Laco-Chronograph-Muenchen-Test

Laco München Chronograph: A-Muster im Ninja-Gewand

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Originalgetreue Beobachtungsuhren bzw. Fliegeruhren sind zweifellos der Eckpfeiler des Laco-Sortiments. Aber auch Flieger-Chronographen sind für den deutschen Traditionshersteller nichts Neues – die entsprechende Modellreihe ist schon eine ganze Weile Bestandteil des Laco-Portfolios. Mit dem 2020 lancierten, limitierten Laco München Chronograph gehen die Pforzheimer den Weg weiter, den sie bereits mit dem Modell Frankfurt GMT eingeschlagen haben: Laco setzt auf eigenständige und moderne Elemente in Verbindung mit dem Design historisch-klassischer Fliegeruhren. Doch wie steht es um die Qualität des Chronographen? Das schauen wir uns in diesem umfangreichen Review an…

Eckdaten Laco München Chronograph:

  • Automatik-Kaliber Laco 50 = Schweizer ETA 7750 in der Qualitätsstufe Elaboré (Qualitätsstufe „Top“ optional möglich), deutsche Wochentagsanzeige (Englisch optional ebenfalls verfügbar)
  • Durchmesser 42,3 mm
  • Horn-zu-Horn 50 mm
  • Gehäusehöhe 14,75 mm
  • Wasserdichtigkeit 10 bar / 100 Meter (zum Schwimmen geeignet)
  • Gewicht 110 Gramm (inklusive Lederband)
  • Schwarzes Zifferblatt mit Leuchtindexen, Super-Luminova C3
  • Thermisch gebläute Edelstahlzeiger, mit Super-Luminova gefüllt
  • Gewölbtes Saphirglas, innen entspiegelt (optional mit beidseitiger Entspiegelung)
  • Edelstahlgehäuse, in matter Titanoptik sandgestrahlt
  • Braunes Kalbslederband mit Nieten
  • Limitiert auf 200 Stück
  • Preis: 1990€, direkt bei Laco.de
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Laco München Chronograph im Test

Auf den ersten Blick ist die 2020 lancierte Laco München eine historische Beobachtungsuhr im sogenannten A-Muster-Design. Erst auf den zweiten Blick wird klar – in dem Ührchen steckt eine waschechte Chronographen-Komplikation.

In meinen Artikeln über Laco-Beobachtungsuhren wie beispielsweise das Modell Erbstück habe ich mich bereits ausführlich mit der Unternehmensgeschichte und der Funktion historischer Beobachtungsuhren beschäftigt. Bei meinen Detailrecherchen bin ich darüber hinaus über ein original 40er Jahre-Dokument, den Leitfaden der Flugnavigation – Angewandte Navigation, gestolpert, welches einige tiefe Einblicke in die praktische Nutzung von Beobachtungsuhren gibt. Und diese möchte ich euch – in aller Kürze – natürlich nicht vorenthalten.

Beobachtungsuhren waren im Zweiten Weltkrieg ein entscheidender Baustein in der Flugnavigation. Zwar hatte die Besatzung eines Flugzeugs natürlich schon vor dem Antritt eines Fluges einen ziemlich exakten Plan für die Flugstrecke, z.B. im Rahmen einer Aufklärung – am Ende des Tages musste die Flugzeugbesatzung aber natürlich irgendwie berechnen, wo sie denn nun in welchem Winkel „abbiegen“ muss. Insbesondere bei Kursänderungen über dem Meer konnte sich die Besatzung schließlich an keinerlei visueller Anhaltspunkte am Boden orientieren (Fliegen „auf Sicht“, z.B. anhand des Küstenverlaufs). Der gesamte Flugverlauf wurde dabei penibel in einem Logbuch dokumentiert – wie man im Bild unten eindeutig erkennen kann, spielten Uhren hierbei eine gewichtige Rolle (dazu gleich mehr).

Beobachtungsuhren (B-Uhren) wurden von speziell ausgebildeten Navigatoren an Bord größerer Flugzeuge wie beispielsweise vom Typ Junkers JU 290 getragen. Die Navigatoren nutzten die Beobachtungszeiten, die sie von der der B-Uhr abgelesen haben, in Kombination mit einem Libellenoktanten (Winkelmesser). Die Funktion eines Libellenoktanten beruht auf der Beobachtung des Winkelabstands eines Gestirns (Sterne bzw. tagsüber die Sonne) von dem Bild einer Flüssigkeitsblase (sogenannte Libelle) als künstlicher Horizont, um daraus die Gestirnshöhe abzuleiten (z.B. Pollux, siehe Bilder unten).

