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Viele Uhrenhersteller heben gerne den Fußabdruck hervor, den sie beispielsweise mit bestimmten Modellen oder technologischen Innovationen in der Uhren-Geschichte hinterlassen haben. Bei nur wenigen ist der Fußabdruck aber so riesig wie beim japanischen Traditionsunternehmen Seiko: Das Modell Astron hatte dank modernster Quarztechnologie Ende der 60er eine für damalige Verhältnisse unfassbar gute Ganggenauigkeit im Gepäck – und läutete damit einen bis dato nie gesehenen Umbruch im Markt ein. Auch heute noch führt Seiko das Modell Astron im Sortiment: Mit hochmoderner Optik und (damals wie heute) Schwerpunkt auf maximale Präzision…

Eckdaten Seiko Astron GPS Solar 5X (SSH021J1):

  • Solarbetriebenes GPS-Kaliber 5X53, zweimal pro Tag automatischer Abgleich mit der Atomzeit via GPS, Dunkelgangreserve etwa 6 Monate (bei voller Akkuladung), im Energiesparmodus etwa 2 Jahre
  • Funktionen, u.a.:
    • Automatische Justierung der Zeigerposition
    • Flugmodus
    • Dual-Time-Funktion
    • Ewiger Kalender bis 28. Februar 2100
    • Anzeige der Anzahl verfügbarer Satelliten
    • Anzeige des Signalempfangs
    • Power-Reserve-Anzeige
    • Weltzeitfunktion (39 Zeitzonen)
  • LumiBrite-Leuchtmasse (Zeiger und Indizes)
  • Edelstahlgehäuse mit Super-Hard-Coating
  • Doppelt gewölbtes Saphirglas, entspiegelt mit Super-Clear-Coating
  • Wasserdichtigkeit 10 bar (zum Schwimmen geeignet)
  • Durchmesser 42,7 mm, Höhe: 13,3 mm, Horn-zu-Horn 50 mm
  • Gewicht (am Stahlband): 160 g
  • Gehäuseboden verschraubt
  • Listenpreis: 2000€

Die Quarzrevolution und der Weg zur Seiko Astron GPS Solar

Sehr lange kam kein Uhrenfreund an mechanischen Armbanduhren vorbei, vor allem nicht an solchen aus der Schweiz. So gut der Ruf der Schweizer Uhrenindustrie hinsichtlich (feinmechanischer) Präzision und allgemeiner Qualität aber auch war – bei der hochpräzisen Quarztechnologie handelte sie viel zu zögerlich: Zwar wurde am Neuenburger Centre Électronique Horloger an der Quarztechnologie geforscht, in den Führungsetagen der Schweizer Konzerne fehlte aber schlicht das Interesse und das Verständnis für diese brandneue Technologie, weshalb man sich vornehmlich auf die Weiterentwicklung der Mechanik (verbesserte Ganggenauigkeit und Gangreserve) konzentrierte – wie sich herausstellen sollte, ein riesiger Fehler.

So waren es nicht die Schweizer, welche die innovative Quarztechnologie erstmalig eingeführt haben, sondern die Japaner: Nach rund zehn Jahren gemeinsamer Entwicklung durch Suwa Seikosha (die heutige Seiko Epson) und K. Hattori & Co. (heute Seiko Watch Corp.) im „Projekt 59A“ wurde die Seiko Astron 35SQ am 25. Dezember 1969 als allererste kommerziell erhältliche Quarzuhr der Welt lanciert.

Die Quarztechnologie im Allgemeinen und die Astron im Speziellen war damals eine bahnbrechende Innovation, an dessen immensen nachhaltigen Erfolg Seiko keinerlei Zweifel hatte – das zeigt sich beispielsweise in selbstbewussten Werbeanzeigen aus den Anfängen des Quarz-Zeitalters („Someday all watches will be made this way“).

„Someday all watches will be made this way.“

Ganz unrecht hatten die Japaner nicht: Die internationale Nachfrage nach Quarzuhren zog rasant und es ist nicht untertrieben zu behaupten, dass Seiko federführend bei der Quarzrevolution war (aus der Sicht der Schweizer war es die Quarzkrise). So war im Jahre 1982 schon jede zweite weltweit produzierte Uhr eine Quarzuhr.

