• Beitrag veröffentlicht:
  • Beitrags-Kategorie:Tests
  • Beitrags-Kommentare:3 Kommentare
  • Beitrags-Autor:
  • Lesedauer:9 Min. Lesedauer

Eine kurze Einordnung vorweg: Der Begriff „Chronometer“ im Sinne hoher Ganggenauigkeit ist heute kein Alleinstellungsmerkmal mehr, bei dem man ehrfürchtig den Hut ziehen muss. Viele Hersteller, auch im erschwinglicheren Bereich, lassen ihre Werke zertifizieren, meistens von der Schweizer COSC. Das weiß natürlich auch Glashütte Original. Warum taucht der Begriff trotzdem so prominent im Namen des Modells auf? Nun, der Name verweist in diesem Fall auf ein historisches Kapitel, in dem Zeitmessung tatsächlich überlebenswichtig war: Sogenannte Marinechronometer waren einst essenzielle Navigationsinstrumente auf See – und genau dieses Glashütter Erbe schwingt beim Glashütte Original Senator Chronometer mit. Es ist also weniger ein technisches Abzeichen als vielmehr ein historischer Fingerzeig. Denn: Wer sich ein wenig mit der Historie der sächsischen Uhrmacherkunst beschäftigt hat, weiß: Glashütte war einst eine Hochburg für die Produktion der Marinechronometer. Ohne diese hochpräzisen Schiffsuhren hätte im 18. und 19. Jahrhundert kein Kapitän zuverlässig seinen Längengrad bestimmen können. Kein GPS, keine Funkverbindung, nur ein tickendes Instrument in einer kardanisch aufgehängten Holzschatulle. Klingt aus heutiger Sicht romantisch? Vielleicht. Damals existenziell? Definitiv. In diesem Artikel wollen wir uns daher im Detail anschauen, wie Glashütte Original das historische Marinechronometer-Erbe mit dem Modell Senator Chronometer ins Hier und Jetzt bringt.

Eckdaten Senator Chronometer 1-58-08-01-04-61 – Glashütte Original

  • Made in Glashütte
  • Manufakturkaliber 58-08, Stunde und Minute, kleine Sekunde, Panoramadatum, Gangdaueranzeige, Tag-/Nacht-Indikator, offizielles Chronometerzertifikat, Gangreserve knapp 45 Stunden, 28.800 bph, Handaufzug
  • Gehäuse aus massivem Weißgold,
  • 42 mm Durchmesser, 11.40 mm Höhe
  • Wasserdichtigkeit 5 bar
  • Bandanstoß 21 mm
  • Louisiana-Alligator-Lederband, Blau oder Synthetikbänder
  • Zifferblatt anreibeversilbert, galvanisch grau, feinmatt, Eisenbahnminuterie, applizierte Römische Ziffern aus Gold (750), blau beschichtet
  • Listenpreis 38.300€ (mit Faltschließe)

Tipp: Die Inhalte dieses Beitrags gibt’s auch bei uns auf YouTube:

Glashütte und die Marinechronometer: Ein kleiner geschichtlicher Abriss

Wir gehen noch kurz ein paar Jahrhunderte zurück: Während die Breitengrade schon eine ganze Weile zur Navigation in der Schifffahrt genutzt wurden (auf Basis des Sonnen- bzw. Sternenstandes, später mit Sextanten), galten die Längengrade bis ins 17. Jahrhundert als ungelöstes Problem. Brachte beispielsweise ein Sturm auf hoher See die halbwegs bestehende Orientierung aus dem Ruder, kam es häufig zu maritimen Irrfahrten, die vielen Seemännern das Leben kostete (zum Beispiel durch Verhungern).

Die Lösung für das Längengrad-Problem kam vom Briten John Harrison (1693-1762). Der gelernte Tischler tüftelte jahrzehntelang am Seechronometer (auch: Schiffschronometer, Längenuhr oder Marinechronometer genannt) bis ihm schließlich der Durchbruch im Jahre 1761 gelang, um das Längengrad-Problem mit einer supergenau laufenden Uhr, einem Chronometer zu lösen.

Und so wurde der Chronometer auf hoher See genutzt: Die Uhr an Bord zeigte stets die exakte (!) Ortszeit des Londoner Stadtteils Greenwich an, durch den ein gedachter Referenzlängengrad, der Nullmeridian, verläuft. Mit einem Marinechronometer konnten sich die Seefahrer nun am Nullmeridian orientieren, indem sie bei Sonnenhöchststand um 12 Uhr die Zeit gemessen und mit der auf dem Chronometer angezeigten Uhrzeit verglichen haben. Aus der Zeitdifferenz konnte dann mithilfe von nautischen Tabellen der Längengrad exakt ermittelt werden (daher auch der alternative Name „Längenuhr“). In Kombination mit den Breitengraden, die wie gesagt schon länger mit Hilfe des Sonnen- bzw. Sternenstandes bzw. mit einem Sextanten identifiziert werden konnten, war nun endlich eine unfallfreie Navigation auf See möglich. Ein echter Durchbruch!

