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Chronographen mit mechanischem Antrieb sind in der Welt der Microbrands (leider!) nicht allzu häufig vertreten. Ausnahmen bestätigen die Regel: Die Oldenburger Uhrenmarke VANDAAG bringt nun mit einer neuen Automatik-Variante des Modells Schallmauer einen Bicompax-Flieger-Chronographen über Kickstarter zu einem deutlich reduzierten Preis auf den Markt. Wie sich das Modell schlägt, erfahrt ihr in diesem ausführlichen Test eines Prototypen, der bis auf wenige Kleinigkeiten Seriencharakter hat…

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Eckdaten VANDAAG Schallmauer Automatik:

  • Schweizer Sellita SW510 BHa Elaboré, Gangreserve: 62 Stunden, Gangabweichung +/- 5 Sekunden pro Tag, modifizierte Datumsscheibe rot mit weißen Ziffern, modifizierte Schwungmasse
  • Zifferblatt gewölbt und mattiert, Totalisatoren 3 und 9 Uhr mit Sonnenschliff, Schweizer Super-LumiNova BGW9 bzw. Old Radium Grade A
  • Saphirglas doppelt gewölbt, Innenseite entspiegelt
  • Gehäuse aus 316L Edelstahlgehäuse teilpoliert/gebürstet
  • Durchmesser 42,5 mm / Horn-zu-Horn 50 mm
  • Gewicht (am Lederband): 114 Gramm
  • Wasserdicht bis 100 Meter / 10 Bar
  • Schraubkrone auf 3 Uhr
  • 15 mm Höhe (16,3 mm inkl. Saphirgläser)
  • Geschraubter Gehäuseboden mit Saphirglas-Sichtfenster
  • Lünette aus 316L Edelstahl mit Keramikeinlage glänzend, 120er Rasterung, bidirektional drehbar, 60-Minuten Markierung, Dreieck in zentraler Position mit Super-LumiNova
  • Mattes Lederband „Made in Italy“, Bandanstoß 22 mm, verjüngt auf 20 mm, Schnellwechselfederstege
  • Preis: Ab 999€ im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne, die am 8. März 2022 um 21 Uhr (MEZ) startet und am 6. April endet (regulär 1699€)
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VANDAAG Schallmauer Automatik im Test

Die VANDAAG Schallmauer ist nicht gänzlich neu: Der Fliegerchronograph mit charakteristischer Bicompax-Anordnung war eines der ersten Modelle der norddeutschen Microbrand. An Bord: ein Miyota 6S21 Quarz-Werk und ein günstiger Preis (299€).

Schick ist sie ja, die Schallmauer Quarz – als großer Fan von mechanischen Uhren habe ich mich damals aber natürlich trotzdem gefragt, warum VANDAAG keine Automatikvariante anbietet. VANDAAG-Mitgründer Tim erläutert das wie folgt:

Der Ansatz für VANDAAG ist es durch unser Fachwissen und die Erfahrung mit unzähligen Lieferanten, die wir seit dem Jahr 2000 hauptberuflich sammeln ein Preis-Leistungverhältnis für Marke, Produkt und Service zu schaffen, welches nur schwer zu finden ist. Wir haben uns zum Start bewusst für das Preissegment von ca 250 bis 500 € entschieden um dort zu zeigen, was mit Know-How und der richtigen Lieferkette design- und qualitätstechnisch möglich ist.  Aus diesem Grund spielte in der 2020 erschienenen Kollektion ein Automatikchronograph, der auf einem Sellita SW510BHa basiert, keine Rolle. Schritt für Schritt wollten wir die Kunden mit uns bekannt machen und ihnen zeigen, zu was wir in der Lage sind. Einen gesunden und glaubhaften Markenaufbau.