Insbesondere die Schweizer Uhrenindustrie litt massiv unter der verschlafenen Technologie, denn die Quarz-betriebene Seiko Astron hatte in allen technischen Aspekten die Nase vor klassischen mechanischen Uhren, insbesondere bei der Ganggenauigkeit: Durch die Verwendung eines Quarz-Oszillators als Taktgeber betrug die Ganggenauigkeit damals phänomenal gute ±5 Sekunden pro Monat – ein Wert, den viele mechanische Kaliber damals grade so pro Tag schafften. Diesen immensen Präzisionsvorteil wusste Seiko innovativ und frisch zu vermarkten – im Vergleich wirkten Schweizer Uhren altbacken, unpräzise und angestaubt.

Das Kaliber 35A der ersten Seiko Astron
Kleiner Exkurs: Die Genauigkeit einer Uhr wird grundsätzlich von einem sogenannten Oszillator bestimmt. Die Genauigkeit wird dabei umso besser, je mehr die Schwingfrequenz erhöht wird. Mechanische Uhren haben in dieser Hinsicht eine „natürliche“ Grenze, pfiffige Entwickler richteten ihre Aufmerksamkeit daher auf eine Technologie, bei der ein Strom durch einen kleinen Quarzkristall geleitet wird, um die Oszillator-Schwingungen zu kontrollieren. Zum Vergleich: die Frequenz des Astron von 1969 betrug 8.192 Hz, während typische mechanische Uhren bei grade mal 4 Hz liegen (Faktor 2000!). Heute arbeiten die meisten modernen Quarze sogar mit 32.768 Hz. Diese Hertz-Zahlen (Hz) beziehen sich auf Schwingungen pro Sekunde – bei mechanischen Uhren die Schwingungen von Unruh und Hemmung, bei Quarzuhren die Schwingung des Quarzkristalls.

Optisch war die 1969er Seiko Astron übrigens alles andere als eine „nerdige Tech-Uhr“: Das klassisch-dressige Design stammt von Kazunari Sasaki von Suwa Seikosha, charakteristisch ist insbesondere die Oberfläche des 35 mm großen Gehäuses aus massivem 18K-Gelbgold, das eine spezielle, unregelmäßige Textur spendiert bekommen hat.

Kostenvorteil Quarz

Dank maschineller Serienproduktion und dem grundsätzlichen Vorteil, dass ein Quarzwerk viel weniger Komponenten als ein mechanisches Kaliber benötigt, war die Herstellung von Quarzwerken zu einem Bruchteil des Preises eines mechanisches Kalibers möglich – theoretisch jedenfalls.

Die allererste Seiko Astron war nämlich alles andere als ein günstiger Spaß: 450.000 Yen standen auf dem Preisschild – damals über 4.000 US-Dollar bzw. unter Berücksichtigung von Inflation heute rund 15.000 US-Dollar und damit der Gegenwert eines Kleinwagens. Trotzdem war die Seiko Astron in Japan ratzfatz ausverkauft, denn offenbar gab es genug zahlungswillige Kunden, die sich unbedingt eine solch unfassbar präzise, innovative Uhr ans Handgelenk schnallen wollten.

Die Preise fielen allerdings massiv innerhalb weniger Jahre: Insbesondere dank weiterer technologischer Innovationen von Seiko wie dem in großen Mengen produzierbaren stimmgabelförmigen Quarzoszillator unter Verwendung von Halbleitertechnik (Fotolithografiesanken die Produktionskosten und damit auch die Preise für Quarzuhren stetig. Auch das Einmaleins der Betriebswirtschaftslehre (Kostendegression, Erfahrungskostenkurve) hat dabei sicher eine Rolle gespielt.

„Japanese Stress Watch Accuracy“ (dt. „die Japaner heben die Ganggenauigkeit von Uhren hervor“) titelte im Januar 1970 die New York Times

Um es auf den Punkt zu bringen: Seiko hat es geschafft mit viel Geduld und Hingabe die Vorreiterrolle im Bereich der Quarztechnologie einzunehmen und die allererste Quarz-Armbanduhr zur Marktreife zu bringen. Die voll auf die Erstellung mechanischer Uhren ausgerichteten Schweizer Firmen hatte dem wenig entgegenzusetzen…

Seiko Astron heute: Solar trifft GPS

Seiko nutzt den bekannten Namen Astron auch heute noch – für eine Kollektion mit einer Vielzahl an Modellen, die sich merkbar von den anderen Modellreihen (Seiko 5, Seiko Prospex etc.) abgrenzt und mit moderner Technologie punkten will – passend zum oben ausführlich beschriebenen innovativen historischen Hintergrund des Namens. So wurde im Jahre 2012 die erste GPS-Solaruhr der Welt unter dem Namen Astron lanciert…

Seiko Astron GPS Solar – die Optik

Optisch hat die heutige Seiko Astron auf den ersten Blick nicht mehr viel mit der ersten Seiko Astron aus dem Jahre 1969 zu tun: Die Astron GPS Solar wirkt durch verschiedene Merkmale wie dem Multi-Indikator, der unter anderem eine Gangreserveanzeige für den Solarantrieb beherbergt (dazu später mehr), und die allgemein sehr plastische Optik hochmodern.