Ausschnitt aus dem „Nautical Almanac“ aus dem Jahre 1772

Fun Fact am Rande: Harrison hat den Marinechronometer nicht (nur) aus purer Nächstenliebe erfunden: Das “Board of Longitude“ lobte damals als Anreiz für die Lösung des Problems ein stattliches Preisgeld aus: 20.000 Pfund, nach heutigem Wert etwa 2 Millionen Euro, wurden demjenigen versprochen, der eine Methode erfindet, die es ermöglichte, die geografische Länge mit einer Genauigkeit von mindestens einem halben Grad zu ermitteln.

Tipp: Im Uhrenmuseum Glashütte ist eine Vielzahl an historischen Seechronometern ausgestellt. Vor ein paar Jahren, bei meinem Besuch in Glashütte, konnte ich außerdem die historische Vorlage im Foyer von Glashütte Original ablichten – bei solchen tollen historischen Stücken geht mir persönlich ja immer das Herz auf:

Glashütte Original Senator Chronometer im Hands-On

Der Senator Chronometer von Glashütte Original greift also das hauseigene Erbe auf, gleichzeitig wirkt die hier gezeigte Variante in Weißgold mit silbergrauem Zifferblatt und blauen Akzenten erfrischend modern und „im Hier und Jetzt“ angekommen – das liegt vor allem am Zusammenspiel der Farben: Das kühle Silbergrau des Zifferblatts, die thermisch gebläuten Stahl-Zeiger und die applizierten, blau beschichteten römischen 750er Weißgold-Ziffern setzen dazu einen Kontrast, der dem Ganzen eine angenehme Frische verleiht. Die Optik ist auf den ersten Blick sehr ähnlich zum Glashütte Original Senator Excellence Ewiger Kalender – das spricht für eine Stringenz in der Marken-DNA von Glashütte Original.

Das Zifferblatt sticht auf jeden Fall sofort ins Auge – und das aus gutem Grunde. Die besondere Optik entsteht durch einen ziemlich aufwändigen, nahezu „althandwerklichen“ Prozess: Eine Mischung aus feinem Silberpulver, Salz und Wasser wird per Hand mit einer Bürste in das Messingblatt eingerieben und erzeugt so eine fein granulierte, schimmernde Oberfläche – man spricht auch von Anreibeversilberung. Danach folgt eine Galvanisierung in der Farbe Grau. Das Ergebnis ist ein Zifferblatt, das zwischen silbrig schimmerndem Grau und matt wechselt, abhängig vom Licht. Ergänzt wird die einfach nur geniale Optik durch aufgesetzte römische Ziffern aus massivem Weißgold, thermisch gebläut und beschichtet, die dem Blatt Struktur und eine tolle, überaus hochwertige Tiefe verleiht.

Hier im Bild sieht man auch noch sehr gut wie direktes Licht das Blau zum Erstrahlen bringt:

Übrigens: Auch die optisch markante Dreiviertelplatine des Manufakturkalibers ist anreibeversilbert und galvanisch grau behandelt – genau wie das Zifferblatt. Das macht den Rückseitenblick durch das Saphirglas zu einem ästhetisch stimmigen Erlebnis. Hierzu aber später etwas mehr im Rahmen der detaillierten Betrachtung des Kalibers.

Kommen wir zunächst zum Zifferblatt-Layout, das in vielerlei Hinsicht ebenfalls den historischen Vorbildern folgt: So finden wir auf dem Blatt insbesondere eine Eisenbahnminuterie, eine kleine Sekunde bei sechs Uhr und eine Gangdaueranzeige bei zwölf Uhr. Auf drei Uhr befindet sich das für Glashütte Original typische Markenzeichen, das Panoramadatum. Die Besonderheit: Die beiden Datumsziffern sitzen auf einer Ebene, ohne störenden Steg dazwischen, was für angenehmere Ablesbarkeit sorgt. Das klingt vielleicht wie eine Nebensächlichkeit, allerdings beherrscht diese perfekte Umsetzung meines Wissens nach tatsächlich nur Glashütte Original.

Ein Detail, das vielleicht nur Kenner sofort bemerken: Die Gangreserveskala zeigt nicht die verbleibende, sondern die bereits verstrichene Laufzeit an (AB-AUF). Was zunächst kontraintuitiv wirkt, hat historische Gründe: Historische Marinechronometer verloren in den letzten Stunden ihrer Gangreserve massiv an Präzision – zu wissen, wie lange der Chronometer schon lief, war für die Schiffsbesatzung also wichtiger als zu wissen, wie lange es noch laufen würde. Daher nennt man diese Anzeige korrekterweise auch Gangdaueranzeige. Ob das heute noch relevant ist? Ehrlicherweise eher nicht. Aber es zeigt, dass Glashütte Original hier mit viel Liebe zum Detail herangegangen ist. Abgerundet wird die Anzeige oben von einem Tag-Nacht-Indikator, der dezent in das Gangdauer-Subzifferblatt integriert ist: Ein schwarzer Punkt erscheint zwischen 18 Uhr und 6 Uhr morgens, et vice versa ein weißer Punkt.

