Mechanische Hybrid-Smartwatch mit Pulsmesser: Leitners Ad Maiora

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Eine Hybrid-Smartwatch, also eine klassische analoge Uhr, welche um smarte Funktionen erweitert ist, ist grundsätzlich erst mal nichts neues. Der Modeuhrenticker-Hersteller Fossil beispielsweise hat mit dem Modell Hybrid HR eine solche Herren-Uhr im Angebot – mit Quarzantrieb. Für Fans mechanischer Uhren, die gleichzeitig gerne „smarte“ Funktionen wie Pulsmesser, Benachrichtigungsfunktion oder dergleichen nutzen möchten, sieht es allerdings zappenduster auf dem Markt aus – zumindest bisher. Das deutsch-tschechische Unternehmen Leitners Watch will genau diese Lücke mit einer mechanischen Hybrid-Smartwatch füllen: das Modell Ad Maiora soll die Welt klassischer mechanischer Uhr mit den modernen Möglichkeiten einer Smartwatch zusammenzubringen…

Eckdaten der Leitners Ad Maiora:

  • Made in EU
  • E-Ink-Display
  • Japanisches Miyota 9039 Automatikwerk
  • Pulsmesser
  • Weitere smarte Funktionen wie Benachrichtigungs-Funktion inklusive Anzeige von Nachrichten (Email, Whatsapp etc.), Kalender Aktivitäts-Tracking, Musiksteuerung, Fotoauslöser, Stoppuhr etc.
  • Gehäuse aus Edelstahl, Durchmesser 42 mm, Horn-zu-Horn 47 mm
  • Bandanstoß 22 mm
  • Bauhöhe 12,6 mm
  • Wasserdichtigkeit 10 atm / 100 Meter
  • Bandoptionen: Edelstahl, Rubber, Leder
  • Preis für Vorbesteller via Kickstarter bei (unverbindlicher) Registrierung auf der Leitners-Website: 419€ (späterer UVP = 1100€)

Hybrid-Smartwatch mit Pulsmesser und mechanischem Antrieb: Leitners Ad Maiora (2020 / 2021)

Leitners Watch ist ein Startup, hinter dem ein europäisches Team rund um die Geschäftsführung und das Gründer-Team Rostislav, Marek und Lubomir steckt. Die Entwickler von Leitners sitzen dabei im Südosten der Tschechischen Republik, genauer in Brno (Brünn). Das deutsche Büro ist am Altmarkt in Dresden, in der Nähe der Frauenkirche.

Das mechanische Herz der Hybrid-Smartwatch Leitners Ad Maiora (lateinisch für „hin zu größeren Dingen“) ist das japanische Automatikwerk Miyota 9039, welches für den Antrieb des Sekunden-, Minuten- und Stundenzeigers sorgt. Miyota, ein Tochterunternehmen der Citizen-Gruppe, hat die Kaliberreihe 9000 im Jahre 2009 als Weiterentwicklung der 8000er-Baureihe ins Rennen gegen das populäre Schweizer ETA 2824 geschickt. Heute gilt das Miyota 9039 als zuverlässiges und robustes Automatikkaliber, welches sich keineswegs vor seinen Schweizer Pendants verstecken muss.

Das Miyota 9039 ist außerdem mit allen Komfortfunktionen ausgestattet, die man heute von einem modernen mechanischen Automatikwerk erwarten darf, darunter ein Sekundenstopp bei gezogener Krone und ein schleichender Sekundenzeiger dank einer Frequenz von 28800 Halbschwingungen pro Stunde.

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Miyota 9039

Das Besondere an der der Leitners Ad Maiora Hybrid-Smartwatch ist, dass diese nicht etwa mit einem klassischen Zifferblatt kommt, sondern mit einem E-Ink-Display, welches die ganze Ziffernblatt-Fläche ausfüllt (auch genannt E-Paper, Elektronisches Papier). Bücherwürmer und Leseratten kennen E-Ink-Displays sicherlich schon: Es handelt sich dabei um eine Technologie, welche Standard bei E-Book-Readern ist.

