„Bei unseren Uhren orientieren wir uns an Maximen, die bei Hanhart lange Tradition haben: Präzision und Zuverlässigkeit, perfekte Ablesbarkeit, einfache, sichere Bedienbarkeit sowie beste Robustheit.“
Das gibt Hanhart-Geschäftsführer Felix Wallner in einem Interview gegenüber Montredo zu Protokoll.
Hanhart ist allerdings trotz der langen Tradition nach wie vor eher in besser informierten Uhrenkreisen bekannt – in diversen Uhrenmarken-Listen (z.B. nach Markenbekanntheit) sucht man Hanhart (noch?) vergeblich, auch wenn die Preise im Bereich großer Hersteller wie Breitling, Omega und TAG Heuer angesiedelt sind.
Spannend ist Hanharts Geschichte aber allemal. In diesem Artikel steht daher neben einer kleinen Hanhart-Geschichtestunde auch der große Test des Hanhart Pioneer TachyTele Chronographen im Fokus, welcher verdammt nah dran am Original aus den 1940er Jahren ist…
Hanhart: Kommt ein Schweizer in den Schwarzwald…
… nein, das ist nicht der Beginn eines semi-komischen Witzes. Die Geschichte der Uhrenmarke Hanhart startet im Jahre 1882, als Johann A. Hanhart in Diessenhofen, unweit vom Schweizerischen Schaffhausen, ein Uhrengeschäft eröffnet. Und das hat er höflich und ohne Schnick-Schnack damals so angekündigt:
Fachkräftemangel gab es auch schon damals: Nach 20 Jahren musste Johann Hanhart in Ermangelung von Uhrmachern den Hauptsitz nach Deutschland in die “einst größte Uhrenstadt der Welt” Schwenningen verlegen. In der Hochblüte der Schwenninger Uhrenindustrie, in den Jahren 1954 bis 1963, gab es insgesamt 224 Firmen, die mit Uhren, deren Bestandteilen oder dem Verkauf zu tun hatten. In Schwenningen wurde außerdem 1900 die heute immer noch existierende Staatliche Feintechnikschule als “königlich württembergische Fachschule für Feinmechanik, Elektromechanik und Uhrmacherei” gegründet. Uhrmacher konnte Hanhart dort also zur Genüge finden.
Hanharts Durchbruch gelang allerdings erst in den 1920er Jahren als der sportvernarrte Sohnemann Wilhelm Julius Hanhart bei einem Leichtathletikfest an den Start ging. Nur mühselig konnten die Veranstalter grade einmal vier Zeitmesser aus der Schweiz auftreiben, die dazu auch noch sündhaft teuer waren. Hanhart erkannte die Marktlücke und brachte 1924 mechanische Stoppuhren auf den Markt, die rund die Hälfte anderer Stoppuhren kosteten – ein echtes Schnäppchen also. Kein Wunder, dass die Stoppuhr zum Kassenschlager mutierte. Die Geschichte erinnert etwas an die Ruhlaer Taschenuhren der Thiel-Brüder, die damals ebenfalls mit einem günstigen Preis einen echten Hit landeten.
Auf Basis des Erfolges mit den Stoppuhren entstand in den 1930er Jahren ein Erweiterungsbau im 30km entfernten Gütenbach im Schwarzwald, wo Hanhart auch heute noch seinen Hauptsitz inklusive Entwicklung, Produktion und Vertrieb hat.
Auch im Jahre 2017 bilden die mechanische Stoppuhren ein wichtiges Produktsegment von Hanhart. Sie waren früher unter anderem bei Autorennen oder den olympischen Spielen im Einsatz und sind heute bei ambitionierten Oldtimer-Piloten beliebte Rallye-Begleiter. Hier einige Stoppuhr-Anzeigen aus verschiedenen Epochen (Bilder: Hanhart):
Vielen Geschichte-Fans ist Hanhart sicherlich auch im Zusammenhang mit Flieger-Chronographen ein Begriff: Zu Anfang des zweiten Weltkrieges musste Hanhart neben weiteren Herstellern wie Tutima robuste Chronographen für die Kampfpiloten der deutschen Luftwaffe entwickeln und produzieren. Die Fliegerchronographen sind von den beliebten Beobachtungsuhren abzugrenzen, die von den Navigatoren an Bord getragen wurden und in Kombination mit einem Oktanten (Winkelmesser) Aufschluss über die Position des Flugzeugs gaben.