Der Navigator nutzte als Hilfsmittel einen Vordruck für seine Standort-Kalkulation, der ihn bei den Berechnungen unterstützt hat – und spätestens jetzt sollte mit Blick auf das benötigte Navigationswissen klar sein: Fliegen war damals kein Sonntagsspaziergang.

(zum Vergrößern der Dokumente bitte klicken)

Wie bereits Eingangs erwähnt, ist das Design der Laco München augenscheinlich im Stile von Beobachtungsuhren im A-Muster gehalten (ohne Innenring wie bei der Laco Erbstück Paderborn). Erst auf den zweiten Blick offenbar sich, dass die Laco München mit ChronographenKomplikation kommt – sprich: mit der Zusatzfunktion einer Stoppuhr, die über verschiedene, zusätzliche Hilfszifferblätter (sogenannten Totalisatoren, d.h. kleine Sekunde, Minuten- und Stundenzähler) und Drücker (Start/Stopp und Reset) umgesetzt wird. So weit, so normal.

Denn das eigentlich besondere am Laco München Chrongraph ist die Farbgebung des Mittelteils: Während die äußeren Indizes und Ziffern sowie das typische Flieger-Dreieck mit zwei Punkten auf „12 Uhr“ mit klassisch-heller Super-Luminova C3 Leuchtmasse aufgetragen wurden, so ist der Rest des Blattes in einem dezenten Grau gehalten. Totalisatoren, Laco-Logo, „Made in Germany“-Schriftzug, Wochentagsanzeige und Datum verschwimmen quasi im Ninja-Stil mit dem schwarzen Zifferblatt.

Natürlich darf man kritisch anmerken, dass die Ablesbarkeit der Chronographen- und Datums-/Wochentagsfunktionen durch den Grau-Stil naturgemäß nicht besser wird – und dennoch finde ich die außergewöhnliche Idee, eine klassische A-Muster-Beobachtungsuhr auf diese zurückhaltende Art und Weise um Chronographen-Funktionen zu erweitern, schlicht und ergreifend ziemlich cool und erfrischend anders.

Mit Blick auf die Ablesbarkeit sei an dieser Stelle auch auf die optionale (aufpreispflichtige) Möglichkeit hingewiesen, ein beidseitig (!) entspiegeltes Saphirglas auszuwählen. Hierbei wird nicht nur die Innenseite entspiegelt, sondern auch die Außenseite.

Man beachte, dass solche Entspiegelungsschichten grundsätzlich eine geringere Härte aufweisen als das Saphirglas selbst – dadurch können sich Kratzer in der Entspiegelung festsetzen, wenn man mit der Uhr mal irgendwo ungünstig hängen bleibt. Nichtsdestotrotz bin ich großer Fan von beidseitig entspiegelten Saphirgläsern, da die Optik einfach genial ist und es teilweise so wirkt, als sei gar kein Glas verbaut. Die Ablesbarkeit wird dadurch enorm gesteigert.

Im Falle der Laco München hat die Entspiegelungsschicht einen bläulichen Schimmer, was sich sehr gut in Verbindung mit den thermisch gebläuten und mit Super-Luminova gefüllten Minuten-/Stunden-Zeigern macht. Aber seht selbst:

Das Gehäuse des Laco München Chronograph kommt mit derselben Oberflächenbearbeitung wie die Laco Frankfurt GMT: In Anbetracht des matt-grauen Farbtons kommt man als Uhrenfreund zwar schnell auf die Idee, dass Titan als Gehäusematerial eingesetzt wurde – tatsächlich handelt es sich aber um Edelstahl, welches durch Titanstrahlen durchgängig verdunkelt und satiniert wurde. Die Oberflächenbearbeitung unterstreicht den Toolwatch-Charakter des Laco München Chronographen ganz hervorragend – und ich finde es gut, dass Laco keine Experimente mit polierten Flächen oder dergleichen gewagt hat. Das Gehäuse ist übrigens bis 10 bar wasserdicht – der Chronograph darf somit auch bedenkenlos beim Sprung ins kühle Nass am Arm bleiben.

Besonders ins Auge sticht außerdem die originalgetreue, griffige Flieger-Krone, die auch bei den Laco-Fliegeruhren der „Original“-Modellreihe zum Einsatz kommt. Originalgetreu deshalb, da auch die oben beschriebenen, historischen Beobachtungsuhren typischerweise mit einer großen Krone kamen, damit diese mit dicken Fliegerhandschuhen bedient werden konnte. Denn: Schaut man sich historische Bilder von Besatzungsmitgliedern von Langstreckenflügen an, so sind diese natürlich nicht zufällig ziemlich dick eingepackt – an Bord konnte es damals ganz schön zugig und frostig zugehen.

