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Marathon ist nach wie vor ein Geheimtipp für Freunde funktionaler Zeitmesser: Unter Otto Normal-Uhrenfreunden ist das kanadische Unternehmen kaum bekannt, was zum einen daran liegt, dass Marathon (außer Social Media) quasi keinerlei Werbeaktivitäten unternimmt. Zum anderen verkauft Marathon über keinen einzigen stationären Einzelhändler bzw. Juwelier. Weder das eine, noch das andere kann sich heutzutage ein Uhrenhersteller normalerweise erlauben. Marathon ist aber auch kein “normaler” Uhrenhersteller: Bei Regierungsbehörden ist Marathon ein umso bekannterer Name, denn seit dem Zweiten Weltkrieg machen die Kanadier den Löwenanteil ihres Geschäftes nicht mit Endkunden, sondern mit dem Militär – und so kam es auch zur SAR-Modellreihe, von der ich euch hier konkret die Marathon Arctic Edition GSAR vorstellen möchte…

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Eckdaten Marathon Arctic Edition Large Diver’s Automatic (GSAR); Ref. WW194006-WD:

  • Swiss Made
  • Schweizer Kaliber Sellita SW200 mit Incabloc-Stoßsicherung
  • trigalight (Tritium Leuchtröhrechen) und Maraglo
  • Gehäuse aus gebürstetem Edelstahl 316L
  • 41 mm Durchmesser
  • Gehäusehöhe: 14 mm
  • Horn-zu-Horn 48mm
  • Bandanstoß 20mm
  • Wasserdichtigkeit: 300 Meter / 30 bar
  • Armband aus Edelstahl 316L, Stegbreite: 20 mm
  • Preis: Ab 1800€, direkt beim offiziellen deutschen Fachhändler Watchbandit.de
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Marathon SAR-Modelle: Über Marathon Watch

Tauchen wir noch kurz in die Hintergründe von Marathon ab: Das Unternehmen, aus dem Marathon Watch hervorgehen sollte, wurde bereits 1904 als Weinsturm Watch gegründet und erhielt später den Namen Wein Brothers.

Der Durchbruch gelang 1939 mit der Gründung der Marathon Watch in Ontario, Kanada, durch Morris Wein. Die Geschichte wie es dazu kam, dass Marathon vor allem Lieferant für Regierungsstellen ist, ist gar nicht so spektakulär, wie man vielleicht annimmt: Die neu gegründete Marathon Watch Company befand sich im selben Gebäude wie ein Restaurant, in dem Beamte des Verteidigungsministeriums dinierten. Wein freundete sich mit ihnen an, und als die kanadische Regierung Zeitmesser für ihre Soldaten brauchte, die im Rahmen des Kriegseintritts 1939 nach Italien verschifft wurden, um dort im Zweiten Weltkrieg zu kämpfen, wurde Marathon angerufen. Rund zwei Jahre lang wurden Marathon-Uhren in versiegelten, wasserdichten Dosen an kanadische Soldaten auf der ganzen Welt geliefert. 

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Auch heute noch beliefert Marathon verschiedene Streitkräfte auf der ganzen Welt. Die Kanadier produzieren heute beispielsweise Uhren, welche die offizielle militärische Spezifikationen W-46374G erfüllen – die Marathon Navigator.

Das Engagement von Marathon hat sich jedoch inzwischen auch auf andere nicht-militärische Regierungsbehörden ausgeweitet. Und so ist es kein Zufall. dass man bei der Einreise nach Kanada beim Zollamt eine Marathon-Uhr an der Wand hängen sieht. Auch die Labore des National Research Council verwenden Marathon-Uhren.

Laut Marathon sind rund 90 % der Kapazitäten der Produktion im Schweizer La Chaux-de-Fonds für Regierungsaufträge bestimmt – schnell kommen bei nur einem einzigen solchen Auftrag viele Tausend Stück zusammen, die produziert werden müssen. Der Rest wird im Direktvertrieb über die Website von Marathon und eine Handvoll Online-Fachhändler verkauft – so wie der auf Microbrands spezialisierte deutsche Händler Watchbandit, der Marathon seit kurzem führt.

