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Den Entwurf zur allerersten Einzeiger-Armbanduhr überhaupt, die Grundlage für den heutigen Klassiker UNO, hat Klaus Botta bereits vor fast 40 Jahren ausgetüftelt. Der Kopf hinter der Königsteiner Uhrenschmiede Botta Design bricht dabei für die vor rund 15 Jahren erstmalig auf den Markt gebrachte Modellvariante UNO 24 mit gleich zwei Dingen, die man von Uhren normalerweise gewohnt ist: Die klassische 12-Stunden-Einteilung weicht einer 24-Stunden-Anzeige und anstelle von zwei bzw. drei Zeigern kommt die UNO 24 mit nur einem einzigen aus. Ob das funktioniert? Schauen wir’s uns an…

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Eckdaten Botta UNO24 Automatik 40mm:

  • Made in Germany
  • Schweizer Automatikwerk ETA 2893-2 Elaboré, feinreguliert
  • Einzeigeruhr mit 24-Stunden-Einteilung
  • Durchmesser 40 mm (auch mit 45 mm erhältlich)
  • Horn-zu-Horn 39 mm
  • Höhe 9,5 mm
  • Gewicht 40 Gramm (ohne Band)
  • Wasserdichtigkeit 5 bar
  • doppelt gewölbtes Saphirglas mit beidseitiger kratzfester Antireflexbeschichtung
  • Bänder: Allergiefreies Bio-Lederband, Lederband, Edelstahlband, Milanaiseband, Kautschukband oder Sattellederband
  • Preis: ab 1740€ direkt bei botta-design.de oder im Fachhandel
  • Alternativ sind alle Varianten der UNO 24 auch mit Schweizer Ronda 515.24H-Quarzwerk erwerbbar (ab 498€).

UNO 24: Über Botta Design

In Königstein befindet sich die Botta’sche Denkfabrik, fernab des Frankfurter Trubels. Namensgeber und Kopf hinter Botta Design ist der Industriedesigner Klaus Botta, der seit 1986 Uhren gestaltet – zunächst für Auftraggeber wie Junghans. So stammt beispielsweise das Modell Solar-1 aus Bottas Feder.

Kurze Zeit später gestaltete Klaus Botta das schlichte Einzeigermodell UNO, die allererste Einzeigeruhr für die Handgelenke dieser Welt. Für die bunten 80er Jahre war das durchaus eine Besonderheit (Stichwort: Schulterpolster, Neonfarben & Co.) – Klaus Botta erzählte mir vor ein paar Jahren in einem Interview wie es zur Idee der Einzeigeruhr kam: “Ich stand 1986 vor einem Uhrengeschäft in Offenbach – das Schaufenster voll mit Uhren, die damals alle lustig, bunt und mit vielen Funktionen ausgestattet sein mussten. Das brachte mich darauf Uhren radikal zu vereinfachen. Das Design einer Uhr musste doch auch mit einem einzigen Zeiger funktionieren… so wie bei Messinstrumenten wie Hygrometer, Tacho und so weiter.”

Die Idee für die Einzeigeruhr war geboren und während seines Studiums machte sich Klaus Botta auch schon an die konkrete Umsetzung. Die Botta Design UNO Automatik kommt bis heute mit der charakteristischen, in den 80ern ausgetüftelten Einteilung der Indexe.

Mehr: Einzeigeruhren-Pionier: Botta Design UNO im Test (inklusive Interview und Hintergründe)

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Botta Design & Team

Botta UNO 24 Automatik 40mm im Test

Der Stundenzeiger einer Uhr umkreist das Zifferblatt in aller Regel einmal alle 12 Stunden, das heißt er macht nach Adam Riese zwei volle Umdrehungen pro Tag. So weit, so “normal” (Gott sei dank gibt es spezialisierte Uhrenblogs wie diesen hier, die das noch mal erklären, oder? 😉 ).

