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Endlich! Das war einer meiner ersten Gedanken als ich 2019 das erste mal über die Nomos Club Sport neomatik 42 gelesen habe, die – wie der Modellname schon sagt – mit einem Durchmesser von 42 mm kommt. Ich habe schon länger ein Auge auf Nomos geworfen, unter 40 mm Durchmesser kommen mir aber in aller Regel nicht ans Handgelenk (und das betrifft den Löwenanteil des Nomos-Sortiments). Die Nomos Club Sport neomatik 42 ist aber nicht nur größer, sondern auch ansonsten deutlich sportlicher als beispielsweise die Tangente-Modelle. In diesem Artikel schauen wir uns die Ende 2021 lancierte, neueste Ergänzung der Nomos Club Sport neomatik 42 Datum in der Farbe Blau genauer an…

NOMOS Club Sport Neomatik 42 blau Test 19
NOMOS Club Sport Neomatik 42 blau Test 3

Eckdaten NOMOS Club Sport neomatik 42 Datum (Ref. 782):

  • Hauseigenes Manufaktur-Kaliber DUW 6101 mit NOMOS-Swing-System, NOMOS-Datumsmechanismus, 42 Stunden Gangreserve
  • Gehäuse aus Edelstahl, Saphirglasboden verschraubt
  • Zifferblatt galvanisiert, blau, mit Strahlenschliff, Stundenziffern und Indizes mit Superluminova in Weiß
  • Durchmesser 42 mm
  • Höhe 10,2 mm
  • Horn-zu-Horn 52,3 mm
  • Bandanstoß 20 mm
  • Wasserdichtigkeit 30 bar / 300 Meter (zum Tauchen geeignet)
  • Gewicht: 136 Gramm (am Stahlband)
  • Zeiger rhodiniert, Stunden- und Minutenzeiger mit Superluminova weiß ausgelegt
  • Saphirglas, plan
  • Gehäuseboden mit Saphirglassichtfenster oder aus Edelstahl
  • Metallband Club Sport, mit Schnellwechsel-Federstegen
  • Preis: ab 2940€
NOMOS Club Sport Neomatik 42 blau Test 2

Nomos Glashütte Club Sport neomatik 42 Blau im Test

Ein schlichtes Design ist etwas, das Uhrenfreunde seit je her mit dem 1992 gegründeten Uhrenhersteller Nomos aus dem Uhren-Cluster Glashütte assoziieren. Bei den puristischen Uhren mit Gestaltungsmerkmalen, die Uhrenfreunde gerne unter dem Begriff Bauhaus zusammenfassen, funktioniert das ziemlich gut: Die Tangente-Modellreihe ist nicht nur das allererste Modell von Nomos, das optisch seit der 90er Jahren weitgehend unangetastet blieb, sondern bis heute das absolute Zugpferd der Marke (siehe beispielsweise Nomos Tangente neomatik 39 platingrau).

Nomos wagt sich mit der Club Sport neomatik 42 nun erstmals in den extrem hart umkämpften Bereich der Stahl-Sportuhren – und zwar Nomos-typisch mit eher dressigen Nuancen, wie wir gleich noch sehen werden.

Hin und wieder liest man, dass die Club Sport neomatik 42 die erste Taucheruhr von Nomos sei. Das ist so nicht korrekt. Natürlich ist die Club Sport mit 30 bar Wasserdichtigkeit auch zum Tauchen geeignet, das Modell will aber gar keine Taucheruhr sein. So wurden klassische Merkmale von Taucheruhren (die auch notwendig wären, um die offiziellen ISO-Taucheruhrennorm zu erfüllen) schlicht nicht umgesetzt, darunter eine Drehlünette mit zentraler Leuchtmarkierung oder ein Sekundenzeiger mit Leuchtmasse.

Für den dressigen Charakter der Club Sport neomatik 42 spricht insbesondere die überdurchschnittlich flache Gehäusekonstruktion, die durch das Kaliber DUW 6101 ermöglicht wird (dazu gleich mehr). Mit grade mal 10,2 mm Höhe verschwindet das Modell problemlos unter dem Hemdärmel – trotz der vergleichsweise hohen Wasserdichtigkeit. Zum Vergleich: Die Rolex Submariner liegt bei rund 12,5 mm, die Audemars Piguet Royal Oak Automatik bei 10,4 mm.

Nomos-typisch wurde beim Gehäuse nicht an polierten Flächen geknausert. Die Hörner sind außerdem sehr schmal, was aber nur an einem Textil-/Kautschuk-/Lederband oder dem Metallband Sport (dazu gleich mehr) so richtig auffällt.