Heute führt Mitchell Wein das Familienerbe und die Firma Marathon bereits in vierter Generation fort.

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Weiß ist nicht gleich Weiß: Marathon Arctic Edition Large Diver’s Automatic (GSAR)

Marathon SAR-Uhren wurden gemäß den Anforderungen der kanadischen Regierung für SAR-Einsätze, englisch für “Search and Rescue”, entwickelt. Sie wurden erstmals Anfang der 1990er Jahre eingeführt und sind auch heute noch aktiv im Einsatz. 

In Kanada ist die Suche und Rettung (SAR) eine gemeinsame Verantwortung: Aufgrund der immensen Größe des Landes (knapp 10 Millionen Quadratkilometer und damit fast so groß wie ganz Europa), der unterschiedlichen Geländearten und des Wetters sind viele Partner beteiligt. Die Liste der SAR-Partner besteht aus Regierungs-, Militär-, Freiwilligen- und Industriegruppen. Sie alle arbeiten zusammen, um SAR-Dienste im ganzen Land anzubieten, und zwar unter dem Schirm des National Search and Rescue Program (NSP), das die Koordination übernimmt.

Die kanadischen Streitkräfte (Canadian Armed Forces; CAF) beispielsweise tragen die Hauptverantwortung für die Bereitstellung von SAR aus der Luft. Die Provinz- und Territorialregierungen wiederum sind für die Suche nach vermissten Personen an Land oder in Binnengewässern verantwortlich. In aller Regel wird die Aufgabe die lokalen Polizeidienststellen übertragen. Es gibt aber auch Ausnahmen: Parks Canada ist beispielsweise verantwortlich für SAR in Bundesparks und Naturschutzgebieten.

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Die ersten Marathon SAR-Modelle mit weißem “Arctic”-Zifferblatt sind im Jahre 2019 erschienen. Konkret wurden die ersten Marathon-Uhren mit weißem Blatt für die Kanadischen Ranger entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Untergruppe der kanadischen Streitkräfte mit rund 5.000 Angehörigen, die vor allem in Randgebieten operiert, in denen eine traditionelle Präsenz nicht erforderlich ist, zum Beispiel in extrem dünn besiedelten, isolierten Gemeinden im hohen Norden. Zu den Aufgaben der Ranger gehört es unter anderem Rohstoffvorkommen zu sichern oder bei Rettungsmissionen zu unterstützen. So leisteten die Ranger beispielsweise anno 1999 Katastrophenhilfe beim Lawinen-Unglück von Kangiqsualujjuaq in Nord-Québec. 

Die Marathon MSAR Arctic wird den Rangern unter anderem zusammen mit dem SAKO Colt C19 Karabiner und einer roten Winter-Outdoorjacke als Teil der offiziellen Ausrüstung ausgehändigt. 

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Die Kernidee des weißen Blattes bestand darin, eine Uhr zu erschaffen, die in bestimmten hellen, arktischen Umgebungen besser ablesbar ist. Um dieses Ziel zu erfüllen, hat Marathon ziemlich lange an der weißen Zifferblattfarbe getüftelt. Zugegeben: Das klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas albern, wenn man bedenkt, dass es sich “nur” um die nicht besonders spektakuläre Zifferblattfarbe Weiß handelt. Man bedenke aber, dass offiziell von Regierungsstellen angeschaffte Zeitmesser bestimmte Spezifikationen erfüllen müssen. Schließlich kann allein schon die Zifferblatt-Oberfläche (Sonnenschliff vs. matt etc.) einen krassen Unterschied bei der Farbwirkung machen. Aus diesem einfachen Grund gibt es auch keine Marathon-Uhren mit den (unter Endkunden eigentlich sehr beliebten) Zifferblattfarben wie Blau, Grün etc.

