Morellato-Gruppe, weshalb es abermals einen Umzug der Marken-Administration gab – dieses mal aber von der Schweiz nach Italien. To be continued… 😉

Breil: Aus der Modehochburg Mailand

Breil, benannt nach der gleichnamigen Schweizer Gemeinde, startete bereits Ende der 1930er Jahre seine Geschäftstätigkeit in der Modehochburg Mailand. Und in der Modeecke ist Breil (leider) auch heute platziert: Neben günstigen Quarz-Uhren hat die nach wie vor in Mailand ansässige Firma auch noch alle möglichen anderen Modeartikel, Düfte, Brillen, Ketten & Co. im Sortiment.

Tipp: Haltet auf Portalen wie Chrono24 oder in Uhrforen Ausschau nach der mechanischen Breil Manta 500m „Marina Militare“ Taucheruhr, die in den 1970er Jahren an die Spezialeinheit der italienischen Marine, COMSUBIN (Comando Subacquei ed Incursori), ausgeliefert wurde…

Italienische Uhren-Marken: die jungen Wilden und die Microbrands

Panerai-Abkömmling: ANONIMO

Anonimo ist seit über 20 Jahren am Markt und hat damit längst nicht eine so lange Unternehmenshistorie – ANONIMOs Geschichte ist aber spannenderweise eng mit Panerai verwoben: Im Jahre 1997 übernahm die Groupe Vendôme, aus welcher später der bekannte Luxusuhren-Konzern Richemont hervorgegangen ist, die Firma Panerai. Im Zuge der Übernahme wurde auch die Produktion von Italien in die Schweiz verlagert. Natürlich konnte und wollte damals nicht jeder Panerai-Mitarbeiter einfach mal so die Koffer packen und aus dem schönen Florenz in die Schweiz auswandern. Und so kam es, dass sich aufgrund der Initiative von Federico Massacesi ein neues Unternehmen formte – aus ehemaligen Panerai-Mitarbeitern, darunter insbesondere Uhrmacher. ANONIMO Firenze war geboren.

Seit immerhin über 20 Jahren ist ANONIMO nun mittlerweile aktiv. Von außen betrachtet scheint ANONIMO aber leider nicht so recht in ruhiges Fahrwasser zu kommen: Im Jahre 2012 stieg ein Investor ein, seit 2013 hat ANONIMO seinen Hauptsitz ebenfalls nicht mehr in Florenz, sondern in Le Locle. 2016 trat Julien Haenny als CEO an, der wurde aber im Jahre 2018 vom ehemaligen Zenith-Manager Aldo Magada beerbt. Der ist seit Ende 2020 aber auch schon nicht mehr im Unternehmen. Seitdem ist es recht still um ANONIMO…

Aller guten Dinge sind vier: Meccaniche Veloci Genève

Das verrückteste italienische Uhren-Design kommt wahrscheinlich von Meccaniche Veloci. Die im Jahre 2006 in Mailand gegründete Uhrenmarke ging damals mit dem Modell Quattro Valvole  an den Markt, das mit gleich vier verschiedenen Anzeigen kommt, die jeweils über kolbenartige Drücker angesteuert werden können. Die Preise waren damals noch vergleichsweise günstig, seit dem Eigentümerwechsel und dem Umzug nach Plan-les-Ouates in Genf positioniert sich Meccaniche Veloci aber im hochpreisigen Bereich der Haute Horlogerie – mit einem „quasi“-hauseigene Manufakturkaliber, das zusammen mit der Vaucher Manufacture Fleurier SA entstanden ist. Die Preise: jenseits der Zehntausend Schweizer Franken, je nach Ausführung.

U-Boat by Italo Fontana

Die Uhrenmarke U-Boat wurde im Jahre 2000 vom ausgebildeten Designer Italo Fontana gegründet, nachdem (nach eigenen Aussagen) dieser Uhren-Skizzen seines Großvaters aus den 40er Jahren entdeckte. Der Hintergrund: Großpapa Ilvo Fontana wurde damals damit beauftragt eine Uhr für die italienische Marine zu entwerfen – allerdings kam es nie zu einer praktischen Umsetzung.

Für den Start der Marke U-Boat mit Unternehmenssitz in Lucca, Toskana, holte sich Italo Fontana Unterstützung beim Markenexperten Mounir Moufarrige, der auch schon für Panerai tätig war.

