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Fingerabdrücke, Wasserflecken, Hautschuppen, Lebensmittelreste vom letzten Weihnachtsschmaus, Talg und Schweiß – an einer Uhr sammelt sich über die Wochen und Monate schnell so einiges an unappetitlichen Ablagerungen und Flecken. Insbesondere Schweiß kann dabei richtig fies sein: die Vereinigung der Bundesverbände des Deutschen Schmuck- und Silberwarengewerbes aus Pforzheim warnt, dass durch Hautkontakt Schweiß an die Dichtungen geraten kann. Der Knackpunkt: Durch Schweiß und feinste Partikel wie Staub oder Pollen wird das elastische Dichtungsgummi angegriffen. Es wird schneller spröde und verliert an Wirkung – die Uhr ist nicht mehr richtig abgedichtet und die Wasserdichtigkeit gegebenenfalls nicht mehr gegeben. Und am Ende des Tages kann ein Wassereintritt im schlimmsten Fall das empfindliche Werk einer Uhr schädigen.

Neben optischen Gründen sollte man also allein schon aus diesem Grund eine Uhr regelmäßig (und vor allem richtig) pflegen bzw. reinigen – mit Uhrenpflege-Sets wie von ChronoCare

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ChronoCare Uhren-Pflege und -Reinigung in der Anwendung

Ein ChronoCare Uhren-Pflege-Set besteht aus drei Komponenten: Einer speziellen Reinigungslösung, einem Baumwoll-Handschuhe und einem Reinigungstuch. Das Reinigungstuch ist aus dem besonders weichen, saugfähigen Baumwollgewebe “Chenille” und stammt vom deutschen Fertigungspartner Feiler in Hohenberg a.d. Eger. Ein möglichst weicher Stoff ist wichtig, damit beispielsweise das Glas oder die polierten Oberflächen einer Uhr keine Kratzer bekommen – so ist beispielsweise dringend davon abzuraten Küchenschwämme zu verwenden, da in diesen häufig harte Partikel eingearbeitet sind.

Chenille ist ein textiler Stoff mit einer samtig wirkenden Oberfläche, der aus dem gleichnamigen Chenillegarn gefertigt wird. Bei der Produktion von Chenille (abgeleitet vom französischen Wort für „Raupe“) werden die kurzen äußeren Fäden („Flor“) mit den inneren Fäden („Seele“) verzwirnt. Durch die abstehenden Florfäden entsteht das raupenartige, flauschige Aussehen. Die Produktion von Chenille ist keine Banalität: Für die Herstellung sind Spezialmaschinen notwendig – die erste Maschine dafür stellte 1918 Emil Meißner her.

Durch die aufwendige Herstellung gilt Chenille als hochwertiges Textil und – trotz seiner flauschig weichen Oberfläche – als sehr strapazierfähig und robust. Aufgrund der Langlebigkeit von Chenille ist des Material mittlerweile zu einem Klassiker im Bereich der Heimtextilien und der Modeindustrie avanciert – so ist Chenille beispielsweise beliebt als Möbelbezugsstoff oder als Material für Jacken und Pullover.

Es versteht sich zwar von selbst, soll aber an dieser Stelle noch mal erwähnt werden: Für die Reinigung einer Uhr sollten auf keinen Fall aggressive Reinigungsmittel verwendet werden, die beispielsweise die Dichtungen oder die Beschichtungen einer Uhr angreifen könnten. Dem ChronoCare Pflegeset liegt daher eine spezielle Reinigungslösung bei, die extra für die Reinigung von Uhren zusammengemischt wurde.

Die Anwendung des ChronoCare Uhren-Pflege-Sets ist denkbar einfach: Man sprüht einfach die Reinigungslösung mit 5-6 Pumpstößen auf das Chenille-Tuch und schon kann’s losgehen. Bei hartnäckigen Ablagerungen kann man das Reinigungsmittel auch eine Minute lang einwirken lassen. Achtung: Beachtet die Wasserdichtigkeit eurer Uhr! Auch Lederbänder sollten nicht mit dem Reinigungsmittel behandelt werden, da diese sonst ihre natürliche Geschmeidigkeit und ihren Glanz verlieren können.

Das Uhrenpflege-Set ist direkt bei Chrono-Care.de für 19,90€ erhältlich. Mit dem Gutschein-Code „Chrononautix“ ist der Versand kostenlos.

Reinigen und Pflegen von Uhren – Daniel Frank von ChronoCare im Interview

CHRONONAUTIX: Stell dich bitte kurz vor!

Daniel Frank (ChronoCare): Ich bin 32 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter.

