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Nach einigen Jahren im Uhrenhandel startete startete die Familie DuBois im Schweizer Le Locle anno 1751 mit der Produktion von Uhren – das macht DuBois zu einen der ältesten Namen in der Welt der Zeitmesser (in einer Reihe mit Blancpain, Vacheron Constantin & Co.). Gegen Ende des 20. Jahrhunderts verkaufte der letzte DuBois-Nachkomme das Unternehmen (wie das damals bei so vielen anderen Schweizer Herstellern der Fall war, die im Rahmen der Quarzkrise Federn lassen mussten). DuBois wechselte fortan ein paar Mal den Eigentümer und war gewissermaßen im Dornröschenschlaf – bis Thomas Steinemann im Jahre 2010 die Firma mitsamt Markenrechten übernommen hat. Die Ausrichtung von DuBois unterscheidet sich seitdem in vielen Aspekten von anderen Uhrenmarken…

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Eckdaten DuBois et Fils DBF007:

  • NOS-Kaliber AS-1895 aus den 1960er Jahren mit Datum, 21.600 bph, 42 Stunden Gangreserve, Incabloc-Stoßsicherung
  • Gehäuse aus Bronze oder Edelstahl (poliert/gebürstet, PVD- oder 5N-Rotgold beschichtet)
  • Verschraubter Gehäuseboden, verschraubte Krone
  • Gewölbtes Saphirglas mit Antireflex-Behandlung auf beiden Seiten
  • Wasserdichtigkeit 20 bar / 200 Meter
  • 44 mm Durchmesser
  • 15 mm Höhe
  • 52 mm Horn-zu-Horn
  • 118 Gramm am Band
  • Preis: ab 6.950€, direkt beim offiziellen Fachhändler Chronofactum.com
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DuBois et Fils: Alles glänzt, so schön neu

Steinemann ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt im Bereich Uhren: Der Unternehmer brachte in den 90er Jahren die amerikanische Uhrenmarke Fossil in die Schweiz, indem er eine Vertriebsgesellschaft gründete, die er 2002 wieder an die Amerikanische Gruppe verkaufte, um sich eigenen Projekten zuzuwenden.

Thomas Steinemann macht mit DuBois et Fils vieles anders als so manch andere wiederbelebte Marke – und das auch schon direkt in den Anfängen: Um sich eine Finanzspritze zu holen, setzte er auf Crowdfunding. Das klingt erst mal wenig spektakulär, denn Kickstarter-Kampagnen im Bereich Uhren sind nun wirklich nichts Besonderes. Tatsächlich aber entschied sich Steinemann damals gegen Kickstarter und baute ein eigenes Crowdfunding über die DuBois-Website auf: Wer am Neustart teilhaben wollte, der konnte Beträge zwischen 500 und 10.000 CHF beisteuern und erhielt im Gegenzug Aktien, ein Vorkaufsrecht für kommende Modelle und die Möglichkeit, Uhren vergünstigt zu erwerben. Innerhalb weniger Monate sind rund 600 Personen Aktionäre von DuBois et Fils geworden mit einer Summe von insgesamt mehr als beachtlichen 1,5 Millionen CHF – zum Vergleich: Typische Kickstarter-Kampagnen im Bereich Uhren kommen selten mal über 100.000 Euro. Aktien von DuBois et Fils lassen sich auch aktuell noch erwerben. Heute sind es nach Aussagen von DuBois et Fils über 1000 Aktionäre.

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Thomas Steinemann
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Darüber hinaus setzt DuBois et Fils auch auf klassisches Sportsponsoring (zum Beispiel 2022 als offizieller Zeitmesser-Partner mit klassische Bannerwerbung bei Schalke 04) und Werbegesichter aus Sport und Kultur, darunter beispielsweise den portugiesischen Barça-Verteidiger João Cancelo. DuBois et Fils belässt es aber nicht dabei, dass Cancelo & Co. einfach “nur” lächelnd einen Zeitmesser in die Kamera halten: Das Modell DBF008-03-20 beispielsweise wurde auf der Seite von DuBois et Fils versteigert – zusammen mit einem digitalen, 30-tägigen NFT-Tagebuch mit persönlichen Fotos, Videos und Texten von Cancelo. Die Einträge werden unveränderbar und mit Blockchain-Technologie gespeichert und geschützt: Die Beiträge können deshalb nicht überarbeitet oder verändert werden (dazu gleich mehr).