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VANDAAGs Gedankengänge sind nachvollziehbar: Während das Schweizer Dreizeiger-Kaliber Sellita SW200 in der Qualitätsstufe Elaboré direkt von Sellita für unter 100€ bezogen werden kann (und somit einen vergleichsweise günstigen Einstiegspreis für Taucheruhren & Co. erlaubt), kostet das SW510 Chrono-Kaliber ungleich mehr: rund 400€ sind im Einkauf zu berappen (je nach Abnahmemenge). Logisch: Entsprechende Chronographen mit dem SW510 an Bord sind dadurch deutlich teurer als beispielsweise eine „einfache“ Taucheruhr und liegen preislich in der Regel recht deutlich jenseits der magischen 1000€-Grenze, teilweise sogar deutlich darüber (zum Beispiel Oris Divers Sixty-Five Chronograph für 3800€) – und bei noch recht jungen Marken ist die Hemmschwelle den Kaufen-Knopf zu betätigen für Uhrenfreunde sicherlich umso größer, je höher der Preis. Hinzu kommt: Die Investition, die eine Microbrand für die Anschaffung der Kaliber stemmen muss, haut ganz schön rein und bindet Kapital.

Echte Alternativen gibt es außerdem nicht: das ETA 7750 ist quasi nicht mehr beschaffbar (fragt mich nicht, wie Steinhart das macht) und auch der japanische Markt gibt nicht wirklich etwas her, was eine gute Mischung aus Image, Zuverlässigkeit, Robustheit und akzeptablem (Einkaufs-)Preis verspricht. Kurzum: Sellita ist derzeit quasi-alternativlos für höherwertigere Microbrands.

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VANDAAG Schallmauer Automatik: Designmerkmale

Die Gestaltung der VANDAAG Schallmauer bewegt sich im Dunstkreis klassischer Bicompax-Fliegerchronographen, d.h. mit einer horizontalen Anordnung von zwei Totalisatoren auf „3 Uhr“ (30-Minuten-Zähler) und „9 Uhr“ (kleine Sekunde) sowie zentraler Stoppsekunde. Das Design bleibt bei der neuen Automatik-Variante der Schallmauer im Wesentlichen unangetastet – Ausnahmen bestätigen die Regel, dazu aber gleich mehr.

Insbesondere eine gewisse Ähnlichkeit zur Heuer 1550 SG, dem offiziellen Bundeswehr-Fliegerchronographen der 60, 70er und 80er Jahre, ist nicht von der Hand zu weisen (mehr dazu im Artikel über Bundeswehr-Uhren). Die Heuer 1550 SG folgte Ende der 60er auf die vorher zum Einsatz kommenden, deutschen Modelle Hanhart 417 und Junghans J88. Die heute bei Vintage-Sammlern extrem beliebte Heuer 1550 SG kam unter anderem beim fliegende Personal von Heer, Marine und Luftwaffe (z.B. Starfighter-Piloten) sowie bei den Fernspähtruppen zum Einsatz.

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Vintage-Originale der Heuer 1550 SG sind preislich ziemlich knackig – 3000 bis 6000 Euro muss man (je nach Zustand) schon auf den Tisch legen. Die Preise sind außerdem in den letzten Jahren stetig nach oben geklettert. Und ohne Erfahrung mit Vintage-Uhren sollte man ohnehin große Vorsicht walten lassen, um kein Geld zu verbrennen. TAG Heuer bietet außerdem keine originalgetreue Retro-Neuauflage an (warum, weiß wohl nur TAG Heuer selbst). Entsprechend ist der Griff zu Alternativen wie die VANDAAG Schallmauer naheliegend, wobei an dieser Stelle auch noch mal betont sei, dass die Schallmauer alles andere als eine „plumpe“ Hommage der Heuer 1550 SG ist, sondern einige eigenständige Designelemente mitbringt.

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Wertentwicklung Heuer 1550 SG

So ist beispielsweise, wie auch schon bei der Taucheruhr Tiefsee, das VANDAAG-„Markenzeichen“ an Bord: Eine knallrote Datumsanzeige in zentraler Position auf „6 Uhr“. Gegenüber der Quarz-Schallmauer ist das Datumsfenster aber nicht mehr kreisrund, sondern eckig mit abgerundeten Ecken.

Das Datumsfenster erinnert ein wenig an das rot umkringelte „3H“ auf dem Zifferblatt von Bundeswehr-Chronographen wie der Orfina Porsche Design Military mit Lemania 5100 oder bei einer Variante der oben beschriebenen Heuer 1550 SG – ein Hinweis auf den damaligen Einsatz von Leuchtmasse auf Ziffern und Indizes auf Basis von Tritium (Hydrogen-3, kurz 3H).