Auch die typischen Beobachtungsuhren-Gravuren sind bei der Laco München umgesetzt: Auf dem Gehäuseboden befindet sich beispielsweise der originalgetreue Hinweise auf die Gerät-Nummer 127-560 (eine historische Ident-Nummer für militärische Güter) und die Dokumentennummer Fl. 23883 des Reichsluftfahrtministeriums (RLM), in dem die genauen Spezifikationen der Beobachtungsuhren festgehalten wurden. Diese Nummer wurde damals getreu dem Motto doppelt hält besser nicht nur auf dem Gehäuseboden, sondern auch auf der linken Gehäuseflanke eingraviert (‘Fl.’ bedeutet ‘Flug’ und ‘23’ steht für die Kategorie ‘Navigation’; die weiteren Ziffern (883) wurden fortlaufend von der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt vergeben). 

Ein Merkmal historischer Beobachtungsuhren, ein ausladender 55 mm XXL-Durchmesser, ist (zum Glück! 😉 ) nicht originalgetreu umgesetzt worden: Der Durchmesser der Laco München beträgt komfortable 42,3 mm – eine für das durchschnittliche Herrenhandgelenk gut passende Uhrengröße.

Ein weiteres nennenswertes Maß ist die Gehäusehöhe, die bei einer Uhr mit dem recht hoch bauenden ETA 7750 naturgemäß immer etwas ausladender ausfällt als bei Uhren mit Dreizeigerkalibern (wie dem ETA 2824). Entsprechend baut auch die Laco München merkbar höher als „normale“ Laco-Fliegeruhren, gleichzeitig ist die Höhe mit 14,75 mm aber noch in einem vergleichsweise humanen Bereich (zumindest für einen mechanischen Chronographen). Zum Vergleich: Die Laco Münster A-Muster Beobachtungsuhr weist eine Gehäusehöhe von 12,8 mm auf. Die Sinn 104 St Sa kommt auf 11,5 mm.

Das Horn-zu-Horn-Maß der Laco München beträgt 50 mm – genau so viel wie bei der 42 mm großen Laco Münster. Alles in allem habe ich die Proportionen beim täglichen Test-Tragen als sehr angenehm empfunden – das liegt auch daran dass die markante Flieger-Krone merkbar weniger heraussteht als beispielsweise bei der Laco Erbstück.

Der Tragekomfort des Chronographen am sauber verarbeiteten Kalbslederband mit heller Naht und doppelter Niete ist mehr als ordentlich – man braucht allerdings ein paar Stunden Tragezeit bis sich das Band um den Arm schmiegt. Kleiner Wermutstropfen: Die Dornschließe hätte – wie auch das Gehäuse – gerne mit Titansandstrahl-Bearbeitung kommen dürfen. Schade!

Skizze einer original Beobachtungsuhr mit 55 mm Durchmesser und extralangem Lederband

Laco 50 – bewährte Schweizer Kost aus dem Hause ETA

In der Laco München tickt der unangefochtene Spitzenreiter unter den automatischen Chronographenkalibern, das bewährte Schweizer ETA 7750 in der Qualitätsstufe Elaboré (Laco-interne Bezeichnung: Laco 50). Gut: Die bessere Qualitätsstufe Top steht als Option für einen Aufpreis von fairen 130€ zur Verfügung – diese Ausführung hat gegenüber Elaboré ein paar höherwertigere Komponenten verbaut, die sich im Alltag positiv auf die Ganggenauigkeit auswirken können (z.B. Glucydur-Unruh vergoldet, Anachron-Spiralfeder, Incabloc-Stoßsicherung).

Eine schöne Idee ist das XXL-Echtheitszertifikat, welches jeder Laco München beiliegt und umfangreiche Prüfergebnisse beinhaltet – in diesem Falle beträgt die Gangabweichung… nothing, nada, cero, niente! Sie liegt bei perfekten, Chronometer-verdächtigen +/- 0 Sekunden pro Tag. Feinregulierung: Eins mit Sternchen 😉

Und auch hier holen wir kurz den Geschichtsschinken raus: Historisch betrachtet mussten Beobachtungsuhren besonders präzise sein, da jede Sekunde zusätzliche Ganggenauigkeitsabweichung zu einer deutlichen Fehlkalkulation im o.g. astronomischen Rechenformular führte – und ein fehlgeleiteter Flug irgendwo im Nirgendwo war natürlich ungünstig, vor allem mit Blick auf die Benzintankanzeige. Um das Risiko für Fehlberechnungen zu minimieren wurde daher jede einzelne Beobachtungsuhr von der Deutschen Seewarte oder einem anderen amtlichen Prüfinstitut überprüft und mit einem Gangzeugnis versehen. Die Feinregulierung musste an jeder einzelnen Uhr in sechs Lagen und bei drei Temperaturen vorgenommen worden sein (bei heutigen Chronometer-Tests durch die COSC wird im Wesentlichen nichts anderes gemacht). Vor jedem Abflug wurde die Beobachtungsuhr erneut mit einem Boden-Chronometer gegengeprüft, der sich im Flugvorbereitungsraum befand und seinerseits ebenfalls täglich über Zeitsignale geprüft wurde. Die Werte wurden dabei penibel in ein Chronometer-Tagebuch eingetragen.