Nicht zufällig setzt U-Boat stringent auf Design-Prinzipien, die auch Panerai zum Erfolg verholfen haben: ein eher schlichtes Zifferblatt, überdurchschnittlich große Gehäusedurchmesser und einen charakteristischen Kronenschutz – im Falle von U-Boat ein sogenannter Canteen Lock.

U-Boat Chimera

Auch, wenn die Panerai-DNA zweifellos vorhanden ist, so muss man U-Boat für die eigenständigen Designs loben. Gefallen werden die aber sicherlich nicht jedem, da sie doch sehr speziell sind (und meistens auch ziemlich ausladend mit Durchmessern jenseits der 47 mm) – kein Wunder, dass beispielsweise muskelbepackte Schauspieler wie Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger & Co. schon mit U-Boat-Uhren gesichtet wurden – tragen können die’s allemal und aufzufallen gehört nunmal zum Einmaleins eines Schauspielers 😉 . Eine coole Innovation ist übrigens das komplett in einer Flüssigkeit gelagerte Modell U-Boat Capsoil mit charakteristischer Luftblase, die über dem Zifferblatt schwebt.

Übrigens: Italo Fontana ist auch der Kopf hinter dem günstigen Marken-Ableger Welder

Giuliano Mazzuoli: Druckmessgeräte mal anders

Die unabhängige italienische Uhrenmarke Giuliano Mazzuoli fliegt (zumindest in Deutschland) ziemlich unter dem Radar – meiner Meinung nach zu unrecht: Im Jahre 2005 brachte der italienische Designer und Architekt Giuliano Mazzuoli erstmalig das Modell Manometro heraus – und mit dem machte er einiges anders als die Wettbewerber: Wie der Name schon andeutet, orientiert sich das Design des Eckpfeiler-Modells Manometro an historischen, industriellen Druckmessgeräten. Die Modellreihe Contagiri wiederum erinnert an Drehzahlmesser in Automobilen. Sogar ein Modell im Zement-Gehäuse hat Giuliano Mazzuoli lanciert. Prädikat: Ziemlich genial, wenngleich auch nicht ganz günstig – los geht’s bei 2500€.

Bilder: Giuliano Mazzuoli

Für den kleinen Geldbeutel: Fonderia Lab

Fonderia Lab ist eine noch sehr junge, im Jahre 2016 in Modena gegründete Low Budget-Uhrenmarke. Hinter Fonderia Lab steckt die Lowell srl, die Preise liegen bei 100€ aufwärts. Ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis scheint insbesondere die Fonderia Lab Taliedo Automatic zu haben (Seiko NH35, 40 mm Durchmesser, 5 bar, Mineralglas, 239€).

Bild: Fonderia Lab

Meccaniche Veneziane: Varianten noch und nöcher

Meccaniche Veneziane ist eine erst vor wenigen Jahren gegründete und über verschiedene Kickstarter-Kampagnen finanzierte Microbrand – der Name ist dabei kein Fantasiegebilde, der nur den Anschein erwecken soll, dass italienische Emozione in den Uhren steckt: Hinter Meccaniche Veneziane stecken die Brüder Alberto und Alessandro Morelli, die von San Donà di Piave, Region Venetien, aus tätig sind.

Meccaniche Veneziane hat ziemlich schnell eine ziemlich große Fangemeinde um sich herum versammelt, gleichzeitig wurden die Brüder aber offenbar von ihrem eigenen Erfolg überholt: Wie ich in meinem Kickstarter-Nachbericht festgehalten habe, war das Modell Nereide GMT geprägt von einigen qualitativen und projekttechnischen Problemen, für welche die Morelli-Brüder viel Kritik einstecken mussten (Neudeutsch: Shitstorm).

Die Italiener haben sich aber offenbar wieder ganz gut berappelt und sind fleißig dabei viele neue Varianten innerhalb der Modellreihen Redentore, Nereide und Arsenale zu lancieren. Preislich bewegt sich Meccaniche Veneziane im Bereich von bis zu 600€. Hinter dem Innenleben der aktuellen Modelle, das „Automatic CAL.MV145“, verbirgt sich das japanische Kaliber Seiko NH35 – schade: in dieser Preisklasse hätte es aus Preis-Leistungs-Sicht gerne ein Miyota 9015 sein dürfen.

Filippo Loreti: die Mogelpackung

Abschließend sei noch eine Marke erwähnt, die sich durch die Namensgebung und die Marketingkommunikation gerne italienisch gibt, mit Italien faktisch aber so viel zu tun hat wie England mit dem Gewinn eines EM-Titels: Filippo Loreti, gegründet im Jahre 2015 von den litauischen Brüdern Danielius und Matas Jakutis.