Bei Hanhart entstanden somit die heute noch unter Uhrensammlern beliebten Eindrücker-Chronographen Kaliber 40, welche zunächst eher bei der Kriegsmarine eingesetzt wurden. Ein Jahr später folgte der Zweidrücker-Chrono Kaliber 41. Bei Hanhart gehen die Nummern aller Modelle von ca. 100.000 bis 125.000, was Aufschluss über die ungefähren Produktionsmengen während des Krieges gibt.
Uhren. Maßgeblich war die Zeit der Beobachtungsuhr, Bild: Bundesarchiv
Im weiteren Verlauf des Krieges musste die Chronographen-Produktion allerdings komplett eingestellt werden: Zeitzündern für Torpedos wurde die größere Priorität eingeräumt…
Willy Hanhart kehrte nach dem Krieg nach Baden-Württemberg zurück, um seiner Firma nach der Demontage durch die Besatzungstruppen neues Leben einzuhauchen. So waren die Chronographen zum Beispiel bei der französischen Luftwaffe beliebt. Später dann war Hanhart bis 1962 unter anderem sogar exklusiver Lieferant der 1955 gegründeten Bundeswehr…
Wer mehr über die Geschichte von Hanhart erfahren will, der ist sicherlich auch gut im 2014 eingerichteten hauseigenen Hanhart-Museum aufgehoben. Die Räumlichkeiten waren früher ein Schulungsraum mit Entwicklungsstätte, wo Prototypen und Kleinserien gefertigt wurden. Heute steht dort unter anderem eine Vielzahl an Vitrinen mit Vintage-Modellen, alte Fertigungsmaschinen und Prüfgeräte.
Das Museum hat Mittwochs von 13-16Uhr geöffnet. Individuelle Führungen gibt es auf Anfrage (alle Bilder: Hanhart).
Hanhart Pioneer TachyTele: Originalgetreue Neuauflage der historischen Fliegeruhr
Die gute Nachricht vorweg: Die aktuellen Modelle der Hanhart Pioneer-Kollektion sind in ihrer Gestaltung sehr nah dran an den historischen Vorbildern. Hier zunächst zwei Bilder einer original Hanhart TachyTele aus den 1940er Jahren:
Hanhart setzt bei der Neuauflage der Pioneer TachyTelle voll auf die historisch korrekten und charakteristischen Modellmerkmale wie z.B. den roten Rückstelldrücker. Für dieses optische Schmankerl kursieren im Wesentlichen zwei Geschichten: Zum einen erzählt man, dass das Einfärben funktionale Gründe hatte, damit die Kampfpiloten im Eifer des Gefechtes nicht die Zeit unbeabsichtigt zurückstellen. Zum anderen liest man auch häufig, dass die Piloten-Frauen aus romantischen Gründen den Drücker mit Nagellack gefärbt haben. Wie so oft ist die Wahrheit wahrscheinlich eine Mischung aus beiden Geschichten… 😉
Was nicht sofort auffällt, aber ebenfalls umgesetzt wurde, ist der asymmetrische Abstand der beiden Chrono-Drücker zur Krone. Dies sollte damals den Kampfpiloten der deutschen Luftwaffe die Bedienung mit Handschuhen erleichtern. Der Umbau des TachyTele-Basis-Werkes (das Schweizer ETA Valjoux 7753) wird in Gütenbach durchgeführt, um diesen asymmetrischen Versatz zu realisieren. Extra zu diesem Zweck hat Hanhart einen Umlenkhebel konstruiert, der die Kraft im Gehäuse um die erforderlichen Millimeter weiterleitet.
Bleiben wir beim Werk: Das ETA 7753 wird in Gütenbach noch weiter umgerüstet, und zwar auf die heute eher selten anzufindende Bicompax-Bauweise, d.h. die Anordnung von kleiner Sekunde und Minutenzähler auf einer Horizontalen zwischen 9 und 3 Uhr.
Ein weiteres charakteristisches Merkmale der Hanhart TachyTele ist die kannelierte Lünette mit rotem Merkpunkt, welche sich (stufenlos!) superflüssig drehen lässt – sogar noch einen Tick flüssiger als die Lünette der Breitling Navitimer World, die ich vor kurzem in den Händen halten konnte.