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VANDAAG hat bei der Schallmauer Automatik das Augenmerk auf eine aufgeräumte Optik und eine perfekte Symmetrie gelegt: Charakteristisch für das schnörkellose Design des Bicompax-Chronos sind insbesondere die gedruckten, rundum laufenden Stundenziffern, die jeweils um dicke, „tropfenartige“ Leuchtmasse-Punkte ergänzt wurden. Vor allem finde ich es auch lobenswert, dass VANDAAG die Stundenziffern nicht „absäbelt“, wie das leider bei so manchem Retro-Chronographen im Bereich der Totalisatoren vorkommt (siehe z.B. Titoni Heritage 94019 Retro-Chronograph).

Das Zifferblatt ist mattiert und folgt zum Rand hin einer leichten Wölbung nach unten. Die beiden Totalisatoren heben sich dank des „Schallplatten“-Musters vom mattierten Zifferblatt ab. Die kleinen Totalisator-Zeiger sind durch ihre Ton-in-Ton-Farbgebung etwas unscheinbarer als die zentralen „Haupt“-Zeiger, aber dennoch ordentlich ablesbar.

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Die zentralen Zeiger sind kontrastreich-weiß (außer bei der Panda-Variante) und kommen in einer klassischen Losange-Form, eine Art lang gezogene Raute, die man auch von klassischen Beobachtungsuhren kennt. Die Spitze des zentralen Chronographenzählers greift mit seiner Lackierung das rote Datumsfenster auf.

Als Leuchtmasse kommt Schweizer Super-LumiNova in der weißen Farbe BGW9 bzw. in einem bräunlichen „Faux-Patina“ Old Radium (nur bei einer Variante der Schallmauer) zum Einsatz – jeweils in der besseren Qualitätsstufe Grade A, d.h. mit besserer Nachleuchtkraft und –Dauer.

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Die Lünette kommt mit einer nachleuchtenden Markierung (zentrales Leuchtdreieck), die (genau wie Zeiger und Indizes auf dem Zifferblatt) mit Schweizer Super-LumiNova BGW9 bzw. Old Radium in der Qualitätsstufe Grade A belegt ist.

Die Lünette ist mit einer 120er-Rastung knackig drehbar, und zwar (anders als bei einer Taucheruhr) bidirektional, d.h. in beide Richtungen. Historisch betrachtet ermöglicht(e) eine solche Fliegeruhren-Lünette die Unterstützung des Piloten bei der Navigation. Zwar hat der Pilot natürlich in der Regel schon vor dem Start eine ziemlich genaue Vorstellung über die geplante Flugstrecke – am Ende des Tages muss er aber natürlich irgendwie berechnen, wo denn nun in welchem Winkel „abgebogen“ werden muss. Insbesondere bei Kursänderungen über dem Meer konnte sich der Pilot schließlich an keinen visuellen Anhaltspunkten am Boden orientieren (Fliegen „auf Sicht“, z.B. anhand des Küstenverlaufs). Heute ermöglicht die moderne Satellitennavigation (GPS, GLONASS oder Galileo) eine auf wenige Meter genaue Positionsbestimmung, weshalb eine drehbare Lünette aus funktionaler Sicht in der Regel nicht mehr notwendig ist – aber zu einer analogen Fliegeruhr natürlich irgendwie dazu gehört und sicherlich von dem einen oder anderen Hobbypiloten auch noch entsprechend genutzt wird.

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Beispielhafte Flugnavigation, Bild: Merikanto, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Einlage der Lünette besteht (anders als bei der Quarz-Schallmauer) nunmehr aus hochglänzender, kratzfester Keramik. Einerseits verleiht die glänzende Keramik dem Modell einen etwas moderneren Touch, andererseits hätte ich mir auch eine mattierte Oberfläche sehr gut vorstellen können (ähnlich wie beim Marc & Sons Racing Chrono), um den Retro-Charakter des Modells zu unterstreichen.

