Zenith El Primero Chronomaster und die Rettung durch den Uhrmacher-Rebellen Charles Vermot

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Mit dem Valjoux 72 und dem Lemania CH27 gab es nach dem Zweiten Weltkrieg bereits zwei zuverlässige Chronographen-Kaliber mit mechanischem Handaufzug. Das i-Tüpfelchen, ein automatischer Antrieb in Kombination mit Chronographen-Komplikation (Stoppuhr), blieb allerdings noch für Jahrzehnte der Traum der Uhrmacher dieser Welt – von der Schweiz bis nach Japan.

Anfang der 1960er Jahre war die Zeit aber reif für einen Automatik-Chronographen: Das „Who is Who“ der Uhren-Welt stieg in das Rennen um die Entwicklung ein und jeder wollte dabei natürlich der Erste sein. Zenith (mit dem Kaliber El Primero), Seiko (mit dem Kaliber 6139) und ein mysteriöses Konsortium mit dem Codenamen „Projekt 99“ (bestehend aus den Schweizer Schwergewichten Breitling, Buren Watch S.A., Dubois-Dépraz S.A. und später auch Hamilton) investierten kräftig. Insbesondere das Konsortium hatte natürlich einen großen Vorteil: Die vier Unternehmen konnten ihr Know-How bündeln und sich die kostenintensive Entwicklung einfach teilen.

Zenith El Primero

Davon ließ sich Zenith aber nicht abschrecken. Das 1865 von Georges Favre-Jacot in Le Locle als “Fabrique des Billodes” (ab 1911: Fabrique des Montres Zenith) gegründete Schweizer Traditionsunternehmen schmiedete ambitionierte Pläne: Zenith wollte die erste Uhr mit Automatik-Chronographenkaliber bereits 1965 auf den Markt bringen – zum 100-jährigen Jubiläum. Daraus wurde allerdings nichts: die Entwicklung verzögerte sich um vier weitere Jahre. Letztendlich wurde Zenith sogar knapp von der Konkurrenz überholt (dazu gleich mehr).

Nichtsdestotrotz zählt das Kaliber El Primero bis heute zu den besten mechanischen Chronographenkalibern – dank des Uhrmacher-Rebellen Charles Vermot, der das Werk vor dem Untergang bewahrte…

Zenith El Primero 36000 vph – tatsächlich die Nummer Eins?

Doch wer gewann denn nun das Rennen um das erste Chronographen-Kaliber mit Automatik-Aufzug? Nun, darüber findet man widersprüchliche Aussagen in verschiedenen Quellen – abhängig davon, ob diese Innovation an der Ankündigung, den Prototypen oder der Serienreife festgemacht wird – aus meiner Sicht ergibt es tatsächlich aber nur Sinn, diesen Meilenstein an der tatsächlichen Serienproduktion festzumachen.

Klabüstern wir die verschiedenen Meilensteine im Jahre 1969 kurz auseinander: Zenith zwar das erste Unternehmen, welches auf einer Pressekonferenz im Januar 1969 einen Prototypen ankündigte – tatsächlich war Zenith aber noch Monate von der Serienproduktion entfernt. Insofern war Zenith mit dem Namen „El Primero“ (der Erste) wohl leider einen Tick zu selbstbewusst unterwegs, denn Seiko und das oben beschriebene Konsortium zogen noch auf der Zielgrade von dannen.

Macht man den Sieg letztendlich daran fest, wer die erste Serienproduktion in Gang brachte, so scheint der Sieg *Trommelwirbel* Seiko zu gebühren: Die Japaner haben schon Anfang 1969 mehrere Tausend „Speed Timer“ Automatik-Chronographen mit dem Schaltrad-Kaliber 6139 produziert und im Mai 1969 auf dem japanischen Markt vertrieben. Sowohl das Konsortium als auch Zenith konnten zu dem Zeitpunkt nur Prototypen vorzeigen.