Das Zifferblatt entwickelt seine mehrschichtige Wirkung vor allem durch die applizierten Indizes und die erhabenen Totalisator-Ringe. Das Zifferblatt ist gleichzeitig die Solarzelle, die Licht in Energie umwandelt, welche wiederum in einem Lithium-Ionen-Akku abgespeichert wird – die Optik ist dadurch dezent transparent, was den Tiefeneffekt weiter verstärkt. All die vielen Zifferblatt-Details kommen insbesondere durch das genial entspiegelte Saphirglas wunderbar zur Geltung – durch das von Seiko „Super-Clear-Coating“ wird die Optik merkbar aufgewertet (die Entspiegelung darf meiner Meinung nach gerne auch großzügig Einzug in die Prospex-Modellreihe finden).

Auf Nahaufnahmen machen insbesondere die knackscharfen Zeiger und applizierten Indizes einen hervorragenden Eindruck – die sind vielleicht nicht ganz auf dem unschlagbaren Grand Seiko-Niveau, die Seiko Astron GPS Solar ist aber auch keine Meilen davon entfernt.

Design-Merkmale, die auf das Erbe der 60er Jahre-Astron hindeuten, finden sich am ehesten beim Gehäuse mit dessen geschwungener Linienführung, den breiten Bandanstößen und der schmal wirkenden Flanke. Die Gehäuseverarbeitung der Astron GPS Solar ist dabei tipptopp: Die Haptik ist überaus massiv, die Satinierung sehr fein und der Übergang zu den polierten Flächen knackscharf.

Bei Gehäuse und Stahlband kommt eine Seiko-eigene Technik zur Oberflächenbehandlung zum Einsatz, welche einen leicht gräulichen Schimmer hat und zusätzlich vor Kratzern schützen soll – bis zu 650 HV (Härte nach Vickers) werden erreicht, also in etwa drei mal so viel wie normaler Edelstahl. Insbesondere typischerweise auftretende „Micro-Swirls“ dürften dadurch deutlich seltener auftreten. Seiko tauft die Beschichtung Super-Hard-Coating (auch: Diashield) – technisch wird dabei das Edelstahlgehäuse in einem Vakuum ionisiert und anschließend mit Stickstoff, Kohlenstoff und Sauerstoffionen verbunden, was den Legierungszustand widerstandsfähiger macht.

Knackscharfe Verarbeitung: der Wechsel zwischen polierten und fein satinierten Flächen

GPS- und Solar-Technologie verlangen naturgemäß nach mehr Platz als eine „normale“ Quarzuhr – allein schon, um genug Fläche für die Solarzelle zur Verfügung zu stellen, damit der Strombedarf der vielzähligen Funktionen (dazu gleich mehr) und des stromfressenden GPS-Moduls ausreichend gedeckt werden kann. Aufgrund dessen war die erste Neuauflage der Seiko Astron GPS Solar im Jahre 2012 mit 47 mm Durchmesser noch ein ziemlicher „Brummer“.

Seiko hat aber in den letzten Jahren intensiv an der Miniaturisierung von Solar- und GPS-Technologie gearbeitet: Mit knapp 43 mm Durchmesser und 13,3 mm Höhe ist die aktuelle, hier vorgestellte Seiko Astron GPS Solar (SSH021J1) deutlich humaner dimensioniert, was dem Tragekomfort sehr zu Gute kommt. Allzu schmale Handgelenke sollte man allerdings auch nicht haben – zum Vergleich: Mein Handgelenkumfang beträgt in etwa 19 cm:

Die Platzersparnis ist unter anderem dank der Nutzung einer leistungsstarken, deutlich kleineren GPS-Patch-Antenne möglich, die direkt auf den Schaltkreisen montiert ist (gegenüber wuchtigen Ring-Antennen bei den früheren Kalibern 7X und 8X). In dem Zuge wurde auch der Stromverbrauch für den GPS-Empfang auf die Hälfte des 8X reduziert.

