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Frankophile Uhrenfreunde dürfen sich freuen: Die französische Uhrmacherei erlebt in den letzten Jahren eine kleine Renaissance – eine von den noch relativ jungen Marken in der Grande Nation ist 1977, gegründet 2025. Die Jahreszahlen klingen erstmal widersprüchlich, ein Blick hinter die Marke klärt das aber schnell auf, denn hinter 1977 steckt der traditionsreiche elsässische Uhrenhersteller Pierre Lannier, der bis heute von der Gründerfamilie Burgun geführt wird und in Frankreich einen beachtlichen Bekanntheitsgrad hat. In unseren Gefilden ist die Marke allerdings bisher weniger bekannt, was die Uhren zu einem potentiellen Geheimtipp macht. Im Folgenden schauen wir im Detail auf die Geschichte von Pierre Lannier und den „Ableger“ 1977, die Hintergründe zum verbauten französischen (!) Automatikkaliber von France Ébauches und die wesentlichen Qualitätsmerkmale der Arsène-Modellreihe.

Eckdaten 1977 Arsène:

  • Französisches Automatikkaliber France Ébauches FE1977-11, 44 Stunden Gangreserve, 28.800 bph, Incabloc-Stoßsicherung, Reglage in drei Lagen, -7 und +7 Sekunden/Tag, Datumsscheibe mit roter „7“
  • Clous de Paris-Zifferblatt mit Smoked-Effekt
  • Durchmesser 41 mm, Horn-zu-Horn 46 mm
  • Höhe 10,3 mm
  • Saphirglas
  • 10 bar Wasserdichtigkeit
  • Gehäuse und Band aus 904L-Edelstahl
  • Krone verschraubt
  • 5+5 Jahre Herstellergarantie
  • ab 1677€, direkt über montes1977.com

Montres 1977: Stahl-Sporti Arsène im Test

Der Markenname wirkt zunächst fast schon ungewöhnlich nüchtern. 1977 klingt eher nach einem guten Jahrgang eines Weines als nach einer Uhrenmarke (und der Gedanke an diese Analogie ist ja auch mit Blick auf die hier im Detail vorgestellte Uhr in der Farbe Bordeaux nicht ganz abwegig). Tatsächlich steckt sogar auch sowas ähnliches dahinter – es ist das Gründungsjahr von Pierre Lannier, einem elsässischen Familienunternehmen, das Béatrice und Jean-Paul Burgun einst am heimischen Esstisch ins Leben riefen. Interessanterweise gab es den namensgebenden Pierre Lannier nie wirklich – der Name war reine Erfindung. Das Unternehmen hingegen entwickelte sich alles andere als fiktiv und gehört heute in Frankreich zu den bekanntesten Uhrenmarken im günstigeren bis mittleren Preissegment.

Der Weg zu Pierre Lannier ist durchaus noch ein paar Zeilen wert: Jean-Paul Burgun hatte eigentlich ein Bürobedarfsgeschäft, während seine Frau Béatrice nach ihrer Elternzeit wieder bereit war, ihre Karriere aufzunehmen. Das Duo macht sich auf den Weg durch Europa, um Ideen für ein neues Geschäftsprojekt zu finden. Ein Zwischenstopp in Deutschland führte sie auf Piratron-Digitaluhren ein. Begeistert von dem, was sie gesehen hatten, begann das Paar, Piratron nach Frankreich zu importieren und zu vertreiben, doch das reichte den beiden nicht aus. Sie wollten ihre eigene Marke – und so entstand letztendlich Pierre Lannier, Uhren im günstigeren Segment mit Quarzwerken von France Ebauches. Das Unternehmen erweiterte seine Aktivitäten um Montage (in einer Werkstatt, die die Burguns in ihrem Garten (!) errichteten), bevor es 1985 nach Ernolsheim-lès-Saverne umzog, 40 Autominuten von Straßburg entfernt, wo der Hersteller bis heute seinen Hauptsitz hat.