Hierzu ein Beispiel aus dem original Leitfaden der Flugnavigation – Angewandte Navigation aus dem Jahre 1942: „Am 9. Januar um 0530 soll die Beobachtungsuhr für den geplanten Flug nach dem Chronometer gestellt werden. Nach dem Chronometertagebuch (Abb. 17) hatte die Uhr am 8. Januar 1942 um 1400 einen Stand = -14s. Der Gang ist aus den Angaben zu +1,5s errechnet. Daraus ergibt sich der Stand für den 9. Januar mit -13s. Man stellt die Beobachtungsuhr auf 05h 30m 00s. In dem Augenblick, in dem das Chronometer 05h 30m 13s anzeigt, wird die Beobachtungsuhr in Gang gesetzt. Der Stand der Beobachtungsuhr ist damit 0.

Bodenchronometer und Beobachtungsuhr

Fazit zum Laco München Chronograph

Schon mit dem Modell Frankfurt GMT hat Laco den Weg eingeschlagen, die historische Fliegeruhrenwelt (Beobachtungsuhren) mit frischen und modernen Ideen anzureichern – ohne dabei den Laco-Markenkern aus dem Blick zu verlieren. Die Laco München schließt da nahtlos an. Auch aus qualitativer Sicht gibt’s bei der München nix zu meckern – und ich lehne mich aus dem Fenster und sage sogar: Das hätte auch der Fliegerchronographen-Platzhirsch IWC kaum besser hinbekommen (zu dem Preis schon mal sowieso nicht 😉 ).

Lobenswert ist auch, dass Laco mittlerweile zunehmend Individualisierungsoptionen anbietet. Nicht nur bei der Laco München, sondern auch bei vielen anderen Modellen lassen sich höherwertige Kaliber, beidseitige Entspiegelungen, Gravuren & Co. auswählen. Wie bereits im Review oben ausgeführt, kann ich insbesondere die beidseitige Saphirglas-Entspiegelung wärmstens empfehlen.

Da wir kurz vor Weihnachten haben, sei aber noch ein Wunsch geäußert: Grade zu einer moderneren Interpretation einer historischen Fliegeruhr wie der Laco München würde meiner Meinung nach ein Stahlband hervorragend passen. So ein richtig geniales, feingliedriges Manufaktur-Stahlband, welches ebenfalls titansandgestrahlt ist – und natürlich mit Feineinstellungsmechanismus kommt. Da würde ich definitiv nicht nein sagen 😉 .

Alternativen

Im Bereich Fliegerchronographen tummeln sich verschiedene hochwertige Alternativen, darunter vom Uhrenhersteller IWC, dessen Fliegeruhrenhistorie nicht weniger reichhaltig ist als die von Laco. Die Spitfire-Modellreihe ist dabei ein fester Sortiments-Baustein der Schaffhausener. Mittlerweile setzt IWC bei vielen Modellen auch auf die hauseigene Manufakturkaliber-Familie 69000 – zum Beispiel bei der Referenz IW387901. Der Preis für das Modell ist IWC-typisch mit über 6000€ allerdings ziemlich gesalzen.

IWC Spitfire Chronograph, Referenz IW387901

Ein etwas erschwinglicherer, klassischer Fliegerchronograph kommt vom Spezialuhrenbauer Sinn aus Frankfurt: Der Fliegerchronograph Sinn 356 Sa (Saphirglas-Variante) ist ab 2350€ erhältlich. Die Sinn 356 mit Acryl-Glas startet bei 1750€ (ja richtig gelesen: Der Saphirglas-Aufpreis beträgt satte 600€). Aber auch günstigere Dreizeiger-Fliegeruhren hat Sinn im Sortiment, darunter die beliebte Sinn 104 St Sa.

Eine mechanische Low Budget-Alternative (unter 300€) gibt’s von den Chinesen: eine Neuauflage des Fliegerchronographen-Prototypen der chinesischen Luftwaffe aus den 60er Jahren, die Seagull 1963 von der Tianjin Seagull Watch Group, erfreut sich bei Uhrenfreunden ziemlich großer Beliebtheit. Mehr dazu in meinem umfangreichen Review:

Seagul 1963 chinesischer Flieger-Chronograph

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