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Die hier vorgestellte GSAR-Uhr (Abkürzung für Government Search and Rescue) ist eng verwandt mit der MSAR, d.h. auch bei der GSAR steht ein voll auf Funktionalität gebürstetes, schnörkelloses Design mit perfekter Ablesbarkeit im Vordergrund.

Die hier vorgestellte GSAR-Variante wirkt mit 41mm Durchmesser allerdings deutlich sportlicher als bei der MSAR – gut so, denn das sorgt für deutlich bessere Proportionen mit Blick auf die Höhe von stattlichen 14mm (die 36mm-MSAR ist ebenfalls 14mm hoch und sieht dadurch meiner Meinung nach doch etwas pummelig aus; Tipp: die unterschiedlichen Größen der SAR-Modelle sind sehr übersichtlich in kleinen Videosequenzen auf der Website von Marathon dargstellt).

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Die Lünette selbst ist wie bei der MSAR tiefschwarz und bildet dadurch einen starken Kontrast zum Zifferblatt, dessen weiße Farbgebung sehr kühl wirkt. Zusammen mit den wohldosierten roten Farbakzenten auf dem Zifferblatt ergibt dies ein klassisch-funktionales Zifferblattdesign im Field Watch-Stil, bei dem man das Gefühl hat, dass Marathon jeden einzelnen Millimeter durchdacht hat.

Die Lünette der Marathon GSAR Arctic ist übrigens weitaus höher als bei “normalen” Uhren (Marathon spricht von “overbuilt bezels”) – und das ist auch genau so beabsichtigt, um die optimale Bedienbarkeit mit dicken Handschuhen zu ermöglichen (im Norden Kanadas wird es im Winter bis zu -40 Grad Celsius kalt, ohne Handschuhe hat man da keine Chance, sofern man wert darauf legt, alle Finger zu behalten). Entsprechend ist auch der Rehaut ungewöhnlich hoch. Ansonsten ist das Edelstahlgehäuse ziemlich massiv und absolut schnörkellos. Ins Auge sticht dabei noch die überdimensionierte und überaus griffige Krone sowie die durchbohrten Hörner, die den Bandwechsel erleichtern.

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Eine Besonderheit beim Zifferblatt ist, dass es mit selbstleuchtenden Tritium-Gasröhren in den Zeigern und Stundenmarkierungen kommt. Es handelt sich dabei um die sogenannte GTLS-Technologie (Gaseous Tritium Light Source) von der Schweizer mb-microtec ag, die unter dem Namen trigalight nicht nur im Bereich Uhren, sondern in etlichen zivilen, industriellen oder taktischen/militärischen Bereichen Anwendung findet, darunter für Visiere in Handfeuerwaffen (dass sich Marathon und mb-microtec “gefunden” haben, ist sicher kein Zufall – ich gehe fest davon aus, dass die Lieferanten für die Regierungsbehörden dieser Welt ziemlich gut untereinander vernetzt sind).

Bei der Marathon GSAR wird die Innenseite der Borosilikatglas-Röhrchen mit der (am besten ablesbaren) Leuchtstoff-Farbe grün beschichtet (bzw. orange in zentraler Position auf “12 Uhr” zwecks Orientierung im Dunkeln). Während des radioaktiven Zerfalls des Tritiumgases aktiviert die Beta-Strahlung den Leuchtstofff (Phosphor). Das Besondere: trigalight-Röhrchen benötigen keinerlei externe Energiequelle, um sich aufzuladen und Licht abzugeben – anders als bei der gängigen Leuchtmasse Super-Luminova.