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Modern trifft Vintage: Dressdiver DuBois et Fils DBF007 mit NOS-Kaliber im Test

Das Zifferblatt-Design der DuBois et Fils DBF007 bewegt sich im klassischen, funktionalen Diver-Dunstkreis: Kreisrunde, von Hand applizierte, mit Super-LumiNova gefüllte und mit zwei Vertiefungen versehene Stundenindizes ergänzen rechteckige Indizes auf 3-6-9-12 Uhr zwecks besserer Ablesbarkeit im Dunkeln.

Der Sekundenzeiger kommt dabei allerdings nicht mit Leuchtmasse, was eher untypisch für eine Taucheruhr ist, am Ende des Tages aber für die allermeisten Uhrenfreunde keine praktische Relevanz haben dürfte und auch besser zum dressigen Auftritt des Modells passt. Schönes Detail: Als “Gegengewicht” zum Sekundenzeiger kommt ein skelettierte Tanne zum Einsatz – das Bildlogo der Marke.

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DuBois et Fils hat sich zum Ziel gesetzt möglichst viele Komponenten von Schweizer Herstellern zu beziehen. Der Hintergrund: Trotz verschärfter Swiss Made-Regeln ist es nach wie vor kein riesiges Problem, eine Swiss Made-Uhr zu produzieren, die aber vorrangig aus Komponenten aus Fernost besteht – und das konterkariert im Grunde den Swiss Made-Gedanken.

Vor diesem Hintergrund nennt DuBois et Fils transparent den Zifferblatt-Lieferanten: die 1981 von Raymond Léchenne gegründete Cadranor SA, die in Courtedoux nahe der Französischen Grenze bei Porrentruy beheimatet ist.

Qualitativ merkt man die Wahl des Zifferblattlieferanten absolut (alles andere hätte mich aber auch gewundert): Besonders auf Makroaufnahmen, also auf Nahaufnahmen, zeigt sich die Detailperfektion. Ansehnlich ist auch die Tiefenwirkung, die durch das Auftragen von dreißig Lackschichten erzielt wird.

Auch den Hersteller für das DBF007-Gehäuse, das aus der Feder des erfahrenen Produkt- und Industriedesigner Stephan Messmer aus Basel stammt, nennt DuBois et Fils: einen kleinen Lieferanten aus dem Schweizer Bassecourt, die EFTEOR SA.

Die Gehäuse werden dabei nach dem Fräsen auf Werkzeugmaschinen händisch poliert, was besonders im Übergang zu den satinierten Flächen durchaus herausfordernd ist. Die Satinierung fällt überdurchschnittlich fein aus. Alles in allem bewegt sich sich die Oberflächenbearbeitung des Gehäuses problemlos auf demselben hohen Niveau der aktuellen Omega Seamaster 300m, die ich seit einigen Jahren mein Eigen nenne.

Die Einlage der Lünette besteht aus farblich auf das jeweilige Zifferblatt abgestimmter Keramik, also (bei den hier gezeigten Varianten) aus tiefem Schwarz bzw. Blau. Das Rasten der Lünette ist schön satt, knackig und präzise.

Über den Lünettenrand ragt das hochgewölbte Saphirglas, das für schöne perspektivische Verzerrungen sorgt (sogenanntes “Box-shaped” Glas). Das Glas bewegt sich dadurch optisch nah an den in den 70ern typischerweise zum Einsatz kommenden, stark gewölbten Kunststoffgläsern, bringt aber gleichzeitig die deutlich höhere Resistenz gegenüber Kratzern in Form von synthetischem Saphir mit.