CHRONONAUTIX: Angenommen du hättest eine Zeitmaschine – in welches Jahr würdest du reisen und warum?

Daniel Frank (ChronoCare): Ganz klar 1985. Mit dem „124er“ Mercedes-Benz kam gerade eines der besten Autos der Geschichte auf die Straße, Depeche Mode und a-ha hatten ihre beste Zeit und die Breitling Chronomat war der letzte Schrei.

CHRONONAUTIX: Wenn der Tag 48 Stunden statt 24 Stunden hätte – für was würdest du die zusätzliche Zeit nutzen?

Daniel Frank (ChronoCare): Zuerst würde ich ausgiebig und lecker kochen und die restliche Zeit mit der Familie verbringen.

CHRONONAUTIX: Mit ChronoCare bietest du Reinigungs- bzw. Pflegesets für Uhren an – ein eher untypisches Produkt, die meisten Newcomer im Bereich Uhren versuchen sich insbesondere im Verkauf von Bändern… oder starten gleich mit einer eigenen Microbrand. Warum grade Reinigungssets?

Daniel Frank (ChronoCare): Das ist tatsächlich daraus entstanden, dass ich mich gefragt habe, ob ich denn alles richtig mache wenn ich mit einem Geschirrtuch und Spülmittel meine Uhren säubere. So richtig zufrieden war ich mit dem Ergebnis nie, gerade wenn man die Uhr einmal etwa bei der Gartenarbeit getragen hatte und sie schmutzig war das doch recht mühsam das Zeiteisen wieder richtig sauber zu bekommen. Irgendwie fühlte es sich auch nicht richtig gut an, mit einem alten Lumpen an einem doch kostbaren und filigranen Schmuckstück „herumzuschrubben“. Auf der Suche wie man denn seine Armbanduhr adäquat reinigen kann, wurde ich jedoch mit keinem richtig passenden Produkt fündig. Nach einiger Zeit habe ich dann durch Zufall entdeckt dass sich Chenille-Gewebe ganz hervorragend eignet, um etwa Zwischenräume zwischen den Gliedern des Armbands oder Gravuren zu säubern. Da dieser Stoff extrem Weich ist und gleichzeitig außerordentlich gut reinigt, wird er auch von Museen und Sammlern genutzt, um den Lack und Chrom von unbezahlbaren Automobil-Raritäten sauber zu halten, ohne dass Kratzer entstehen. Ursprünglich findet Chenille übrigens in der Kosmetik Anwendung, es ist also schon ein gewisser Zufall dass ich darauf gestoßen bin. Später hat sich dann die Gelegenheit ergeben, ein Stück weit das Hobby zum (Neben-)Beruf zu machen.

Gerade bei Armbändern gibt es ja bereits eine große Zahl an Anbietern, die auch richtig gute Produkte anbieten, da ist es schwierig Fuß zu fassen und aus der Masse heraus zu stechen. Etwas in Qualität und Funktion Vergleichbares wie mein Reinigungstuch gibt es hingegen so noch nicht, und ich kann jedem Uhrenfreund ein praktisches „Helferlein“ anbieten.

CHRONONAUTIX: Bist du auch privat ein Putzteufel?

Daniel Frank (ChronoCare): Nicht mehr als es sein muss – es ist mir natürlich wichtig dass es zu Hause überall sauber ist, daher bin ich natürlich häufig am wischen und putzen. Aber ich greife hier auf Annehmlichkeiten wie einen Staubsaug-Roboter zurück. Denn die Zeit knappe und wertvolle Zeit kann ich besser nutzen.

CHRONONAUTIX: Hauptberuflich bist du eigentlich im Vertrieb einer Autohauskette tätig. Wann bzw. bei welcher Gelegenheit hat es dich ganz konkret gepackt, mit ChronoCare zu starten?

Daniel Frank (ChronoCare): Ich nutze das Chenille-Gewebe, aus dem mein Reinigungstuch hergestellt wird, selbst schon seit Ende 2019, um meine Uhren sauber zu halten. Dann war ich im Juni 2020 bedingt durch die Pandemie selbst sogar von Kurzarbeit betroffen, und wie schon gesagt: eigentlich bin ich ein Mensch, der immer etwas zu tun braucht. So habe ich im Juni 2020 zusammen mit meinem Produktionspartner erste Exemplare herstellen können, die in Beschaffenheit und Größe extra für die Reinigung von Armbanduhren erdacht sind. Die kommenden Monate haben wir das Tuch und auch die Rezeptur der Reinigungslösung optimiert, so dass ich jetzt im Frühjahr ein Produkt anbieten kann, das überzeugt.  

