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München im Februar ist selten ein Ort für große Gefühle: Stark bewölkt, kalt, graue Schneehaufen links und rechts vom Messegelände – normalerweise nichts, was den Puls hochtreibt – und doch wollte die Inhorgenta vom 20. bis 23. Februar 2026 genau das erreichen, indem sie hier einen eigenen Mikrokosmos aufspannt.

Uhren machen dabei nur einen Bruchteil der Inhorgenta aus: Für Zeitmesser ist tatsächlich „nur“ eine von acht Hallen reserviert. Diese eine Halle ist aber im Vergleich zu den Rheinterrassen, wo die WatchTime Düsseldorf stattfindet, allerdings um circa den Faktor drei größer. Gleichzeitig sei betont, dass sich die Zielgruppe der Inhorgenta deutlich von der WatchTime unterscheidet: Die Inhorgenta versprüht eher Baselworld-Vibes und richtet sich vor allem an den Fachhandel sowie die Presse. Die WatchTime ist hingegen endkundenorientiert und die Hersteller können sich dort deutlich nahbarer zeigen. Das aber nur kurz zur Einordnung.

Die Marken- bzw. Herstellerpräsenz der Inhorgenta war 2026 aus meiner Sicht auf jeden Fall wieder recht spannend – in der Halle A1 tummelten sich vor allem unabhängige und/oder kleinere Marken bzw. Hersteller aus Deutschland wie Erwin Sattler, Sternglas oder Tutima und auch viele spannende Internationale wie Fears aus dem britischen Bristol oder Depancel aus Frankreich (laut Inhorgenta-Pressemitteilung sind übrigens über die Hälfte der Aussteller aus dem Ausland). Gleichzeitig habe ich aber auch einige Marken vermisst, insbesondere solche aus Pforzheim – viele davon aber, die sich 2026 auch eher wieder auf der WatchTime in Düsseldorf versammeln dürften. Größere Schweizer Marken suchte man leider vergebens – mit Ausnahme von Inhorgenta-Rückkehrer Maurice Lacroix.

Abseits der zeitmessenden Neuheiten war der FHH Cultural Space ein „Eye Catcher“: Gemeinsam mit der Fondation Haute Horlogerie wurde hier kein weiterer Showroom gebaut, sondern ein Raum zum Verstehen. Das Angebot: kostenfreie Watchmaking-Workshops. Ohne Anmeldung, ohne Berührungsängste: Uhrwerke zerlegen, wieder zusammensetzen, scheitern, lernen. Wer hier ein paar Minuten verbringt, versteht sehr schnell, warum Begriffe wie uhrmacherische Präzision und Geduld keine Floskeln sind.

Auch die üblichen Podiumsdiskussionen konnte man sich anschauen – allerdings mit vielen Gähn-Themen, die mich wirklich nicht hinter dem Ofen hervorholen, darunter beispielsweise „Mechanische Zeitmesser mit Tradition“ (allerdings bin ich sicherlich auch nicht die Zielgruppe dieses Formats).

Keine Messe ohne Award, so sinnvoll oder auch nicht sinnvoll diese auch sind: der INHORGENTA AWARD 2026 wurde in den Bavaria Filmstudios verliehen. Glamourös, mit Live-Musik und prominent moderiert von Nazan Eckes – volle Blingbling-Programm also. Die „PanoMaticLunar“ von Glashütte Original gewann dabei den Luxury Watch of the Year | Public Choice – ironischerweise war der Hersteller selbst gar nicht auf der Messe vertreten. Der Titel Mechanical Watch of the Year ging an Tutima Glashütte für die Patria in Titan (nach dem Messebesuch durchaus nachvollziehbar – dazu gleich mehr). Und beim Watch Design of the Year setzte sich Accutron by Bulova mit der futuristischen Spaceview 314 Tuning Fork durch – ein schönes Zeichen dafür, dass Design auch abseits klassischer Mechanik eine Bühne bekommt.