Ein schönes Detail ist die rote Lackierung des Kronentubus, die einen Hinweis darauf gibt, ob die Krone korrekt verschraubt ist – wäre es sie nämlich nicht, so wäre es fatal, wenn man trotzdem die Uhr beispielsweise beim Sprung in den Badesee am Handgelenk lassen würde (mehr: Uhrenglas beschlagen – was tun? Beispiel Wasserschaden einer alten Rolex).

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Das Zifferblatt ist Nomos-typisch funktional und schlicht gehalten: Die Stundenindizes und -Ziffern sowie die darüberliegende Minuterie ist knackscharf per Tampondruck aufgebracht. Das Datum auf „3 Uhr“ ist extragroß dimensioniert (deutlich größer als bei anderen Uhren in dieser Kategorie) und damit auch ohne Datumspickel *pardon* Datumslupe hervorragend ablesbar.

Der sehr feine Strahlenschliff der NOMOS Glashütte Club Sport Neomatik 42 ist eine Wucht und sorgt – je nach Lichteinfall – für unendlich viele verschiedene, wunderschöne Blau- bzw. Graublau-Nuancen. Nomos-typisch kommen auch zwei „Farbkleckse“ zum Einsatz: ein goldfarbener „neomatik“- und ein „1000 ft“-Schriftzug. Das Zifferblatt ist übrigens galvanisiert: Aus funktionaler Sicht sorgt die Galvanisierung für Schutz vor Verschleiß und Korrosion (Anlauf-Schutz). Optisch sorgt die Technik für den tollen metallischen Glanz des Blattes.

Fun Fact am Rande: Die Galvanotechnik wurde in einer skurrilen Situation erfunden – ein gewisser Herr Luigi Galvani beobachtete Ende des 18. Jahrhunderts, dass tote Frösche, die er in der Nähe einer Elektrisiermaschine lagerte, zu zucken begannen als er sie mit einem Messer berührte. Ganz schön gruselig! Mehr über die Galvanotechnik gibt’s hier.

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Die leicht vertiefte kleine Sekunde mit „Schallplatten“-Muster sorgt für etwas Plastizität auf dem Blatt. Auf Nahaufnahmen fällt auf, dass das Blau um den Totalisator herum eher in ein Grau verschwimmt. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob dieser Effekt produktionsbedingt oder tatsächlich so gewollt ist – so oder so, fällt er „in echt“ so gut wie gar nicht auf.

Nomos DUW 6101

Hinter dem verschraubten Saphirglasboden präsentiert sich das hauseigene Nomos-Manufakturkaliber DUW 6101 mit schicken Dekorationen wie einem Glashütter Streifenschliff auf der Glashütter Dreiviertelplatine, die das Federhaus und das gesamte Räderwerk bis hin zum Ankerrad überspannt – und damit circa drei Viertel des gesamten Kalibers. Nur die Unruh und der Anker sind direkt sichtbar. Die Glashütter Dreiviertel-Platine ist ein typisches Merkmal traditioneller Glashütter Uhrmacherei und soll für zusätzliche Stabilität sorgen. Weiterhin kommen ein Perlschliff unterhalb der Unruh sowie gebläute Schrauben zum Einsatz.

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Zur Technik: Das DUW 6101 arbeitet mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde und hat eine Gangreserve von 42 Stunden, was im Vergleich zu „Stangenware“ (zum Beispiel aus dem Hause Sellita) nicht grade überragend ist. Man berücksichtige aber, dass Nomos den Schwerpunkt bei der Kaliberkonstruktion traditionell auf eine besonders flache Bauweise legt. Und so ist das DUW 6101 mit 3,6 mm Bauhöhe deutlich flacher als das Sellita SW 200 mit 4,6 mm – ein Unterschied, der sich auch in der Bauhöhe der Club Sport 42 bemerkbar macht (wie oben erwähnt 10,2 mm).

Ist es euch auch schon gefühlt tausend mal passiert, dass ihr beim Stellen eines Datums einen Tag zu weit gesprungen seid und dadurch noch mal eine „Extrarunde“ drehen durftet? Das ist bei Standardkalibern wie dem Sellita SW200 ganz normal, da die Datumsschnellverstellung eben nur in eine Richtung funktioniert. Beim DUW 6101 hingegen kommt ein Vorwärts- und (!) Rückwärts-Schnelldatumsmechanismus zum Einsatz – ein Vorteil gegenüber Standardkalibern, der zwar erstmal banal klingt, sich in der Praxis aber als extrem praktisch darstellt.

Auch bei der Ganggenauigkeit hinterlässt das DUW 6101 einen sehr guten Eindruck: trotz der überaus flachen Bauweise tickt das Kaliber in der mir vorliegenden Testuhr mit mehr als ordentlichen +4 Sekunden pro Tag.