Das Gehäuse besteht aus massivem 18 Karat Weißgold und misst 42 Millimeter im Durchmesser bei 11,4 Millimeter Bauhöhe und 48,4 Millimeter von Bandanstoß zu Bandanstoß. Das klingt nach einer Menge Uhr – und das ist es auch. Allerdings sorgt die relativ flache Bauform dafür, dass das gute Stück unter einem Hemdärmel verschwinden kann, wenn man das möchte.

Die fein gerändelte, zylindrische Einfassung rund um das Gehäuse nimmt ebenfalls direkten Bezug auf historische Marine-Chronometer: Diese sogenannte Rändelung bei Marinechronometern war dazu da, um das Deckglas abzunehmen, da das Loch für den Aufzugsschlüssel in der Regel direkt auf dem Zifferblatt saß – ähnlich wie eine Großuhr stellte man die Uhr damals, indem man die Zeiger mit dem Finger auf die richtige Stelle bewegte. Die Kombination aus polierten und satinierten Flächen ist handwerklich perfekt. Das Weißgold selbst hat dabei etwas angenehm „Stilles“: Es scheint nicht so aufdringlich wie Gelbgold, sieht auf Anhieb nach hochwertigem Stahl aus und ist deshalb – Stichwort „silent luxury“ – angenehm dezent.

Das Herzstück, das Manufakturkaliber 58-08, offenbart sich durch den großen Saphirglasboden in seiner vollen Pracht. Die charakteristische Dreiviertelplatine – ein Erkennungsmerkmal Glashütter Uhrmacherei – ist dabei wie bereits erwähnt mit derselben Anreibeversilberung behandelt wie das Zifferblatt, was für visuelle Kohärenz sorgt. Goldchatons, thermisch gebläute Schrauben, ein handgravierter Unruhkloben mit Schwanenhalsregulierung – all das und noch mehr sorgt für eine geniale Optik zum Niederknien.

Was den Senator Chronometer ebenfalls differenziert, ist eine technische Besonderheit: die sogenannte Sekundennullstellung mit Minutenraste. Heißt: Wenn man die Krone herauszieht, stoppt die Uhr nicht einfach – der kleine Sekundenzeiger springt zwischen 0 und 30 automatisch auf die Null-Position zurück, zwischen 30 und 60 wiederum springt er vor. Wenn man dann die Zeit stellt, rastet der Minutenzeiger mit einem spürbaren und akustisch wahrnehmbaren Klick bei jedem Minutenmarker ein. Dadurch kann man die Sekunden und Minuten exakt aufeinander abstimmen, bevor man die Krone wieder reindrückt. Auch das ist eine Funktion im Geiste der historischen Chronometer, die aber auch heute natürlich noch ihren Nutzen hat: Wer seine Uhr gerne mit der Funkuhr abgleicht, wird das zu schätzen wissen.

Und natürlich hat der Chronometer auch noch eine Chronometer-Zertifizierung an Bord: Jedes einzelne Exemplar wird 15 Tage lang vom unabhängigen Thüringer Eichamt in fünf Lagen und bei drei verschiedenen Temperaturen geprüft. Das ist also kein mal eben nebenher ausgestelltes Papierstück, sondern echte Kontrolle – ähnlich dem COSC-Zertifikat der Schweizer, aber mit eigenem deutschen Prüfweg, der auch noch zwei Besonderheiten aufweist: Zum einen muss die Uhr sekundengenau einstellbar sein, und das Uhrwerk muss den Testgang durchlaufen, wenn es bereits ins Gehäuse eingeschalt ist – grade letzteres ist ein nennenswerter Vorteil gegenüber Schweizer Chronometern, die in der Regel uneingeschalt geprüft werden.

Abschließende Gedanken

Der Senator Chronometer ist eine optisch wie technisch beeindruckende Uhr, gleichzeitig aber etwas für den leisen Kenner, der weiß, was er an seinem Handgelenk trägt, ohne es jedem erzählen zu müssen. Er funktioniert zum Anzug genauso wie zur Jeans, was bei diesem Uhrentypus nicht selbstverständlich ist. Die Farbkombination hilft dabei – Silbergrau und Weißgold, gepaart mit blauen Akzenten, sind eben universell gut tragbar.