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Die DuBois et Fils DBF007 kommt nicht mit einem Sichtboden, was mit Blick auf das historische Werk als Alleinstellungsmerkmal durchaus erstmal verwundert (gleich mehr zum Kaliber). Andererseits ist das Schild-Kaliber auch alles andere als eine Beauty Queen (das Modell DBF008 kommt übrigens mit einem Sichtboden und neuem, ansehnlichem Rotor).

Stattdessen setzt DuBois auf einen verschraubten Stahlboden, auf dem das Wappen der Familie DuBois et Fils schön tief eingraviert ist. Ins Auge stechen dabei vor allem die Tannen, die symbolisch für die Schweizer Uhrenindustrie im Jura mit seinen vielen Waldflächen stehen.

Hinzu kommt, dass der verschraubte Boden und die Schraubkrone exakt ausgerichtet sind – und das ist natürlich kein Zufall: Der Boden ist mit einem speziellen Gewinde versehen, das eine exakte Positionierung sicherstellt, sodass die Gravur stets senkrecht zwischen den Bandhörnern steht – ein kleines, aber feines Detail, dessen Aufwand die meisten Uhrenhersteller scheuen und das für große Liebe zum Detail spricht (Omega nennt ein ähnliches Prinzip übrigens NAIAD LOCK-System).

Der Durchmesser des bis 20 bar bzw. 200 Meter wasserdichten Gehäuses ist mit 44 mm (Horn-zu-Horn 52,5 mm) ziemlich sportlich dimensioniert. Die Gehäusehöhe (inklusive des gewölbten Glases) beträgt 15 mm und steht in einem guten Verhältnis zum Durchmesser. Die Gehäusedimensionen werden durch das verbaute Schild-Kaliber AS-1895 quasi “eingefordert”, da es mit einem Einschalmaß von 31 mm recht groß ausfällt (Form Follows Function lässt grüßen). Mit 5,25 mm Bauhöhe ist es auch kein besonders schlankes Werk, weshalb es in einem eher größeren Taucheruhrengehäuse gut aufgehoben ist (zum Vergleich: Das Sellita SW200-1 hat einen Durchmesser von rund 26 mm und eine Höhe von 4,6 mm).

Trotz der Größe trägt sich die DBF007 übrigens sehr komfortabel, vor allem dank des Kautschukbandes, das qualitativ ganz hervorragend ausfällt – allerdings hätte ich ehrlich gesagt in der Preisklasse des Modells ein Stahlband oder zumindest eine “nahtlose” Vollintegration des Kautschukbandes in das Gehäuse inklusive Faltschließe erwartet.

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Technologie trifft NOS-Kaliber

Schild-Kaliber AS-1895 an Bord

Die eingangs geschilderte Finanzierungsspritze holte sich Steinemann vor allem aus einen Grund: Ein Uhrmacher-Ehepaar hat eine Sammlung von 250.000 historischen Uhrwerken (nein, da ist keine Null zu viel) auf einem Dachboden gehütet. Die Werke stammen aus den Jahren 1930 bis 1970 und sind von historisch spannenden Marken wie Universal, Valjoux, Enicar, Record, Felsa oder A. Schild, die vor vielen Jahrzehnten hochspezialisierte Uhrwerkehersteller waren, die quasi alle großen (und kleinen) Marken beliefert haben. Das Stück Schweizer Geschichte hat Steinemann dem Ehepaar als Grundlage für kommende DuBois-Modelle abgekauft – darunter war auch das im Modell DBF007 zum Einsatz kommende Kaliber AS-1895. Man spricht hier auch von New Old Stock, kurz NOS, das heißt unbenutzte Neuware aus altem Lagerbestand. Die Werke werden vor dem Einbau bei DuBois umfassend überholt. Auch die Ersatzteilversorgung ist aufgrund des großen Lagerbestandes sichergestellt.