Auf der anderen Seite der Welt, in der Uhrenhochburg Schweiz, konnte wenige Monate später (im August 1969) das Konsortium das Chrono-Matic-Kaliber 11 mit Mikro-Rotor der Welt präsentieren – auf Basis des Kaliber 11 entstanden Uhren-Klassiker wie Heuer Autavia, Carrera und Monaco oder Breitling Navitimer Chrono-Matic. Das Konsortium ließ es dabei kommunikativ ordentlich krachen – mit selbstbewussten Anzeigen wie diesen („The watch that did not exist before: The self-winding chronograph“).

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Inhaltlich war die Werbung des Konsoriums aber schlicht nicht korrekt, denn Seiko war deutlich früher dran. Allerdings ging die Erfolgsnachricht aus Japan damals einfach unter. Aus zwei Gründen: Erstens gab es damals noch keine sozialen Medien, Blogs und dergleichen, in denen sich Uhrenfreunde informieren konnten.

Und zweitens: Seiko war viel zu sehr mit der Vermarktung einer anderen Innovation beschäftigt: Die erste Quarz-Uhr der Welt, die Seiko Astron, markierte 1969 den Startschuss für eine Quarzwelle, die auf westliche Märkte zurollen und etliche traditionelle Uhrenhersteller in die Insolvenz stürzen sollte (sogenannte Quarzkrise).

Zenith: El Primero? El Tercero!

Auf dem Siegertreppchen nimmt Zenith also tatsächlich nur einen undankbaren dritten Platz ein: Die ersten in Serie produzierten Chronographen mit dem Automatik-Kaliber El Primero kamen erst Ende 1969 auf den Markt.

Das war natürlich überaus bitter für die Firma Zenith, welche sich Anfang 1969 noch sicher war die Nase vorn zu haben. Der Name des Kalibers, „El Primero“, blieb allerdings trotzdem bestehen – „El Tercero“ klingt ja auch irgendwie blöd, oder? 😉

Witzig ist in diesem Zusammenhang auch die folgende Original-Reklame – links beharrt Zenith noch auf „Der erste automatische Chronograph der Welt“. In der Reklame rechts hingegen heißt es schon deutlich zurückhaltender: „Wir sind noch immer die Ersten“. Und darunter in Mini-Schrift: „El Primero, der einzige automatische Chronograph der Welt mit Hochfrequenz und Datum“.

Na, immerhin! 😉

Verstecken musste sich das El Primero-Kaliber keineswegs – ganz im Gegenteil: das besondere Merkmal des El Primero-Kalibers ist (damals wie heute) eine Unruh-Frequenz von 36000 vph (Halbschwingungen pro Stunde; fünf Hertz). Zum Vergleich: Das Chrono-Matic-Kaliber kam damals mit einer Frequenz von nur 19.800 vph. Heute gängig sind 28800 vph (z.B. ETA 7750). Gegenüber 8 „Schritten“ pro Sekunde beim ETA 7750 macht das Kaliber El Primero also 10.

Und was bringt’s? Nun, zunächst einmal nimmt das menschliche Auge die schleichende Bewegung der Zeiger bei einem schnellwingenden Kaliber wie dem El Primero deutlich „sauberer und weicher“, quasi perfekt, wahr. Die hohe Frequenz ist allerdings nicht nur ein optisches Gimmick – auch aus technischer Sicht gibt’s einen großen Vorteil: Je höher die Unruh-Frequenz, desto höher die Ganggenauigkeit, da äußere Einflüsse wie Stöße einen geringen Einfluss haben. Auch die Messgenauigkeit ist mit 1/10 Sekunde (gegenüber 1/8 Sekunde bei 28800 vph) besser.

Der erste Zenith-Chronograph mit El Primero-Kaliber war übrigens das Modell 3019 PHC im Tri-Compax-Design (drei Totalisatoren) und mit Datum auf „6 Uhr“ sowie das 3019 PHC mit Mondphasenanzeige.