Ist der Senator Chronometer von Glashütte Original sein Geld wert? Das hängt davon ab, was man unter „wert“ versteht. Rational betrachtet ist jede mechanische Uhr jenseits der 500-Euro-Marke natürlich ein Luxusgegenstand ohne praktische Notwendigkeit. Emotional betrachtet bekommt man hier ein Stück deutscher Uhrmachergeschichte, handwerklich auf allerhöchstem Niveau gefertigt, mit einem Wink in Richtung eines historischen, maritimen Kapitels der Manufaktur. Ob das 38.300 Euro rechtfertigt, muss jeder für sich entscheiden. Dass Glashütte Original hier voll abliefert, steht für mich jedenfalls außer Frage.

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, freue ich mich über ein Like bei Facebook, Instagram, YouTube oder melde dich zum kostenfreien CHRONONAUTIX-Newsletter an.

Auch über WhatsApp kannst du immer auf dem neuesten Stand bleiben – jetzt abonnieren:

Darüber hinaus freue ich mich über Kommentare immer sehr (Kommentare werden in der Regel innerhalb kurzer Zeit geprüft und freigeschaltet). Vielen Dank!

Abonnieren
Benachrichtige mich bei...
3 Kommentare
Neueste Kommentare
Älteste Kommentare Kommentare mit den meisten Votings
Lars
7 Tage zurück

Mich interessiert der historische Firlefanz der verschiedensten Schweizer Traditionsmarken und Konzerne weniger.
Ich frage mich grundsätzlich: Wie kann man mit Storytelling so erfolgreich sein? Gilt jetzt nicht unbedingt für GO.
Wenn ich mich nicht irre, ist das Kaliber 17 Jahre alt. Wäre es da nicht Zeit für etwas Neues?!
Und zum Preis: Wer den bezahlt, darf sich ruhig bedauern lassen.
Wenn ich in dieser Preisklasse kaufe, dann sollte es schon Lange sein. Und was die Werke betrifft, macht der optische Eindruck bei Lange auch wesentlich mehr her als bei einer GO.

Mehr als 27k Euro wäre mir diese Uhr nicht wert – mal abgesehen davon, dass sie keine Automatik ist und die Gangreserve eine Lachnummer ist.

Konrad
9 Tage zurück

Beeindruckend aber ein Stück weit inkonsequent

Mario, ich stimme Deiner Bewertung der Uhr als „handwerklich auf allerhöchstem Niveau gefertigt“ vollständig zu.
Allerdings muss ich sagen, dass der Chronometer leider wirklich nur einen „Wink in Richtung eines historischen, maritimen Kapitels der Manufaktur“ darstellt.
Wenn man sich in Sachsen schon die Mühe macht, die „Auf – Ab – Anzeige“ präzise mit einem Planetengetriebe zu steuern, statt lediglich den aktuellen Durchmesser der aufgewundenen Zugfeder abzutasten, hätte man der Uhr auch in Anlehnung an die „maritime Tradition“ einen Antrieb mit Schnecke und Kette spendieren können. Das wäre ein echtes „Schmankerl im Sinne der Tradition“ gewesen. Das so etwas auch in einer Armbanduhr kein Ding der Unmöglichkeit ist, hat in jüngerer Zeit bspw. Zenith in einem Defy Modell nachgewiesen.

Daher kann ich für mich persönlich die von Dir aufgeworfene Frage, ob die Uhr ihr Geld wert ist, leider nur mit einem „Eigentlich nicht“ beantworten.

Noch eine kleine Anmerkung zur Auslobung des Preisgeldes nach dem Längengrad Gesetz des britischen Parlaments: Das Problem der hinreichend genauen Bestimmung der geographischen Länge einer Schiffsposition ohne Landmarken war zwar hinlänglich bekannt aber niemand zog ernsthafte Konsquenzen daraus. Solange die Schiffe genügend Profit einfuhren, waren Verluste an Seeleuten und Schiffen zwar bedauerlich, wurden aber als „allgemeines Geschäftsrisiko“ akzeptiert. So wurde beispielsweise die Katastrophe der Anson Expedition mit ihren Verlust von ca. 1800 der 1955 Seeleute aufgrund der riesigen Beute allgemein als erfolgreiches Unternehmen gewertet.Der eigentliche Auslöser zur Einbringung des „Longitude Act“ ins Parlament dürfte der Aufschrei der Öffentlichkeit nach dem, durch die Unmöglichkeit einer exakten Ortsbestimmung bedingten, Totalverlust der Associtiation, der Eagle und der Romney mit nur zwei Überlebenden im Oktober 1707 gewesen sein. Wer sich genauer in diese Materie einlesen möchte, dem/der empfehle ich die Lektüre des wirklich bemerkenswerten Buchs „Longitude“ von Dava Sobel sowie „The Wager: A Tale of Shipwreck, Mutiny and Murder“ von David Grann.