An der hier gezeigten Club Sport neomatik 42 ist das dreireihige Stahlband im Oyster-Stil zu sehen (das erste Band von Nomos mit vollintegriertem Bandanstoß), das haptisch einen guten Eindruck macht. Etwas überrascht war ich aber, dass die Bandglieder nicht verschraubt, sondern verstiftet sind. Beim Kürzen in Eigenregie sollte man auch darauf achten, dass zwischen den Gliedern eine Mini-Hülse sitzt, die sich schnell mal ins Niemandsland verabschiedet.

Nomos hält auch eine Stahlband-Alternative bereit, und zwar das 145-teilige Metallband Sport, das mit seinen schmalen Gliedern die Nomos-Formsprache meiner Meinung nach noch besser unterstreicht. Auch der bewusste Verzicht auf eine Gehäuseintegration passt bei diesem Band meiner Meinung nach sehr gut (und ja, das wird sicher nicht jeder Uhrenfreund so sehen). Die unauffälligere „Mainstream“-Optik bringt aber auf jeden Fall das Edelstahlband im Oyster-Stil mit.

Gut ist, dass NOMOS mit der Zeit geht und das Demontieren des Stahlbandes über ein werkzeugfreies Schnellwechselsystem ermöglicht, um beispielsweise schnell auf ein Textil- oder Lederband zu wechseln (Achtung: Aftermarket-Bänder haben nicht immer Schnellwechselfederstege an Bord). Allerdings stehen die beiden Drücker, mit denen man die Federstege zusammendrücken und das Band ablösen kann, kaum heraus, sodass man durchaus etwas Fingerspitzengefühl braucht.

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In der Schließe ist ein einfacher Schnellwechselfedersteg verbaut, der demselben Prinzip folgt, untergebracht. In Verbindung mit den Seitenbohrungen ergibt sich somit die Möglichkeit die Schließe per Feinjustierung in drei Stufen werkzeugfrei dem Handgelenkumfang anzupassen, was insbesondere an heißen Sommertagen eine praktische Sache ist. Auf der einen Seite ermöglicht diese eher einfache Schnellverstellung für das Stahlband eine flache Bauweise für die Schließe. Auf der anderen Seite ist es (wie beim Stahlband selbst) eine ganz schöne Friemelei, um den Mechanismus zu lösen – kein Vergleich zu „echten“ Schnelljustierungsmechanismen über einen „Push“-Button wie beispielsweise bei der Fortis Stratoliner, welche die Schließen-Höhe allerdings auch deutlich erhöhen. Wie sagt man so schön: Einen Tod muss man sterben. Zur eher dressigen Club Sport neomatik 42 passt die flache Schließenkonstruktion aber auf jeden Fall besser, weshalb die Entscheidung von Nomos nachvollziehbar war.

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Fazit zur Nomos Club Sport neomatik 42

Nomos Glashütte hat mit der Club Sport neomatik 42 einen ersten Schritt gemacht, um im Stahl-Sport-Bereich Fuß zu fassen, der hart umkämpft ist und beispielsweise vom benachbarten Wettbewerber Mühle-Glashütte durchaus erfolgreich besetzt wird (spannenderweise dringt umgekehrt Mühle mit Modellen wie der Panova auch in Nomos Komfortzone ein). Und man kann sagen, dass der Stahl-Sport-Einstand von Nomos gelungen ist: Die Glashütter haben es geschafft, die Nomos-typische Designsprache sportlich zu verpacken. Auf technischer Seite erlaubt das Manufakturkaliber eine besonders flache, „Hemdenfreundliche“ Gehäusekonstruktion. Auf meiner Wunschliste steht einzig und allein ein etwas pfiffiger gelöster Feinjustierungsmechanismus für die Schließe.

Der Preis der Club Sport neomatik 42 ist (für eine „einfache“ Dreizeigeruhr) zwar sicherlich nicht schnäppchenverdächtig, bewegt sich für einen Glashütte-Zeitmesser aber noch im Rahmen (drüben bei Glashütte Original wird es massiv teurer). Den etwas günstigeren Einstieg in die Welt der Glashütte-Uhren findet man aber beim bereits erwähnten Wettbewerber Mühle-Glashütte (z.B. Mühle-Glashütte 29er Tag/Datum).