Mehr: Perfekte „Unordnung“: Glashütte Original PanoReserve und PanoMaticLunar (Rotgold) im Test

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Sternglas (Hamburg)

Fangen wir im Norden an. Der Besuch bei Sternglas ist jedes Jahr eine sichere Bank für gute Laune. Trotz wetterbedingter Anreiseschwierigkeiten – denn Schneefall kann selbst Hamburger aus dem Takt bringen – war das Sternglas-Team wie gewohnt präsent, herzlich und ansteckend motiviert. Dieses Auftreten, dieses Selbstverständnis ohne Attitüde, davon könnten sich einige andere Aussteller ruhig eine dicke Scheibe abschneiden. Prototypen durfte ich bereits sehen, darf sie aber leider noch nicht zeigen. So viel sei gesagt: 2026 wird für Sternglas spannend, auch mit Blick auf einige mechanische Neuheiten. Designer Keyvan gibt weiter klar die Richtung vor. Eine Neuheit ist immerhin offiziell: die Sternglas Berlin, die Ende Februar erscheint.

Depancel (Frankreich)

Von der nordischen Zurückhaltung direkt in den französischen Motorsport: Depancel zeigt, wie französische Uhrmacherei abseits der großen Luxusnamen funktioniert: durchaus eigenständig und mit klarer Design-DNA. Besonders hängen geblieben ist bei mir die R-Serie mit ihrem rechteckigen Gehäuse. Ja, die TAG Heuer Monaco lässt grüßen – aber Depancel kopiert nicht, sondern interpretiert. Pfiffig: Statt eines Chronographen-Kalibers arbeitet hier als „Motor“ ein Miyota 9120 Automatikwerk, das mit Wochentag, Monat und Zeigerdatum den Chrono-Look erzeugt. Technisch ehrlich, gestalterisch clever – und preislich dadurch deutlich unter 1.000 Euro. Auch die Allure-Modelle mit Meca-Quarz-Hybridwerk und ihrem „Mono-Eye“-Layout (nur ein Totalisator) haben Charakter.

Bonuswissen vom Stand: Der Depancel-Kopf hält auch die Markenrechte an der Amida Digitrend – und hier gab es auf der Inhorgenta eine gelungene Neuauflage dieses 70er-Jahre-Zeitreisenden, die allerdings auch ein sportliches Preisschild hat.

Zum Hintergrund: Die Amida Digitrend wurde erstmalig 1976 vorgestellt. Das Besondere: Es handelt sich um eine sogenannte Autofahreruhr. Eine solche ermöglicht es, die Zeit abzulesen, während man das Lenkrad festhält, ohne das Handgelenk zu drehen – denn die Zeitanzeige befindet sich seitlich am Gehäuse und ist somit für den Fahrer jederzeit gut sichtbar.

Junghans (Schramberg)

Zurück nach Deutschland, zurück zu „German Engineering“: Die bis satte 50 bar wasserdichte Junghans-Neuheit Aquaris Diver hat im Vorfeld der Inhorgenta in einschlägigen Foren für ordentlich Diskussionsstoff gesorgt. Tenor: Was soll das denn, viel zu groß!? Tatsächlich ist der klassische „Dual Crown“-Diver mit innenliegendem Taucherdrehring (übrigens drehbar mit richtig tollem haptischen Feedback) auf dem Papier ein ziemlicher Brocken: knapp 47 mm Durchmesser, 14,5 mm Höhe. Ich kann hier faktisch, nachdem ich sie auf der Inhorgenta anlegen konnte, aber definitiv Entwarnung geben, denn am Handgelenk relativiert sich das dank 46 mm Horn-zu-Horn erstaunlich stark.

Richtig spannend wird es auch innen: Das verbaute Kaliber J830 basiert auf dem Seiko 9S51, hergestellt in der Grand Seiko-Manufaktur im Studio Shizukuishi, unter anderem unter Nutzung von Halbleiter-Fertigungstechnologie – als Uhrennerd freue ich mich natürlich darüber, dass hier auch mal was anderes als Sellita Standardkost zum Einsatz kommt.