Dass aus Pierre Lannier Jahrzehnte später eine ergänzende, eigenständige Marke im höherpreisigeren Segment entstehen würde, war damals sicherlich noch nicht abzusehen. Doch genau das macht 1977 so spannend, denn statt einfach nur eine höherpreisige Kollektion unter bekanntem Namen auf den Markt zu werfen, entschieden sich Pierre Burgun, der Sohn des Gründerpaares, und seine Tochter Laura, bewusst für einen Neustart mit eigener Identität. Fun Fact am Rande: Der Gründung der Submarke 1977 vorausgegangen ist eine Pierre Lannier-Sonderedition, deren Komponenten fast ausschließlich aus Frankreich kamen – und in diesem Geiste werden auch die Uhren von 1977 produziert.

Die 1977 Arsène, benannt nach der bekannten französischen Romanfigur Arsène Lupin (den Bingewatcher vermutliche von der gleichnamigen Netflix-Serie kennen), ist innerhalb der 1977-Kollektion das sportlichere Gesicht der Marke: Das Modell bewegt sich im klassischen Stahl-Sport-Designdunstkreis, der auf den Designer Gerald Genta zurückzuführen ist – dafür spricht beispielsweise die an der Oberseite fein satinierte „Genta’sche Kante“ bzw. die vollintegrierte Machart des Bandes, das mit einer klassischen Schmetterlingsfaltschließe (leider ohne werkzeugfreie Feinjustierungsmöglichkeiten) kommt.

Das 41 Millimeter große Gehäuse sorgt für eine gewisse Präsenz und ein selbstbewusstes Auftreten am Handgelenk, auch mit Blick auf die durchweg auf Hochglanz polierten Flanken. Das Horn-zu-Horn-Maß mit 46,5mm sowie die vergleichsweise flache Bauweise von knapp über 10 mm sind gleichzeitig aber ziemlich kompakt, sodass der Tragekomfort mehr als ordentlich ist. Gerade bei sportlichen Modellen passiert es ja häufig, dass sie am Arm schnell wie kleine Metallziegel wirken. Dieses Problem hat die Arsène erfreulicherweise nicht. Die Proportionen sind perfekt ausgewogen, und selbst unter einer Hemdmanschette verschwindet sie ohne größere Diskussion.

Das Gehäuse und auch das Stahlband besteht dabei aus 904L-Edelstahl. Dieser Werkstoff, den man gemeinhin von Rolex und dem bekannten Oystersteel kennt, taucht im Uhrenbereich deutlich seltener auf als der weit verbreitete 316L-Stahl. Der Unterschied klingt zunächst nach einer Nummer im Datenblatt, ist aber definitiv noch ein paar weitere Zeilen wert: Insbesondere bei einem Aspekt kann 904L Edelstahl gegenüber 316L punkten: Bei der Korrosionsbeständigkeit. 904L Edelstahl ist ein sogenannter superaustenitischen Stahl, der einen sehr niedrigen Kohlenstoffgehalt hat. Auch durch die besonders hohen Anteile Chrom, Nickel und Kupfer weist 904L Edelstahl eine deutlich höhere Beständigkeit gegen aggressive Umgebungsbedingungen auf, insbesondere eine Resistenz gegenüber Korrosion. Die Zugabe von Molybdän sorgt außerdem für eine geringere Anfälligkeit gegenüber lokaler Korrosion. 904L Edelstahl wird aufgrund des Vorteils der Korrosionsbeständigkeit insbesondere häufig im Schiffsbau und für Bauteile verwendet, die Ihren Einsatz im Meer- und Brackwasser finden. Man beachte allerdings, dass auch 316L Edelstahl, der typischerweise bei Uhren zum Einsatz kommt, per Definition austenistisch ist. Hinsichtlich Härte oder Kontaktallergien hat 904L, wie man manchmal ja fälschlicherweise liest, übrigens keine nennenswerten Vorteile. Die Materialwahl allein macht natürlich noch keine gute Uhr aus, zeigt aber, dass man sich hier durchaus Gedanken gemacht hat, um noch eine weitere Besonderheit als Produkteigenschaft einzubringen, wenngleich die Vorteile von 904L nüchtern betrachtet nicht weltbewegend sind.