Vor diesem Hintergrund lässt sich auf dem Zifferblatt auch das sogenannte Strahlenwarnzeichen (☢; auch genannt Flügelrad oder Trefoil) entdecken, das nach ISO 361 standardisierte Warnzeichen für Radioaktivität beziehungsweise ionisierender Strahlung.

trigalights sind zwar nicht hell genug, um bei Tageslicht sichtbar zu sein, alle Markierungen und Zeiger bieten aber ein sanftes und äußerst funktionales Leuchten bei schlechten bis gar keinen Lichtverhältnissen.

Mehr: Tritium H3-Uhren (trigalight): Hersteller, Funktionsprinzip, Sicherheit

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Das Leuchtdreieck auf der einseitig drehbaren Taucherlünette kommt übrigens nicht mit Tritium, sondern mit einem von Marathon entwickeltem photolumineszierendes Leuchtmittel namens MaraGlo, das laut Marathon nach dem Aufladen mit einer externen Lichtquelle acht Stunden lang dauerhaft leuchten soll. Schade, dass Marathon bei der GSAR Arctic nicht auf dasselbe Prinzip setzt wie das traser beispielsweise bei der P99 T Tactical macht – mit kleinen trigalight-Röhrchen hinter einem kleinen Sichtfenster als zentrale Lünettenmarkierung.

Auf dem Gehäuseboden findet man einige nüchterne Gravuren – hier der Reihe nach ein paar Erläuterungen zu den erklärungsbedürftigen Gravuren:

  • ISO 6425: Die Nummer der bekannten Taucheruhrennorm, welche die Marathon GSAR Arctic erfüllt. Das Pendant in Deutschland ist die DIN 8306
  • WW194006-WD: Die Referenznummer des Modells
  • 26 Millicuries: die Gesamtmenge des in der Uhr vorhandenen radioaktiven Materials in Form von Tritiumgas in der Einheit Millicuries
  • NRC ID: 54-28526-01E: Dabei handelt es sich um eine von der US-amerikanischen Nuklearregulierungskommission NRC vergebene Nummer, die Marathon als Inhaber einer Lizenz für „Besitz, Nutzung, Verarbeitung, Export und Import von Nuklearmaterialien und -abfällen sowie der Abwicklung bestimmter Aspekte ihres Transports“ identifiziert. Bei der Arctic GSAR Automatic (und vielen anderen Marathon-Uhren) ist es aufgrund der als Indizes verwendeten Tritiumröhren erforderlich, dass Marathon das Zeichen für Radioaktivität auf dem Zifferblatt aufdruckt und sich bei der NRC registriert. Hier ein Originaldokument, das die Zusammenarbeit von Marathon mit der NRC verdeutlicht.
  • 47QSEA20D0060: Das ist die Nummer des bis 2025 gültigen Vertrages, unter der die Marathon GSAR Arctic ausgeliefert wird – allerdings nicht für Kanada, sondern die USA. Das verwundert auch nur auf denn ersten Blick, denn auch die Marathon Navigator ist offiziell für die US Army vorgesehen. Einige Vertragsdetails lassen sich in einem Dokument bei GSA Advantage nachlesen, ein Online-Einkaufsdienst für Behörden, der von der US-amerikanischen General Services Administration betrieben wird.
  • CAGE 38776: Der Commercial-and-Government-Entity-Code (CAGE) ist ein weltweit eindeutiger Schlüssel, der im zivilen und militärischen Bereich verwendet wird, um Hersteller und Zulieferer zu identifizieren. Die 38776 ist entsprechend die Identifikationsnummer von Marathon.
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Ausschnitt aus einem Lizenzdokument des NRC, Quelle

Eine NATO Stock Number (NSN) ist nicht auf dem Gehäuseboden vermerkt – trotzdem hat das Modell diese 13-stellige Nummer, die von der NATO-Militärallianz verwendet wird, um alle „standardisierten materiellen Versorgungsgüter“ zu identifizieren: 6645-01-699-5592 am Stahlband und 6645-01-699-5591 am Kautschukband.