Botta bricht mit der UNO 24 – wie der Name schon sagt – mit der gängigen Einteilung der Zeitanzeige und spendiert dem Modelle eine 24-Stunden-Darstellung und kombiniert diese mit der Anzeige über nur einen Zeiger. Bei der UNO 24 handelt es sich im Prinzip um eine Weiterentwicklung der UNO, bei der der (einzige) Zeiger in 24 Stunden genau eine volle Runde dreht.

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Eine 24-Stunden-Anzeige der Uhrzeit ist damals wie heute eher selten anzufinden. Der historische Hintergrund zu dieser Art Uhren ist dabei hochspannend: 24-Stunden-Uhren wurden ursprünglich für Menschen konstruiert, die den Unterschied zwischen Vormittags und Nachmittags nicht anhand der Umwelt wahrnehmen konnten, also zum Beispiel Astronauten, Besatzungsmitglieder von U-Booten oder Polarforscher. Stichwort Polarforscher: Der Facharzt Tim Heitland, der über ein Jahr lang in der Antarktis lebte, bringt es in einem Interview auf den Punkt: “Der ganze Biorhythmus geht verloren. Ich wurde müder und auch ein bisschen schlapper. Man muss sich die Strukturen dann selbst schaffen und merkt dabei, wie sehr man doch durch den Tag-Nacht-Rhythmus geprägt ist und wie sehr der hilft, um aktiv zu sein.

In einer solch krassen Umgebung kann eine 24-Stunden-Uhr natürlich ein praktischer “Anker” für einen normalen Tagesablauf sein, zum Beispiel, um Routinen wie Mittagessen oder Abendbrot einhalten zu können. 

Und auch, wenn man als Uhrenfreund seine Freizeit nicht auf U-Boot, Raumstation oder in einer Polarforschungsstation verbringt, so kann man festhalten, dass die Darstellung bei der UNO 24 auch im “Otto Normal”-Alltag äußerst intuitiv ist – dazu gleich mehr.

Botta unterstützt die Ablesbarkeit der UNO 24 mit weiteren charakteristischen Merkmalen wie insbesondere einer Einteilung in zwei Hälften – eine helle oben (für die Tagstunden) und eine dunkle (für die Nachtstunden) unten. Botta spricht hier treffenderweise von einer sonnensynchronen Zeitanzeige. Am Ende des Tages spiegelt das zweifarbige Zifferblatt wider, was bei GMT-Uhren sehr häufig anzutreffen ist, beispielsweise bei der bekannten “Pepsi”-Lünette, deren Rot-Anteil für die Tagstunden und deren Blau-Anteil für die Nachtstunden steht.

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Die Einteilung in Quadranten unterstützt die Orientierung zusätzlich: Die erhabenen Appliken sind jeweils in einer Kontrastfarbe, in Fall der hier gezeigten UNO 24-Variante ein sehr auffälliges Grün, gehalten. Das gilt auch für den Ring zwischen Zifferblatt und Innenlünette, der durch den Farbkontrast je nach Blickwinkel dezent abgegrenzt wird.

Eingängig ist auch die Position der Datumsanzeige bei “0 Uhr”, also am Übergang vom aktuellen zum nächsten Tag: Beim Überschreiten der feinen Datumslinie in der “Nachthälfte” durch den Stundenzeiger schaltet das Datum präzise um.

Durch das beidseitig entspiegelte Saphirglas (gut erkennbar an dem dezent bläulichen Schimmer), kommen all die Zifferblattdetails wunderbar zur Geltung; auch die Ablesbarkeit wird im Allgemeinen verbessert.

Zentraler Dreh- und Angelpunkt der UNO 24 ist der Stundenzeiger mit seiner feinen Spitze. Die grundlegende Idee der Einzeigeruhren geht auf die frühe Geschichte der Uhrmacherei zurück: Die ersten Uhren, die im Mittelalter hergestellt wurden, hatten oft nur einen Zeiger, der die Stunden anzeigte. Diese Uhren waren in der Regel einfach konstruiert, sehr groß und hingen an öffentlichen Plätzen wie Kirchtürmen oder Stadttoren, um die Uhrzeit für die Bevölkerung sichtbar zu machen. Doch wie schlägt sich eine Einzeigeruhr im Tragealltag am Handgelenk?