Alles in allem sind die Änderungen der Neuauflage gegenüber dem Original erst auf den zweiten Blick ersichtlich. Im Wesentlichen gibt es die folgenden Abweichungen:
- Sekundenzeiger und Zeiger des Minutenzählers sind (teilweise) rot statt weiß
- Schriftzug “Automatic” statt “17 Steine”
- Aufgedruckte Ziffern 8, 10, 2 und 4 sind weniger durch die Totalisatoren “geköpft”
- Hanhart-Logo-“H” auf der Krone wurde in der Neuauflage ergänzt
- Etwas modernerer Hanhart-Schriftzug bei der “12”
Kurzum bleibt der Vintage-Charakter der Vorlage alles in allem hervorragend erhalten. Interessantes Detail: Für damalige Verhältnisse waren die Chronographen mit 40-41mm richtige Riesenklopper, was aber natürlich der Ablesbarkeit im Fluggefecht zu Gute kommen sollte. Der Durchmesser der Neuauflage beträgt ebenfalls 40mm. Live am Handgelenk wirkt das Modell aber merkbar größer, was an der vergleichsweise großen Krone, den Drückern und der Bauhöhe (15mm) liegt…
Sehr gefällig ist auch das leicht gewölbte und beidseitig entspiegelte Saphirglas: Durch die zusätzliche, leicht bläulich schimmernde Entspiegelungsschicht an der Außenseite des Glases wird die Ablesbarkeit stark verbessert und die roten Akzente des Ziffernblattes kommen hervorragend zur Geltung. Der Nachteil: Die Entspiegelungsschicht ist empfänglicher für Kratzer als unbeschichtetes Saphirglas.
Wer jetzt entsetzt festellt, dass auf dem Ziffernblatt ein “Made in Germany“-Schriftzug fehlt, den kann ich beruhigen: Den Hinweis auf den Löwenanteil der Wertschöpfung hat Hanhart aus Übersichtlichkeitsgründen einfach auf den eher schlichten Gehäuseboden verbannt:
Mit Blick auf die Fertigungs- und Service-Räumlichkeiten bei Hanhart, gibt es auch keine Zweifel daran, dass dort mit einer mehr als ordentlichen Fertigungstiefe produziert wird (alle Bilder: Hanhart):
Was ist das eigentlich für ein roter Kringel bei der Hanhart Pioneer TachyTele?
Wie oft ich die Messfunktionen eines Chronographen genutzt habe, kann man locker an zwei Händen abzählen – die Nutzung des Handys ist nun mal doch komfortabler. Ob man die Chrono-Funktionen nutzt oder nicht – ein echter Blickfang ist die rote spiralförmige Skala im Zentrum des TachyTele-Chronographen allemal. Hierbei handelt es sich um eine Tachymeter-Skala zur Messung von Durchschnittsgeschwindigkeiten. Da durch die Skala insgesamt drei Umläufe des Stoppzeigers berücksichtigt werden können, ist der Messbereich deutlich erweitert. So lassen sich auch noch relativ langsame Geschwindigkeiten von 60 km/h bis 20 km/h messen.
Die außen an der Peripherie des Zifferblattes aufgedruckte Skala dient wiederum zur Messung von Entfernungen. Ende des 18. Jahrhunderts wurde diese sogenannte Telemeter-Skala eingeführt und diente zum Beispiel dazu mithilfe der Schallgeschwindigkeit Entfernungen von Artilleriestellungen zu berechnen.
Kommen wir noch zum Band: Edelstahlbänder fallen meiner Erfahrung nach qualitativ leider oftmals ab – auch bei teureren Modellen. Aber auch hier hat Hanhart ganze Arbeit geleistet: Das feingliedrige Band ist massiv, quietscht und wackelt überhaupt nicht und für meine persönliche Armband-Fachkraft (meine Frau) war das Kürzen der verschraubten Glieder ein Kinderspiel. Ein optisches Leckerli ist auch der Wechsel zwischen polierten und satinierten Band-Elementen.
Nur eine Sache wird vielleicht den ein oder anderen Kaufinteressierten stören: Das Edelstahlband ragt am Anstoß etwas über die Hörner hinaus (siehe Bilder). Mich persönlich hat das in Anbetracht der ansonsten sehr guten Bandqualität nicht sonderlich gestört. Für alle, die dies nicht verschmerzen können, gibt es aber ja auch noch die Lederbänder mit Nieten, die den Vintage-Charme des Modells natürlich noch besser unterstreichen als ein Edelstahlarmband.