Der Clou: E-Ink-Displays sind aus allen Winkeln hervorragend ablesbar und können Informationen mit kaum nennenswertem Stromverbrauch darstellen – letzteres ist ein riesiger Vorteil gegenüber LCD/LED/OLED-Displays, die typischerweise zum Beispiel bei Handys, Tablets oder auch Smartwatches zum Einsatz kommen und echte Stromfresser sind. Kleiner Wermutstropfen: Touch-fähig sind E-Ink-Displays grundsätzlich nicht (wobei ich persönlich mit kleinen Smartwatch-Displays ohnehin nicht so gut zurechtkomme – Stichwort: Wurstfinger 😉 ).

Leitners Watch nutzt das E-Ink-Display in der Ad Maiora für typische Smartwatch-Funktionen, darunter eine Benachrichtigungs-Funktion inklusive Anzeige von Nachrichten (Email, Whatsapp etc.), Aktivitäts-Tracking, Musiksteuerung, Fotoauslöser, Stoppuhr etc. Die Chronographen-artigen Drücker oberhalb und unterhalb der Krone dienen dabei zur Steuerung innerhalb des Displays.

Alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist auch der optische Sensor in der Leitners Hybrid-Smartwatch, welcher die Herzfrequenz durch die Erkennung des Blutflusses unter der Haut des Handgelenks messen kann (Pulsmesser). Solche Pulsmesser sind eine Orientierung dafür, ob man sich beim Training (z.B. Joggen, Radfahren) grade zu viel zumutet oder ruhig noch eine Spur zulegen kann.

Pulsmesser an der Unterseite (grün leuchtend)

Denn: Je schneller das Herz pumpt, desto angestrengter ist man – und das schlägt sich in einem höheren Puls nieder. Bei untrainierten Läufern beispielsweise ist der Puls schnell deutlich über dem eines trainierten Läufers. Wer sich häufig beim Training überanstrengt (d.h. mit einem viel zu hohen Puls unterwegs ist), der muss auch mit negativen körperlichen Konsequenzen rechnen: „Man fühlt sich unruhig, nervös und schläft schlecht“, sagt ein Experte von der Deutschen Sporthochschule. „Der entspannende Effekt von Sport fällt dann weg.“ Infekte, Muskelschmerzen & Co. sind die Folge. Eine Pulsmessung kann also eine sinnvolle, Trainings-unterstützende Maßnahme sein.

Der Gehäuseboden der Leitners Ad Maiora – der Pulsmesser befindet sich neben der Krone.

Besonders geschickt gelöst ist die integrierte Kalender-Funktion der Leitners Hybrid-Smartwatch: Die nächsten Termine werden dezent und direkt auf den Indizes der Uhr angezeigt (siehe unten). Die Uhr synchronisiert sich dabei automatisch mit dem iOS- oder Google-Kalender.

Die Leitners Ad Maiora Hybrid-Smartwatch verbindet sich über Bluetooth 4.0 mit dem Smartphone. Bei Auslieferung der Uhr soll es auch eine eigene App geben.

Hier die Funktionen in der Übersicht:

Die smarten Funktionen der Leitners Ad Maiora

Ganz ohne externe Stromquelle kommt aber auch die Leitners Ad Maiora nicht aus: Die Bluetooth-Verbindung zum Smartphone und der Herzfrequenz-Sensor bzw. Pulsmesser an der Unterseite sind erfahrungsgemäß echte Stromfresser – für den Betrieb solcher Funktionen liefert kein mechanisches Uhrwerk dieser Welt genug Energie.

Leitners sagt aber, dass die Hybrid-Smartwatch – dank E-Ink-Display – im Schnitt nur 1x pro Woche an den Strom muss, was immerhin deutlich besser ist als bei „normalen“ Smartwatches, die 1x pro Tag an die Büchse müssen. Am Ende des Tages ist das aber natürlich auch stark vom Nutzungsverhalten abhängig.

Die Leitners Ad Maiora Hybrid-Smartwatch wird in der ersten November-Woche 2020 im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne lanciert. Damit man den Vorbestellerpreis in Höhe von 419€ nicht verpasst, kann man sich auf leitners.watch unverbindlich registrieren. Der spätere Listenpreis soll 1100€ betragen.

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