Zenith-Chrono mit Mondphase, Bild: Phillips

Besonders charakteristisch ist das Design des kurz darauf lancierten Chronographen Zenith A386, welcher ebenfalls im Jahre 1969 lanciert wurde: der Tricompax-Chronograph kommt mit drei sich überlappenden Totalisatoren in verschiedenen, dezenten Farben (blau-dunkelgrau-hellgrau):

Zenith El Primero und die Quarzkrise

So richtig wollte die El Primero-Rakete damals aber – trotz technischer Besonderheiten – nicht zünden: die hohen Investitionskosten in das El Primero in Verbindung mit der aufkommenden Quarz-Krise sorgten dafür, dass der Zenith-Stern allmählich sank. Das US-amerikanische Unterhaltungselektronik-Unternehmen Zenith Radio Corporation (ZRC) akquirierte daraufhin im Jahre 1971 den taumelnden Schweizer Uhrenhersteller (die Namensgleichheit ist tatsächlich reiner Zufall!).

ZRC beschloss wenige Jahre später, dass mit mechanischen Kalibern kein Geld zu verdienen ist. Wir erinnern uns: Mit der Seiko Astron kam der Siegeszug der billigen Quarz-Uhren ins Rollen. Klassische Hersteller, die auf (deutlich teurere) mechanische Uhrwerke setzten, hatten kaum eine Chance.

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ZRC machte Nägel mit Köpfen und startete einen Ausverkauf bei Zenith – Maschinen, die zur Produktion mechanischer Kaliber genutzt wurden, kamen für für ’n Appel und ’n Ei unter den Hammer oder wurden einfach gleich verschrottet. Sämtliche Entwicklungen im mechanischen Bereich wurden auf Eis gelegt, Dokumente und Konstruktionszeichnungen in die Rundablage befördert.

ZRC wollte seinerseits ebenfalls eine Wette auf den Quarz-Boom starten und die Produktion von Zenith komplett umstellen (und dabei gleichzeitig sämtliches Gedankengut hinsichtlich mechanischer Kaliber aus der Schweiz verbannen). Da blutet einem als Uhrenfreund aus heutiger Sicht das Herz! Und ZRCs Plan hätte auch fast funktioniert. Wäre da nicht ein gewisser Charles Vermot gewesen…

Zenith El Primero 2020 – ohne Charles Vermot wäre das Modell wahrscheinlich nie erschienen

Zenith El Primero und der Uhrmacher-Rebell Charles Vermot

Uhrenfreunde kennen berühmte Namen aus der Uhren-Geschichte wie Hans Wilsdorf (Rolex-Gründer und Visionär hinter Rolex-Taucheruhren), Gerald Genta (Designer-Iko, Schöpfer von Audemars Piguet Royal Oak etc.) oder Nicolas George Hayek (Gründer der Swatch Group).

Beim Namen Charles Vermot hingegen macht es bei den wenigsten direkt Klick. Vermot war ein erfahrener Uhrmacher und Spezialist für Chronographenkaliber – zunächst bei Martel Watch, einem der wichtigsten Lieferanten von Zenith. Vermot tüftelte damals an der ersten Serie des El Primero-Chronographenkalibers mit. Später war Vermot dann direkt bei Zenith angestellt – aber nicht ganz freiwillig: Im Jahre 1959 akquirierte Zenith die Martel Watch & Co..

Charles Vermot

Vermot sieht nicht grade aus wie der klassische Rebell – und dennoch wehrte er sich mit Händen und Füßen gegen den Gehirnschiss von ZRC (pardon!), die Maschinen zur Herstellung mechanischer Kaliber zu verschrotten. Zunächst versuchte es Vermot auf die diplomatische Art und schrieb einen Brief mit einem „Gnadenersuch“ an die ZRC-Geschäftsführung in den USA.

Das fruchtete aber nicht, der Brief wurde gar einfach ignoriert – und so versteckte Charles zusammen mit seinem Bruder Maurice entgegen der Anweisung des Managements in einer Nacht und Nebel-Aktion kurzerhand alle wichtigen Maschinen, darunter 150 (!) Pressen und allerlei Werkzeuge sowie technischen Pläne in einem verborgenen, abgeschotteten Teil des Dachbodens der Zenith-Manufaktur in Le Locle. Sicher ist sicher: Vermot zog sogar eine Mauer hoch, damit das Geheimnis nicht gelüftet wird. Irre!