Besonders beeindruckend ist insbesondere das Zifferblatt. Das sogenannte Clous de Paris-Muster – ein klassisches Relief aus kleinen pyramidenförmigen Strukturen – sorgt dafür, dass die Oberfläche je nach Lichteinfall ständig ihr Erscheinungsbild verändert. Mal wirkt das Blatt fast matt, wenige Sekunden später entsteht ein lebendiges Lichtspiel. Das wird noch unterstrichen durch einen dezenten Smoked-Effekt, also einen fließenden Übergang von einem tiefsatten Rot (Bordeaux) hin zu fast Schwarz am Rand. Genau solche Kleinigkeiten sorgen dafür, dass man eine Uhr auch nach Wochen noch immer gelegentlich unbewusst ansieht, obwohl man die Uhrzeit längst auf dem Smartphone hätte ablesen können. Auch die applizierten Stundenindizes und die facettierten Zeiger mit – ein kleines, aber feines Detail – einem fein gerauten Mittelteil hinterlassen einen überaus hochwertigen Eindruck. Dank Super-LumiNova bleibt die Ablesbarkeit auch am Abend problemlos erhalten.

Mindestens genauso interessant wie das Äußere ist auch das, was „unter der Haube“ steckt: Die Arsène wird vom Automatikkaliber France Ébauches FE1977-11 angetrieben, das in der Manufaktur in Maîche montiert wird. Allein diese Tatsache macht sie momentan zu einer Besonderheit auf dem Markt. Denn: Die meisten Uhrenhersteller, die im Segment von unter 2000€ tätig sind, setzen auf bewährte Schweizer Kost aus dem Hause Sellita oder La Joux-Perret.

Aber schauen wir nochmal durch die historische Brille: France Ebauches (FE) entstand anno 1967 durch den Zusammenschluss von vier der bedeutendsten französischen Rohwerkhersteller. Das Produktionsvolumen der Firma betrug in ihren Anfängen beeindruckende 4 Millionen Rohwerke jährlich. Das entsprach ca. 50% der gesamten französischen Rohwerke-Produktion. Der Zusammenschluss zahlte sich auch langfristig aus: Nur 10 Jahre später, anno 1977, erreichte France Ebauches S.A. mit 8 Millionen Rohwerken den zweiten Platz weltweit (hinter der Schweizer Ebauches SA), produziert an vier Standorten von mehr als 700 Mitarbeitern.

Dann kam die Quarzkrise. Batteriebetriebene Uhren aus Japan überschwemmten den Markt, zahlreiche traditionelle Hersteller verschwanden oder wurden verkauft. Auch France Ébauches geriet in diesen Strudel und verschwand schließlich nahezu vollständig von der Bildfläche.

Erst nachdem anno 2017 die Festina Group die Markenrechte übernommen hatte, begann eine echte Wiederbelebung der traditionsreichen Werke – und zwar an ihrem historischen Standort in Maîche. 2023 wurden die ersten Kaliber lanciert, die auf dem historischen Knowhow über die Kaliber von France Ébauches sowie Soprod (ebenfalls Teil von Festina) basieren. Heißt umgekehrt: In der 1977 Arsène tickt nicht etwa ein New Old Stock-Kaliber wie wir das beispielsweise teilweise beim Pforzheimer Hersteller Aristo vorfinden, sondern ein Werk aus brandneuer Produktion.

Das in der Arsène zum Einsatz kommende FE1977-11 knüpft konstruktiv an die Kaliber FE 4600- und FE 5600 an – eine robuste und zuverlässige Uhrwerk-Plattform, die über 25 Millionen mal produziert wurde. Bemerkenswert ist, dass alle (!) 150 Teile des FE1977-11, also Grundplatte, Federhausbrücke, Anker, Unruh, Schwungmasse, Platine etc., zu 100 % im Jurabogen zwischen Frankreich und der Schweiz hergestellt werden. Die Montage erfolgt in Maîche.