Auch die Schnelljustierung der Schließe zahlt auf den Tragekomfort ein: Die Drücker zum Lösen der Faltschließe können gleichzeitig dazu genutzt werden, um das Band werkzeuglos um ca. 6 Millimeter zu kürzen oder zu verlängern. Das klingt nicht viel, ist aber insbesondere im Sommer eine angenehme Funktion, wenn das Handgelenk mit steigenden Temperaturen anschwillt – die 6 Millimeter helfen da definitiv weiter.

Seiko Astron GPS Solar – das Kaliber 5X53

Die meisten der aktuellen Seiko Astron GPS Solar-Modelle werden vom hauseigenen Kaliber 5X53 angetrieben: Recherchiert man zum Kaliber, so stößt man auf eine Ganggenauigkeitsangabe von ±15 Sekunden pro Monat – ein Wert, der Uhrenfreunde erst mal nicht wirklich vom Hocker haut.

Dieser Wert bezieht allerdings nicht den automatischen Abgleich über GPS ein, über den die Seiko Astron GPS Solar verfügt: Das GPS-Modul des Modells empfängt die Signale vom globalen GPS-Netzwerk und leitet daraus die Daten zu ZeitZeitzoneTag und Datum ab. Dabei werden alle 39 Zeitzonen der Erde berücksichtigt.

Das Global Positioning System, auch NAVSTAR (Navigation System with Time and Ranging) genannt, basiert auf Satelliten, die mit codierten Radiosignalen ständig ihre aktuelle Position und die Atomzeit ausstrahlen. GPS begann zunächst als militärisches Projekt der US Army (in Waffensystemen, Kriegsschiffen, Flugzeugen usw.), wird heute aber auch in etlichen zivilen Bereichen eingesetzt.

GPS besteht aus einem Verbund von 24 Satelliten, welche die Erde in rund 20.000 km Höhe umrunden. Zu jedem Zeitpunkt an jedem Ort der Erde befinden sich mindestens vier Satelliten in brauchbarer Höhe über dem Horizont – und das ist ein durchaus nennenswerter Vorteil gegenüber „normalen“ Funkuhren ist, die ihr Signal von Funktürmen auf der Erde bekommen, die aber gewisse Einschränkungen bei der Reichweite haben.

Neben der Standortermittlung, die beispielsweise im zivilen Bereich für Smartphones oder Navigationsgeräte genutzt wird, kann jeder GPS-Satellit auch die Atomzeit mit einer Genauigkeit von unvorstellbaren 1 Sekunde Abweichung in 100.000 Jahren aussenden – und auch davon macht die Seiko Astron GPS Solar natürlich Gebrauch.

Der Zeitabgleich der Seiko Astron mit den GPS-Satelliten erfolgt grundsätzlich zwei Mal täglich – vorausgesetzt natürlich, dass man sich unter freiem Himmel befindet, denn in der U-Bahn oder dergleichen hat man logischerweise keine Chance auf einen Empfang des Signals aus dem Weltall. Auch hohe Gebäude können den Empfang stören.

Die Synchronisierung der Uhrzeit via GPS kann auch manuell ausgelöst werden: Dazu braucht es nur einen Knopfdruck, damit sich die Zeiger, die sich unabhängig voneinander bewegen, auf die korrekte Ortszeit einstellen. Diese Funktion ist logischerweise insbesondere sinnvoll, wenn man nach einem Langstreckenflug in einer anderen Zeitzone aussteigt – dann nämlich kann die Seiko Astron die sofort exakte Position feststellen und damit die korrekte Zeitzone und Uhrzeit einstellen.

Durch die Verwendung von drei unabhängigen Hochgeschwindigkeitsmotoren für Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger benötigt das Kaliber 5X53 in der Regel nur wenige Sekunden, um von einer Zeitzone zur nächsten zu wechseln bzw. die korrekte lokale Uhrzeit anzuzeigen.

Die Seiko Astron ist solarbetrieben und erfordert daher naturgemäß keinen Batteriewechsel. Ist die Uhr vollständig geladen, läuft sie etwa 6 Monate, ohne dass es einer weiteren Ladung bedarf (sogenannte Dunkelgangreserve). Die Aufladegeschwindigkeit variiert (logischerweise) stark in Abhängigkeit der Stärke der Lichtquelle.