Der Wert der versteckten Maschinen war immens – eine einzelne Presse hatte damals einen Wert von 40.000 Schweizer Franken! Unbezahlbar war natürlich auch die Rettung sämtlicher Konstruktionszeichnungen des Kalibers El Primero.

Einige von den gesicherten Werkzeugen, Bild: Zenith

Vermots Initiative sollte sich auszahlen: Die Quarz-Strategie von ZRC ging nicht auf (zum Einsatz kamen zugekaufte Quarz-Werke von ETA und Citizen), woraufhin die Amerikaner schon im Jahre 1978 ihre Anteile an die Schweizer Dixi Holding verkauften, einem Hersteller für Präzisionsmaschinen für die Uhrenindustrie in unmittelbarer Nachbarschaft von Zenith in Le Locle.

Noch mal zur Erinnerung: Zum Zeitpunkt des Eigentümerwechsels befand sich die Schweizer Uhrenindustrie knochentief in der Quarzkrise. Der fest in Le Locle verankerte Dixi-Chef Paul Castella lies aber nichts unversucht um den endgültigen Untergang mehrerer Konkurs gegangener Uhrenhersteller zu verhindern (neben Zenith auch noch Zodiac und Moser & Cie). Mehr noch: Dixi wollte mit Zenith wieder ganz „old School“ mechanische Uhren fertigen – komplett entgegen dem Quarz-Trend.

Als Charles Vermot damals den neuen Eigentümern stolz die versteckten Maschinen und Baupläne zeigen konnte, dürfte die Überraschung riesig gewesen sein. Sogar einen ordentlichen Batzen New old Stock (NOS)-Kaliber des El Primero 3019 PHC wurden vor den dubiosen Machenschaften von ZRC gerettet – und an Ebel im Jahre 1983 verkauft. Da war hoffentlich mindestens ein Präsentkörbchen an Vermot drin! 😉

Charles Vermot in den 80er Jahren

Dass das El Primero ein verdammt gutes Kaliber ist, hat sich in den folgenden Jahren in der Uhrenbranche rumgesprochen – bis nach Genf. Niemand geringeres als Rolex wollte Mitte der 80er das in die Tage gekommene Kaliber Valjoux 72 einmotten und der Rolex Daytona eine Modernisierung spendieren (dass das Rolex nicht an die große Glocke hängen wollte, verstand sich von selbst 😉 ).

Das damalige Zenith-Oberhaupt Francois Manfredini lieferte die ersten El Primero-Kaliber im Jahre 1986 an Rolex aus, im Jahre 1989 lancierten die Genfer die neue Daytona mit der Referenz 16520. Das „Rolex“-Kaliber El Primero 4030 wurde gegenüber dem 3019 PHC allerdings modifizert – so wurde beispielsweise das Datum entfernt und die Frequenz auf 28800 bph reduziert, damit die Rolex-Uhrmacher den Service am Werk durchführen konnten. Zwischen 1989 und 2000 hat Zenith Hunderttausende El Primero-Kaliber für Rolex produziert!

Rolex Daytona mit Zenith El Primero 4030 aus dem Jahre 1988, Bild: Phillips

Weitere prominente Abnehmer des El Primero in den vergangen Jahrzehnten waren Panerai, Bvlgari und die Konzernschwester TAG Heuer (Zenith ist genau wie TAG Heuer seit 1999 Teil der LVMH-Gruppe). Das bescherte Zenith nachhaltig volle Auftragsbücher und erlaubte auch den Wiederaufbau der eigenen Uhrenmarke – ohne die Initiative von Charles Vermot wäre das aller Voraussicht nach niemals möglich gewesen. Zur Feier des 50. Jahrestages des El Primero-Kalibers wurde daher die kaum fassbare, geniale Geschichte rund um Vermot in einem Comic verewigt

Zenith El Primero Chronomaster heute

Auch heute noch ist das Kaliber El Primero fester Bestandteil der Zenith Chronomaster-Kollektion und das absolute Zugpferd der Schweizer Traditionsmarke – mit einer kaum noch überschaubaren Menge an Modellvarianten.