Schön: Die Ziffern und Indizes sind dezent in die Keramik vertieft. Die Strichindizes bzw. Ziffern haben nur im „5-Minuten-Takt“ eine Färbung spendiert bekommt, der Rest ist Ton-in-Ton mit der Keramik. Gut so, denn dadurch wirkt die Lünette aufgeräumter, was gut zum klar strukturierten Zifferblatt passt.

Ein durch vier Schrauben fixierter Saphirglasboden erlaubt den Blick auf das Kaliber, das Schweizer Sellita SW510 in der Variante „BH a“, das die horizontale Bicompax-Aufteilung und die zentrale Stoppsekunde ermöglicht.

Das SW510 kommt dabei in der besseren Qualitätsstufe Elaboré, feinreguliert auf eine Ganggenauigkeit von sehr guten +/-5 Sekunden pro Tag. Es handelt sich dabei übrigens um die neueste Version des SW510 BH a mit deutlich aufgebohrter Gangreserve (früher: 48 Stunden, jetzt: 62 Stunden).

VANDAAG nimmt am Kaliber außerdem eine Modifikation vor – in Form eines schicken VANDAAG-Rotors, der schwarz galvanisiert wird und das silberfarbene VANDAAG-Logo trägt.

Das Gehäuse ist tiptop verarbeitet, die Haptik überaus massiv. Als Oberflächenbearbeitung kommt vorrangig eine feine Satinierung zum Einsatz, nur eine polierte Fase durchbricht die überwiegend mattierte Oberfläche.

Man beachte, dass gegenüber der Quarz-Schallmauer die Gehäusehöhe deutlich gewachsen ist – von 12,2 mm auf 15 mm bzw. 16,3 mm inklusive der Saphirglaser. Das liegt in der Natur der Sache, da die Mechanik in Form des Sellita-Kalibers nach mehr Platz verlangt als ein kleines Quarz-Werk. Falls man allzu schmale Handgelenke hat, sollte man dies aber im Hinterkopf behalten. In jedem Fall steht die Gehäusehöhe in einem stimmigen Verhältnis zum Durchmesser von 42,5 mm (Horn-zu-Horn 50 mm).

VANDAAG „kaschiert“ die gewachsene Größe außerdem ein Stück weit, indem die Hörner nun einem etwas dynamischeren Schwung folgen, wodurch sich das Gehäuse etwas besser an das Handgelenk anschmiegt. Vor allem in Verbindung mit dem sich verjüngenden (22-20 mm), super-flexiblen, handgenähten Lederband aus Italien ist der Tragekomfort in der Summe mehr als ordentlich. Gut: Das Lederband hat Schnellwechselfederstege an Bord, wodurch es sich schnell und werkzeugfrei wechseln lässt (auch auf Bänder von Drittanbietern wie beispielsweise Barton Watch Bands).

VANDAAG Schallmauer Automatik: Fazit, Kickstarter-Vorbesteller-Kampagne, Preis

Der Listenpreis der VANDAAG Schallmauer Automatik wird bei 1699€ liegen, also in etwa auf dem Niveau mechanischer Chronographen wie Hanhart 417ES oder Marc & Sons Racing. Jede der vier Schallmauer-Farbvarianten (darunter auch eine „Panda“) ist auf 100 Stück limitiert.

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Die Farbauswahl, Bild: VANDAAG
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Panda-Schallmauer, Bild: VANDAAG

Die VANDAAG Schallmauer Automatik wird dabei, wie bei Microbrands nicht unüblich, im Rahmen einer reichweitenstarken Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter.com angeboten. Und wie das bei Kickstarter-Kampagnen üblicherweise so ist, liegt der Preis unter dem Listenpreis – und zwar deutlich. Hier die Staffelung:

  • 20 Uhren zum Preis zu je 999€ (41% Rabatt)
  • 20 Uhren zum Preis zu je 1099€ (35% Rabatt)
  • 20 Uhren zum Preis zu je 1199€ (29% Rabatt)
  • 20 Uhren zum Preis zu je 1299€ (23% Rabatt)
  • ab der 81. Uhr wird der Vorbestellerpreis bei 1399€ liegen (17% Rabatt).

Je nach Erfolg der Kampagne kann es auch noch zu Belohnungen, sogenannten „Stretch Goals“ kommen – hier hält sich VANDAAG zwar noch bedeckt, denkbar und naheliegend sind aber zum Beispiel zusätzliche Bänder.