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Das Stahlband macht einen haptisch guten Eindruck und die Bandglieder sind verschraubt (leider muss man zum Kürzen die Schrauben “kontern”, was eine ziemliche Friemelei ist – im Zweifel: Ab zum Uhrmacher!). Punktabzug gibt’s aber für die eher klapprige und nicht besonders massive Schließe mit “Old School”-Tauchverlängerung, die nicht so rechts ins Jahr 2023 passen will. Immerhin ist eine Feinjustierung über seitliche Bohrungen möglich. Trotzdem hatte ich im Tragetest relativ schnell das Bedürfnis das Band zu wechseln – am Erika’s Original Marine Nationale Strap, am Zweiteiler von Miro’s Time oder am klassischen Nato Strap macht die Marathon GSAR Arctic aber ebenfalls einen ganz hervorragenden, noch deutlich tooligeren Eindruck.

Das von Marathon verbaute Automatikwerk ist das Schweizer Kaliber Sellita SW200 mit Incabloc-Stoßsicherung, 28.800 bph und rund 40 Stunden Gangreserve. Die Reglage ist mit Blick auf die Zeitwaage Chronometer-verdächtig.

Das Modell ist unter dem Namen “TSAR” übrigens auch mit dem ETA High-Torque Quarzwerk F06 erhältlich, das mit 94 Monaten Batterielaufzeit (Batterie 55.0 mAh) und Batterie-End-Anzeige (E.O.L.) kommt. Nüchtern betrachtet hat die Quarztechnologie gegenüber klassischen Automatikkalibern (fast) nur Vorteile, vor allem hinsichtlich der Stoßfestigkeit, welche grundsätzlich die Achillesferse aller mechanischer Uhren ist (mit der Unruhwelle als das schwächste Glied in der Kette). Ganz nüchtern betrachtet ist für eine Einsatzuhr die Wahl eines Quarzwerkes also eigentlich naheliegend(er). Als großer Freund mechanischer Uhren begrüße ich es aber natürlich sehr, dass man die Wahl zwischen Mechanik und Quarz hat – und hinsichtlich Preis-Leistungs-Verhältnis rate ich an dieser Stelle ganz klar zur mechanischen GSAR, da der Preisunterschied zwischen ETA Quarz- und Sellita-Variante nicht allzu groß ist.

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Top Reglage des Sellita SW200

Abschließende Gedanken

Der Preis der 41mm großen Marathon GSAR Arctic beträgt (für zivile Endkunden) 1800€ am Kautschukband bzw. 2160€ am Stahlband, direkt beim offiziellen deutschen Händler Watchbandit. Das ist ein ordentliches Pfund für eine Dreizeiger-Automatikuhr, der Preis kommt aber sicherlich ein Stück weit dadurch zustande, dass Marathon strenge Anforderungen erfüllen muss, die beispielsweise in kostspieligen Zertifizierungen beim NRC münden (wie ausgeführt).

Davon mal abgesehen ist es nicht allzu üblich, dass eine Firma wie Marathon Einsatzuhren, die eigentlich für Militär und/oder zivile Regierungsbehörden gedacht sind, überhaupt an private Endkunden verkauft: In aller Regel muss man sich als Freund von Militäruhren damit begnügen auf die Pirsch nach ausgemusterten Uhren bei VEBEG, Kleinanzeigen & Co. zu gehen – so wie beispielsweise die Boccia 728, welche die Einsatzuhr für die ISAF-Truppen in Afghanistan war. Da hier in der Regel ein recht geringes Angebot auf hohe Nachfrage trifft, klettern die Preise aber schnell hoch. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die tadellose Verarbeitung und die massive Haptik der GSAR verwundert es nicht, dass Marathon insbesondere auch in der EDC-Community (EveryDayCarry) überaus beliebt ist.