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Wie schlägt sich die UNO 24 im Trage-Alltag?

Etwas Umstellungszeit brauchte mein Kopf definitiv: Ich muss zugeben, dass ich in der Hektik des Alltags zu Beginn des Tragetests gerne mal vergessen habe, dass ich keine “normale” 12-Stunden-Uhr am Handgelenk tragen, sondern eine Uhr mit 24-Stunden-Anzeige mit nur einem Zeiger. Insbesondere die beschriebenen “Logik-Elemente” (Quadranten, hälftige Teilung etc.) helfen aber enorm bei der Umstellung und so habe ich mich ziemlich schnell an die eingängige Darstellung der UNO 24 gewöhnt.

Im Alltag kam ich dann wunderbar mit der UNO 24 zurecht – ein Beispiel: Ich hole meine Tochter jeden Nachmittag innerhalb eines halbstündigen Zeitfenster von der Kita ab – da reicht ein flüchtiger Blick auf die ungefähre Uhrzeit locker aus. Gleichzeitig muss ich zugeben: Wenn ich spät dran wäre und wirklich die exakte Abfahrtszeit von beispielsweise der hochgradig pünktlichen Schweizerischen Bundesbahn abgleichen müsste, würde ich vermutlich auf mein Smartphone schauen (bei der Deutschen Bahn ist das eher nicht notwendig 😉 ).

Stichwort Hektik: Ich als ziemlich hibbeliger Mensch werde sicherlich nicht von heute auf morgen durch eine Einzeigeruhr zu jemandem, der sich in einen permanenten Yoga-Entspannungsmodus begibt. Dennoch: Im Vergleich mit anderen Uhren strahlt die Botta UNO 24 tatsächlich eine gewisse Ruhe aus. Besonders krass ist der Kontrast zur Zenith Defy Skyline, die mit einem Zehnsekundenzähler kommt, der permanent hektisch seine Runden dreht.

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Das Gehäuse der UNO 24 ist aus Titan, ein Werkstoff, der gegenüber Edelstahl viele relevante Vorteile mitbringt, darunter insbesondere ein deutlich geringeres Gewicht. Ein weiterer großer Pluspunkt: Klassische Kontaktallergien gibt es bei Titan praktisch nicht, da das Material eine Oxidschicht an der Oberfläche ausbildet (Reintitan Grad 4 beispielsweise ist das am häufigsten verwendete Material für Zahnimplantate.). Diese Schicht erhöht auch die Korrosionsbeständigkeit des Materials.

Spannend: Botta setzt Titan bereits seit 1991 als Uhrgehäusewerkstoff ein – viele Uhrenhersteller meiden das Material aber bis heute, da es relativ schwer auf Werkzeugmaschinen zu bearbeiten und im Vergleich zu Edelstahl deutlich teurer ist.

Für die UNO 24 kommt eine “Mischung” aus drei verschiedenen Titan-Legierungen zum Einsatz (daher auch die Botta’sche Namenskreation Tri-Titan): Die Lünette, die das Saphirglas umschließt, ist naturgemäß durch ihre exponierte Lage der erste Teil einer Uhr, der sich gerne mal Kratzer einfängt – diese produziert Botta für die UNO 24 nach eigenen Aussagen aus einer besonders widerstandsfähigen Titanlegierung (vermutlich härteres Titan Grade 5). Der mittlere Gehäuseteil wiederum wird aus niedrig legiertem Reintitan hergestellt – niedrig legierte Titane enthalten meistens einen Zusatz von Palladium. Das Palladium verleiht dem Titan eine noch höhere Korrosionsbeständigkeit, während die übrigen mechanischen Eigenschaften des Titan erhalten bleiben. Der verschraubte Gehäuseboden wird aus einer Titanlegierung produziert, die laut Botta vorzugsweise in der Medizintechnik zum Einsatz kommt und damit eine optimale Hautverträglichkeit gewährleistet – das ergibt Sinn, denn diese Fläche hat logischerweise den meisten Kontakt mit der Haut.

