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Uhrenfreunde, die sich ihr Budget eigentlich wohlüberlegt über das Jahr 2020 verteilen wollten und gleichzeitig Rock-Fans sind, müssen jetzt ganz tapfer sein: Seiko widmet eine auf 9000 Stück limitierte (und knackig-teure) Seiko 5-Sports Sonderedition (SRPE83K1) niemand geringerem als Gitarrenlegende Brian May, neben Freddie Mercury und Roger Taylor Gründungsmitglied der britischen Rockband Queen. Kein Zufall: Seit Jahren kursieren in einschlägigen Uhrforen Bilder und Hinweise darauf, dass Brian May großer Fan von Seiko-Divern ist – seine erste Seiko-Taucheruhr kaufte er sich bereits im Jahre 1975, passenderweise während einer Japan-Tournee mit Queen. Im Jahre 1986, während Queens „Magic Tour“, trug Brian May beispielsweise häufig seine Quarz-Seiko 7548-7010 auf der Bühne. Auch in einer Queen-Doku des BBC aus dem Jahre 2011, „Days Of Our Lives“, trägt May einen Seiko-Diver.

Auf Instagram präsentiert Brian May eine Nauhaufnahme seines Lieblings – ganz schön „abgerockt“ das Teil! 😉

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Seiko 5 Sports Brian May „Red Special“ Limited Edition (SRPE83K1) und eine der legendärsten Gitarren der Rockgeschichte

Die von Seiko lancierte Brian May-limited Edition ist Teil der beliebten neuen Seiko 5 Sports Modellreihe (zum Test geht’s hier lang). Das prägende Designelement des Modells ist das geschwungen-„ausgeschnittene“ Zifferblatt, welches die Silhouette von Brian Mays berühmter Gitarre mit dem Namen „Red Special“ darstellt (oder wie May sie nennt: „Old Lady“). Neben der angedeuteten Silhoutte auf dem Zifferblatt sollen auch die dunkelrote Farbe und die feine Musterung an den Holzkorpus der Red Special-Gitarre erinnern…

Bild: Seiko

Das besondere an Mays Gitarre ist, dass er diese in den frühen 60er Jahren zusammen mit seinem Vater komplett händisch gebaut hat – da das Geld damals einfach nicht für eine Gibson Les Paul oder Fender Stratocaster gereicht hat, baute das Vater-Sohn-Gespann aus allem, was sie so gefunden haben, eine E-Gitarre. Als „Materialspender“ dienten unter anderem ein rund Hundert Jahre alter Kaminsims (samt Holzwurm-Löcher, die May mit Streichhölzern gestopft hat) und Federn eines Motorrads. Irre! Auch, wenn durch den raketenartigen Erfolg von Queen Brian May sicherlich nicht am Hungertuch nagen musste, hat er die Gitarre weiterhin hauptsächlich live und bei Tonaufnahmen gespielt…

Brian May und seine „Red Special“, Bild: Thomas Steffan by using Olympus Camedia C700 [CC BY-SA]

Aber zurück zur Uhr: Der Glasboden, durch den das Seiko-Automatikkaliber 4R36 bei der Arbeit beobachtet werden kann, beinhaltet auch einen Druck von Brian Mays Autogramm. Ansonsten entspricht die Seiko 5 Brian May-Limited Edition von den Eckdaten her der normalen, unlimitierten Seiko 5-Modellreihe: 42,5 mm Durchmesser, eine Wasserdichtigkeit von 10 bar, Hardlexglas etc. pp.

Bild: Seiko

Eine Besonderheit findet sich aber noch bei der Präsentation der Uhr: Die Seiko 5 Sports Brian May-Edition wird in einer Box ausgeliefert, die an den Gitarrenkoffer der Red Special erinnert. Die Box beinhaltet außerdem – neben der Uhr natürlich – eine Gedenkmünze basierend auf dem Six-Pence-Stück, welches Brian May in seiner Karriere anstelle eines Plektrums genutzt hat…

Bild: Seiko

Auf Brian Mays Instagram-Account gibt es übrigens auch ein paar Live-Bilder der Uhr:

Champion oder Ga Ga?