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kjebo02
14. Juni 2022 8:24

Sehr informativer und schön geschriebener Beitrag. Ich war Ende letzten Jahres ebenso positiv überrascht, was für ein vom Design in seiner Gesamteinheit stimmiges Uhrenmodell NOMOS heraus gebracht hat. Und nach einigen Monaten konnte ich nicht anders. Klick – Warenkorb – Klick – Bestellt… Leider sind 10 Monate Lieferzeit eine ziemlich lange Zeit. 😉 Sauge also alles an Infos, Blogs, Reviews über diese Uhr förmlich auf. Deswegen sind mir auch drei Dinge aufgefallen, die womöglich etwas anders sind, als von dir beschrieben. Die Leuchtfarbe ist blau, nicht weiß. Das Rot, was beim aufschrauben der Krone sichtbar wird, ist ein eloxiertes Röhrchen und das mit dem Schnellwechseln zum NOMOS-eigenen Textilband dürfte nach meiner Recherche deshalb nicht so schnell wie gewünscht gehen, weil das Textilbad mit normalen Federstegen montiert werden muss. 🙁 Schade. Die letzten Facts sind aber nur angelesen, ich hoffe hier richtig informiert zu sein. Danke für die vielen Infos und schönen (und schön vielen ) Fotos.

Red
5. Juni 2022 16:08

Habe die schwarze Variante vor knapp 3 Jahren erworben. Die Uhr war sozusagen meine erste „Luxusuhr“. Seitdem ist die Sammlung auf über 20(!) Wecker angewachsen.
Wenn ich allerdings alle Uhren bis auf Eine wieder abgeben müsste, würde ich definitiv die Club Sport behalten, sie ist und bleibt mein „Liebling“ 🙂
Und langweilig finde ich sie ganz und gar nicht….

Red
12. Juni 2022 17:23
Antworten...  Mario

Hi Mario, auf jeden Fall 😉
Außerdem ist sie ein wahres Strap-Monster, und man kann sie zu Shorts genauso wie zum Anzug tragen…

Frank T. aus MZ
4. Juni 2022 12:39

Hi Mario, ich habe mich einige Monate intensiv mit NOMOS beschäftigt, wollte mir eine „Ahoi“ zulegen. NOMOS fertigt imo sehr gut verarbeitete Uhren in Anlehnung an den Bauhaus-Stil mit Manufakturwerken zu relativ sozialverträglichen Preisen. Zudem sind die Servicepreise überraschend human. Obacht übrigens beim Durchmesser: NOMOS-Uhren besitzen sehr lange Hörner und damit große Lug to Lug-Abstände! An mir, mit 18,5cm Arm sind hier bereits 40/41mm Durchmesser ausreichend. Was mir nicht gefällt, sind die mW 21.600 bpm getakteten Uhrwerke. Bei Uhren unter EUR 1k mit erweiterter Gangreserve lasse ich das durchgehen, aber bei hochpreisigen Uhren finde ich das suboptimal. Zudem passt das filigrane Styling einfach nicht zu meiner Person. Mit diesem Stahlband bewegt sich NOMOS ein gutes Stück in Richtung Mainstream. Ich bin unschlüssig, ob das clever ist. Das matte Sportband mit den geraden Bandanstössen hat eher etwas ikonisches. NOMOS erhält von mir unterm Strich ein großes „Thumbs Up“. Ich hätte gerne ein paar Wristshots dieser Uhr an Dir gesehen, Mario. Wieso diesmal nicht? Schönes WE, lieber Mario, hau rein 😉

Ulrich
4. Juni 2022 11:59

Ein wieder ausgezeichneter Testbericht, wie man es eben von Mario eben gewohnt ist 😉
Die Nomos Club Sport neomatik 42 – eine herrlich puristische Uhr, wie sie ganz meinem persönlichen Geschmack entspricht. Eben nix mit Schicki-Micki –> gut so!
Hätte ich die Wahl zwischen einer Rolex und der Nomos, würde ich zur letztgenannten greifen.
Und nicht nur wegen dem Preisunterschied.

Rumburak
6. Juni 2022 16:36
Antworten...  Ulrich

Rettet dem Dativ!

Peter
4. Juni 2022 11:47

Was für abnormale Preise mittlerweile für so eine schnöde Uhr aufgerufen werden ist nicht mehr normal. Nur weil Nomos draufsteht? Nein danke!

Dlanor Lepov
4. Juni 2022 11:16

Na ja. Langweiliger geht es wohl kaum. Und der Preis ist recht üppig. Da helfen die feinen Details auch nicht. Just my 2 cents….

Stephan
4. Juni 2022 12:56
Antworten...  Dlanor Lepov

Ja, man kann die Uhr sicherlich als langweilig bezeichnen. Aber machen wir uns nichts vor, welche Uhr ist definitiv nicht langweilig? Vieles „Nichtlangweiliges“ ist oft absurd, überflüssig und gequält.
So ist für mich auch Rolex ein Langweiligkeit kaum zu überbieten, echte neue Impulse nach vielen Jahrzehnten sind allenfalls ein paar modisch bunte Zifferblätter.
Ich finde die Marke Nomos gut, weil sie sich treu bleibt, genau wie Rolex das auch tut, kann man das als langweilig bewerten.