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Botta Tri-Titan

Das Gehäuse spricht dabei die Botta-typische, moderne Designsprache. Besonders ins Auge stechen die extrem stark nach unten gezogenen, unscheinbaren Hörner (Horn-zu-Horn grade mal 39mm) und die knackscharfen Kanten im Übergang zu den konischen Flanken – durch diese wird der Tragekomfort stark erhöht, da man beim Beugen des Handgelenkes deutlich mehr Spielraum hat. Das (dank Titan) überaus geringe Gewicht zahlt ebenfalls auf den extrem hohen Tragekomfort ein – die Uhr selbst (ohne Band) wiegt in der hier gezeigten 40mm-Automatik-Variante (dank Titan) grade mal 40 Gramm, also ungefähr so viel wie zwei Briefe aus der Kategorie “Standard”.

Übrigens: Botta Design bietet auch eine auf dem Papier ziemlich mächtige 45mm-Variante der UNO 24 an – denn ein größeres Gehäuses bedeutet nun mal auch ein größeres Zifferblatt, das wiederum eine präzisere Ablesbarkeit gewährleistet. Vor dem Hintergrund der speziellen Gehäuseform wird der große Durchmesser natürlich stark relativiert, dennoch empfehle ich sehr schmalen Handgelenken definitiv die hier gezeigte 40mm-Variante (zum Vergleich: Die Botta Uno aus meinem damaligen Test hat 44mm im Durchmesser).

Botta bietet für die UNO 24 Armbänder in vielen verschiedenen Varianten an, darunter Leder, Sattelleder, Bio-Leder und Kautschukbänder, sowie ein Milanaise- und ein Edelstahl-Gliederband. Ein Titanband steht leider nicht zur Auswahl – und das ist durchaus schade für Freunde von massiven Bändern, da das hier gezeigte Edelstahl-Gliederband beispielsweise alleine schon 75 Gramm und damit fast doppelt so viel wie der Uhrenkopf wiegt. Das relativiert den Titan-bedingten Gewichtsvorteil natürlich deutlich, weshalb ich die UNO 24 eher am Leder- oder Kautschukband empfehle.

Alternativ: Wie man unten erkennt, habe ich an die UNO 24 mal probeweise ein Nato Strap montiert, was meiner Meinung nach auch richtig gut aussieht. Hierbei ist zu beachten, dass sich die Bohrungen für die Federstege wegen der stark nach unten gezogenen Hörner sehr nah am Gehäuse befinden, weshalb man die Federstege vorher entfernen muss (was bei klassischen Nato Straps wegen der Machart als Durchzugsbänder eigentlich nicht notwendig ist).

Die Botta UNO24 Automatik 40mm trägt sich in der Summe phänomenal gut, vor allem am Nato Strap habe ich gerne mal vergessen, dass ich überhaupt eine Uhr am Handgelenk trage.

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In der Botta UNO 24 Automatik tickt ein bewährtes, robustes und zuverlässiges Schweizer Automatikwerk: das ETA 2893-2 mit 42 Stunden Gangreserve in der höheren Qualitätsstufe Elaboré (Ganggenauigkeit per Spezifikation 7 ±7 Sekunden pro Tag). Zusätzlich reguliert Botta das Kaliber manuell auf eine noch bessere Ganggenauigkeit ein. Spannend: Das ETA 2893-2 ist eigentlich ein GMT-Kaliber, dessen zusätzlicher Stundenzeiger im 24-Stunden-Format von Botta zur alleinigen Zeitanzeige genutzt wird.