Der Zenith El Primero Chronograph (also die Uhr, nicht das Kaliber) hat trotz des technisch bemerkenswerten Antriebes nie den ganz großen Durchbruch feiern können. Warum dem so ist, darüber kann man nur spekulieren. Faktisch gehört das El Primero zu den besten mechanischen Chronographenkalibern der Welt.

Auch heute noch kommen El Primero-Kalibervarianten wie das 400B mit einem Schaltradmechanismus, welcher deutlicher aufwendiger in der Produktion ist als eine Kulissensteuerung und für einen butterweichen Druckpunkt beim Auslösen der Stoppfunktionen sorgt. Und natürlich sind auch die 36.000 Halbschwingungen pro Stunde bis heute mit an Bord. Nicht zuletzt ist das Kaliber 400B auch – dank diverser Schliffe, gebläuter Schrauben und skelettiertem Rotor – eine echte Augenweide.

Bemerkenswert sind auch Weiterentwicklungen des El Primero wie beispielsweise das 2017 vorgestellte Kaliber El Primero 9004, welches nicht nur eine Messung von Zehntelsekunden ermöglicht, sondern Hundertstelsekunden. Das Kaliber tickt beispielsweise im Modell Zenith Defy El Primero 21.

El Primero 9004

Betrachtet man das geniale Werk zusammen mit der Zenith-typischen, überaus hohen Verarbeitungsqualität, so ist es eigentlich unverständlich, dass Zenith-Chronographen im Vergleich zu berühmten Alternativen wie TAG Heuer Carrera, Breitling Navitimer, Omega Speedmaster oder Rolex Daytona eher ein Nischendasein fristen.

Mein Favorit aus der aktuellen Zenith-Kollektion ist übrigens die klassische Zenith El Primero Chronomaster mit der Referenz 03.2040.400/69.M2040, die mit den charakteristischen, sich überlappenden Totalisatoren der Ur-El Primero Zenith A386, der innenliegenden Tachymeter-Skala und einem sportlichen Durchmesser von 42 mm kommt.

Die Zenith El Primero gehört darüber hinaus wohl zu den am komfortabelsten zu tragenden Automatik-Chronographen – insbesondere im Vergleich zu Chronographen mit dem Standard-Kaliber ETA Valjoux 7750 ist die Zenith El Primero deutlich leichter (ca. 150 Gramm am Stahlband) und vor allem merkbar flacher. Wenn ich mir da im Vergleich beispielsweise den Breitling Aviator 8 Chronograph 43 mit ETA 7750 anschaue, der zwar auf dem Papier kaum größer ist, aber praktisch deutlich wuchtiger wirkt und sehr kopflastig ist… puh!

Das Zifferblatt der Zenith El Primero Chronomaster 03.2040.400/69.M2040 ist überaus detailreich und lädt zum Entdecken ein – man beachte Details wie die applizierten Indizes (die in eine Art „Graben“ münden), den Zenith-Stern als Verlängerung zum Sekundenzeiger, die roten Spitzen der Totalisatoren-Zeiger, das stark gewölbte Saphirglas und den schicken Sonnenschliff.

Das Saphirglas ist dabei beidseitig entspiegelt – gut erkennbar an dem bläulichen Schimmer auf meinen Fotos. Die Entspiegelung sorgt für perfekte Ablesbarkeit und eine hochwertige Optik. Es wirkt fast so, als sei gar kein Glas verbaut.

Alles in allem ist die Zenith El Primero Chronomaster meiner Meinung nach ein unterschätzter, echter Klassiker. Insbesondere als (deutlich günstigere und qualitativ trotzdem mindestens ebenbürtige) Alternative zur Rolex „Waiting List“ Daytona ist die Zenith El Primero mehr als nur einen Blick wert…

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6 Gedanken zu “Zenith El Primero Chronomaster und die Rettung durch den Uhrmacher-Rebellen Charles Vermot”