catawiki: Auktionen von Uhren-Raritäten – Kampagne bis zum 15. November 2020

Reklame

catawiki ist ein 2008 gegründetes Online-Auktionshaus mit Hauptsitz in den Niederlanden, welches sich auf internationale Auktionen für seltene Sammlerobjekte spezialisiert hat. catawiki-Kategorien sind beispielsweise hochwertige Weine, Modelleisenbahnen, Militaria, Kunst, Oldtimer, Schmuck, Briefmarken – und natürlich (mechanische) Uhren. Auf den ersten Blick erinnert catawiki etwas an ebay – nur eben mit dem Unterschied, dass catawiki in der Raritäten-Nische unterwegs ist. Daher gibt es auch einige Besonderheiten bei catawiki-Auktionen.

Die größte Besonderheit bei catawiki ist, dass der Käuferschutz in den Mittelpunkt gerückt wird – kein Wunder, denn der durchschnittliche Auktionspreis bei catawiki ist naturgemäß deutlich höher aufgrund des Schwerpunkts auf hochwertige, Vintage- und seltene Uhren. So stehen alle Auktionen unter notarieller Kontrolle und die Verkäufer müssen bestimmte Einreichungsrichtlinien beachten. Außerdem bewertet einer von über 200 catawiki-Experten, der in den jeweiligen Kategorien Erfahrung mitbringt, jede einzelne (!) Auktion – Berry Harleman beispielsweise ist gelernter Uhrmacher und hat 10 Jahre Erfahrung im Uhren-Handel.

catawiki-Experte: Uhrmacher mit Branchen-Erfahrung

Ein weiterer Vorteil bei catawiki ist, dass sich das Auktionshaus als Treuhänder zwischen Käufer und Verkäufer schaltet. Das schafft Sicherheit für den Käufer, da der Verkäufer erst ausbezahlt wird, wenn der Käufer die Ware erhalten hat.

Mehr über catawiki im Video:

Reklame

Aktuelle catawiki Uhren-Auktionen

Bei catawiki gibt’s von der günstigeren Seiko-Uhr, über seltene Vintage-Exemplare bis hin zur Ultraluxus-Uhr eine große Bandbreite an Modellen. In der Kategorie „Namenhafte exklusive Armbanduhren-Auktion“ fasst catawiki Ende 2020 einige besonders seltene Uhren zu einer Kampagne zusammen. catawiki-Auktionen beginnen immer Freitags und enden an einem festgelegten Tag in der Folgewoche – die aktuelle Kampagne läuft konkret vom 6. November bis zum 15. November um 20 Uhr.

catawiki: “Pre-Submariner” Rolex Turn-O-Graph Ref. 6202

Das Aufkommen des (militärischen) Gerätetauchens sorgte in den 1950ern für einen Meilenstein in der Entwicklung wasserdichter Uhren: Die Rolex Oyster Perpetual Submariner Ref. 6204 mit einer Wasserdichtigkeit von 10 bar (100 Meter) erblickte 1953 das Licht der Welt. Heute ist die Submariner nach wie eine der historisch bedeutendsten Taucheruhren überhaupt.

Ein spannendes Fragment der Rolex-Geschichte ist dabei der direkte Vorgänger der Submariner, das Modell Rolex Oyster Perpetual Turn-O-Graph mit der Referenz 6202. Das Besondere: Die Rolex-Referenz 6202 war die erste von Rolex in Serie produzierte Uhr mit einer drehbaren Lünette – und wie Uhrenfreunde wissen ist eine drehbare Lünette das Schlüsselelement für Taucher, um mit ihr den Startzeitpunkt eines Tauchgangs zu markieren.

Das 36 mm große Modell Rolex Turn-O-Graph Ref. 6202 wurde – trotz des kurzen Produktionszeitraumes – in verschiedenen Zifferblatt-Varianten gebaut – darunter eine Variante mit der charakteristischen roten Tiefenangabe „50 m = 165 ft“ oberhalb des „TURN-O-GRAPH“-Schriftzuges.

Das Modell Rolex Turn-O-Graph 6202 aus dem Jahre 1953 ist unter Vintage-Sammlern ziemlich begehrt, da es nur für drei Jahre produziert wurde und entsprechend selten in gutem Zustand zu finden ist…

Reklame

catawiki: Rolex Sea-Dweller „Great White“ (Ref. 1665)

Mit 50 Metern Wasserdichtigkeit war die oben beschriebene Rolex 6202 für damalige Verhältnisse schon ziemlich gut unterwegs – über die Jahre hat Rolex die Wasserdichtigkeit aber stetig weiterentwickelt. Das gipfelte in einem vorläufigen Höhepunkt mit der Entwicklung der Taucheruhr Rolex Sea-Dweller Ref. 1665, die im Jahre 1967 lanciert wurde.