Es ist übrigens durchaus eine Besonderheit, dass man bei Botta überhaupt noch Modelle mit ETA-Kalibern bekommt – das ist aufgrund der Querelen zwischen der Schweizer Weko und der Swatch Group, dem Konzern hinter ETA, heute alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

Abschließende Gedanken zur Botta UNO 24 Automatik

Ich begrüße es ja sehr, wenn ein Uhrenhersteller eine stringente Idee verfolgt und nicht jedem x-beliebigen, kurzlebigen Trend hinterherläuft. Botta Design hat eine klare, nachhaltige Designphilosophie, die sich in jedem einzelnen Modell widerspiegelt – und das nun schon seit fast 40 Jahren. Insbesondere die hier vorgestellte UNO 24 strotz nur so vor durchdachten Elementen und Ideen, die sich wunderbar als Ganzes zusammenfügen (Zweiteilung des Zifferblattes, Datumslinie, farbige Kontraste etc.).

Die Botta UNO 24 Automatik ist ab 1740€ direkt bei botta-design.de oder im Fachhandel erhältlich. Für den kleineren Geldbeutel bietet Botta außerdem alle Varianten der UNO 24 auch mit Schweizer Ronda 515.24H-Quarzwerk an (ab 498€).

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Übrigens: Im Herbst 2023 bringt Botta zum 15-jährigen Jubiläum eine auf 100 Automatik- und 200 Quarzmodelle limitierte UNO 24 Edition-15 auf den Markt. Diese ist mit ihrer mango-orangefarbenen Tag-Hälfte noch mal deutlich auffälliger als die hier vorgestellte UNO 24. Die Ziernaht des Sattellederbands ist ebenfalls in Mango-Orange eingefärbt. Der Rotor ist außerdem dunkel galvanisiert.

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8 Kommentare
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Michael M. aus W. in NRW / D
8 Monate zurück

Einzeigeruhr? Kannte ich bisher nur von Meistersinger, das wäre im Leben nichts für mich. Never ever. Und jetzt lese ich diesen Bericht und sehe mir die Fotos an und denke die ganze Zeit: Was ist das für eine wunderschöne Uhr! Nachdem hier stellenweise furchtbar hässliche Uhren vorgestellt werden (aber nicht oft:-)), ist das ein unglaubliche Wohltat. Danke Mario für diesen Bericht.

Alf aus Mannheim
9 Monate zurück

Schönes Ührchen!
Bescheidene Frage an Herrn Botta (die du vielleicht weiterreichen kannst?):
Alle Tage des Jahres dauern 12 Stunden – auf dieser Art von Uhren. Meine Lebenserfahrung sagt mir aber, dass Tage im Winter bedeutend kürzer, im Sommer aber beträchtlich länger sind.
Könnte man nicht (vielleicht über einen eigenen Drücker) eine veränderbare Tag-/Nachtscheibe verbauen? Dann ginge im Winter der dunkle Teil der Scheibe von 16:30 bis 7:30 Uhr, im Sommer aber von 22:00 bis 5:00 Uhr.
Das Ganze dann noch über einen „ewigen Kalender“ automatisiert … Nein, Späßchen ;•)

Was mir noch auffiel: Du schreibst:
„Durchmesser 40 mm
Horn-zu-Horn 39 mm“

Wie kann das denn sein? Sind die Hörner unter die Uhr gebogen? Oder habe ich grundsätzlich etwas an der HzH-Angabe missverstanden?

Grüßle aus Monnem vom

Alf

Sepp
9 Monate zurück
Antworten...  Alf aus Mannheim

Auf den Rückseitenfotos sind die eingerückten Federstege gut zu erkennen. Sitzen quasi im Gehäuse.

Grüße aus Darmscht

Lord Cord
9 Monate zurück

Leuchtet da was?

Lord Cord
9 Monate zurück
Antworten...  Mario

Das ist man schade, da sie sonst meiner profanen Meistersinger überlegen gewesen wäre.

Dlanor Lepov
9 Monate zurück

Ganz klar besser als die einigermaßen bekannte Alternative von Luch. Die kostet aber auch nur 7% des hier aufgerufenen Preises. Da kann man kostengünstig ausprobieren, ob man entschleunigen will.