Um es auf den Punkt zu bringen: Der Startpreis der VANDAAG Schallmauer Automatik in Höhe von 999€ hat mit Blick auf das Gebotene Schnäppchencharakter. Wenn man sich ernsthaft für den Chrono interessiert, sollte man sich den 8. März (21 Uhr MEZ) schon mal fett im Kalender markieren, um zu den ersten 20 Vorbestellern zu gehören. Aber selbst, wenn man nicht schnell genug war: die darauf aufbauenden Staffelpreise sind ebenfalls mehr als fair kalkuliert und deutlich unterhalb vergleichbarer mechanischer Chronographen angesiedelt.

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Wie bei Kickstarter-Kampagnen üblich, muss man allerdings eine gewisse Wartezeit einkalkulieren, bis man die Schallmauer in den Händen halten kann – VANDAAG spricht von circa 6 Monaten bis die Uhren produziert sind und auf die Reise gebracht werden können.

Auf der einen Seite verstehe ich jeden, der eine gewisse Sorge hat 1000€ oder mehr für etwas zu bezahlen, was man erst in einem halben Jahr geliefert bekommt. Zumal Kickstarter leider keine PayPal-Zahlungen erlaubt – es ist leider nur Kreditkarten-Zahlung möglich (Tipp: Eine dauerhaft kostenlose Kreditkarte gibt es bei der Direktbank DKB).

Auf der anderen Seite muss man auch ganz klar sagen, dass die Gründer von VANDAAG, Malte und Tim, zusammen auf viele Jahre Branchenerfahrung im Bereich Private Labeling kommen (mehr dazu im Artikel über die VANDAAG Tiefsee). Das ist ein nicht unwesentlicher Punkt, den die beiden vielen anderen Microbrands, die oftmals noch ziemlich „grün hinter den Ohren“ sind, voraus haben. Insofern ist das Ausfallrisiko extrem überschaubar.

Bitte beachtet auch die allgemeinen Hinweise und Tipps zu Kickstarter-Kampagnen.

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Anonym
30. Mai 2022 17:36

Wunderschöne Uhr! Nur die Limitierung auf 100 Stück je Variante wirft Fragen auf. Klar ist, dass Vandaag als Microbrand keine großen Stückzahlen erreichen wird. Also spielt man die Limitierungskarte. Wird schon keiner merken.
Sorry, aber dieser Limitierungshype ist doch mehr oder minder ein Marketing-Gag. Hat Vandaag das nötig?

Volker Cardinal
8. März 2022 15:47

Hallo Frank, ob ein Gehäuseboden vollverschraubt oder mit 4 oder mehr Schrauben „flachverschraubt“ ist hat nichts mit Qualität zu tun. Ein flachverschraubter Gehäuseboden hat sogar technisch einige Vorteile: die Dichtungen werden weniger beansprucht als vollverschraubten, Stichword Quetschung und Reibung beim Verschrauben und Öffnen. Zudem nimmt bei zunehmenden Druck die Wasserdichtig sogar zu weil der Boden stärker auf das Gehäuse gepresst wird. Die Flachverschraubung bietet auch die Möglichkeit eine größere Dichtfläche einzusetzen anstelle eines sehr dünnen O-Rings. Daher findet man mit 4 oder 6 Schräubchen befestigte Gehäuseböden durchaus bei nanhaften Marken in Preisklassen deutlich über 5 k€. LG Volker

Frank T. aus MZ
26. Februar 2022 17:43

Hi Mario, vielen Dank für diesen brandaktuellen Review, wie immer sehr umfassend! Ich bin ein bekennender Freund von symmetrischen Ziffernblättern, auch die Abmessungen der VANDAAG Schallmauer Automatik werden vielen Kunden gut stehen. Aber… die 4 Schlitzschräubchen des Bodens mögen bei der EUR 299 Quarzversion in Ordnung gehen, aber bei einer Uhr von EUR 1 bis 1,7k erwartet man schon einen vollverschraubten Boden. Sorry, aber das sollten erfahrene Leute in der Uhrenbranche eigentlich wissen. Schönes Wochenende, LG Frank