Die große Besonderheit an der Rolex Sea-Dweller war damals die Einführung eines Helium-Ventils („Gas Escape Valve“) auf Grundlage der Anforderungen der Taucherorganisation COMEX. Mit dem Heliumventil war es möglich in Phasen des abnehmenden Druckes (Dekompression beim Auftauchen oder in der Dekompressionskammer) für einen Druckausgleich zu sorgen. Hierzu ein kleiner Blick in die Geschichte: Vor der Erfindung des Heliumventils mussten professionelle Sättigungstaucher bzw. Tiefseetaucher während der Dekompressionsphasen in der Druckkammer feststellen wie das Uhrglas aufgrund des Überdrucks wie Sektkorken vom Gehäuse abplatzte – Plop! Ein Heliumventil sorgt hier für Abhilfe: Wenn der Überdruck im Inneren der Uhr einen bestimmten Wert erreicht, so wird das Ventil automatisch aktiviert, damit das Gas aus dem Gehäuse entweichen kann. Der Druck wird dadurch automatisch ausgeglichen. Wer gerne kocht, kennt dieses Prinzip sicherlich – ein Schnellkochtopf macht im Wesentlichen nix anderes: Ist der Druck im Topf durch den Wasserdampf zu hoch, so entweicht durch das Rückschlagventil ein Teil der Flüssigkeit.

Neben dem Heliumventil spendierte Rolex der Sea-Dweller bei der Einführung im Jahre 1967 auch noch eine mehr als ordentliche Wasserdichtigkeit von 610 Meter (2000 ft). Dazu wurde das Gehäuse überarbeitet und mit einem dickeren Acrylglas versehen.

Die allererste Rolex Sea-Dweller kam im Jahre 1967 mit der Referenz 1665. Es handelt sich dabei um die sogenannte „Double Red Sea-Dweller“ (DRSD), eine Anspielung auf die roten Schriftzüge auf dem Zifferblatt (Produktionszeitraum 1967-1977).

Von 1977-1983 wurde die Sea-Dweller mit der Referenz 1665 in einer abgewandelten Variante produziert – unter Vintageuhren-Freunden ist das Modell bekannt als Sea-Dweller ‚Great White‘, da der rote Schriftzug des Vorgängers einem weißen weichen musste. Wasserdichtigkeit und Gehäuse sind aber identisch mit der DRSD.

Die Sea-Dweller 1665 ist außerdem die letzte Sea-Dweller, die mit einem Plexiglas kam – kein unwichtiger Punkt, denn grade ein schön gewölbtes Plexiglas macht den Charme einer Vintage-Uhr aus…

catawiki: Bicolor! Patek Philippe Nautilus 18K 3800/1

Um die Uhren-Designer-Legende Gérald Genta und dessen heute überaus populäre Kreation Patek Philippe Nautilus rankt sich eine spannende Geschichte: Während der Baselworld 1976 hat Genta (zumindest nach eigenen Aussagen) beim Mittagessens in einem Hotel ein paar hohe Tiere von Patek Philippe gesichtet – ganz zufällig natürlich 😉 . Die Gelegenheit lies sich der emsige Genta nicht entgehen: Mehr als einen Stift und ein Blatt Papier vom Kellner sowie 5 Minuten Zeit benötigte er angeblich nicht, um das Design der berühmten Patek Philippe Nautilus zu erschaffen und den Patek Philippe-Bossen unter die Nase zu halten.

Original Genta-Skizze der Nautilus

Trotz der kleinen „Störung“ beim Mittagessen waren diese ziemlich angetan und beauftragten Genta. Dem Nautilus-Design liegt dabei eine maritime Inspiration zugrunde: Die Lünette erinnert an ein Bullauge, mit zwei dezenten „Vorsprüngen“ auf jeder Seite, die von Scharnieren inspiriert sind.

Nach der Lancierung war die Patek Philippe Nautilus zunächst eher ein Rohrkrepierer – so wirklich an den Mann bringen konnte man das Genta’sche Konzept wider Erwarten nicht – zunächst jedenfalls. Denn Modelle aus der Feder von Gerald Genta wie die Patek Philippe Nautlius sind heute begehrter denn je – auch bei Vintage-Sammlern.

Das im Rahmen der catawiki-Kampagne angebotene Vintage-Modell Patek Philippe Nautilus 18K Gold/Steel Automatic Referenz 3800/1 kommt in einer eher selten anzutreffenden Bicolor-Variante. Bicolor-Uhren sind echte Spalter: Love it or hate it lautet die Devise. Spätestens seit der Lancierung von Modellen wie dem Tudor Black Bay Chrono S&G, der Oris Divers Sixty-Five oder dem Breitling Chronomat B01 42 muss man aber auch als hartgesottener Bicolor-Feind zugeben, dass es für Uhren-Modelle mit einem Materialmix aus Stahl und Gold eine beachtliche Fangemeinde gibt.

catawiki: Ultraluxus – Breva Génie 02 Terre Altimeter

Gut betuchte Bergsteiger, die in Entscheidungsnot sind, sich eine Eigentumswohnung oder eine Uhr zu kaufen, kann geholfen werden: Der im Ultraluxussegment positionierte Schweizer Uhrenhersteller Breva hat mit dem 100% Swiss Made-Modell Génie 02 Terre Altimeter (Listenpreis über 100.000 Flocken) nicht nur eine optisch ausgefallene Uhr in petto – insbesondere der technische Hintergrund ist spannend.

Das Titan-Modell kommt mit einem Manufakturkaliber von Jean-Francois Mojon (Chronode SA, Le Locle), welches als allererste mechanische Uhr überhaupt einen Höhenmesser (Altimeter) mitbringt. Dieser funktioniert auf Basis der Veränderungen des Luftdrucks. Das Modell nutzt dabei versiegelte Aneroidkapseln, die sich (je nach Luftdruck) ausdehnen oder zusammenziehen – und genau diese Bewegung der Kapseln wird mechanisch erfasst, um die aktuelle Höhe auf der „Métres“-Skala auf dem Zifferblatt anzuzeigen…

Reklame

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.