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14 Kommentare
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Kris
5 Monate zurück

Falls jemand nach Preisen und verschiedenen Modellen schauen möchte, siehe hier:
https://longislandwatch.com/marathon-watches/

THOR
5 Monate zurück

Hi Mario,
….Alles Liebe und vor allem:”Gesundheit”,an Dich & Anhang
wünscht Euch THOR 😉

THOR
6 Monate zurück

Flinke Finger Fummeln Fleissig Falsch! LOL
Äeeem jaa..Schreib oder Flüchtlingskeitfehler! :-/
Hallo Mario,
ACHTUNG: OT!!!
…Ich wünsche Dir und Deiner Frau alles Liebe und standhafte zum B4-stehenden Jahreswchsel!
Auch wenn Du es nicht sehen kannst:”Ich habe über viele Jahre Deine Kommentare begleitet,
und mich auch”eingemischt”,in Preisbereiche von UHREN,die jenseits von Meinem Budget lagen!
Meine Kritik war stets:”Offen und Ehrlich”,und ich weiss selber:”Das ich Mir dadurch keine(Freunde)
gemacht habe!!!
….Das war auch nicht mein Ziel!
Aber….Deine “Bereitschaft”,auch kontroverse Kritiken zu Erlauben und auch noch zu veröffentlichen,
hat Mir gezeigt:”Was für eine grossartige,liebenswerte Lebensform DU BIST!!!”
Alles Liebe für DICH,FRAUCHEN u evtl. Familie wünscht Dir der einzig wahre Halbgott…
THOR
PS.:Danke mein lieber Mario,und bleib wie Du Bist!!
Qapla´! 😉

THOR
6 Monate zurück

-NaGut!….Aber Mir ging es ja um Die Definition vom Begriff:”Arctic!”
Von daher finde ich “Meine Uhr”,(obwohl Sie nicht so heisst)dem Thema “ARCTIC”am nahesten!
Klugscheissermodus Off! 😉
machts Euch gemütlich! 😉
LG
THOR (ohne LOKI)

THOR
6 Monate zurück

Hi Mario,
Na ja…Man kann nahezu jedes Zifferblatt in Weiß als:”Arctic”bezeichnen! ;-/
Meine”UMF-RUHLA-Fliegeruhr/Romanus”,mit silberweissem Zifferblatt hat wenigstens
eine :”gefrorene mit Flugzeugnieten teilbesetzte Reliefstruktur!”
-…–Entscheide selbst…Hier zu sehen ab Minute 4.43 kurz aber detailliert zu sehen! 😉
NEWS um Uhren aus Ruhla! – Autokinetic – die Neue NVA-Kampfschwimmer und mehr – – YouTube
…Da trifft der Begriff:”Arktic”eher zu!
Für mich…reines Marketing! 🙁
mfG
THOR

THOR
6 Monate zurück
Antworten...  Mario

Eta 2824,Saphirglas,verschraubbare Krone,10Atm soll nicht ausreichen? ;-/

THOR
6 Monate zurück
Antworten...  Mario

ja.ja…iss schon klar…habs ja nochmal erklärt…ging um die Def.”ARCTIC!” 😉
LG
THOR

Micha
7 Monate zurück

Danke für den, wie immer, ausführlichen Bericht. Eine tolle Marke und dein Bericht hat einiges an Hintergrundwissen hinzu. Klasse. Allerdings auch ein stolzer Preis für eine Uhr. Was mir allerdings, wie schon öfters, beim Betrachten der Uhr aufgefallen ist, sie hat große Ähnlichkeiten mot meiner Bombfrog BT25, oder umgekehrt 🤣 Zumindest was das Gehäuse betrifft. Weißt du ob die beiden ihre Gehäuse beim selben Hersteller beziehen? Falls nicht, auch egal. Mit meiner o.g. Bombfrog bin ich absolut zufrieden und such hier steckt einiges hinter der Marke.

Alf aus Mannheim
7 Monate zurück

„Weder das eine, [sic] noch das andere kann sich ein Uhrenhersteller heutzutage normalerweise gar nicht erlauben.“
Ehrlich?