Das Zifferblatt ist meiner Meinung nach eine saucoole Idee von Seiko und im Vergleich zu vielen anderen Limited Editions anderer Hersteller wirklich geschickt-dezent umgesetzt. Das lässt sich Seiko aber auch versilbern: Der Listenpreis ist mehr als doppelt (!) so hoch wie bei der „normalen“ Seiko 5, die ab 269€ erhältlich ist. Das ist ehrlich gesagt fast schon als unverschämt zu bezeichnen, eine coole Präsentation (Box, Münze) hin oder her. Trotzdem glaube ich keineswegs, dass Seiko allzu große Probleme haben wird die 9000 Stück zu verticken…

Bild: Seiko

Eckdaten der Seiko 5 Sports Brian May Limited Edition SRPE83K1

  • Automatikwerk Kaliber 4R36
  • Edelstahlgehäuse
  • Nylon-Band
  • Hardlex-Glas (beschichtetes Mineralglas)
  • verschraubter Glas-Gehäuseboden
  • Durchmesser 42,5 mm
  • Bauhöhe 13,4 mm
  • Wasserdichtigkeit 10 bar / 100 Meter
  • Limitiert auf 9000 Stück
  • Auslieferung ab ca. Mai 2020
  • UVP in Europa ca. 560€

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Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Olli

    Also ich finde die Uhr auch interessant, gerade das Zifferblatt ist mal ein echtes Gesicht in der Menge. Zum Thema „abgehalfteter Musiker aus den 80ern“ – ich weiß ja nicht was für Musik der Kommentarschreiber so mag, aber wenn Bryan May eines nicht ist, dann bestimmt nicht dass ! eher einer der größten Gitarristen der seit den 70ern, dessen Musik bis heute zeitlos geblieben ist.
    Danke für den Artikel Mario.
    VG Olli

  2. Günter

    Ganz schön deftiger Preis, bei 9000 Stück weit entfernt von haben wollen. Idee und Gestaltung finde ich aber sehr gelungen. Meine Generation war ja noch bei Live Auftritten von Queen dabei.

  3. Frau Kuchen

    Chrononautix – „Uhrenblog ohne Schickimicki“

    Auch Chrononautix: „Hier, Schickimicki für 560€…“

    Aber das nur am Rande :D.

    Ganz ehrlich? Wer 560€ für ne hässliche Möchtegern Seiko 5 ausgeben will (denn die hässlichen SKX Klone haben nicht mehr viel mit Seiko 5 zu tun), braucht dringend einen Arzt. Und dann noch von so nem abgehalfterten Musiker aus den 80ern. Waren die Lizenzgebühren für Billie Eilish zu hoch?

    Tja nun. Dann wiederum sollte man es wie Seiko machen – sich das Geld lieber sparen ;). Denn 560€ für ne 80er Jahre Queen Uhr, die noch nicht mal was mit Freddie zu tun hat, kann man besser sein lassen.

    Seiko dreht immer mehr am Rad. Zeit, sich von dieser Marke zu verabschieden.

    1. Mario

      Klassischer Fall von „Artikel nicht bis zum Ende gelesen“, oder? 😉

      1. Frau Kuchen

        Doch, schon. Aber schwankt so zwischen“unverschämt teuer“, und „leider geil“ (wird bestimmt seine Abnehmer finden). 😉 Wird nicht so richtig klar, was du nun von der Uhr hältst (Alles natürlich reinst IMHO).

        1. Mario

          Das Schwanken trifft meine Meinung tatsächlich gut – ich finde die Uhr an sich schon ziemlich gelungen (wie man sicher rausliest mag ich auch Queen ;-)) Ich werde sie mir aber zu diesem frechen Preis keineswegs kaufen 🙂

          Auf jeden Fall danke dir für deinen Kommentar – ich kann mir natürlich sehr gut vorstellen, dass auch das Design ein „Spalter“ ist.

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