CHRONONAUTIX: Was sagst du einem (Wahl-)Schwaben wie mir, der statt spezieller Reinigungslösung und Reinigungstuch bisher immer handelsübliche Flüssigseife und Küchenpapier für die Reinigung seiner Uhr genommen hat?

Daniel Frank (ChronoCare): Ich stelle das gerne anhand einer Autowäsche dar: Das Beste Ergebnis erhalte ich, wenn ich mein Auto von Hand wasche. Ich kaufe mir im Fachhandel oder an der Tankstelle ein entsprechendes Reinigungsmittel, nehme einen weichen Schwamm und wasche damit anschließend in der Einfahrt das Auto von oben bis unten gründlich ab. Danach spüle ich den Wagen mit klarem Wasser ab, und trockne abschließend wieder per Hand mit einem Leder das Auto komplett ab.

Dass diese Handwäsche zum einen ein besseres Ergebnis liefert, als auch die schonendere Lösung für den Lack den des Autos ist, das wissen wir alle.

Wenn wir das Ganze nun auf unsere schönen Uhren ummünzen, dann geht die Reinigung mit meinen Utensilien so schnell wie die Wagenwäsche in der Waschanlage und liefert dabei ein Ergebnis wie die Handwäsche beim Auto.

Und in einem Punkt sind Schwaben und Franken, wie ich einer bin, uns einig: wir kaufen einmal ein qualitativ gutes Produkt, und haben gerne lange etwas davon. Mein Reinigungstuch ist waschbar und somit viele Jahre lang verwendbar, die Reinigungslösung kann sehr sparsam benutzt werden. Anders als bei Küchenkrepp produzierst du damit keinen Müll, und fährst auch lange Sicht noch nicht einmal wesentlich teurer.

CHRONONAUTIX: Was sind deine wichtigsten Ziele für ChronoCare innerhalb der nächsten zwei Jahre? Wo siehst du die größten Herausforderungen?

Daniel Frank (ChronoCare): Ich möchte, dass mein Reinigungsset als erstes Produkt möglichst viele zufriedene Anwender findet. In zwei Jahren möchte ich gerne weitere, praktische Produkte im Angebot haben, die uns bei unserer schönen Leidenschaft „Armbanduhr“ nützlich sind. Besonders herausfordernd ist für mich dabei der Aufbau der eigenen Marke, die für qualitativ hochwertige Produkte auf Anhieb bei gleichgesinnten Uhrenfreunden bekannt sein soll. 

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Auch über Kommentare freue ich mich immer sehr (Kommentare werden einzeln, in der Regel innerhalb kurzer Zeit, geprüft und freigeschaltet). Vielen Dank!

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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Peter

    Bei allem Respekt vor der Ausführlichkeit des Artikels und der Notwendigkeit, neben anderen Sachen auch Uhren sauber zu halten, geht mir das stellenweise etwas zu sehr in die Tiefe. Man könnte ja fast meinen, dass jeder x-te seine oder eine seiner teuersten Uhren bei Bau- und Gartenarbeiten, KFZ-Reparaturen usw. trägt. In der Realität ist es m.E. eher so, dass die theoretischen Möglichkeiten einer guten Uhr in Bezug auf Wasser- und Schmutzkontakt ebenso selten in Anspruch genommen werden wie die Achsverschränkungen und Wattiefen von SUV`s. Das soll nicht heißen, dass irgend etwas dagegen spricht, hier mal „läppische“ 20 Euro für ein Reinigungsset anzulegen. Aber für die mit den o.a. Fahrzeugen verglichenen Zeitmesser kann tatsächlich auch eine überlegte Reinigung mit Dingen, die man bereis im Haushalt hat, ausreichen.

  2. Carsten

    Obwohl ich Daniel natürlich Erfolg für sein Geschäftsfeld wünsche, bleibe ich wohl bei meiner bisherigen Methodik: Metall-/Gummibänder ins (günstige) Ultraschallbad, den Rest erledigt ein Microfasertuch mit einem Hauch Fensterreiniger.

  3. Fritz B.

    …guter Tipp! – Kleiner Hinweis zum Thema Reklame: : das stationäre Reklameband am Fuß des Bildschirms
    bleibt beim „scrollen“ stehen, wandert also nicht mit nach oben und verschwindet daher auch nicht – es nervt gewaltig. Ansonsten ist m.E. Werbung in Maßen natürlich völlig in Ordnung. Herzliche Grüße, Fritz Baur

    1. Mario

      Hi Fritz, danke für das Feedback. Ich experimentiere grade tatsächlich bisel mit den Bannern… hab’s auf jeden Fall jetzt etwas entschärft 🙂

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