Das AS-Kaliber ist ein Produkt von Adolf Schild, früherer Chef der gleichnamigen A. Schild SA (auch bekannt als ASSA) mit Sitz in Grenchen, der seine Geschäftstätigkeit in den 1890er Jahren aufnahm. 1926 verbündete sich die Adolph Schild SA mit der Fabrique d’Horlogerie de Fontainemelon (FHF) und der Ad. Michel SA zur Ebauches SA.

Schild stellte Uhrwerke für Dutzende Schweizer Uhrenmarken her bis das Unternehmen (wie viele andere Schweizer U(h)rgesteine) wegen der Quarzkrise kapitulieren musste: 1979 fusionierte die Ebauches SA, zu der zu dem Zeitpunkt nach wie vor auch die A. Schild SA gehörte, mit der ETA SA, um zu überleben. Die Marke Schild verschwand letztendlich in den 1980ern komplett vom Markt.

Das Kaliber AS-1895 stammt konkret aus den 1960er Jahren und verfügt über eine Gangreserve von 42 Stunden und Incabloc-Stoßsicherungssystem. Zu beachten ist allerdings, dass heute gängige Komfortfunktionen wie Sekundenstopp bei gezogener Krone oder Datumsschnellverstellung nicht an Bord sind, d.h. zwecks Korrektur des Datums müssen die Zeiger vor- und zurückgestellt werden.

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Top Reglage: Das AS-1895 in der DuBois et Fils DBF007
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Blockchain: Digitaler Zwilling der DuBois et Fils DBF007

Im Kontrast zum NOS-Kaliber von A. Schild steht der Einsatz moderner Blockchain-Technologie. Dazu ein kleiner Exkurs: Die Blockchain-Technologie wurde ab 2009 vor allem im Zusammenhang mit der gehypten Kryptowährung Bitcoin bekannt. Allgemein und kurz gesprochen ermöglicht es die Technologie, digitale Daten transparent, sicher und dezentral zu speichern und zu verwalten.

Eine Blockchain besteht aus einer Kette von Blöcken (daher kommt logischerweise auch der Name), die Informationen enthält. Jeder Block enthält eine Liste von Daten wie beispielsweise Informationen über Transaktionen. Die Blöcke sind miteinander verknüpft, indem sie einen kryptografischen Hash-Wert des vorherigen Blocks enthalten. Ein Hash-Wert ist im Grunde genommen ein individueller “Stempel”, der das Nachvollziehen einer chronologischen Reihenfolge ermöglicht. Die Technologie arbeitet in einem dezentralen Netzwerk von Computern, die als Knoten bezeichnet werden. Jeder Knoten verfügt über eine vollständige Kopie der Blockchain, wodurch die Daten widerstandsfähig gegen Ausfälle oder Angriffe sind.

Verschiedene Branchen experimentieren (mal mehr, mal weniger erfolgreich) mit Blockchain-Anwendungen – von der Logistik über die Immobilienwirtschaft bis hin zur öffentlichen Verwaltung. Seit einigen Jahren wird der Einsatz aber auch im Bereich Uhren erprobt. Die Idee: In einer Zeit, in der die Abstammung einer Uhr den Wiederverkaufswert erheblich beeinflussen kann, ist es keine schlechte Idee, eine fälschungssichere Aufzeichnung der Geschichte eine Uhr zu haben. 

Was heißt das konkret bei DuBois et Fils? Nun, alle Modelle der Taucheruhr DBF007 sind in einer proprietären DuBois et Fils-Blockchain abgebildet – als eine Art digitaler Zwilling (man spricht auch von “Tokenisierung”). Bereits während der Produktion hat DuBois et Fils die Geschichte des Uhrwerks aufgearbeitet und den Produktionsprozess in der Blockchain dokumentiert. Teil der digitalisierten Chronik ist auch ein digitales Echtheitszertifikat von DuBois et Fils, das die Uhr vor Fälschungen schützt. Und die Chronik kann auch ergänzt werden: Es ist beispielsweise möglich, Informationen wie erfolgte Serviceleistungen zu dokumentieren.