Blicken wir kurz zurück ins Jahr 2017 – da hat Filippo Loreti per Kickstarter-Crowdfunding-Kampagne (großspurig: „Redefining Premium Watches„) eine irre hohe Summe von – kein Scherz – 4,8 Millionen Euro eingesammelt. Rund ein Jahr später kamen noch mal 3,5 Millionen Euro hinzu (noch großspuriger: „Smart Luxury Watch Revolution„). Das macht Filippo Loreti zu einer der erfolgreichsten Kampagnen auf Kickstarter überhaupt.

Diese vergleichsweise krassen Summen (manche frischgebackene Uhrenmarke erreicht mit Mühe und Not ein paar Zehntausend Euro) sind am Ende des Tages nicht etwa auf eine Uhr mit genialem Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern vor allem auf ein geschicktes Marketing zurückzuführen: Man nehme palettenweise Quarzuhren aus der chinesischen Metropole Shenzhen, die es in fast identischer Form schon bei Wish.com oder Alibaba für ein paar Euro gibt, packe einen italienisch klingenden Namen drauf und erzähle die (eigentlich komplett ausgelutschte Story) rund um Margen-freundlichen Direktvertrieb und damit einhergehende, angeblich viel günstigere Preise gegenüber Juwelieren.

Bitte nicht falsch verstehen: Grundsätzlich können natürlich auch aus China Uhren mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis kommen (siehe mein Artikel über die schwarze Liste Uhren oder die Seagull 1963) – und auch die Uhren von Filippo Loreti scheinen mit Blick auf verschiedene Berichte zumindest kein Totalausfall zu sein. Das Image, das sich Filippo Loreti aber (ziemlich erfolgreich) verpasst hat, passt aber einfach Null Komma Null zur Realität. Und das sollte Uhrenfreunden einfach bewusst sein, bevor sie mit dem Gedanken spielen sich den vermeintlich italienischen Luxus ans Handgelenk zu holen.

Wer des Englischen mächtig ist, dem sei dieses Video ans Herz gelegt, das eigentlich alles sagt:

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Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Antonio

    Hallo Mario,
    Super Artikel wie immer!
    Eine kleine Ergänzung zum Thema Italienische Uhren.
    Würde dir gerne die Marke Orologi Calamai ans herzen legen.
    https://www.orologicalamai.com/

    Viele Grüße
    Toni

  2. Alf aus Mannheim

    Ich vermisse die Verknüpfung ganz am Schluss; nach dem Doppelpunkt sehe ich das große Nichts …

    Alf

    1. Mario

      Also bei mir ist da ein Video 😉

  3. Andreas M.

    Kleine Ergänzung:
    Seit 2004 gibt es im Umfeld von Panerai, U-Boat und Anonimo auch die Marke Ennebi (NB), die -wenn ich das richtig erinnere- von einem ehemaligen Mitarbeiter von Panerai mitgegründet wurde.

    Ich stolpere auf Kickstarter et al häufiger über denkwürdige Uhrkreationen mit aufgebauschter Familiengeschichte, oft genug mit Angeber-Features die von einer kleinen Handvoll chinesischer Hersteller in Rohwerken angeboten werden. Mondphase, Retrograde, Tourbillon(s) in beliebiger Kombination werden da für rund Tausend Euro annonciert. Dazu steht dann oft zu lesen, dass die entsprechenden Werke auch in den hinlänglich bekannten Luxusuhren zum Einsatz kämen. Beurteilen kann ich das nicht, weil ich von solchen Uhren die Finger weglasse. Denn selbst wenn diese Werke einigermaßen tun was sie sollen, würden allfällige Revisionen schnell den Kaufpreis übersteigen. – Jedenfalls sollte man auf Kickstarter und Co immer nach dem Prinzip ‚You buy what you see‘ vorgehen und sich nicht von hübschen Geschichten einlullen lassen.

    1. Mario

      Hi Andreas,
      Ennebi wollte ich erst aufnehmen, aber es gibt ja kaum Händler und keinen Online-Vertrieb. Faktisch kommt man also kaum an die Uhren ran – daher habe ich mich erstmal dazu entschieden Ennebi wegzulassen, auch wenn es schade ist.
      Grüße
      Mario

      1. Andreas

        Zugegeben. Ich hab nie versucht, eine zu kaufen. Sind mir zu teuer. Da freue ich mich lieber an meinen Billig-Brocken von Maranez 😉

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