Gleichzeitig wurde die Kaliberbasis technisch modernisiert: Statt der früher üblichen 21.600 Halbschwingungen arbeitet das Werk heute mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Vereinfacht bedeutet das vier Schwingungen pro Sekunde, wodurch der Sekundenzeiger schön schleicht und das Werk im Allgemeinen auch gangstabiler läuft, da es die alltäglichen Stöße besser „veratmen“ kann. Hinzu kommen eine Gangreserve von rund 44 Stunden, Sekundenstopp zum exakten Einstellen der Uhrzeit und eine verstärkte Unruhbrücke, die die Stoßfestigkeit im Alltag verbessert. Technisch wird jede Uhr von den hauseigenen 1977-Uhrmachern feinjustiert – mit einer täglichen Toleranz zwischen -4 und +4 Sekunden, geprüft in drei Lagen (Reglage).

Optisches Herzstück des Kalibers ist vor allem die schick dekorierte Schwungmasse mit den Farben der französischen Flagge am äußeren Rand und dem skelettierten 1977-Schriftlogo. Rings um den Saphirglasboden finden wir außerdem ein Zitat von Victor Hugo, einem französischen Schriftsteller und Politiker: “L’avenir est une porte, le passé en est la clé.”, auf deutsch: „Die Zukunft ist eine Tür, die Vergangenheit ist der Schlüssel dazu“. Die Zitate wechseln dabei übrigens jedes Jahr – würde man eine Arsene anno 2027 ordern, so würde diese mit einem anderen Zitat kommen.

Weitere Easter Eggs, die es zu entdecken gilt, sind die rote Sieben im Datumsfenster sowie der Umriss der Frankreich-Landesgrenzen in Form einer Gravur bzw. im Sinne einer Punze in der Gehäuse-Ecke rechts unten. Solche kleinen Eigenheiten verleihen einer Uhr Charakter, ohne aufdringlich zu wirken (und ja, ich hatte erst ein bisschen Sorge, ob die Punze auf der Gehäuseecke an der Oberseite eventuell stört, aber sie fällt im Tragealltag überhaupt nicht auf).

Überhaupt ist das Thema Herkunft bzw. Produktion auf französischem Boden bei 1977 mehr als nur Zitate, tricolore-Flagge, Gravuren und schicke Rotoren, sondern auch gelebte uhrmacherische Praxis: Alle Uhren tragen das „Origine France Garantie“-Label, zertifiziert von der AFNOR (Association Française de Normalisation, die französische Organisation, die Frankreich bei der Internationalen Organisation für Normung (ISO) vertritt). Dahinter verbirgt sich ein zertifiziertes Herkunftslabel, das sicherstellen soll, dass ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung tatsächlich in Frankreich erfolgt. Heißt konkret: Um diese Zertifizierung zu erhalten, müssen über 50% der Herstellungskosten in Frankreich anfallen, und die wesentlichen Eigenschaften des Produkts müssen ebenfalls dort realisiert werden. Bemerkenswert: Faktisch kommt 1977 nach eigenen Angaben sogar auf mindestens 75%. In Zeiten globaler Lieferketten ist dieser hohe Anteil an inländischer Wertschöpfung definitiv etwas, das man betonen darf.

Abschließende Gedanken

Rund 1.700 Euro steht auf dem Preisschild für die 1977 Arsène. Damit bewegt sich das Modell in einem Bereich, in dem die Konkurrenz groß ist und viele etablierte Namen um Aufmerksamkeit kämpfen, vor allem im Bereich der beliebten Kategorie der Stahl-Sport-Uhren. 1977 im Allgemeinen bzw. die Arsène im Speziellen müssen sich keineswegs vor dem Wettbewerb verstecken: Das Modell sprüht nur so vor Liebe zum Detail, eigenständigen Ideen und bringt eine überaus hochwertige Optik und Verarbeitung mit.

Und vor allem: Hinter der jungen Marke steht kein Marketingkonstrukt, sondern fast fünf Jahrzehnte gelebter Uhrmachertradition der Familie Burgun. Dazu kommt mit dem France Ébauches-Kaliber ein Uhrwerk, das nicht nur französische Wurzeln zitiert, sondern tatsächlich in Frankreich entwickelt, gefertigt und montiert wird. All diese Punkte machen 1977 durchaus zu einem kleinen Geheimtipp – insbesondere für Uhrenfreunde, die Spaß daran haben, links und rechts der „ausgetretenen Pfade“ bzw. der „üblichen Verdächtigen“ aus Deutschland, der Schweiz oder Japan zu schauen.