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Uhrenboxen bzw. -etuis behandele ich in meinen Reviews normalerweise überhaupt nicht oder nur ganz am Rande, da diese bei mir meistens nur irgendwo in der Ecke verstauben. Das dicke, richtig schön natürlich nach Leder riechendem Etui der DBF007 verdient hier aber ein paar zusätzliche Zeilen, denn die Qualität ist wirklich überragend und der praktische Nutzen gegeben (z.B. auf Reisen). DuBois et Fils lässt für das Etui übrigens Felle von Hirschen, Gämsen und Rehen, die normalerweise nach der Jagd vernichtet werden, traditionell gerben und verarbeiten. Prädikat: Eins mit Sternchen.

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Abschließende Gedanken

Die DuBois et Fils DBF007 kann hinsichtlich Qualität und Haptik problemlos mit anderen Schweizer Taucheruhren in der Preisklasse ab 5000€ mithalten (ja, auch mit den “großen” Marken). Das ist natürlich alles andere als wenig Geld für eine Dreizeiger-Taucheruhr und natürlich kann man jetzt Nobrainer-Sätze bringen wie: “Dafür kriege ich ja schon eine Omega”. Der typische Omega-Käufer dürfte aber wohl auch gar nicht die Zielgruppe von DuBois et Fils sein, sondern vielmehr Aficionados, die nach etwas Besonderem suchen. Und das bekommt man – entsprechendes “Kleingeld” vorausgesetzt – auf jeden Fall bei DuBois dank eines erfrischend anderen Ansatzes mit NOS-Kalibern, Blockchain, Möglichkeiten Anteilseigner über Aktien zu werden, 100% Swiss Made-Transparenz & Co.

DuBois et Fils ist beim offiziellen deutschen Fachhändler Chronofactum.com erhältlich.

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3 Kommentare
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Ralph
3 Monate zurück

6000 Euro zu teuer.
Eine nicht nachzuvollziehende Preisgestaltung für diese Taucheruhr mit unkomfortablen 3Hz “Käsewerk” aus den 1960ern 😁

Peter
3 Monate zurück

Beim Preis hat sich sicher ein Schreibfehler eingeschlichen 😊

Lars
3 Monate zurück

Interessante Uhr, mit einem allemal genauso interessant und ansprechend geschriebenen Artikel,👍.
Tatsächlich würde ich jetzt nicht eine Omega als Verarbeitungsreferenz nehmen, jedenfalls nicht was mich betrifft.
Eine Marke mehr, die ich Dank des Artikels weiter beobachten werde.
Zum Modell selber bin ich sehr erfreut darüber, dass man den Personen, die auch auf kleinste Details achten, mit der „gerichteten Krone und Boden“ zeigen was möglich ist.
Schön, dass DuBois zumindest hier die „Extrammeile“ geht.
Auf Anfrage können das aber einige andere Hersteller auch durchaus, auch Omega.
Ist wohl wie mit dem Zeiger setzen bei einigen Herstellen, zu zeitaufwendig und daher zu kostspielig. Daher nach meiner Erfahrung eher eine Kür, als eine Pflicht.
Was sind die Vorgaben des Herstellers beim Datumswechsel?
Die Gangreserve, als auch das fehlende Stahlband verleiden mir dann das tiefergehende Interesse.
Auch wäre in dieser Preisklasse eine Faltschliesse für mich Pflicht gewesen, auch wenn weniger „toolig“.
Den Boden des Gehäuses finde ich dagegen Spitze. Breitling sollte mal hier aktuell schauen, wie man Böden gestalten kann😉, das scheinen sie momentan nicht so zu fokussieren.

Dennoch spricht mich das Design nicht wirklich an, austauschbar und wenig innovativ.
In der Liste der Hersteller aus der Schweiz für mich aber ein weiterer „Story Teller“.