Mein heimlicher Favorit bei Junghans war dennoch die Meister S Automatic mit eisblauem Zifferblatt und in der Variante mit sportlich-orangen Akzenten. In eine ähnlich dezente Richtung schlagen die MEGA Solar-Modelle, mit denen Junghans seine historischen Schwerpunkte pflegt – wir erinnern uns: Die Schramberger präsentierten anno 1986 mit der RC51 die erste funkgesteuerte Solaruhr der Welt.

Aristo (Pforzheim)

Das erstaunte mich tatsächlich doch sehr, als es mir klar wurde: Aristo war der einzige Pforzheimer Uhrenhersteller auf der Inhorgenta. Ja richtig gelesen – dabei hat das Uhren-Cluster bis heute einige historisch sehr spannende Marken zu bieten. Das liegt sicherlich auch daran, dass viele der heutigen Pforzheimer Hersteller einen Schwerpunkt auf den Online-Direktvertrieb setzen (so wie Circula). Dennoch: Schön, dass wenigstens Aristo die Fahne in München hoch hält.

Am Stand konnte ich alle Varianten der neuen Aquaristo begutachten, die ich hier im Blog bereits ausführlich vorgestellt habe. Gute Nachrichten: Ein optisch passendes, richtig schön dickes, im Hause Aristo produziertes Mesh-Band ist in Arbeit.

Neu war außerdem eine Flieger-Beobachtungsuhr mit Full-Lume-Innenbereich, die mich optisch ein wenig an den Tuxedo-Stil erinnert – elegant und gleichzeitig mit Instrumentencharakter. Erfreulich pragmatisch: das Modell wird mit oder ohne Datum erhältlich sein. Besonders stark waren die neuen blauen Flieger mit Degradé-Speziallack, der je nach Licht hochwertig changiert.

Erwin Sattler (Gräfelfing)

Für Erwin Sattler aus Gräfelfing bei München ist die Inhorgenta sowas wie ein „Heimspiel“. Während sich der Großteil der Messe-Halle A1 um Armbanduhren dreht, geht es bei Erwin Sattler vor allem um Großuhren. Neu war unter anderem ein weiterentwickelter Uhrenbausatz mit deutlich aufwändigerem, bereits vormontiertem Gehäusekorpus.

Mehr: Weck den Uhrmacher in dir: Erwin Sattler Uhrenbausatz Mechanica M1 – ein Erfahrungsbericht

Aus der Kategorie „Uhrenbeweger“ sind die Rotalis 24 und Rotalis 30, was aber eigentlich die Untertreibung des Jahrhunderts ist: Es handelt sich um XXL-Lösungen für die Montage an der Wand mit integrierten per WLAN programmierbaren Uhrenbewegern, LEDs, Tresor, Aufbewahrungsmöglichkeiten etc. etc., mit denen man seine Uhrenleidenschaft zelebrieren und „ins Schaufenster stellen“ kann. Prädikat: Saugeil (und ja: Wer hier nach dem Preis fragt, kann sich diese Lösung wohl ohnehin nicht leisten – und da schließe ich mich ausdrücklich ein).

Ergänzt wird das Ganze durch neue, kompakte Uhrenbeweger wie den Rotalis 2 aus naturbelassenem Nussbaum – technisch nahezu lautlos, optisch warm und wohltuend entschleunigend mitten im Messetrubel.

Der Mond spielt weiterhin – wie so oft bei Sattler – eine zentrale Rolle: extrem detailliert handbemalt, und bei der neuen Tischuhr Lunaris II (Hell/Dunkel) in ein Zifferblatt mit ausgefrästen römischen Indexen eingebettet, die eine schöne Tiefenwirkung erzeugen.

Mit Blick auf all die imposanten Großuhren und Wandlösungen ging die mit 39 mm Durchmesser kompakte, auf 50 Exemplare limitierte Classica Medium Limited fast schon etwas unter – das champagner-bronzene Zifferblatt im feinen Sonnenschliff hat es mir aber definitiv angetan.