Um Energie zu sparen, wenn die Uhr eine Weile nicht getragen wird, stellen die Zeiger-Motoren ihre Bewegung ein – im Hintergrund wird die Uhrzeit aber weiterhin gemessen, sodass die Zeiger sich automatisch erneut einstellt, sobald die Uhr Kontakt mit Licht bekommen hat. Dank dieser Energiesparfunktion darf die Seiko Astron GPS Solar bis zu 2 Jahre in der dunklen Schublade „vergessen“ werden.

Weitere Funktionen

Weitere Funktionen der Seiko Astron GPS Solar sind unter anderem…

  • eine Wochentags- und Datumsanzeige (in Verbindung mit einem automatischen ewigen Kalender bis zum Jahr 2100),
  • Automatische Umstellung auf Sommerzeit
  • AM/PM-Indikator (Unterscheidung zwischen Vor- und Nachmittag),
  • eine Empfangsergebnisanzeige nach manueller Ansteuerung der GPS-Satelliten (über den zentralen Sekundenzeiger: rechts = Y = erfolgreich; links = N = fehlgeschlagen),
  • eine GPS-Satelliten-Anzeige (über den Sekundenzeiger, der die Qualität des Empfangs anzeigt = Anzahl der GPS-Satelliten, von denen GPS-Signale empfangen werden können) sowie
  • Flugmodus (ähnlich wie beim Smartphone) und Energiereserveanzeige (jeweils innerhalb des Multi-Indikators).
Wochentagsanzeiger und AM/PM-Indikator der Seiko Astron GPS Solar

Darüber hinaus hat man mit der „Zeit-Transfer-Funktion“ des Kaliber 5X53 die Möglichkeit, das Hauptzifferblatt von der Heimat- auf die Ortszeit und umgekehrt zu tauschen.

Die Bedienung ist in der Summe keine Raketenwissenschaft und durchaus intuitiv, allerdings braucht man in Anbetracht der vielen Funktionen und Anzeigen schon etwas Übung und den einen oder anderen Blick in die offizielle Anleitung, um die Seiko Astron GPS Solar routiniert bedienen zu können.

Mehr dazu:

Fazit: Seiko Astron GPS Solar

Mit der Seiko Astron GPS Solar sind die Japaner in einer echten Nische unterwegs: Das Modell ist im Prinzip ein Mittelweg zwischen einer Connected Watch wie der Alpina AlpinerX Alive mit einer Akkulaufzeit von nur wenigen Tagen und einer traditionellen, „einfachen“ Armbanduhr. Die Zielgruppe dürften daher insbesondere Uhrenfreunde sein, die keine Lust auf einen regelmäßigen Lademarathon haben und die gleichzeitig eine hohe Genauigkeit und einige Zusatzfunktionen haben wollen.

Vom Technischen mal abgesehen ist die Seiko Astron GPS Solar darüber hinaus dank der ganz hervorragenden und aufwendigen Verarbeitung (v.a. Zifferblatt, Gehäuse) nicht zu Unrecht im Hochpreissegment positioniert (2000€, je nach Händler ist auch der eine oder andere nette Rabatt drin).

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Auch über Kommentare freue ich mich immer sehr (Kommentare werden einzeln, in der Regel innerhalb kurzer Zeit, geprüft und freigeschaltet). Vielen Dank!

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Marvin S.

    Hey,

    eine wirklich beeindruckende Uhr von Seiko. Vielen Dank für diesen ausfürlichen Bericht dazu.
    Gerne mehr davon!

    [Kommentar gekürzt]

    Viele Grüße

  2. Fritz B.

    Hallo Mario,

    ausgezeichneter Bericht (wie immer), ausgezeichnete Uhr – ich bin drauf und dran, dieses Prachtstück meiner (Sammelsuriums-)Sammlung einzuverleiben. Allerdings müsste dann die ebenfalls auf meiner Liste stehende Longines Hydroconquest in den Wartestand versetzt werden.

    Vielen Dank für die soeben zum zweiten mal studierte Vorstellung!
    Herzliche Grüße
    Fritz

  3. Martin R.

    Hallo Mario,

    wie immer ein feiner detaillierter Bericht zu dieser schönen Seiko.
    Habe mir sodann die SSH063J1 zugelegt – schlicht und dezent kommt sie nun daher… mega!
    Du bist also ein bisschen mit vearntwortlich! 😉

    Ich danke dir

  4. Leopold

    Ein Highlight für das Handgelenk. Sehr hübsch und wertig, vielen Dank für diesen ausführlichen Artikel! Leopold

  5. Erik

    Vielen Dank für diesen sehr informativen Artikel zu dieser wirklich beeindruckenden Seiko.

    1. Mario

      Danke dir, Erik!

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