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7 Kommentare
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Georg
10 Tage zurück

Tach auch,
 
Sellita hat mit Einführung des Kalibers SW 200-2, mit einer Gangreserve von bis zu 65 Stunden, neue Maßstäbe gesetzt. Das France Ébauches-Kaliber ist mit 44 Stunden Gangreserve nur Durchschnittskost.
 
Rein optisch ist mir die 1977 Arsène Uhr zu schlicht geraten. Für 1.677,– EUR mit FKM-Kautschukarmband bzw. 1.777,– EUR mit Stahlarmband, gibt es bei anderen Herstellern Interessanteres.
 
Die Circula ProSea Blau Signature SE für 1.290,– EUR mit Stahlarmband finde ich wesentlich ansprechender. Sobald für die ProSea das Sellita SW 200-2 verfügbar sein sollte, weiß ich schon, welche Uhr als Nächstes mein Handgelenk zieren könnte.
 
Beste Grüße
 
Georg

Joachim
10 Tage zurück

Schöne uhr, aber da hierzulande und für mich nahezu unbekannt (ja schon mal gehört, mehr aber auch nicht), viel zu teuer … … … trotz ausgeprägter frankophilie meinerseits.

Lord Cord
13 Tage zurück

Älter? Wenn ich Dich mit meinem Rollator erwische, gibts was von meinem Blindenhund! 1977 hatte ich schon Latein als zweite Fremdsprache…
Ich finde die – abgesehen von der euphorisch gepflegten Frankophilität – ausgesprochen lecker!
Ob das Werk was kann, wird sich zeigen. Aber das Ding hat Stil, Klasse und macht vieles richtig – für MEINEN Geschmack!
Ob man diese Frankreichkarte da wegbekommt und England bestellen kann??
Also, ich mag das Ding! Und ich mag eigentlich keine roten Uhren…

Lars
13 Tage zurück
Antworten...  Lord Cord

Ehrlich jetzt – bist du dir sicher, oder war es vielleicht doch eher griechisch?
Berichte mal, wenn dir die Uhr schmeckt. Gegen ein kleines Aufgeld gibt’s dann bestimmt auch die passende Insel fürs Gehäuse. Einfach mal beim Hersteller nachfragen – vielleicht lässt sich da ja noch etwas arrangieren.

Anonym
10 Tage zurück
Antworten...  Lars

Tatsächlich war Altgriechisch auch in der Auswahl. Aber bei Latein kannte ich wenigstens die Buchstaben.
Den Änderungsvorschlag mache dem Hersteller, wenn ich mir ganz sicher bin, in den nächsten 10 Jahren nicht nach Frankreich zu fahren.

Sensai Clock
14 Tage zurück

Tja, wenn 1977 auf dem Zifferblatt steht ist es wohl für die ältere Generation🤔🤷‍♂️. Ich täte mich schwer eine Uhr mit einer Jahreszahl auf dem Zifferblatt verkaufen zu wollen. Auf der Uhrenbox „ja“ aber so 🤦‍♂️.
Einen Marketingspezialisten oder kreativen Kopf hat man in Frankreich wahrscheinlich nicht düe diese Uhr bemühen können.
Das Uhrwerk ist zwar ganz nett, aber die Gangreserve aus meiner bescheidenen Sicht – auch nicht mehr zeitgemäss – passt aber dann wieder zur Jahreszahl😂.

Für mich kein Geheimtipp, eher ein Nischenprodukt zu einem ambitionierten Preis.

Horsti
13 Tage zurück
Antworten...  Sensai Clock

Du hast es gut beschrieben. Find es auch wirklich dolle und irgendwie wieder mal so die 2000€ grenze für welchen Gegenwert. Das Armband sieht gut aus, Ziffernblatt und Zeiger… ich weiß nicht. Geschmack ist halt Geschmack, muss jeder selbst wissen. Was ich allerdings total unschön finde ist das kleine Symbol unten Rechts, das leicht von der Lünette überdeckt wird. Das sieht einfach nur Fehlerhaft aus und auch das Symbol an sich da anzubringen, das macht es irgendwie total unruhig. Find ich überhaupt nicht schön.