Tutima (Glashütte)

Tutima lässt mit der Patria die Manufakturmuskeln spielen: Das wunderschön polierte Titan-Gehäuse (Grade 5) sorgt für spürbare Leichtigkeit am Handgelenk, ohne an Präsenz zu verlieren – dafür sorgt auch das einerseits schlichte, andererseits dank der Struktur auch ziemlich imposante Blatt. Der Blick fällt beim Begutachten der Uhr zwangsläufig auf das schick dekorierte Manufakturkaliber Tutima 617, das aus 171 Komponenten besteht und im eigenen Atelier von Hand montiert wird.

Tutima kann aber weiterhin auch funktional und so konnte ich mir auch die Dreizeiger-Tutima Flieger Automatic Blau näher anschauen. Zur historischen Einordnung: Ein Meilenstein der Markengeschichte war 1941 die Entwicklung des Zwei-Drücker-Fliegerchronographen mit Tutima-„T“-Logo und geriffelter Lünette. Ab 1983 belieferte das damals noch in Westdeutschland ansässige Unternehmen außerdem unter anderem das fliegende Personal der Bundeswehr.

Die Tutima Seven Seas S, hat außerdem neue Farbvarianten spendiert bekommen: Eisblau und ein unstrukturiertes weißes Blatt. Die M2 Seven Seas S mit Sellita-Kaliber (Tutima 330) kommt in einer kompakten Größe von 40,2 mm Durchmesser bei gleichzeitig hoher Wasserdichtigkeit von 50 bar.

BA111OD (Schweiz)

BA111OD tritt modern auf, vergisst dabei aber nie, woher man kommt. Besonders schön war der Moment, als mir Thomas Baillod eine Taschenuhr aus dem Jahr 1880 zeigte, die aus seiner eigenen Uhrmacherfamilie stammt. Die älteste bekannte Baillod-Uhr datiert sogar auf 1793. Mit der neuen Chapter 8-Reihe sucht die Marke bewusst den Schulterschluss zur eigenen Historie. Das Modell Legacy übernimmt zahlreiche gestalterische Details dieser alten Taschenuhr, ohne altmodisch zu wirken.

Einen besonderen Eindruck hinterließ auch die Mondphasenvariante mit „Sand by MLB“-Zifferblatt, das je nach Lichteinfall ganz unterschiedlich spielt. Angetrieben werden die Modelle von Soprod-Werken – technisch solide und erfreulich bezahlbar.

Fears (Bristol)

Und dann gibt es diese Messe-Entdeckungen, die man eigentlich gar nicht geplant hatte. Fears aus Bristol war für mich so ein Fall. Der Hersteller steht exemplarisch für eine der glaubwürdigsten Wiederbelebungen britischer Uhrmacherei: Die Marke wurde 1846 in Bristol gegründet, 1976 wegen Quarzkrise & Co. beerdigt und 2016 von Nicholas Bowman-Scargill, einem direkten Nachfahren des Gründers Edwin Fear, wiederbelebt.

Besonders gepackt hat mich die Brunswick mit kompaktem Kissengehäuse und vielen eigenständigen Ideen – Fears interpretiert sie angenehm historisch und (in vielen Varianten jedenfalls) elegant-zurückhaltend. Weniger Panerai, mehr frühes 20. Jahrhundert. Vor allem die „Charcoal Rose“ stach heraus – ebenso auch die Brunswick Jump Hour Celestial mit Christopher Ward’s JJ01-Manufakturmodul und einer Mischung aus Perlmutt und Aventurin, die sich deutlich extrovertierter zeigt.

Alexander Shorokhoff (Alzenau)

Der Kontrast einiger der hier bereits gezeigten Modelle zu Alexander Shorokhoff zeigt die große Bandbreite in der Uhrmacherei. „Art on the Wrist“ wird bei den Alzenauern kompromisslos gelebt, und zwar so intensiv, dass der Hersteller einem bei einem Messebesuch zwangsläufig mit am präsentesten im Kopf bleibt. Besonders berührt hat mich die Geschichte eines neuen Modells, das Shorokhovs Tochter Inga ihrer verstorbenen Katze gewidmet hat – persönlicher geht es kaum.