Dank eines Hinweises in den Kommentaren habe ich mich wegen dem überstehenden Bandanstoß an Hanhart gewendet. Offenbar wurde ein Band montiert, das eigentlich zu einem anderen Modell gehört. Hanhart hat das Band ohne Murren und Knurren kostenlos ausgetauscht. Qualitativ ist es identisch mit dem hier getesteten, nur die Bandanstöße sind natürlich nun perfekt passend:
Hier noch zum Vergleich die Bilder mit dem alten, nicht-passenden Bandanstoß:
Ganz und gar keine Selbstverständlichkeit für ein Edelstahlarmband in der Preisklasse ist übrigens die Möglichkeit, eine Schnellverstellung vorzunehmen. Bei der Hanhart TachyTele lässt sich mit zwei zusätzlichen Drückern an der Schließe das Band in zwei Stufen um bis zu 6mm verlängern – optisch ist dies zwar keine so schöne, unsichtbare Lösung wie z.B. bei der Rolex Submariner oder den neuen Schließen der Omega Planet Ocean-Reihe, insbesondere im Sommer ist das aber eine schöne Sache, wenn sich im Laufe des Tages mit steigenden Temperaturen auch die Dicke des Armes gefühlt auf Popeye-Niveau erhöht.
Normalerweise mache ich mir nichts aus den Umverpackungen bzw. den Boxen meiner Uhren – letztendlich landen sie ja doch nur irgendwo in der Ecke und verstauben. Hanhart hat sich aber in dieser Hinsicht offensichtlich Gedanken gemacht, um den Vintage-Charakter der TachyTele zu unterstreichen und dabei noch einen echten Mehrwert zu liefern: Das hochwertig verarbeitete Rollen-Etui aus weichem Echtleder eignet sich super für den Transport von bis zu zwei Uhren. Da kann der Sommer-Urlaub kommen – Daumen hoch!
Fazit zur Hanhart Pioneer TachyTele
Um die Frage aus der Überschrift dieses Reviews noch mal kurz und knapp zu beantworten: Überflieger, definitiv! Die Hanhart Pioneer TachyTele hat es mir direkt angetan, was insbesondere an der detailverliebten und qualitativ hochwertigen Umsetzung des Originals aus den 40er Jahren liegt. Hanhart hat sogar eher unscheinbare Details wie die asymmetrische Anordnung der Drücker mit einer eigenen technischen Werks-Modifizierung beibehalten, um erst gar keine Zweifel am Vintage-Charme des Modells aufkommen zu lassen.
Mit einem UVP von 2090€ (1890€ mit Lederband) ist die TachyTele unter den hochwertigen Swiss Made und Made in Germany Vintage-Kollegen fast schon einen Tick zu günstig (!). Natürlich schlägt sich im Preis aber auch nieder, dass sich die Markenbekanntheit von Hanhart derzeit nicht auf dem Niveau von Longines & Co bewegt, wo wir wieder bei den Gedanken am Anfang des Artikels wären…
Stand Februar 2017 sind übrigens beide Varianten der Pioneer TachyTele (schwarzes und weißes Ziffernblatt) auf der Hanhart-Seite vergriffen. Beim offiziellen Konzessionär Peter Früh beispielsweise ist aber das Modell am Lederband zu haben. Bei Chronext gibt es auch die Variante mit Edelstahlband.
Alternativen zum Hanhart TachyTele Chrono
Kommen wir noch zu den Alternativen, die ich im Rahmen meiner Reviews immer nenne. Es gibt eine Reihe von Chronographen mit Retro-Charme, die ebenfalls die ungewöhnliche Schnecken-Skala in der Mitte haben, z.B. der Longines Telemeter Chronograph (Referenz L2.780.4.18.2). Die optische Nähe zur Hanhart TachyTele mit weißem Ziffernblatt ist jedenfalls nicht von der Hand zu weisen:
Der UVP ist mit 2720€ zwar deutlich höher als bei der Hanhart TachyTele, das 41mm große Gehäuse des Longines Telemeter Chronos beherbergt allerdings ein Automatikwerk mit Schaltrad-Mechanismus (Kaliber L688), das exklusiv für Longines entwickelt wurde. Ein Schaltrad-Kaliber ist deutlich aufwendiger in der Herstellung als gängige Chronographenkaliber mit sogenannter Kulissensteuerung, weshalb solche Werke heutzutage kaum noch verbaut werden – und falls doch, in der Regel bei hochpreisigen Modellen, z.B. von Patek Philippe.