Optisch imposant war das Modell Frozy mit einem Gehäuse, das in mehreren Ebenen angeordnet ist. Der funkelnde Effekt sieht nach Diamantstaub aus, entsteht aber durch eine spezielle Gravurtechnik. Das sieht spektakulär aus, ohne das Budget zu sprengen. Wer es etwas ruhiger mag, greift zur Variante mit grünem Malachit-Zifferblatt.

Und: Die Kandy Avantgarde ist zurück – neue Farbe, neues Hybridband mit Rubber-Unterseite, die Vorgänger-Varianten sind längst vergriffen.

Perrelet (Schweiz)

Die Turbine-Modelle sind seit 2009 das Markenzeichen der Bieler Manufaktur. Auf der Zifferblattseite rotiert ein kugelgelagertes Turbinenrad, das sich je nach Bewegung des Handgelenks in beide Richtungen dreht. Das Ganze hat keine funktionale Aufgabe beim Aufzug, es ist reines Schauspiel. Mechanisches Kino sozusagen. Wer damit ein Problem hat, sollte besser weitergehen. Wer es liebt, wird minutenlang draufstarren. Auf Fotos kaum vermittelbar – live ein völlig anderes Erlebnis.

Sehr wohl einen funktionalen Nutzen haben die Modelle mit peripherem Rotor – eine echte technische Besonderheit: Anstelle einer normalen, zentralen Schwungmasse kommt es mit einem sogenannten peripheren Aufzugsrotor. Ein peripherer Rotor liegt am äußeren Rand des Werkes in einem fein abgestimmten Kuggellager (einer Art „Schiene mit Rollen“). Der Vorteil: Dank der peripheren Technologie kann eine Uhr deutlich schmaler konstruiert werden (denn ein Standard-Rotor trägt im Vergleich recht stark auf). Außerdem erlaubt ein peripherer Rotor den freien Blick auf das Werk (bei einer zentral-rotierenden Schwungmasse wird das Werk naturgemäß um rund 50% verdeckt). Heute gibt es nur sehr wenige Hersteller, welche die periphere Technologie beherrschen und solche Werke in Serie produzieren können, darunter Schwergewichte wie Audemars Piguet, Piaget, Cartier, Vacheron Constantin oder Bvlgari.

Abschließende Gedanken

Ich hoffe euch haben diese Einblicke in die diesjährige Inhorgenta gefallen! Insgesamt empfand ich die Stimmung auf der Messe als überwiegend gut bis sehr gut. Das unterstreichen auch jüngst veröffentliche Zahlen des Industrieverbandes Schmuck und Uhren, wobei hier etwas überschwänglich bzw. euphemistisch von – Zitat – „glänzenden Zahlen bei anspruchsvoller operativer Lage“ die Rede ist. Die Exporte sind bei Uhren dabei um 5,9 Prozent gestiegen. Ein nicht unerheblicher Teil des Wertzuwachses ist aber preisgetrieben – insbesondere durch die stark gestiegenen Edelmetallpreise. Auch Stephan Lindner, Präsident des Handelsverbandes Juweliere, bestätigt die stabile Entwicklung: „2025 wurde in beiden Sortimentsbereichen ein Plus von 2,1% erzielt“. Das Motto der Käufer lautet laut Lindner: ‚Wenn, dann richtig.‘ – und verweist dabei vor allem auf „starke Marken“ – wobei zu einer starken Marke eben auch ein gewisser Bekanntheitsgrad unter Uhrenfreunden gehört und das ist – so ehrlich muss man sein – einfach bei einigen Uhren-Ausstellern auf der Inhorgenta in hiesigen Gefilden einfach nicht gegeben – zumindest noch nicht.

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