Deutlich schlichter, aber in einer ähnlichen Preisregion wie die Hanhart TachyTele angesiedelt, ist der Alpina 130 Heritage Chronograph, der ebenfalls das charakteristische Bicompax-Design mit einer zusätzlichen Schnecken-Skala verbindet. Die Gehäuseform und die pilzförmigen Drücker versprühen ebenfalls ordentlich Vintage-Charme. Angetrieben wird das Modell von einem Schweizer Sellita SW500 Automatikwerk – ein Nachbau des beliebten ETA 7750.
Mit Blick auf die kannelierte Lünette mit rotem Merkpunkt hat auch der Hersteller Tutima Glashütte, der neben Hanhart im zweiten Weltkrieg Chronographen für die Luftwaffe bauen musste, ein entsprechendes aktuelles Modell im Portfolio: Den Grand Flieger Classic Chronograph 6402-02. Durch den reduzierten Skalenumfang wirkt dieses Modell deutlich schlichter, der Durchmesser ist mit 43mm merkbar größer…
Der UVP ist mit 3900€ am Lederband signifikant höher als bei der Hanhart TachyTele. Der Tutima Grand Flieger Chrono bietet allerdings ein Chronometer-zertifiziertes Werk nach DIN 8319 (Basis: ETA 7750) und eine höhere Wasserdichtigkeit (20bar). Letztendlich dürfte aber für viele schlicht und einfach der persönliche Geschmack (Durchmesser, Ziffernblatt-Design, Stahlband etc.) ausschlaggebend sein.
Last but not least, gibt es auch noch eine vergleichsweise günstige Alternative aus dem Hause Hamilton: Zwar kein Chronograph, durch die kannelierte Lünette, die Ziffern im Vintage-Look und das Zeiger-Design ist aber eine gewisse optische Ähnlichkeit zur Hanhart TachyTele nicht von der Hand zu weisen. Auch die geschichtlichen Hintergründe kommen bei Hamilton nicht zu kurz. Alles in allem bekommt man mit einem fairen UVP von 750€ für das Modell Hamilton Khaki Field Pioneer Auto (Ref. H60515533) ein ordentliches Swiss Made-Paket mit Saphirglas, 45mm Durchmesser und einem Automatikwerk auf Basis des Schweizer ETA 2824-2…
Vielen Dank für diesen tollen Bericht. Die Uhr ist meine Erste, die mehr als 150 Euro gekostet hat. Ich freue mich jeden Tag an der Uhr und kann “Rudi” nur zustimmen: Live wirkt sie noch besser als auf den ohnehin schon sehr ansprechenden Bildern.
Danke für die Mühe und weiter so.
Danke, Andreas 🙂
ich habe aus der Erbmasse eine alte Hanhart Uhr mit der Nummer 121200 erhalten wo kann ich sie schätzen lassen und
lohnt es sich überhaupt.
Für eine Antwort wär ich sehr dankbar
Moin! Ich würde es mal in einem der einschlägigen Uhrforen probieren – hier gibt’s eine Übersicht:
https://chrononautix.com/uhr-foren-deutsch/
Hallo Mario,
Ich kann deinen Bericht über die Hanhart mehr oder weniger bestätigen, da ich genau die gleiche Uhrzeit mit Edelstahlband seit drei Monaten besitze. Bei meiner Uhr sitzt das Band aber absolut bündig zwischen den Bandanstößen. Hier würde ich nochmal bei Hanhart anfragen. Da sollte mit Kulanz doch was gehen… Ergänzen würde ich noch die Praxistauglichkeit im Alltag mit 100m WD und die starke Leuchtkraft der Zeiger. Alles in allem eine tolle Uhr mit sensationellem Preis – Leistungsverhältnis, die live noch viel besser wirkt als auf Bildern.
Vielen Dank für die Hinweise, ich glaube ich funke mal kurz Hanhart an 🙂